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Showdown in Budapest: Nach 16 Jahren könnte Ungarns Regierungschef Viktor Orbán nun seine Macht verlieren. Sein proeuropäischer Herausforderer Péter Magyar hat reale Chancen, den starken Mann Ungarns zu stürzen - eine Richtungswahl mit Signalwirkung weit über Europa hinaus. Orbán gilt als Blaupause für rechtspopulistische Bewegungen von der FPÖ bis zu Trumps MAGA-Bewegung. Fällt sein Modell - oder würde ein weiterer Wahlsieg auch andere rechtspopulistische Parteien stärken? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Christian Hafenecker Generalsekretär FPÖ Ulrike Lunacek ehem. Vizepräsidentin EU-Parlament, Die Grünen Reinhard Heinisch Politikwissenschafter Universität Salzburg Boris Kálnoky Leiter der Medienschule am regierungsnahen Mathias-Corvinus-Collegium in Budapest
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Moderation: Martin Thür
23:12
Er sei im Alter von 95 Jahren friedlich in seiner Pariser Wohnung entschlafen, lautete die Meldung, die für Trauer unter Fans und in der Filmwelt sorgt: Mario Adorf ist tot. Mehr als 60 Jahre dauerte die Karriere des Schauspiel-Giganten an. Seinen internationalen Durchbruch hatte Mario Adorf 1957 mit dem Film "Nachts, wenn der Teufel kam" von Robert Siodmak. Seitdem spielte er in über 200 Filmen und Fernseh-Produktionen, u.a. unter der Regie von Billy Wilder, Volker Schlöndorff und Rainer Werner Fassbinder. Aufgewachsen ist der gebürtige Schweizer in der Eifel, war in München an der Schauspiel-Schule, hat rund 30 Jahre lang in Rom und zuletzt in Paris gelebt. Regisseur Dominik Wessely hat Mario Adorf an die unterschiedlichen Orte begleitet, lässt ihn in Erinnerungen schwelgen und zeigt einige Ausschnitte aus seiner vielseitigen Bühnen- und Film-Karriere. Entstanden ist ein bewegendes Porträt eines außergewöhnlichen Schauspielers und Menschen.