17:58
Medizinische Intensivpflege: Betreuung zu Hause nicht gesichert Zwei Fälle zeigen, wie schwierig die Versorgung von Menschen sein kann, die auf invasive Beatmung und qualifizierte Pflege rund um die Uhr angewiesen sind. Der 52-jährige Dragan V. lebt mit einer aggressiv verlaufenden Form von ALS. Nach einem Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung konnte er auf eigenen Wunsch nach Hause zurückkehren. Die Finanzierung seiner Intensivpflege ist jedoch weiter offen: In Niederösterreich ist dafür unter anderem Pflegegeldstufe 7 Voraussetzung, Herr V. hat bislang Stufe 6. Auch die ehemalige Biologielehrerin Herta K. lebt mit ALS und invasiver Beatmung. Sie bezahlt die Betreuung zu Hause nach eigenen Angaben aus Pension und Ersparnissen. Eine dauerhafte Kostenübernahme durch die BVAEB wurde bisher nicht bewilligt. Volksanwalt Bernhard Achitz möchte die beiden Fälle öffentlich diskutieren. Sie zeigen, wie unterschiedliche Zuständigkeiten von Pflegegeld, Sozialversicherung und Ländern eine sichere und selbstbestimmte Betreuung zu Hause erschweren können. Das Medikamenten-Versprechen Seit dem 1. Jänner sind in Österreich Erleichterungen in Kraft getreten für die Anrechnung von Medikamenten für die Rezeptgebührenbefreiung. Erstmals sollen alle verschriebenen Medikamente für den Kostendeckel von zwei Prozent des Jahreseinkommens angerechnet werden. Das soll vor allem für kranke Menschen mit kleinen Einkommen eine spürbare Entlastung bringen. Doch in der Praxis funktioniert das leider nicht, kritisieren immer mehr Betroffene, die sich bei der Bürger-Anwalt-Redaktion und der Volksanwaltschaft gemeldet haben. Sie warten nun schon seit Monaten vergeblich darauf, dass die Schnittstelle zwischen Apotheken und den Krankenkassen funktioniert, um ihre Gutschrift zu bekommen. Mittlerweile werden sie sogar auf das nächste Jahr vertröstet. Wir diskutieren mit Verantwortlichen, wie es zu der - für die Betroffenen - teuren Panne kommen konnte. Aus für E-Mopeds? Am 1. Oktober 2026 tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Elektrische Zweiräder mit Sitz und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gelten dann nicht mehr wie bisher als Fahrräder, sondern als Kraftfahrzeuge. Sie müssen künftig als Kfz zugelassen werden - doch für die Mehrheit dieser Fahrzeuge ist das tatsächlich gar nicht möglich. Bei der Gesetzesänderung handle sich um ein Verbot durch die Hintertüre, das auch viele ältere Menschen betrifft, warnt etwa der ÖAMTC. Für die umstrittenen Elektroscooter ohne Sitz ändert sich hingegen wenig. Trifft das Gesetz die Falschen? Im Bürgeranwalt-Studio diskutieren ÖAMTC-Jurist Matthias Wolf und Armin Kaltenegger vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, ob die Gesetzesänderung überschießend und nicht zielführend ist.
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19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
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Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
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Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
21:52
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:00
Die Österreichischen Lotterien feiern am 7. September 2026 mit rund 350 Gästen aus Wirtschaft, Sport, Politik und Gesellschaft im Wiener Konzerthaus ihr 40 jähriges Bestehen. Moderiert wird der Abend von Kristina Sprenger.
23:48
Christian Konrad und Tiziana Aricò berichten in der Sondersendung über die glanzvollsten Momente und die Gewinner der 83. Filmfestspiele von Venedig. Den Vorsitz der Wettbewerbs-Jury übernimmt diesmal die US-amerikanische Schauspielerin und Filmemacherin Maggie Gyllenhaal. Die Schwester von Jake Gyllenhaal war schon mehrfach mit ihren Filmen am Lido zu Gast. Nun entscheidet sie als Jury-Präsidentin mit ihren KollegInnen, wer die begehrten Löwen, bekommen wird.