04:02
Mit dem Aschermittwoch beginnt die vorösterliche Fastenzeit. Am Ostermontag endet die wohl intensivste Zeit des Jahres, wenn es um Rituale und Bräuche geht. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg lädt ein auf eine Reise rund um den Bodensee und den dort noch so unterschiedlichen Osterbräuchen. Zu sehen sind die Geldbittelwäsch in Bregenz bis zu den faszinierenden und unterschiedlichen Osterbrunnen am schweizerischen und am deutschen Bodenseeufer. Ebenfalls gezeigt werden religiöse Rituale wie die Palmweihe am Palmsonntag oder das Osterfeuer in der Osternacht, bunte Ostermärkte bis hin zum "Eiertütschen" und natürlich der Osterhase, auf den wohl jedes Kind rund um den Bodensee wartet und sich darauf freut ein Osternest suchen zu dürfen.
06:25
07:00
Regen oder Sonnenschein? Wie die Wetterprognosen der nächsten Tage für Österreich aussehen, wird anhand verständlicher Grafiken und Animationen erläutert.
08:59
09:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
09:05
Anita Lackenberger stellt in ihrem Film verschiedene Techniken des Ostereier-Schmückens aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Ungarn, Tschechien und Rumänien vor und erzählt von regionalen Osterbräuchen. * Ostereier-Kunststücke entstehen etwa durch das wiederholte Auftragen von Schutz- und Glückssymbolen aus Wachs, dazwischen werden die Eier in immer neue Farben getaucht. Andere Eier werden zuerst gefärbt, bevor mit einem Stahlmesser Muster eingekratzt werden. Sogenannte "beschlagene Ostereier" sind gar mit Ornamenten aus Metall geschmückt, die mit kleinen Nägeln an der Schale befestigt sind. * Mit der Wachstechnik arbeiten sorbische Künstlerinnen und Künstler im deutschen Brandenburg. Aus Punkten, Strichen und Dreiecken ergeben sich für Eingeweihte Sonnen (die für Kraft stehen und gegen Kummer helfen sollen), Bienenwaben (als Symbole für Glück und Fleiß in der Familie) oder Kreise (die alles schützen sollen, was sich innerhalb von ihnen befindet). Auch der rumänische Ethnologe Sebastian Paic bedient sich einer Wachstechnik, um seine Ostereier mit traditionellen Mustern zu bemalen. Ob ein Ei gelungen ist, weiß man erst, nachdem das Wachs geschmolzen ist, alle Farbgänge abgeschlossen sind und das Kunstwerk zum Vorschein gekommen ist. Sebastian Paic setzt seine Muster gerne in kulturhistorischen Kontext und ist inzwischen mit seinen Vorträgen in ganz Europa gefragt. Im tschechischen Dorf Borkovany entstehen die außergewöhnlichen mährischen Ostereier. Sie werden schwarz lackiert, dann werden mit einem Stahlmesser Muster eingekratzt. Das "Eier-Kratzen" ist ebenso z.B. im burgenländischen Stinatz in Österreich Tradition. Die Ursprungsfarben für die Eier waren neben Schwarz auch Rot und Violett. Gerne werden Herzen, Palmkätzchen, Rosen oder Lebensbäume als Muster verwendet. Die Ungarin Boglarka Hodnik beherrscht die seltene Kunst, "beschlagene Ostereier" herzustellen. Es wird angenommen, dass diese spezielle Technik von Schmiedemeistern erfunden worden ist. Boglarka Hodnik arbeitet mit einer von ihrem Vater entwickelten Mischung aus Zinn und Blei, die flexibel genug ist, um metallische Symbole wie Hufeisen, Blumen oder Kreuze in die richtige Form biegen und auf Eiern anbringen zu können. Eine Dokumentation von Anita Lackenberger
10:35
Die neue ORF-Sendereihe erkundet die kulinarischen Kulturen unseres Kontinents - ein Streifzug durch europäische Regionen und ihre Küchen, der geschichtliche, landschaftliche, geografische und kulturelle Hintergründe einfließen lässt. Diese Folge von "Der Geschmack Europas" begleitet den Feinschmecker und Verleger Lojze Wieser in unser Nachbarland Slowenien - in den Karst und in das Görzer Hügelland, die Goriška Brda: eine geschmackvolle Reise in das Land der Steine und in das Land der Obstbäume, auf der von der Bora getrockneter Pršut ebenso verkostet wird, wie wilde Kräuter, der Rotwein Teran - und der Eintopf Jota,der symptomatisch für die Vermischung der Kulturen steht.
11:05
Zur Gänze in der herrlichen Wachau gedrehtes, herzergreifendes Filmjuwel mit erlesenem Cast - allen voran Hilde Dalik, Philipp Hochmair, Doris Schretzmeyer und Hary Prinz. Nur eine Nacht trennt Chirurg Clemens (Oliver Mommsen) von einer geplanten Weltumsegelung, da macht ihm ein Schicksalsschlag einen Strich durch die Rechnung. Um sich vom stressigen Klinikalltag zu erholen, will Topchirurg Clemens ein Jahr lang die Welt umsegeln. Die Nachfolge ist geregelt, die Koffer sind gepackt. Da muss er erfahren, dass seine Schwester Doro tödlich verunglückt ist. Die Alleinerzieherin hinterlässt einen Berg voll Schulden, drei Kinder und einen letzten Wunsch: Clemens soll sich um seine Nichten und seinen Neffen kümmern. Mit einem Schlag steht der freiheitsliebende Egomane vor der wohl größten Herausforderung seines Lebens. Auch wenn die Angst, zu versagen, groß ist, gibt Clemens sein Bestes, um den drei Kindern ein liebevolles Zuhause zu geben.
12:30
Der Film etabliert die beiden Regionen der Weststeiermark - bekannt auch als Lipizzanerheimat - in eine landschaftlich von einer bäuerlichen Welt geprägten Traumkulisse. Die Motive sind die Almen am Packsattel - die Hirschegger Alm und das Gaberl - mit den vielen Bauernhöfen - aber auch der Niedergang der Kohlen- und Glasindustrie sowie der daneben stärker gewordene Tourismus. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die abseits in der vom aufkommenden Tourismus geprägte Region leben. Ein Film von Alfred Ninaus.
13:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
13:10
13:30
Andi und Alex stehen wieder gemeinsam in der Küche und vor der Kamera. Mit viel Charme und Schmäh bereiten sie heute zwei österliche Gerichte zu. Andi Wojta wird Überbackene Osterpalatschinken zaubern, und bei Alex Fankhauser gibt es Gebratene Lammkoteletts in Bärlauchkruste auf Cremepolenta.
16:50
Monika Prettenthaler, Theologin und Psychotherapeutin, spricht über: "Emmaus und Wege aus der Krise".
17:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
17:05
17:35
Silvia Schneider beginnt ihre Entdeckungsreise am Wolfgangsee im Ort Strobl. Mit dem Kaiser Franz Joseph Dampfer geht es weiter nach Sankt Wolfgang wo sie am Kalvarienberg die Pranger Schützen trifft. Hoch hinaus geht es für Silvia auf das Zwölferhorn, wo es bei der Lärchenhütte auch kulinarisches zu verkosten gibt.
18:25
Schwarzer Prinz, Gravensteiner, Johannisroggen - ohne alte Sorten würde die genetische Vielfalt verloren gehen. Gestalter Roland Huber vom ORF Oberösterreich erzählt in seiner Dokumentation "Der Schatz im Eis - Ein Stück Heimat im Land der Eisbären" von Menschen aus Oberösterreich, die dieses Erbe bewahren: Rund um das Stift Schlägl wird der historische Schlägler Roggen kultiviert, aus dem Brot und Bier hergestellt werden. In Linz sichert Biologin Sylvia Vogl als Leiterin der AGES-Genbank die genetische Grundlage unserer Nahrung. Die Doku begleitet sie bis in die Arktis, wo Samen aus dem Mühl- und Innviertel im globalen Saatgut-Tresor auf Spitzbergen für kommende Generationen gelagert werden. Auch ORF-Biogärtner Karl Ploberger und die Tomatensammlerin Ingrid Haidinger plädieren für mehr Pflanzen-Vielfalt. Sie zeigen, wie alte Sorten erfolgreich vermehrt werden.
18:57
19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:46
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:52
Der Psychiater, Psychologe und Philosoph Michael Lehofer beschäftigt sich mit der Frage, was ein erfülltes Leben möglich macht. In seiner Arbeit betrachtet er die einfache, aber unbequeme Frage: Was, wenn wir den Blick für das Wesentliche verloren haben? Bei einem Spaziergang durch Graz trifft er einen Freund - den Künstler Leo Zogmayer - im Gespräch über Kunst, Freiheit und Spiritualität geht es um jene Momente, in denen ein Weg aus der Krise sichtbar wird. Lehofer zeigt, warum echte Begegnung und das Loslassen alter Muster der Anfang eines neuen Weges sein können.
20:05
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
21:50
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:15
Die FPÖ, gegründet am 7. April 1956, weist eine einzigartige Parteigeschichte auf und gilt auch als internationales Phänomen. Sie steht für Kontinuität und Wandel zugleich, wird einerseits heftig kritisiert und liegt andererseits in den Umfragen schon länger weit vorn. Die zweite "ZIB 2 History" des Jahres beleuchtet am Abend, bevor sich die Gründung zum 70. Mal jährt, vor allem die Entwicklung der Partei von ihren ideologischen Vorläufern bis zum legendären FPÖ-Parteitag 1986 - samt Folgen. Im Interview dazu die Historikerin Margit Reiter. Weiters geht es um den Durchbruch Jörg Haiders, seine Übernahme der Partei und deren Veränderung - von der Programmatik über den Stil bis zur Wählermobilisierung. Im Interview dazu der aktuelle Parteichef Herbert Kickl. Wir machen ein Blick über die Grenzen Österreichs hinaus: Inwieweit ist die FPÖ Vorreiter und/oder Vorbild für rechtspopulistische oder rechtsextreme Parteien in Ländern wie Deutschland, Italien oder Frankreich - und wie steht es um ihre Netzwerke? Moderation: Margit Laufer