20:15
Kai Korthals spielt mit Klaus Borowski und Mila Sahin in Kiel Katz und Maus. Der altbekannte Frauenmörder ist in lebenslanger Haft in einer forensischen Psychiatrie untergebracht, als bei einem Aufstand während einer Theateraufführung der Insassen ein Tumult ausbricht. Kai bewahrt die Gefängnispsychologin vor einer Vergewaltigung und tötet dabei zwei Angreifer. Dann gelingt ihm unerkannt die Flucht aus der Klinik. Offenbar haben sich viele Frauen von dem Mörder angezogen gefühlt, in seiner Zelle finden Borowski und Mila Sahin zahlreiche Briefe von Verehrerinnen, die nun in höchster Gefahr sind. Borowski sträubt sich zunächst gegen die gefährliche Jagd nach dem Killer, denn vor sechs Jahren wurde Kai Korthals zu Borowskis persönlichem Alptraum und entführte seine Verlobte Frieda Jung. Doch dann findet sich am Ufer eines Sees die Leiche einer jungen Frau.
21:51
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:15
Am Mittwoch präsentiert Finanzminister Markus Marterbauer sein Doppel-Sparbudget. "Alle" müssen ihren Beitrag leisten, betont die Regierung, die bis zuletzt über Einsparungen im Sozialbereich verhandelt. Aber werden die Lasten auch fair verteilt - insbesondere zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitgebern? Was ist notwendig, was ist sozial gerecht? Und führt dieses Budget aus der Krise? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Kai Jan Krainer Budgetsprecher SPÖ Andreas Ottenschläger Finanzsprecher ÖVP Helene Schuberth Bundesgeschäftsführerin ÖGB Franz Schellhorn Agenda Austria
23:08
New York City, 1969: Wieder führt die Polizei eine brutale Razzia in einer Schwulenbar durch. Schauplatz ist das wenig glamouröse Szene-Lokal Stonewall Inn in Manhattans Greenwich Village. Doch diesmal geben die Gäste nicht nach. Sie sind der Übergriffe, der Ausgrenzung und unbarmherzigen Verfolgung, die direkt ins Gefängnis führen kann, müde und stellen sich den Beamten in den Weg. Vor allem Drag Queens drehen den Spieß um, spielen mit den Uniformierten Katz und Maus. Es ist dies der Gründungsmoment einer Bewegung aus Lesben, Schwulen und Trans-Personen, die sich zusammenschließen und politisch organisieren. Ein Jahr später findet der erste Pride-Marsch statt. Heute prägen alljährlich im Juni derartige Paraden das Stadtbild liberaler Metropolen - ausgelassene Partys als Manifestation queeren Lebens und Selbstverständnisses. Regisseurin Mathilde Fassin bittet Aktivistinnen und Proponenten des historischen Kampfes zum Interview, zeichnet aber auch ein Bild der Gegenwart, in der LGTBQI-Rechte wieder zusehends unter Druck geraten.