21:17
Sie sind klein, flink, präzise und deshalb aus vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken. Doch die rasante Entwicklung im Bereich der Drohnen-Technologie hat auch etwas Beängstigendes. Nicht nur, weil sie als Kriegsgeräte eine neue Form der Vernichtung hervorgebracht haben, sondern auch, weil Drohnen in Kombination mit künstlicher Intelligenz neue Bedrohungsszenarien schaffen. Die Vorfälle rund um Flughäfen und andere kritische Infrastruktur in den vergangenen Monaten haben die Gefahren für Europas Sicherheit deutlich gemacht. Die WeltWeit-Reporter haben sich die zivile und militärische Nutzung von Drohnen angeschaut. Welche tödliche Gefahr Drohnen im Ukraine-Krieg darstellen, hat Christian Wehrschütz vor kurzem am eignen Leib erlebt: Beinahe wäre er selbst Opfer eines Drohnenangriffs geworden. Während der Dreharbeiten geraten er und sein Team ins Visier einer Kampfdrohne. Die Rettung gelingt in letzter Sekunde. Nirgendwo sonst in Europa hängen Leben und Überleben so eng mit der Produktion von Drohnen und deren Abwehr zusammen wie in der Ukraine. Wie nutzt ein vom Krieg gebeuteltes Land Erfindergeist und Innovation, um dem zahlenmäßig überlegenen Angreifer Russland schon seit Jahren zu trotzen? "Wir haben ein Monster geschaffen", sagt ein Entwickler autonomer Drohnen im Interview über sein eigenes Produkt. Die Ukraine ist zum Versuchslabor für die Zukunft des Krieges geworden - und es liegt vor unseren Toren. Estland setzt mit einem umfassenden zivilen und militärischen Drohnenprogramm neue Maßstäbe in der Sicherheits- und Bildungspolitik in Europa. Drohnenkompetenz gilt dort als Teil der nationalen Verteidigungsstrategie, grenzt das Land doch direkt an Russland. Technologischer Fortschritt wird in Estland als eine nationale Existenzfrage verstanden. Paul Pant taucht ein in die florierende Start-up-Szene militärischer Drohnen- und Abwehrsysteme und schaut sich bei den sogenannten "Unicorn Squads" an, wie Mädchen bereits ab acht Jahren lernen, Drohnen zu bauen und zu fliegen. Gründer Taavi Kotka hat das Konzept inzwischen ausgeweitet: Im Rahmen des Zivilschutzes erwerben nun auch Erwachsene grundlegende Kenntnisse im militärischen Drohnenflug. In Großbritannien hat man den Nutzen von Drohnen im Alltag längst erkannt. Ob Medikamente für Mensch und Tier, Blutkonserven, Briefe oder Lebensmittellieferungen - von einer Flugzentrale in London überwacht liefern Drohnen Bestellungen aller Art in ganz Europa aus. Dabei landen die kleinen Fluggeräte auch an Orten, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Jörg Winter besucht die Zentrale der ersten Drohnen-Airline und reist in den Norden Schottlands, wo die Postzusteller auf den abgelegenen Orkney-Inseln zunehmend auf einen autonomen Zustelldienst setzen. Gerade in den abgelegenen Ecken des Landes ermöglichen Drohnen verlässliche Lieferungen wichtiger Güter des täglichen Lebens.
21:59
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:26
Wem war die Glücksfee diesmal hold? In der österreichischen Lotterie gibt es bis zu 15 Millionen Euro zu gewinnen. Damit es keine Irrtümer gibt, steht die Ziehung unter notarieller Aufsicht.
22:31
Lateinamerika,1964. Der Schock über den Sieg der kubanischen Revolution mitten im Kalten Krieg steckt den USA noch in den Knochen. Immer wieder wird Washington in den nächsten Jahrzehnten die Politik in den lateinamerikanischen Staaten mitbestimmen. So unterstützt Präsident Lyndon B. Johnson den Putsch gegen den linken Präsidenten João Goulart in Brasilien. Gegner der neuen Militärdiktatur fliehen nach Chile, wo der demokratisch gewählte Salvador Allende regiert. Doch 1973 wird der sozialistische Staatschef von General Pinochet gestürzt- wieder mit Unterstützung der USA. Rechtsgerichtete Diktaturen in ganz Südamerika verfolgen nun im Rahmen der geheimen Operation Condor Regimekritiker und Oppositionelle - tausende Tote und Entführte sind die Folge. Erst mit Jimmy Carters Machtantritt 1977 erwacht neue Hoffnung. Er gibt die Kontrolle über den Panamakanal an Panama zurück und lässt die Sandinisten in Nicaragua gewähren. Doch Ronald Reagans Wahl im Jahr 1980 markiert den Beginn einer neuen Ära. Buch: Delphine Jaudeau, Jean-Baptiste Péretié, Jon Lee Anderson Regie: Delphine Jaudeau Produktion: Nilaya Productions, Arte France ORF-Bearbeitung: Stefan Binder
23:28
In Nicaragua sind die sozialistischen Sandinisten an der Macht - und den USA unter Ronald Reagan ein Dorn im Auge. Konterrevolutionäre bewaffnete Gruppen - die "Contras"- werden von den USA gestärkt und lösen einen blutigen Bürgerkrieg aus. In Panama verwandelt Manuel Noriega, ein langjähriger Verbündeter der CIA, sein Land in ein Drehkreuz des Drogenhandels. Doch auch er missfällt der Regierung in Washington. Während einer US-Invasion wird er gestürzt, verhaftet und in die USA gebracht. In Chile muss Diktator Pinochet nach fast 2 Jahrzehnten seines brutalen Regimes zurücktreten. Während sich die Demokratie auf dem gesamten Kontinent zunehmend durchsetzt, gerät Venezuela in eine Krise. 1992 versucht der linksgerichtete Hugo Chávez einen Staatsstreich. Dieser scheitert zwar, doch Chavez avanciert in Folge zum populären Volkshelden. Buch: Delphine Jaudeau, Jean-Baptiste Péretié, Jon Lee Anderson Regie: Jean-Baptiste Péretié Produktion: Nilaya Productions, Arte France ORF-Bearbeitung: Stefan Binder
00:24
Sie sind klein, flink, präzise und deshalb aus vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken. Doch die rasante Entwicklung im Bereich der Drohnen-Technologie hat auch etwas Beängstigendes. Nicht nur, weil sie als Kriegsgeräte eine neue Form der Vernichtung hervorgebracht haben, sondern auch, weil Drohnen in Kombination mit künstlicher Intelligenz neue Bedrohungsszenarien schaffen. Die Vorfälle rund um Flughäfen und andere kritische Infrastruktur in den vergangenen Monaten haben die Gefahren für Europas Sicherheit deutlich gemacht. Die WeltWeit-Reporter haben sich die zivile und militärische Nutzung von Drohnen angeschaut. Welche tödliche Gefahr Drohnen im Ukraine-Krieg darstellen, hat Christian Wehrschütz vor kurzem am eignen Leib erlebt: Beinahe wäre er selbst Opfer eines Drohnenangriffs geworden. Während der Dreharbeiten geraten er und sein Team ins Visier einer Kampfdrohne. Die Rettung gelingt in letzter Sekunde. Nirgendwo sonst in Europa hängen Leben und Überleben so eng mit der Produktion von Drohnen und deren Abwehr zusammen wie in der Ukraine. Wie nutzt ein vom Krieg gebeuteltes Land Erfindergeist und Innovation, um dem zahlenmäßig überlegenen Angreifer Russland schon seit Jahren zu trotzen? "Wir haben ein Monster geschaffen", sagt ein Entwickler autonomer Drohnen im Interview über sein eigenes Produkt. Die Ukraine ist zum Versuchslabor für die Zukunft des Krieges geworden - und es liegt vor unseren Toren. Estland setzt mit einem umfassenden zivilen und militärischen Drohnenprogramm neue Maßstäbe in der Sicherheits- und Bildungspolitik in Europa. Drohnenkompetenz gilt dort als Teil der nationalen Verteidigungsstrategie, grenzt das Land doch direkt an Russland. Technologischer Fortschritt wird in Estland als eine nationale Existenzfrage verstanden. Paul Pant taucht ein in die florierende Start-up-Szene militärischer Drohnen- und Abwehrsysteme und schaut sich bei den sogenannten "Unicorn Squads" an, wie Mädchen bereits ab acht Jahren lernen, Drohnen zu bauen und zu fliegen. Gründer Taavi Kotka hat das Konzept inzwischen ausgeweitet: Im Rahmen des Zivilschutzes erwerben nun auch Erwachsene grundlegende Kenntnisse im militärischen Drohnenflug. In Großbritannien hat man den Nutzen von Drohnen im Alltag längst erkannt. Ob Medikamente für Mensch und Tier, Blutkonserven, Briefe oder Lebensmittellieferungen - von einer Flugzentrale in London überwacht liefern Drohnen Bestellungen aller Art in ganz Europa aus. Dabei landen die kleinen Fluggeräte auch an Orten, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Jörg Winter besucht die Zentrale der ersten Drohnen-Airline und reist in den Norden Schottlands, wo die Postzusteller auf den abgelegenen Orkney-Inseln zunehmend auf einen autonomen Zustelldienst setzen. Gerade in den abgelegenen Ecken des Landes ermöglichen Drohnen verlässliche Lieferungen wichtiger Güter des täglichen Lebens.
01:01
In einem Wald nahe München wird der Klimaaktivist Jonas Hoffmann erschlagen aufgefunden. Seine Leiche weist auch ältere Wundmale auf. Offenbar ist der junge Mann vor Kurzem heftig verprügelt worden. Zur Tatzeit hat die Alarmanlage von Familie Falkenbach angeschlagen, die in der Nähe des Leichenfundorts wohnt. Gernot Falkenbach ist Vorsitzender eines Konzerns, über den Hoffmann recherchiert hatte. Aber auch innerhalb der Umweltschutz-Gruppe gab es erhebliche Spannungen.
02:00
Silvia Schneider zieht hinaus in die schönsten Regionen Österreichs und präsentiert Ausflugs- und Restauranttipps sowie kulinarische Gustostückerln.
02:26
Lateinamerika,1964. Der Schock über den Sieg der kubanischen Revolution mitten im Kalten Krieg steckt den USA noch in den Knochen. Immer wieder wird Washington in den nächsten Jahrzehnten die Politik in den lateinamerikanischen Staaten mitbestimmen. So unterstützt Präsident Lyndon B. Johnson den Putsch gegen den linken Präsidenten João Goulart in Brasilien. Gegner der neuen Militärdiktatur fliehen nach Chile, wo der demokratisch gewählte Salvador Allende regiert. Doch 1973 wird der sozialistische Staatschef von General Pinochet gestürzt- wieder mit Unterstützung der USA. Rechtsgerichtete Diktaturen in ganz Südamerika verfolgen nun im Rahmen der geheimen Operation Condor Regimekritiker und Oppositionelle - tausende Tote und Entführte sind die Folge. Erst mit Jimmy Carters Machtantritt 1977 erwacht neue Hoffnung. Er gibt die Kontrolle über den Panamakanal an Panama zurück und lässt die Sandinisten in Nicaragua gewähren. Doch Ronald Reagans Wahl im Jahr 1980 markiert den Beginn einer neuen Ära. Buch: Delphine Jaudeau, Jean-Baptiste Péretié, Jon Lee Anderson Regie: Delphine Jaudeau Produktion: Nilaya Productions, Arte France ORF-Bearbeitung: Stefan Binder
03:23
In Nicaragua sind die sozialistischen Sandinisten an der Macht - und den USA unter Ronald Reagan ein Dorn im Auge. Konterrevolutionäre bewaffnete Gruppen - die "Contras"- werden von den USA gestärkt und lösen einen blutigen Bürgerkrieg aus. In Panama verwandelt Manuel Noriega, ein langjähriger Verbündeter der CIA, sein Land in ein Drehkreuz des Drogenhandels. Doch auch er missfällt der Regierung in Washington. Während einer US-Invasion wird er gestürzt, verhaftet und in die USA gebracht. In Chile muss Diktator Pinochet nach fast 2 Jahrzehnten seines brutalen Regimes zurücktreten. Während sich die Demokratie auf dem gesamten Kontinent zunehmend durchsetzt, gerät Venezuela in eine Krise. 1992 versucht der linksgerichtete Hugo Chávez einen Staatsstreich. Dieser scheitert zwar, doch Chavez avanciert in Folge zum populären Volkshelden. Buch: Delphine Jaudeau, Jean-Baptiste Péretié, Jon Lee Anderson Regie: Jean-Baptiste Péretié Produktion: Nilaya Productions, Arte France ORF-Bearbeitung: Stefan Binder
04:19
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
04:25
Vor einem Jahr wurde Trump als 47. Präsident der USA vereidigt. Hautnah miterlebt haben das Inka Pieh und Thomas Langpaul - sie beide waren zu dieser Zeit für den ORF als Korrespondenten in Washington live vor Ort. Bei Patrick Budgen sprechen sie über das Korrespondentenleben und was ihre Partner über den Umzug in die USA gesagt haben. Inka Pieh verrät außerdem in der Sendung ein süßes Geheimnis: sie wird demnächst Mama.
04:56
"Studio 2" ist DIE TV-Illustrierte - aktuell, informativ und unterhaltsam. Das Service-Magazin beleuchtet Hintergründe zu aktuellen Ereignissen, unterstützt bei Alltagsfragen und blickt hinter die Kulissen von Kultur und Society. "Studio 2" bietet täglich die besten Tipps für Gesundheit, Lifestyle, Kulinarik und ein achtsames Leben. Durch die Sendung führen Barbara Karlich, Verena Hartlieb und Norbert Oberhauser.