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TV Programm für ORF 2 Europe am 13.04.2026

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kulturMONTAG 22:44

kulturMONTAG

Kunst und Kultur

Geschichten der Macht Philosophie-Papst Peter Sloterdijk setzt sich in seinem neuen Buch mit mächtigen Männern der Gegenwart auseinander und blickt dafür in die Vergangenheit. "Der Fürst und seine Erben: über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" ist eine gewohnt pointierte Auseinandersetzung mit den neuen Autokraten und deren Vorbildern - allen voran mit dem Florentiner Diplomaten und Denker Niccolò Machiavelli. "Wer sich an die 80er erinnern kann, der hat sie nicht erlebt", so soll Falco das Jahrzehnt der wilden Drogen-Partys, der Synthie-Klänge und der Schulterpolster kommentiert haben. Die Ausstellung "80er - Grenzen waren gestern" auf der Schallaburg in Niederösterreich widmet sich dieser legendären Dekade voller Gegensätze, Umbrüche und neuer Möglichkeiten und zeigt, wie die 80er gerade ein fulminantes Comeback feiern. Monika Maron zählt zu den streitbarsten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Die heute 84-jährige Autorin wuchs in Ostberlin als Stieftochter des DDR-Innenministers Karl Maron auf, aber ihre ersten Bücher musste sie in Westdeutschland publizieren. Soeben sind erstmals ihre Tagebücher aus der Zeit zwischen 1980 und 2021 in Buchform erschienen. Der Titel: "Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig".

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Kunst - Ob du willst oder nicht 23:29

Kunst - Ob du willst oder nicht

Kunst und Kultur

Stellen KünstlerInnen ihre Arbeiten in den öffentlichen Raum, verlassen sie das geschützte Terrain von Galerien und Museen. Sie setzen sich der Kritik auch jener Öffentlichkeit aus, die primär nicht an Kunst interessiert ist. Dies führt bisweilen zu heftigen Kontroversen und nicht selten zu offener Ablehnung. Auf diese Weise gelingt es allerdings, die Öffentlichkeit mit kritischen Positionen, unkonventionellen Ansichten und bisher unbekannten Gestaltungsmöglichkeiten unmittelbar zu konfrontieren. Regisseur Martin Vogg besucht in dieser TV-Doku Künstlerinnen und Künstler und spricht mit ihnen über ihre Projekte im öffentlichen Raum. Zu Wort kommen aber vor allem die Nutzer des öffentlichen Raumes - Anrainer und Passanten. Sie sind es, die mit dem eigens geschaffenen Kunstwerk längerfristig konfrontiert sind. Gleichzeitig stellt der Regisseur die Frage, warum sich vor allem Gemeinden am Land, öffentliche Stellen oder Bauträger für Kunst im öffentlichen Raum entscheiden. Geschieht das, weil es Verantwortlichen ein echtes Anliegen ist, Menschen mit zeitgenössischer Kunst zu konfrontieren, oder wollen sie pure "Behübschung"? Geht es um bloße Dekoration, die nur aus Trögen mit Blumen bestehen darf oder rührt es tatsächlich daher, dass Kunstprojekte aus Kulturbudgets gefördert werden?