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TV Programm für ORF 2 am 20.03.2026

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Das Nibelungenlied - Kampf der Königinnen 23:02

Das Nibelungenlied - Kampf der Königinnen

Literatur

Es ist das wichtigste literarische Epos des deutschen Mittelalters: das Nibelungenlied, geschaffen von einer/m anonymen AutorIn Anfang des 13. Jahrhunderts. Die Universum History - Doku erzählt die wichtigsten Stationen des Epos - von der Liebe zwischen Siegfried und Kriemhild über die Ermordung Siegfrieds bis zur grausamen Rache an den Mördern - und erläutert die einzelnen Szenen vor dem kulturellen, politischen und sozialen Hintergrund dieser Zeit. Wichtigste Erkenntnis: Nicht Siegfried ist der eigentliche Held der Geschichte, sondern Kriemhild. So ist das Nibelungenlied wohl der erste deutsche Frauenroman. Ein Film von Alexander Hogh und Saskia Weisheit Eine Produktion der NFP im Auftrag des ZDF, in Zusammenarbeit mit Arte und ZDF Enterprises Bearbeitung: Judith Brandner

Danach

WeltWeit 23:49

WeltWeit: Digitale Welt. Licht und Schatten einer Technologie?

Auslandsreportage

Ein Handyverbot gilt für unter 14-Jährige an Schulen seit vergangenem Mai, noch in diesem Jahr soll ein Gesetz für ein Social-Media Verbot in Österreich folgen. Seit Australien Jugendlichen unter 16-Jahren den Zugang zu den Sozialen Netzwerken gesperrt hat, folgen viele Länder mit ähnlichen Maßnahmen. Es geht darum, die jungen Menschen zu schützen, denn inzwischen ist die Online-Welt ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags geworden. Immer wichtiger wird Medienkompetenz. Die WeltWeit-Reporter:innen haben sich angeschaut, wie Digitalisierung Licht und Schatten in unser Leben bringt. Dänemark galt lange als digitales Vorzeigeland: Doch jetzt zieht das Land die Notbremse. Hintergrund sind alarmierende Zahlen zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Michael Mayrhofer erfährt, dass die Debatte inzwischen längst über Handy-Verbote an Schulen hinausreicht: Auch aus Jugendzentren werden Smartphones immer öfter verbannt. Mittlerweile gibt es sogar eigene "No-Phone-Days" und die digitale Euphorie wird im Land grundlegend hinterfragt. Die portugiesische Insel Madeira im Atlantik ist ein Hotspot für Menschen, die eine neue Lebensweise für sich entdeckt haben: sogenannte "digital nomads". Sie sehen die vernetzte Welt als Chance, ihre Form von Work-Life-Balance zu leben. Patrick A. Hafner trifft Menschen wie den deutschen Programmierer Tobias Hug, der dem Großraumbüro seines Arbeitgebers Adieu gesagt hat und von Orten aus arbeitet, wo andere Urlaub machen. Seit 17 Jahren ist er zwischen Thailand, Indonesien, Marokko und Portugal unterwegs. Inzwischen buhlen Staaten um die Gunst der digitalen Nomaden mit Steuervorteilen, stabilen Internetverbindungen oder speziellen Aufenthaltsgenehmigungen. Besonders beliebt sind Destinationen am Meer mit viel Sonne, die in der gleichen Zeitzone liegen wie die Arbeitgeber. Auf den Philippinen spielt sich ein großer Teil des Alltags online ab. Hunderttausende arbeiten als digitale Dienstleister für ausländische Unternehmen. Isabella Purkart besucht die 37-jährige Annie Arguelles und ihre Familie, die ihren Tagesablauf stark an die USA angepasst haben: Annie arbeitet von ihrem Wohnzimmer in Manila aus als virtuelle Assistentin für ein Immobilien-Unternehmen mit Sitz in Memphis. Der Job bringt der Familie ein nach philippinischen Maßstäben überdurchschnittlich gutes Einkommen. Gleichzeitig stellt er ihren Alltag auf den Kopf. Auch die beiden Söhne leben größtenteils digital mit Online-Homeschooling an einer amerikanischen Schule. Die Familie versteht all das als Chance und Investition in eine bessere Zukunft.