05:00
Nerven aus Stahl muss Erol Sander als Herzchirurg beweisen, dabei gibt es einiges zu feiern. Trip an die Grenzen der Belastbarkeit vor der atemberaubenden Kulisse der Salzburger Berge. Endlich ist es so weit: Chefarzt Daniel Guth und Klinikchefin Miriam heiraten. Von Flitterwochen kann jedoch keine Rede sein, die Arbeit ruft. Weil seine beste Kraft überfordert ist, will Daniel bei einem Freund eine schwierige Herz-Transplantation vornehmen. Seine größte Sorge gilt allerdings Frederik, Miriams Sohn. Der Bub verunglückt schwer, just als das passende Spenderherz eintrifft. Daniel, der weiß, dass Frederik nur eine geringe Überlebenschance hat, trifft eine riskante Entscheidung.
06:25
07:15
Regen oder Sonnenschein? Wie die Wetterprognosen der nächsten Tage für Österreich aussehen, wird anhand verständlicher Grafiken und Animationen erläutert.
09:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
09:05
Im April 1966 sitzt Altbundeskanzler Konrad Adenauer dem Maler Oskar Kokoschka Modell. Mit seinem durchdringenden Blick will er die verborgene Persönlichkeit des Porträtierten ans Licht bringen. Im Laufe der dreiwöchigen Porträtsitzungen mit einem der Gründerväter Europas erzählt Kokoschka viel aus seinem eigenen Leben und entwirft damit ein Bild von sich selbst. Er hat die turbulente europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts hautnah miterlebt: Als junger Künstler war er um die Jahrhundertwende das Enfant terrible der Wiener Secession. Seine expressionistische Malerei schockierte und offenbarte kompromisslos die Leidenschaften einer todkranken Gesellschaft. Seine stürmische Liebesbeziehung mit Alma Mahler inspirierte ihn zu dem großartigen Gemälde "Die Windsbraut". Nach dem Ersten Weltkrieg brachte er von seinen ausgedehnten Reisen durch Europa neuartige Städte- und Landschaftsbilder mit. Da sein Werk von den Nationalsozialisten als "Entartete Kunst" diffamiert wurde, musste er Österreich verlassen und wurde zu einer Figur des Widerstands gegen die Barbarei. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er als Verfechter der europäischen Idee an die Öffentlichkeit.
10:00
Zwischen sagenumwobenen Burgruinen, üppigen Klöstern und renovierten Höhenburgen - von der Wachau ins Mostviertel wurde alten Gemäuern immer wieder neues Leben eingehaucht. * Hier treffen dunkle Sagen von Raubrittern auf tausendjährige Frömmigkeit und besinnliche Renaissancemusik auf rauschhafte Mittelalterfeste - die Burgen und Schlösser im westlichen Niederösterreich bezeugen die Vielfalt unserer heutigen Faszination für das Mittelalter. * Stift Göttweig in Furth bei Krems blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück und ist bis heute ein wichtiges geistliches Zentrum. Als Teil der "Kulturlandschaft Wachau" ist das Stift am Rand des Dunkelsteinerwaldes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film bietet Einblicke in die historischen Prunkräume und das Leben in der Klostergemeinschaft der Benediktinermönche. Danach taucht der Film in die Wachau ein, wo unweit von Krems die Burgruine Dürnstein über der Donau thront. Erbaut wurde sie von den Kuenringern im 12. Jahrhundert. Bekanntheit erlangte Dürnstein, weil hier der englische König Richard Löwenherz auf der Rückreise vom dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Zerstört wurde die Burg in der Endphase des Dreißigjährigen Krieges, als die Schweden die Toranlage der Burg in die Luft sprengten. Heute ist das Gelände das Betätigungsfeld des gelernten Rechtsanwalts Gottfried Thiery, der den steilen Burgweingarten am Fuße der Ruine betreibt und ein ehemaliges Kloster zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut hat. Auch die Burgruine Aggstein nur wenige Kilometer flussaufwärts war einst im Besitz der Kuenringer. Um die auf zwei Felsen errichtete Burg ranken sich dunkle Sagen. Mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, soll Hadmar III. von Kuenring Handelsschiffe gekapert haben. Dem späteren Burgherren Jörg Scheck von Wald wird nachgesagt, Gefangene besonders grausam hingerichtet zu haben. Ausgesetzt auf einer Steinplatte, die wie ein Balkon aus der Burg ragte, mussten sie selbst zwischen Verhungern oder dem Sprung in den Tod abwägen. Die Märchenerzählerin Dena Seidl führt durch die Burg und klärt über die wahren Hintergründe diesen schaurigen Geschichten auf. Die Geschichte der Schallaburg begann vor rund 1000 Jahren, als sich Sieghard Graf von Schala eine Wohnburg mit Wehrcharakter errichten ließ. Unter Hans Wilhelm von Losenstein erfolgte der Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Heute ist das Schloss im öffentlichen Besitz und ein weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntes Ausstellungszentrum. Der Geschäftsführer und Historiker Peter Fritz zeigt die historischen Gemäuer und den einzigartigen Arkadenhof, den 1600 majestätische Terrakotten-Figuren zieren. Weiter südlich im Mostviertel hat sich der Unternehmer Erich Podstatny einen Jugendtraum erfüllt. 2010 übernahm er die damals weitgehend verfallene Höhenburg Plankenstein und baute sie als klassische Ritterburg wieder auf. In der Mittelaltercommunity ist die Burg äußerst beliebt. 1975 hat der damals 22-jährige Wirtschaftsmathematiker Stefan Zapotocky die völlig verfallene Weissenburg im Pielachtal aus dem 13. Jahrhundert gemeinsam mit seiner Schwester erworben. In jahrzehntelanger Arbeit hat die Familie die bis zu 4 Meter tief verschüttete Burgruine freigelegt und in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute dreht sich auf der Burg alles um Musik. Eine Dokumentation von Valentin Badura
10:45
11:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
11:05
In jeder Ausgabe der Sendung stellt sich eine Person aus dem öffentlichen, meist politischen Bereich des Landes den Fragen eines ORF-Moderators und eines Print-Journalisten.
12:00
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
12:30
In allen Religionen gibt es bestimmte Speisen, die zu Fastentagen oder -zeiten zubereitet werden. ORF-Regisseurin Gundi Lamprecht hat Menschen aus verschiedenen Religionen gebeten, Einblicke in ihre Fastentraditionen zu geben. Für "kreuz & quer" ist daraus eine "Koch-Show" der besonderen Art geworden: Es geht nicht nur um Rezepte zur Fastenkulinarik, sondern auch um die religiösen und spirituellen Hintergründe der Kochkünste in Judentum, Christentum und Islam, in Buddhismus und Hinduismus. Im "kreuz & quer plus" startet die dreiteilige Reihe "Was bleibt - Kunst, Glaube, Erinnerung" mit: "Gott hat kein Museum" - KULTUM Graz.
13:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
13:17
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
13:20
In der Wochenzusammenfassung der Seitenblicke-Redaktion sehen Sie nochmals die besten Beiträge der vergangenen Fernsehwoche.
13:35
Fossilienjäger, die 15 Millionen alte Urelefantenzähne finden, helvetische Alpen und Berge, die auf dem Kopf stehen, sowie der Bodensee, an dessen Stelle in prähistorischer Zeit ein riesiges Meer lag. Das ist dem Klimawandel geschuldet. Die Doku spannt einen Bogen von kleinsten versteinerten Funden bis hin zum Dinosaurier - aus dem Dreiländereck Österreich, Schweiz und Deutschland.
14:05
Eingebettet in die Hügellandschaft der Wiener Alpen zwischen Rohr im Gebirge und den spektakulären Felsformationen der Hohen Wand liegt das Piestingtal. Die Gegend nährt seit der Zeit des Biedermeiers kreative Geister. In Ferdinand Raimunds Wohnort Gutenstein inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Veronika Glatzner im Rahmen der Raimundspiele den "Verschwender". Honig ist wichtigster Inhaltsstoff von Konditormeister Robert Strassers fast zuckerfreien Torten, Lebkuchen und Nussmischungen. Seine Bienen bevölkern das gesamte Tal. Eine weitere kulinarische Oase findet sich in Miesenbach bei Markus Kuchner. In seinem Gasthaus Apfelbauer kredenzt er traditionelle österreichische Küche, die er weiter entwickelt und verfeinert hat. Auch Barbara Tansil widmet sich dem Bewahren und Entwickeln alter Techniken. Sie spinnt, webt und färbt Wollmischungen aus Schaf, Alpaka und Seide in ihrer Werkstatt unweit der Myrafälle. Die Leidenschaft für Faser, Faden und Farbe bewegt sie schon lange - seit sie im Alter von 14 ihr erstes Spinnrad bekommen hat.
14:30
Milly Cohen hat in ihrem Leben nichts geschenkt bekommen. Auch ihre Arbeit bei Antiquitätenhändler Phillip entwickelt sich nicht zum Besten, obwohl Milly ihr ganzes Herz hineinlegt. Als der nörgelnde Junggeselle endlich merkt, was er an ihr hat, ist es schon zu spät. Milly hat gekündigt. Und schlimmer noch: In Kürze wird sie ihren alten Freund Tristan heiraten. Phillip ist verzweifelt, weil er erst jetzt weiß, wie sehr er Milly liebt. Da eröffnet sich unerwartet eine Chance für ein Happy End.
16:00
Pflanzendoc und Biogärtner Karl Ploberger beantwortet alle Garten- und Pflanzenfragen der Zuseherinnen und Zuseher am Telefon. Wie wird das Zitronenbäumchen am besten überwintert? Wie bekomme ich das Moos aus dem Rasen? Was mache ich, wenn der Oleander Läuse hat? Karl Ploberger zeigt anhand von Pflanzen sowie Produkten, wie man das eine oder andere Pflanzen-Problem löst. Außerdem gibt er dabei viele Insider-Tipps aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung. Zu Gast ist in jeder Folge auch ein Promi-Gast. Der erste Promi-Gast ist Schauspielerin, Autorin und Orchideen-Fan Ulrike Beimpold.
16:30
Text folgt!
16:55
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.
17:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
17:05
17:30
Sasa Schwarzjirg macht Lust aufs Reisen, besucht österreichische Städte und Regionen, erkundet Sehenswürdigkeiten und Kulturschätze, verrät Insider-Tipps, taucht ein in Brauchtum und Tradition und besucht Menschen, die Handwerk hochleben lassen. Eine Reise vollgepackt mit Wissenswertem über die Region, versteckten Plätze, interessanten Leuten und mit guter Laune.
17:55
Was ist der Grund dafür, dass Grundlsee als einzige Gemeinde Österreichs einen Wassermann im Wappen hat? Im tiefen Winter macht sich der Sagenjäger auf ins steirische Salzkammergut, um mehr über das rätselhafte Wesen in Erfahrung zu bringen, welches der Sage nach geholfen haben soll, reiche Salzvorkommen in der Region zu entdecken. Zu Beginn seines Aufenthalts am Grundlsee trifft Max Müller Lehrerin Sophie Wimmer. Sie erzählt dem Sagenjäger die Geschichte so, wie sie vor Ort bekannt ist. Danach begegnet er Verena Frey, die eine Oper über den Wassermann vom Grundlsee in Auftrag gegeben hat. In diesem Musikwerk wird die Erzählung allerdings etwas anders beschrieben, berichtet die Opernproduzentin. Künstlerische Freiheit? Zusammen mit der Sagenexpertin Monika Gaiswinkler versucht Max Müller, hier Klarheit zu schaffen. Seine Sagenjagd führt den Sagenjäger weiters in die faszinierende Welt unter Tage, wo er in den Salzwelten Altaussee von Bergwerkssprecher Harald Pernkopf viel Wissenswertes erfährt. Zuletzt trifft Max Müller noch Eisschwimmer Josef Köberl, der bei winterlichen Temperaturen im Grundlsee seine Bahnen zieht.
18:25
Gemüse fermentieren, den Dachboden dämmen, Fahrräder reparieren - "Einfach Machen" umfasst hunderte Kurse, in denen Profis und Könner ihr Wissen an Laien weitergeben. Das EU-geförderte Gemeinschaftsprojekt ist einzigartig und soll letztlich tausende Menschen erreichen. Im Mittelpunkt stehen Sparen, Begegnung und Selbstwirksamkeit. Und ganz nebenbei entsteht etwas Entscheidendes: Klimaschutz. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt, wie trotz vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen das Klima nicht aus dem Blick gerät - weil Menschen ins Handeln kommen.
18:57
19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
19:17
Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:51
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:56
20:05
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
20:15
Als ein Fahrradkurier eine Selbstanzeige machen will, reagiert Johanna Stern nicht rasch genug. Enttäuscht verlässt der junge Mann das Polizeipräsidium - und stirbt, weil er von einem Lieferwagen überrollt wird. Johanna Stern und Lena Odenthal vermuten Vorsatz, zumal Fahrerflucht vorliegt und Helmkamera und Tablet des Toten verschwunden sind. Die Kollegen beim Kurierdienst Velopunks hingegen begnügen sich mit der Unfallthese. Johanna Stern nutzt spontan eine günstige Gelegenheit, um als Kurierfahrerin anzutreten und um mehr über den Toten und die Firma rauszufinden. Keineswegs zu Lenas Freude. Doch sie deckt den ungeplanten Undercover-Einsatz, denn auch sie vermutet, dass Velopunks Geheimnisse hüten und in die Tat verwickelt sind.
21:50
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:10
23:05
Sechs Burrneshas, Frauen auf dem Balkan, die in einer patriarchalen Gesellschaft die Rolle von Männern übernehmen und auf Ehe, Sexualität und Kinder verzichten, erzählen in diesem Dokumentarfilm ihre bewegenden Lebensgeschichten. Ihre Entscheidungen, als Männer zu leben, haben unterschiedliche Gründe: um patriarchale Strukturen zu umgehen, Zwangsehen zu entkommen, ihre Familien wirtschaftlich zu unterstützen oder um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Der Film begleitet die Burrneshas in ihrem Alltag zwischen Tradition und Freiheit und zeigt den Kraftakt, den es braucht, um Geschlechtergrenzen zu durchbrechen und die eigene Identität zu definieren. Was einst eine soziale Notwendigkeit war, ist heute ein stiller Akt des Widerstandes gegen Ungleichheit. Es ist ein Film über Identität, Mut und den universellen Kampf um Gleichberechtigung der auch zeigt, dass weibliche Lebenswelten nach wie vor weniger Wertschätzung erfahren.
00:00
Im April 1966 sitzt Altbundeskanzler Konrad Adenauer dem Maler Oskar Kokoschka Modell. Mit seinem durchdringenden Blick will er die verborgene Persönlichkeit des Porträtierten ans Licht bringen. Im Laufe der dreiwöchigen Porträtsitzungen mit einem der Gründerväter Europas erzählt Kokoschka viel aus seinem eigenen Leben und entwirft damit ein Bild von sich selbst. Er hat die turbulente europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts hautnah miterlebt: Als junger Künstler war er um die Jahrhundertwende das Enfant terrible der Wiener Secession. Seine expressionistische Malerei schockierte und offenbarte kompromisslos die Leidenschaften einer todkranken Gesellschaft. Seine stürmische Liebesbeziehung mit Alma Mahler inspirierte ihn zu dem großartigen Gemälde "Die Windsbraut". Nach dem Ersten Weltkrieg brachte er von seinen ausgedehnten Reisen durch Europa neuartige Städte- und Landschaftsbilder mit. Da sein Werk von den Nationalsozialisten als "Entartete Kunst" diffamiert wurde, musste er Österreich verlassen und wurde zu einer Figur des Widerstands gegen die Barbarei. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er als Verfechter der europäischen Idee an die Öffentlichkeit.
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Zwischen sagenumwobenen Burgruinen, üppigen Klöstern und renovierten Höhenburgen - von der Wachau ins Mostviertel wurde alten Gemäuern immer wieder neues Leben eingehaucht. * Hier treffen dunkle Sagen von Raubrittern auf tausendjährige Frömmigkeit und besinnliche Renaissancemusik auf rauschhafte Mittelalterfeste - die Burgen und Schlösser im westlichen Niederösterreich bezeugen die Vielfalt unserer heutigen Faszination für das Mittelalter. * Stift Göttweig in Furth bei Krems blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück und ist bis heute ein wichtiges geistliches Zentrum. Als Teil der "Kulturlandschaft Wachau" ist das Stift am Rand des Dunkelsteinerwaldes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film bietet Einblicke in die historischen Prunkräume und das Leben in der Klostergemeinschaft der Benediktinermönche. Danach taucht der Film in die Wachau ein, wo unweit von Krems die Burgruine Dürnstein über der Donau thront. Erbaut wurde sie von den Kuenringern im 12. Jahrhundert. Bekanntheit erlangte Dürnstein, weil hier der englische König Richard Löwenherz auf der Rückreise vom dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Zerstört wurde die Burg in der Endphase des Dreißigjährigen Krieges, als die Schweden die Toranlage der Burg in die Luft sprengten. Heute ist das Gelände das Betätigungsfeld des gelernten Rechtsanwalts Gottfried Thiery, der den steilen Burgweingarten am Fuße der Ruine betreibt und ein ehemaliges Kloster zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut hat. Auch die Burgruine Aggstein nur wenige Kilometer flussaufwärts war einst im Besitz der Kuenringer. Um die auf zwei Felsen errichtete Burg ranken sich dunkle Sagen. Mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, soll Hadmar III. von Kuenring Handelsschiffe gekapert haben. Dem späteren Burgherren Jörg Scheck von Wald wird nachgesagt, Gefangene besonders grausam hingerichtet zu haben. Ausgesetzt auf einer Steinplatte, die wie ein Balkon aus der Burg ragte, mussten sie selbst zwischen Verhungern oder dem Sprung in den Tod abwägen. Die Märchenerzählerin Dena Seidl führt durch die Burg und klärt über die wahren Hintergründe diesen schaurigen Geschichten auf. Die Geschichte der Schallaburg begann vor rund 1000 Jahren, als sich Sieghard Graf von Schala eine Wohnburg mit Wehrcharakter errichten ließ. Unter Hans Wilhelm von Losenstein erfolgte der Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Heute ist das Schloss im öffentlichen Besitz und ein weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntes Ausstellungszentrum. Der Geschäftsführer und Historiker Peter Fritz zeigt die historischen Gemäuer und den einzigartigen Arkadenhof, den 1600 majestätische Terrakotten-Figuren zieren. Weiter südlich im Mostviertel hat sich der Unternehmer Erich Podstatny einen Jugendtraum erfüllt. 2010 übernahm er die damals weitgehend verfallene Höhenburg Plankenstein und baute sie als klassische Ritterburg wieder auf. In der Mittelaltercommunity ist die Burg äußerst beliebt. 1975 hat der damals 22-jährige Wirtschaftsmathematiker Stefan Zapotocky die völlig verfallene Weissenburg im Pielachtal aus dem 13. Jahrhundert gemeinsam mit seiner Schwester erworben. In jahrzehntelanger Arbeit hat die Familie die bis zu 4 Meter tief verschüttete Burgruine freigelegt und in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute dreht sich auf der Burg alles um Musik. Eine Dokumentation von Valentin Badura
01:40
01:55
Bennos alter Schulkamerad Kurt Thaler will ihn unbedingt in einer wichtigen Angelegenheit treffen. Zu der Zusammenkunft kommt es jedoch nicht mehr. Thaler verunglückt mit seinem Fahrrad. Benno vermutet mehr als einen gewöhnlichen Unfall dahinter. Er lässt sich in die Kurklinik, in der Thaler als Diätarzt tätig war, einweisen. Bei seinem Versuch, der Lösung des Falles dort näher zu kommen, leidet er unter dem strengen Fitnessplan und den stark reduzierten Essensrationen.
03:30
Eingebettet in die Hügellandschaft der Wiener Alpen zwischen Rohr im Gebirge und den spektakulären Felsformationen der Hohen Wand liegt das Piestingtal. Die Gegend nährt seit der Zeit des Biedermeiers kreative Geister. In Ferdinand Raimunds Wohnort Gutenstein inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Veronika Glatzner im Rahmen der Raimundspiele den "Verschwender". Honig ist wichtigster Inhaltsstoff von Konditormeister Robert Strassers fast zuckerfreien Torten, Lebkuchen und Nussmischungen. Seine Bienen bevölkern das gesamte Tal. Eine weitere kulinarische Oase findet sich in Miesenbach bei Markus Kuchner. In seinem Gasthaus Apfelbauer kredenzt er traditionelle österreichische Küche, die er weiter entwickelt und verfeinert hat. Auch Barbara Tansil widmet sich dem Bewahren und Entwickeln alter Techniken. Sie spinnt, webt und färbt Wollmischungen aus Schaf, Alpaka und Seide in ihrer Werkstatt unweit der Myrafälle. Die Leidenschaft für Faser, Faden und Farbe bewegt sie schon lange - seit sie im Alter von 14 ihr erstes Spinnrad bekommen hat.
03:55
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten.
04:25
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen mit folgenden Themen:
04:55
In allen Religionen gibt es bestimmte Speisen, die zu Fastentagen oder -zeiten zubereitet werden. ORF-Regisseurin Gundi Lamprecht hat Menschen aus verschiedenen Religionen gebeten, Einblicke in ihre Fastentraditionen zu geben. Für "kreuz & quer" ist daraus eine "Koch-Show" der besonderen Art geworden: Es geht nicht nur um Rezepte zur Fastenkulinarik, sondern auch um die religiösen und spirituellen Hintergründe der Kochkünste in Judentum, Christentum und Islam, in Buddhismus und Hinduismus. Im "kreuz & quer plus" startet die dreiteilige Reihe "Was bleibt - Kunst, Glaube, Erinnerung" mit: "Gott hat kein Museum" - KULTUM Graz.