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Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
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Mit Wissen und einem Quäntchen Glück haben auch diesmal wieder vier Kandidaten die Chance auf den Gewinn von 1 Million Euro! Heute bei Armin Assinger: Pierre Douay aus Wien, Sonja Fischer aus Stockerau in Niederösterreich, Gerhard Brunner aus Rosental an der Kainach in der Steiermark und Marion Dygryn aus Wien
21:12
Solomutter - Allein zum Wunschkind "Er ist das Beste, was mir passiert ist", sagt Astrid Wödl über ihren knapp sechs Monate alten Sohn. Für sie ist es heuer der erste Muttertag, den sie feiern kann. Der Weg zu ihrem Wunschkind war besonders lang. Denn als alleinstehende Frau durfte die Volksschullehrerin in Österreich keine künstliche Befruchtung mit einer Samenspende durchführen lassen. Als THEMA sie Anfang des vergangenen Jahres zum ersten Mal besucht hat, plante sie deshalb ihren Aufenthalt in einer Kinderwunschklinik in München. Wie hat sich ihr Leben seitdem verändert? Und warum kritisieren manche ihr Vorgehen? Savanka Schwarz hat noch einmal Frauen getroffen, die sich für die sogenannte Solomutterschaft entschieden haben. David gegen Goliath: Was SLAPP-Klagen für unsere Demokratie bedeuten "Als ich das Anwaltsschreiben gelesen habe, ist mir die Kinnlade runtergefallen", sagt Investigativjournalist Alexander Fanta, der wegen seiner Recherchen immer wieder mit rechtlichen Drohungen konfrontiert ist. Sogenannte SLAPP-Klagen sollen Kritiker einschüchtern und davon abhalten, Missstände öffentlich zu machen. Dabei geht es den Klägern oft weniger ums Gewinnen als darum, mit hohen Verfahrenskosten Druck auszuüben. Besonders betroffen sind Journalistinnen, NGOs und Aktivisten. "Hier geht es schlichtweg um das Stummschalten von Kritik und in den letzten Jahren wird es immer mehr", sagt Jurist Walter Strobl, vom Presseclub Concordia, der sich seit Jahren mit SLAPP-Klagen beschäftigt. Laura Mlakar und Anne Maria Neubauer haben sich angesehen, wie die Einschüchterungsklagen funktionieren und was sie für unsere Demokratie bedeuten. Musik für alle - das Superar-Orchester "Die Musik verbindet uns, egal woher wir kommen", sagt Emin Merdan. Der Zehnjährige ist seit drei Jahren Teil des Musicalprogramms von Superar und träumt davon, eines Tages Schauspieler zu werden. Der Verein bietet Kindern und jungen Erwachsenen kostenlose musikalische Förderung. Unabhängig von ihrem sozialen, kulturellen oder ökonomischen Hintergrund. "Als ich noch nicht so gut Deutsch konnte, habe ich durch Musik kommunizieren können", sagt Beyza Ayan. THEMA hat die heute 26-Jährige bereits vor elf Jahren besucht. Bei Superar entdeckte die gebürtige Türkin nicht nur ihre Liebe zur Geige, sondern gewann auch Selbstvertrauen und fand enge Freundschaften. Laura Mlakar berichtet.
21:59
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:30
Welten-Schauen Er ist der am längsten laufende Fernsehwettbewerb der Welt, die weltweit größte Live-Musikveranstaltung und er war Ausgangspunkt für manch eine Weltkarriere. Im Wonnemonat Mai dreht Europa komplett durch, oder zumindest fast. Rund 170 Millionen Menschen aus 35 Nationen feiern den Eurovision Songcontest, der zum 70 Jahr Jubiläum 2026 in Wien ausgetragen wird. Wie ist die Stimmung der Stadt? Welche Teilnehmer:innen haben die größten Chancen? Und wie politisch ist der ESC? Darüber spricht Peter Schneeberger mit dem Journalisten und langjährigen ESC-Experten Jan Feddersen live im Gläsernen Studio auf dem Rathausplatz. Nach wie vor löst die Teilnahme Israels heftige Debatten aus. Während die Initiative " No Music for Genocide" schon im Vorfeld zu Anti-Israel Demonstrationen aufruft, verurteilt die Organisation "Kreative Gemeinschaft für den Frieden" die Boykottaufrufe auf ´s Schärfste. Antisemitismus oder Israelkritik? Der Wiener Schriftsteller Richard Schuberth hat in seinem neuen Buch den identitätspolitischen Diskurs beleuchtet. Auf der Biennale in Venedig vertritt "Skandal-Performerin" Florentina Holzinger Österreich und verspricht schon im Vorfeld, dass ihr Beitrag keine Wohlfühloase wird.
23:15
Mehr als 50 Jahre dauert ihre Karriere nun schon an, ein Welthit reichte, ihren Status als Rock-Ikone auf ewig zu zementieren: "Because the Night". Patti Smith galt als das, was man als seltsames Kind bezeichnet und hielt sich selbst für ein Alien. Wie versöhnt man sich mit solchen Etikettierungen? Was Smith betrifft, so schafft sie ihre eigenen Maßstäbe. Sie verschmilzt Männliches und Weibliches, mischt Underground und Hochkultur. Ihr einziges Ziel: die Regeln loszuwerden, die ihr im Weg stehen, sich frei zu fühlen, sie selbst zu sein. Patti Smith hat eine enge Beziehung zu Österreich, 2019 erhielt sie das Ehrenzeichen der Republik für Wissenschaft und Kunst. Heuer gastiert die Godmother of Punk bei den Wiener Festwochen. Die Regisseurinnen Sophie Peyrard und Anne Cutaia erzählen in ihrer Doku die Geschichte einer Künstlerin par excellence, die den Rock mit den Mitteln der Poesie revolutionierte.