22:13
Seit einem Jahr ist die SPÖ wieder Teil der Bundesregierung - doch in Umfragen liegt sie auf historischem Tiefstand. Trotz der Umsetzung roter Kernthemen wie der Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel oder Maßnahmen bei Mieten kommt wiederholt Kritik aus den Bundesländern. Spekulationen über einen möglichen Gegenkandidaten für Parteichef Andreas Babler am Parteitag in vier Wochen reißen nicht ab. Gelingt Babler doch noch die Trendwende oder braucht die Sozialdemokratie eine strategische Neuausrichtung? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Klaus Seltenheim Bundesgeschäftsführer SPÖ Max Lercher SPÖ-Landesparteivorsitzender Steiermark Nikolaus Kowall SPÖ Wien, Gründungsmitglied Sektion 8 Barbara Toth Journalistin "Falter"
23:05
Die Dokumentation "Wien bei Nacht: Das neue Leben" erkundet die neuen Möglichkeiten, die die Nacht nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine Stadt wie Wien brachte. Im Wien bei Nacht nach 1945 tauchen neue "Player" und Figuren auf. Wien als "Schießplatz" des aufziehenden Kalten Kriegs spielt hier ebenso eine Rolle wie neue Milieus, die jetzt die Nacht prägen. Schauspieler Philipp Hochmair und die Kabarettistin Malarina begeben sich auf eine Zeitreise zurück in das Wien bei Nacht der ersten Aufbaujahre. Sie steigen ins Kanalnetz von Wien auf den Spuren des "Dritten Mannes" ebenso ein wie in die Szene der Catcher, die ebenfalls zum prägenden Moment in der neuen Unterhaltungssuche waren. Auch unter der heutigen "Loos Bar" suchen sie nach der Geschichte und stoßen dort auf den legendären Strohkoffer, der später zu einem Tummelplatz für die freie Liebe wurde. Auf ihrem Weg von den 1940er bis in die 1960er treffen beide auch spätere Szenenfiguren, wie die Künstlerin Valie Export, die beide mitnimmt in das Wien der 1960er. Was in den 1960ern aufgeregt hat, das würde heute wohl wieder für Aufsehen sorgen, ist sich Malarina sicher. Philipp Hochmair wiederum sieht den Jazz als die große Befreiung vom Erbe der Nazi-Zeit. In den frühen Morgenstunden endet diese Erkundung Wiens, die eine Entdeckungsreise fern aller Klischees ist und neue Überraschungen bringt. Mit Philipp Hochmair, Malarina, Valie Export, Berthold Molden u.v.m.
23:54
Jazz war in Österreich während der NS-Zeit verboten und kam nach Kriegsende vor allem durch die amerikanischen Besatzungstruppen nach 1945 ins Land. Sehr bald wurde er zu einer bedeutenden kulturellen Kraft und ist bis heute unzertrennlicher Teil der hiesigen Musikwelt. Einzigartiges Archivmaterial, Interviews mit Musikern und Zeitzeuginnen sowie Originalmusikaufnahmen zeichnen das gesellschaftliche Phänomen in der österreichischen Nachkriegsgesellschaft nach. Wie Jazz zur kulturellen und gesellschaftlichen Erneuerung beitrug und ein Symbol für Freiheit und Individualität wurde, beleuchtet der neue Film von Andreas Felber und Dietmar Petschl, der zum Internationalen Tag des Jazz ausgestrahlt wird.
00:49
"Kinder, seid ihr alle da?" "Jaaa!" tönt es aus vielen Kinderkehlen. Denn den Kasperl "daschlogt kaner" - zumal, wenn ihn Universalimpresario André Heller rettet. 2018 kaufte Heller die legendäre Puppenbühne in der Wiener Urania, die - 1950 vom Ehepaar Hans und Marianne Kraus gegründet - kurz vor der Schließung stand. Nun sei der Fortbestand der Kultpuppen um Kasperl & Pezi für die nächsten 150 Jahre gesichert. In seiner Doku macht sich Regisseur Christian Hager auf Spurensuche nach den Ahnen des Kasperl: der buntgekleidete Arlecchino der Commedia dell´arte genoss buchstäblich Narrenfreiheit. Je mehr er gen Norden wanderte, desto mehr legte er seine Eleganz ab: Sein alpenländisches Pendant war ein derber Stierschneider, sein Wiener Ableger, der Hanswurst, war ordinär und versoffen - und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen so populär. Unter den strengen Zensurvorschriften Josephs II lernte der Kasperl Manieren. Die Kasperpuppe wurde im 20.Jahrhundert vielfach vereinnahmt: von Kriegstreibern, Sozialisten und den Nazis.
01:40
Norditalien ist bekannt für seine prächtigen Villen und kunstvollen Gärten, die das reiche Erbe der venezianischen Aristokratie widerspiegeln. * Filmemacher Björn Kölz und Karim Kosta erkunden das Veneto und seine beeindruckende Architektur. Sie zeigen, wie die Menschen heute in den historischen Villen und Gärten leben und diese Orte bewahren. * Die Dokumentation "Im Hügelland der Venezianer" führt in das Veneto, eine Region im Nordosten Italiens, die bis heute vom Reichtum und Schöngeist ihrer Schöpfer zeugt. Die historischen Landschaften der Terraferma sind aufs Engste verbunden mit der Lagunenstadt Venedig und stehen mit ihr seit dem Jahr 1400 im intensiven kulturellen Austausch. Im Mittelpunkt stehen die Euganeischen Hügel mit ihren uralten Kulturlandschaften zwischen Rebhängen und Olivenhainen. Mit Städten voller Kunst, mittelalterlichen Dörfern, beeindruckenden Sakralbauten, mächtigen Schlössern und venezianischen Villen, mit verwunschenen Gärten. Im Herzen der Hügellandschaft, in Abano Therme, suchen schon seit der Antike Menschen Linderung ihrer Leiden in den wohl temperierten Heilquellen. Die Entdeckungsreise führt uns zu historischen Landgütern, die von majestätischen Gärten umgeben sind. Wir erkunden prächtige Villen und Palazzi, die von einflussreichen Familien der Region errichtet wurden. In Vicenza tauchen wir in das Erbe des Architektur-Genies Andrea Palladio ein und erkunden an Orten wie der Villa Catajo die historischen Verbindungen zwischen dem Veneto und dem Habsburgerreich. Erfahrene Winzer führen uns in die Kunst des Weinbaus ein, die hier seit Jahrhunderten gepflegt wird. Zudem treffen wir Menschen, deren Familien seit Generationen die Landschaft gestalten und das kulturelle Erbe des Veneto bewahren. Einst als Sommerresidenzen der venezianischen Aristokratie genutzt, sind diese prächtigen Villen mehr als nur architektonische Meisterwerke. Sie verkörpern eine Epoche, in der Kunst, Kultur und Natur eine einzigartige Symbiose bildeten. Die Villa Tiepolo Passi, ein herausragendes Beispiel post-palladianischer Architektur, zeigt die Eleganz und den Luxus, den die venezianischen Familien suchten, um den heißen Sommern und dem geschäftigen Treiben der Stadt zu entkommen. Doch der Blick geht weit über die bloße Präsentation von Villen hinaus. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der Gärten von Valsanzibio, die als eine der schönsten barocken Gartenanlagen Europas gelten. Der Film bietet tiefe Einblicke in eine faszinierende Kulturlandschaft, die ihre Wurzeln in der glorreichen Vergangenheit Venedigs hat und deren Einfluss bis heute spürbar ist. Die Dokumentation zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart in den Colli Euganei und darüber hinaus aufeinandertreffen, und lässt uns in eine Welt eintauchen, die von Geschichte, Kunst und Natur geprägt ist. Eine Dokumentation von Björn Kölz und Karim Kosta
02:30
02:41
In einer kleinen Gemeinde in Bayern finden Wahlen statt. Bürgermeister Rissbacher ist siegesgewiss, bis der Student Sebastian Blattner ihm bei einer öffentlichen Versammlung illegale Geschäfte mit einem Baumeister vorwirft. Kurz darauf findet man Blattner erschossen auf. Benno und Sabrina stechen bei ihren Recherchen in ein Wespennest.
04:13
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
04:19
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen mit folgenden Themen: Der Slowenische Kulturverband und der Zentralverband slowenischer Organisationen haben den diesjährigen Rizzipreis an Landeshauptmann Peter Kaiser verliehen. Kaiser habe "wesentlich zur institutionellen Stärkung der Volksgruppenarbeit sowie zur Festigung eines respektvollen und partnerschaftlichen Zusammenlebens in Kärnten beigetragen". Im Klagenfurter Konzerthaus fand eine Festveranstaltung anlässlich des slowenischen Kulturfeiertages 2026 statt. Festredner war der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dominik Srienc. Schmieraktionen, Demonstrationen, Solidaritätskundgebungen und künstlerische Interventionen und ihren Einfluss auf die Volksgruppenpolitik zeigt die Ausstellung "Wilde Siebziger". im K&K Zentrum in St. Johann/Šentjanž. Die Gemeinschaft der Südkärntner Bauern und Bäuerinnen lud zum traditionellen Bauernball im Kulturni dom in Bleiburg/Pliberk ein. Musik, Tanz und Kulinarik sorgten bis spät in die Nacht für beste Stimmung. Slovenska prosvetna zveza (SPZ) in Zveza slovenskih organizacij (ZSO) sta v petek 30.januarja v deželnem arhivu v Celovcu podelili letošnjo Rizzijevo nagrado deželnemu glavarju Petru Kaiserju "za njegovo politi?no delovanje, ki je trajno izboljšalo odnose med slovensko narodno skupnostjo in nemško govoreco vecino na Koroškem." Slovenski generalni konzulat v Celovcu ter osrednji kulturni organizaciji KKZ in SPZ so vabili na osrednjo prireditev ob slovenskem kulturnem prazniku 2026. Pod geslom "Vse, kar srce si sladkega obeta" sta spored v Domu glasbe sooblikovala slavnostni govornik Dominik Srienc ter Magda Kropiunig z recitalom. "Divja 70. leta na Koroškem" je naslov razstave v k & k centru v Šentjanžu. Osvetljuje proteste proti restriktivni manjšinski politiki tedanjega ?asa, umetniške intervencije in solidarnostne demonstracije ter njihov vpliv na avstrijsko javnost. Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov je vabila na tradicionalni kmecki ples v Kulturni dom v Pliberk. Glasba, ples in kulinarika so poskrbeli za odlicno vzdušje pozno v noc. Moderation: Magda Kropiunig Regie: Marica Kušej Gesamtleitung: Marijan Velik
04:49
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten.