13:36
Volksgruppengesetz: Großer Wurf oder kleiner Sprung? 50 Jahre nach dem Volksgruppengesetz von 1976 hat der Nationalrat am Jubiläumstag, dem 7. Juli eine Novelle beschlossen. Damit werden künftig alle sechs autochthonen Volksgruppen in Österreich verfassungsrechtlich abgesichert und ausdrücklich namentlich genannt. Das war bisher nicht der Fall. Die Regierung erwartet sich dadurch mehr Sichtbarkeit und Anerkennung. Doch was kann die Novelle tatsächlich für die Volksgruppen und ihren Alltag bedeuten? Ein Bericht von Isabelle Reitbauer. Porträt: Wer war Ceija Stojka? Sie war Romni, Aktivistin, Malerin, Autorin und Musikerin - und eine Pionierin: Ceija Stojka war die Erste, die mit viel Mut das Schweigen gebrochen und sich mit viel Willensstärke für die Aufarbeitung des Völkermords an den Romnja und Roma im Zweiten Weltkrieg eingesetzt hat. Was die Zeitzeugin einst begonnen hat, führt ihre Schwiegertochter Nuna Stojka weiter und hält damit nicht nur die Erinnerung wach. Ein Porträt von Mona Bruckberger. Lemken: Kleine Minderheit in Polen Der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit haben auch die Volksgruppe der Lemken in Polen stark verändert: Die russinische Volksgruppe wurde 1947 aus ihrem traditionellen Siedlungsgebiet im Südosten Polens zwangsumgesiedelt. Heute leben Schätzungen zufolge bis zu 60.000 Lemkinnen und Lemken in Polen und die Volksgruppe erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Immer mehr junge Menschen entdecken ihre Musik, Sprache und Geschichte neu. Ein Bericht von Martin Hanni. Wie sagt man…? In der Serie "Wie sagt man ...?" treffen einander sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs und sind für den ORF gewissermaßen als lebende Wörterbücher, die sich miteinander austauschen, im Einsatz. Dieses Mal geht es um Zahlen. Ein Beitrag von Samuel Mago.
14:07
Rezepte von A-Z, das ist Kochroulette. Jede Sendung steht unter dem Motto eines Buchstabens. Zubereitet werden die Gerichte von den besten Köchen des Landes.
14:34
Tom reist mit seiner Braut Elaine nach Schottland, um den 75. Geburtstag seiner Tante Mabel zu feiern. Die ehrgeizige Elaine macht aus beruflichen Gründen plötzlich kehrt und fährt zurück nach London. Toms Enttäuschung ist schnell vergessen, als er unvermutet seine Jugendliebe Kitty wiedersieht, die inzwischen Mutter ist. Obwohl Tom sich auf Anhieb gut mit ihrem Kind versteht, hält Kitty die beiden voneinander fern. Sie hat ein Geheimnis zu verbergen.
16:00
Entlang des Wasserleitungsweges an der Schwarza werden imposante Architekturen und ihre Geschichten erkundet. Hier erblüht neben den Naturlandschaften eine Region, in der vielerlei künstlerische Schätze schlummern. Prachtvillen, Schlösser und Landhotels locken zu Entdeckungsreisen und lüften dabei ihre Geheimnisse. Die bekannte Kulturhistorikerin Lisa Fischer führt uns zu diesen Schätzen der Region.
16:27
Es sind Ziegen oder Kaninchen, aber auch Schnecken oder Hühner, die in Pflegeheimen den Alltag aufmischen oder Menschen mit Demenz therapeutisch unterstützen. Auch Begegnungen zwischen älteren Menschen und Tieren in Betreuungseinrichtungen auf Bauernhöfen sorgen für Freude und Abwechslung. Sich um Tiere zu kümmern, steigert die Motivation, sich zu bewegen; die damit verbundenen Aufgaben geben den Menschen Sinn und Struktur. Menschen mit Demenz kommen beim Berühren oder Beobachten der Tiere zur Ruhe. In einem "Erlebnis Österreich" aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich zeigen Elisabeth und Rafael Kotschy nicht nur berührende Begegnungen zwischen älteren Menschen und Tieren, sondern benennen auch die Stolpersteine: Oft fehlen die Bereitschaft zur Finanzierung sowie Personal für den zusätzlichen Aufwand. Auch bei der Haltung von Haustieren oder aufgrund behördlicher Auflagen stoßen Projekte an Grenzen. Neue Projektideen scheitern daher häufig, obwohl Begegnungen mit Tieren messbare Therapieerfolge erzielen können.
16:54
Franz Winter, Religionswissenschafter, über: "Wie ist das mit Demokratie und Religion?"
17:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
17:09
17:32
"Natur im Garten" führt diesmal nach Dornbach im Wienerwald. Karl Ploberger präsentiert geeignete Ersatzpflanzen für den Buchs, Uschi Zezelitsch widmet sich der Immortelle und auf der Garten Tulln entstehen kreative Herbstdekorationen.
17:58
Das Trumer Seenland ist eine von Wasser und Hügeln geprägte Landschaft zwischen Salzburg und Oberösterreich. Michaela Metzler hält hier ein fast schon vergessenes Handwerk am Leben - bei der Papierschöpferin wird aus Natur Kunst. Die Natur gibt auch bei Paul Herbst den Ton an: Aus Steinen lässt er mit der Kraft des Wassers Kugeln entstehen. Maggie begleitet ihn in den Teufelsgraben, wo die Kugelmühle steht. Und Landschaftsökologin Elisabeth Mayer bringt die Schätze des Seenlandes so richtig zur Geltung, indem sie die reifen Früchte ihres riesigen Gartens zum richtigen Zeitpunkt erntet und zu einem Sommersalat zusammenfügt.
18:25
Liebe, Sexualität und Partnerschaft gehören zu den grundlegendsten menschlichen Bedürfnissen. Dennoch werden Menschen mit Behinderungen diese oft abgesprochen, tabuisiert oder von anderen mitbestimmt. Diese Dokumentation begleitet Paare und Menschen mit Behinderung, die noch auf der Suche nach der Liebe sind, durch ihren Alltag - und stellt eine zentrale Frage: Wie frei kann Liebe sein, wenn gesellschaftliche Vorurteile und strukturelle Barrieren den Weg erschweren?
18:57
19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
19:17
Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:51
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:56
20:04
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
20:15
Im Hinterzimmer eines Nachtclubs wird Otto Hübner, bunter Hund der Wiener Nachtclubszene, tot aufgefunden. Im Zuge ihrer Ermittlungen müssen Bibi und Moritz feststellen, dass immer mehr Indizien auf Moritz als Hauptverdächtigen zeigen. Als Moritz in Untersuchungshaft landet, versucht Bibi mit aller Kraft seine Unschuld zu beweisen. Dabei stößt sie auf ein längst verdrängtes Schicksal, das ihnen jetzt zum Verhängnis wird.
21:49
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:13
Alle Blicke richten sich am Sonntagabend auf Sachsen-Anhalt, wo die AfD - vom deutschen Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextrem" eingestuft - erstmals in Regierungsverantwortung kommen könnte. Auch in Österreich zieht die FPÖ, die im Austausch mit der AfD steht, in den Umfragen davon. Diesseits wie jenseits der Grenze stellt sich dieselbe Frage: Wie umgehen mit rechts-außen Parteien: Ausgrenzen oder koalieren? Darüber diskutieren bei Susanne Schnabl: Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreterin und Vize-FPÖ-Parteichefin Marlene Svazek, bei der sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund Regierungstipps geholt hat, ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl, der stv. Bundessprecher der Grünen und oberösterreichische Landesrat Stefan Kaineder, der Koalitionen gegen die FPÖ fordert, sowie Kolumnistin Rosemarie Schwaiger, die die "Brandmauer" für gescheitert hält.
23:05
In einer Welt, in der Katastrophen allgegenwärtig sind, begleitet Regisseurin Judith Zdesar in ihrer Doku die freiwilligen Feuerwehrleute von Wiener Neustadt bei Einsätzen, Übungen und in der Wartezeit dazwischen. Der Film bietet einen intimen, unverstellten Einblick in eine Welt, die von ständiger Vorbereitung auf den Ernstfall geprägt ist. Durch Actioncam-Aufnahmen wird die Arbeit der Feuerwehrleute hautnah vermittelt. Dabei stehen nicht unbedingt die spektakulären Bilder der Einsätze im Mittelpunkt, sondern das stille Ringen mit der Unausweichlichkeit von Gefahr, Verlust und Tod. Der Film beleuchtet, wie die jungen Einsatzkräfte mit schwierigen Erfahrungen und ständigen Bedrohungen umgehen, und hinterfragt, wie man in einer fragilen Welt Halt findet, wenn das Unerwartete jederzeit eintreten kann. Ein filmischer Blick auf die existenzielle Unsicherheit unserer Zeit.