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Gehen gegen Gewalt - Betroffene Frauen machen mobil In Marchtrenk in Oberösterreich hat ein Mann mutmaßlich seine Ehefrau mit Alkohol betäubt und gemeinsam mit einem weiteren Beschuldigten zu Tode vergewaltigt. Seit Beginn dieses Jahres zählen Gewaltschutzorganisationen bereits 18 Femizide und 45 Fälle schwerer Gewalt gegen Frauen. "Es beginnt schon früh, wenn Kinder sehen, wie Eltern miteinander umgehen. Respektlosigkeit und Gewalt sind da oft etwas Normales", sagt Brigitta Scharinger, deren Tochter Jenni einem Femizid zum Opfer gefallen ist. Sie sieht es als ihre Aufgabe, gemeinsam mit anderen betroffenen Frauen aufzuklären und für mehr Prävention und Opferschutz zu kämpfen. "Besonders am Land wird oft weggeschaut. Häusliche Gewalt wird als Privatsache angesehen", sagt die gebürtige Niederösterreicherin und Gewaltopfer Renate Montigel vom Verein "Frauen für Frauen". THEMA hat die Teilnehmerinnen beim "Gehen gegen Gewalt" im Weinviertel begleitet. Eva Kordesch und Andrea Poschmaier berichten. Wem gehört der Berg? "Halt dein Maul, ich bin Bergführer!" Eine auf Video aufgezeichnete Auseinandersetzung zwischen einem steirischen Bergführer und zwei Bergsteigern aus Polen am Großglockner sorgt für Aufregung und wirft Fragen auf: Welche Vorbildfunktion haben Bergführerinnen und Bergführer? Wie gehen wir miteinander um am Berg? Was ist aus dem vielbeschworenen Zusammenhalt am Berg geworden? Allein den Großglockner erklimmen pro Jahr mehr als 5.000 Menschen. Sind im Wettlauf nach Erlebnissen und Gipfelsiegen Konflikte am Berg vorprogrammiert? Oliver Rubenthaler und Michaela Rädler berichten. Hund statt Kind "Unsere Hündin ist unser Baby. Wir möchten ihr das schönste Leben bieten", sagt Jürgen Platzer. Seine Frau und er wollen keine Kinder. Ihre Mini-Bullterrier-Hündin Phoebe hat für sie das Familienglück vor elf Jahren komplett gemacht. Mit dieser Entscheidung sind sie nicht allein. Während Hunde voll im Trend liegen, sinkt die Geburtenrate weiter. Was steckt hinter der bewussten Entscheidung gegen Kinder und warum wollen Menschen trotzdem gerne Verantwortung übernehmen? Savanka Schwarz hat nachgefragt.
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Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Senta Berger: Weltstar aus Wien Sie ist einer der seltenen Weltstars aus Österreich und seit gut 70 Jahren im Geschäft: Schauspielerin und Filmproduzentin Senta Berger. Immer wieder hat sich die gebürtige Wienerin neu erfunden und ist im politischen Autorenfilm ebenso zu Hause wie in der Komödie. Im Mai wurde sie mit dem deutschen Filmpreis auszeichnet, jetzt ehrt das Filmarchiv Austria sie anlässlich ihres 85. Geburtstags mit einer umfangreichen Retrospektive. Warum lassen wir uns bereitwillig von Maschinen und Algorithmen lenken? Ist Widerstand oder Gehorsam angesagt? Fragen, denen die österreichische Philosophin Liz Hirn in ihrem neuen Buch "Gehorchen - Über das Wesen der Autorität" nachgeht - auf den Spuren von Hannah Arendt bis Slavoj Žižek. Und: Linz verwandelt sich jedes Jahr im Herbst zum Hotspot der internationalen Medienkunstszene. Das Ars Electronica Festival bringt Ausstellungen, Performances, Konzerte und Konferenzen in die Stadt - außerdem feiert das Ars Electronica Center heuer seinen 30. Geburtstag.
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"Als Restaurator habe ich eine riesengroße Verantwortung - ich habe eine Auswirkung auf das, was von der Kunst bewahrt wird." Georg Prast ist einer von nur fünfzehn Menschen auf der Welt, die sich auf die Restaurierung von Tafelbildern spezialisiert haben. Die Zukunft von Meisterwerken wie jenen von Rubens, Cranach und Brueghel liegt daher - nicht nur sprichwörtlich - in seiner Hand. Doch was macht Tafelbilder so besonders? Warum gibt es so wenige Profis wie ihn, die mit ihnen tatsächlich "auf Tuchfühlung" gehen dürfen? Und welche Aussicht haben die Werke in Anbetracht des geringen fähigen Nachwuchses? Haben sie eine Chance auf ein längerfristiges Überleben? Und warum sollten wir ihrer Erhaltung überhaupt so viel Beachtung schenken? Filmemacher Jochen Unterhofer begleitet über acht Monate hinweg den Südtiroler Tafelbildrestaurator Georg Prast bei seiner außergewöhnlichen Arbeit, die sowohl höchste Professionalität als auch tiefe Leidenschaft zum Ausdruck bringt.