16:28
Vom Baggerteich zum Naturparadies. Ein ehemaliger Schotterteich an der Mur bei Sicheldorf wurde vom Naturschutzbund Steiermark erworben und hat sich zu einem lebendigen Rückzugsort für Hunderte Wasservögel, Biber, Hechte, Karpfen, flinke Fischotter und die größte Libelle Europas entwickelt. Steile Sandwände wurden abgegraben, künstliche Flöße ersetzen verlorene Kiesinseln - denn je vielfältiger die Landschaft, desto reicher die Tierwelt. Künftig soll hier sogar die in der Steiermark ausgestorbene Sumpfschildkröte wieder heimisch werden. In eindrucksvollen Bildern erzählt die Doku die Geschichten dieses einzigartigen Lebensraums. Sie zeigt aber auch, wie komplex es ist, verschwundene Arten zurückzubringen. Ein Film von Waltraud Paschinger.
16:54
Reinhold Esterbauer, Philosoph an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz: "Kant fragen - Was kann ich wissen, tun und hoffen?"
17:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
17:08
17:30
"Natur im Garten" besucht diesmal einen Garten in der oststeirischen Gemeinde Floing. Karl Ploberger präsentiert zehn hitze- und trockenheitsverträgliche Sommerkräuter. Kräuterhexe Uschi Zezelitsch stellt die traditionsreiche Haus- oder Dachwurz vor und auf der Garten Tulln entsteht eine Kräuterspirale als vielfältiger Lebensraum.
17:56
St. Johann in Tirol liegt eingebettet in kaiserliche Berge. Hier nimmt Bauer Anton Baldauf sein Gemüse unter die Lupe - eine besondere Bohnensorte gedeiht hier besonders gut. Auf der Bassgeiger-Alm bei Geli und Hans-Peter Oberer gibt es heute Kaiserschmarrn. Und Maggie Entenfellner trifft Künstlerin Tanja Hötzendorfer, die mit starken Elefanten und bunten Blumenwiesen sich und den Menschen in ihrer Umgebung Mut macht.
18:25
Hier fliegen wegen Literatur noch ernsthaft die Fetzen: Die Tage der deutschsprachigen Literatur aka "Ingeborg Bachmannpreis" sind radikal - radikal anders als der sogenannte Zeitgeist. In einer Welt, die lügt, was das Zeug hält, schreibt sich der vielfach totgesagte Wettbewerb seit 50 Jahren mit Happy End fort und verknüpft Oberfläche mit Tiefgang als "Feier des Mediums Fernsehen" mit 17 Stunden Lesen und Kritisieren live auf 3sat. Ausgehend von Ingeborg Bachmanns Forderung in den Frankfurter Vorlesungen, Poesie müsse wie Brot "zwischen den Zähnen knirschen" und "scharf von Erkenntnis und bitter von Sehnsucht" sein, um an den Schlaf der Menschen rühren zu können, geht die ORF-Dokumentation "Poesie wie Brot?" der Frage nach der Wirkung des Wettbewerbes nach: Auf die Sprache, die Gesellschaft und nicht zuletzt das Leben der Autorinnen und Autoren. Mit PreisträgerInnen wie Natascha Gangl, Ferdinand Schmalz, Clemens Setz und Nava Ebrahimi, KritikerInnen wie Klaus Kastberger, Philipp Tingler sowie Laura de Weck und Brigitte Schwens-Harrant, Zeitzeugen wie Heinz Bachmann und Ulrike Fink sowie dem Philosophen Franz Schuh, ein erklärter Wettbewerbsgegner.
18:57
19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
19:15
Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:04
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
20:15
Ein brutaler Dreifachmord führt die beiden Kommissarinnen Isabelle Grandjean und Tessa Ott an einen Ausflugsort im idyllischen Zürcher Oberland. Ein Ehepaar liegt erschossen im Auto, ein dritter Mann unweit davon entfernt bei seinem Mountainbike. Während Tessa zur Spurensuche den Tatort sichert, schaut sich Isabelle das Auto genauer an und macht dabei einen herzzerreissenden Fund: die sechsjährige Ella hat sich unter dem Rock der toten Mutter versteckt. Die beiden Kommissarinnen Tessa Ott und Isabelle Grandjean setzen alles daran, das Mädchen zu schützen. Kamen die Toten einem skrupellosen Investor in die Quere? Oder hat sich ein rechtsradikaler Aktivist für seine soeben verbüsste Gefängnisstrafe gerächt?
21:49
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:13
Frieden oder nur eine Atempause im Krieg zwischen den USA und Iran? Donald Trumps Machtpolitik hat längst Folgen für uns alle - von hohen Preisen bis zu Sicherheitsfragen. Hat das Recht des Stärkeren endgültig die Nachkriegsordnung abgelöst? Während sich Österreich über den Einzug in den UN-Sicherheitsrat freut, stellt sich eine grundsätzliche Frage: Welche Bedeutung haben die Vereinten Nationen sowie das Völkerrecht und Menschenrechte heute noch? Können internationale Regeln die Weltpolitik überhaupt noch beeinflussen? Und wie verwundbar sind kleinere Staaten wie Österreich? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Volker Türk UN-Hochkommissar für Menschenrechte Cathryn Clüver Ashbrook US-Expertin Gordon Repinski Chefredakteur "Politico" Deutschland
23:06
Marian Malin wird Zeugin eines Terroranschlags. Äußerlich bleibt sie dabei unverletzt, aber die emotionale Wunde reißt immer wieder auf. Sie fühlt sich in ihrem gewohnten Alltag in der Stadt nicht mehr sicher und zieht sich zurück in das alte Haus am Wald, in die Welt ihrer Kindheit. Dort, in der Einsamkeit der Natur, fasst sie wieder Fuß - bis sie Gerti gegenübersteht. In Zusammenarbeit mit ORF Film/Fernsehabkommen