19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:51
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:03
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
20:15
David Walcher, der Leiter des "Sonnenhofs", einer sozialpädagogischen Wohngemeinschaft für Jugendliche, wird in den Nachtstunden unweit der Einrichtung niedergeschlagen, zugleich wird Cihan, einer der Jugendlichen vermisst. Die Ermittlungsarbeit für Moritz Eisner und Bibi Fellner wird durch den Umstand erschwert, dass die Betreuer im Sonnenhof zwar grundsätzlich an den Rechtsstaat und seine Institutionen glauben, sie können es sich aber nicht leisten, ihre mühsam gewonnene Arbeits- und Vertrauensbeziehung zu den Jugendlichen aufs Spiel zu setzen. Die jugendlichen Bewohner der WG stehen der Polizei ohnehin feindlich gegenüber. Trotzdem gelingt es Moritz und Bibi mit Gespür, Hartnäckigkeit und Empathie die Ereignisse am Sonnenhof nach und nach zu rekonstruieren.
21:50
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:15
Wo beginnt Parteibuchwirtschaft und Korruption? Mit Spannung wird das Urteil im Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger erwartet. Im Zentrum steht nicht nur einer der einflussreichsten Politiker des Landes, der sich wegen des Verdachts auf Postenschacher vor Gericht verantworten muss, sondern eine grundsätzliche Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Interessenvertretung und strafbarem Verhalten? Und was bedeutet dieser Prozess für die politische Kultur in Österreich? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Christa Scharf ehem. Finanzbeamtin, die den Fall ins Rollen brachte Andreas Khol ehem. Nationalratspräsident, ÖVP Thomas Kralik ehem. Anwalt von Thomas Schmid Martin Kreutner Anti-Korruptionsexperte
23:07
Es sind Heimkino-Bilder ländlichen Idylls, das Leben einer offenbar ganz normalen Familie aus Niederösterreich, außergewöhnlich schön gefilmt, fast schon professionell in Szene gesetzt. Doch irgendwann kippt das Bild. Wie sich herausstellt, war der liebevolle Familienvater und talentierte Amateurfilmer Mitglied des Reichsarbeitsdienstes, einer paramilitärischen Nazi-Organisation. In penibler Recherchearbeit gelang es Filmemacher Andreas Kurz, die Identität des Amateurfilmers aufzudecken und seine Vita über rund zwei Jahrzehnte nachzuzeichnen. Hinter der Doku steht ein Zufallsfund, der sich als zeithistorischer Schatz erwies. Die Filmrestauratorin Heidi Fial kauft einen alten Projektor, der Antiquitätenhändler legt gratis ein paar Filmrollen drauf. Nach den ersten harmlosen privaten Aufnahmen ist der Filmer mit einem Mal in Nazi-Uniform zu sehen. In Paris schenkt er einem Hasen die Freiheit, in der Ukraine filmt er zerbombte Straßenzüge, in denen Opfer der Nazis die Trümmer durchwühlen. Die acht Filmrollen sind das Selbstzeugnis eines durchschnittlichen Kleinbürgers und die verharmlosende Darstellung seines Lebenswegs inmitten der schwierigsten Phase unserer Zeitgeschichte. Mithilfe von HistorikerInnen rekonstruiert Regisseur Kurz die Orte und Umstände, unter denen die Filme entstanden sind und macht schließlich auch Nachkommen des Mannes mit der kleinen Kamera ausfindig.