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Klima versus Wirtschaft - setzen wir mit dem Klimagesetz unseren Standort aufs Spiel? Jahrelang wurde hitzig diskutiert, nun ist es so weit: Österreich bekommt ein neues Klimagesetz. Das ausgerufene Ziel: Klimaneutralität bis 2040. Damit geht man sogar einen Schritt weiter als die EU, deren Klimafahrplan eine vollständige Reduktion der CO2-Emissionen erst bis 2050 vorsieht. Widerstand gegen das neue Gesetz kommt vor allem aus der Industrie. Die Regierung fordere zu viel und zu schnell und übererfülle mit dem neuen Gesetz die EU-rechtlichen Vorgaben - alles zulasten des österreichischen Wirtschaftsstandorts. Ist der Aufschrei berechtigt? Oder kann die Wirtschaft von der klimaneutralen Zukunft sogar profitieren? Bericht: Ines Ottenschläger, Johannes Schwitzer-Fürnsinn Schwitzen oder Zahlen - der teure Kampf um die Klimaanlage Ohne richtige Kühlung wird es in vielen Stadtwohnungen künftig kaum noch auszuhalten sein - das hat der heurige Sommer vielen Kritikern von Klimaanlagen bewiesen. Jedoch scheitert der Einbau einer zeitgemäßen Split-Klimaanlage in Österreich meist an veralteten Gesetzen und dem Veto von Eigentümern oder Nachbarn. Die Folge: Immer mehr greifen aus Verzweiflung auf ineffiziente und oft gefährliche mobile Klimageräte zurück. Die Regierung plant, den Einbau von Klimaanlagen künftig rechtlich zu erleichtern. Bleibt die Frage: Wer bezahlt ihn? Denn Vermietern fehlt oft der ökonomische Anreiz. Vielen Mietern das Geld. Wird weiterhin geschwitzt? Bericht: Matthias Linke, Zoe Raftl Karriere im KI-Zeitalter - landen Akademiker bald am Abstellgleis? Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt grundlegend, da sind sich alle einig. Weniger einig ist man sich jedoch, wie genau dieser Wandel aussehen wird. In den letzten 200 Jahren traf der technische Fortschritt zuerst die körperliche Arbeit - von Webstuhl bis zum Industrieroboter. Jetzt dreht sich die Situation. Denn nicht der Elektriker oder der Tischler stehen heute unter dem höchsten Automatisierungsdruck, sondern Juristen, Programmierer und Ärzte. Hat der Akademikerberuf bald ausgedient und bleibt die Denkarbeit in Zukunft der KI überlassen? Bericht: Ines Ottenschläger, Zoe Raftl
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Glücklich sein trotz Dauerkrisen? Das ist heute für viele Menschen eine bewusste Strategie, auf zahlreiche gesellschaftspolitische Verunsicherungen zu reagieren. Unterstützt wird dies durch die kapitalistische Vermarktung von Wohlbefinden, Zufriedenheit und Achtsamkeit als lukratives Geschäftsmodell. Doch können wir Glück kaufen? Gibt es eine Pflicht, glücklich zu sein oder kann ein Leben auch ohne dauernde Zufriedenheit gelingen? Und warum wachsen in einer Gesellschaft voller Möglichkeiten das Gefühl der Überforderung und die Sinnkrisen? Das Philosophische Forum widmet sich dem großen Menschheitsthema Glück zwischen Selbstoptimierung, Leistungsdruck und Sehnsucht nach Sinn - und der Frage, ob ein erfülltes Leben vielleicht wichtiger ist als ein glückliches. Gemeinsam mit Moderatorin Barbara Stöckl und Gastgeber Konrad Paul Liessmann, Philosoph diskutieren: *) Wilhelm Schmid, Philosoph *) Cornelia Richter, Evangelische Bischöfin & Theologin *) Lisz Hirn, Philosophin *) Mathias Binswanger, Ökonom.