11:59
Kopftuchverbot - die Nervosität steigt Ab Montag gilt österreichweit ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Bei Verstößen drohen Eltern Geldstrafen von bis zu 800 Euro. Während die Regierung von einem notwendigen Schritt für Kinderschutz und Gleichberechtigung spricht, sieht die islamische Glaubensgemeinschaft darin einen Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte. Sie will das Kopftuchverbot vor dem Verfassungsgerichtshof bekämpfen. Ungeachtet der juristischen Bedenken steigt in den betroffenen Schulen die Nervosität. Es häufen sich unterschiedliche Boykottaufrufe - mit vorerst noch ungewissen Folgen. Wie wird das Verbot vor Ort angenommen - und wie realistisch ist es, dass es diesmal hält? Barbara Krivanek und Martin Pusch waren zum Schulstart unterwegs. Bundesstaatsanwaltschaft: Justiz läuft Sturm Es hätte das Leuchtturmprojekt von SPÖ Justizministerin Anna Sporrer sein sollen. Doch die Kritik am Entwurf für eine unabhängige Weisungsspitze in der Justiz könnte nicht größer sein. Über 800 Stellungnahmen sind eingegangen, das "Who ist Who" der heimischen Justiz läuft gegen den Entwurf Sturm. Kern der Kritik: Kommt die Bundesstaatsanwaltschaft so wie vorgesehen, würden politischer Intervention die Tür geöffnet. Dabei war das Ziel genau das Gegenteil. Die Justizministerin wollte sich selbst entmachten und als Weisungsspitze eine unabhängige Institution installieren. Das wäre durchaus sinnvoll, wie ein Blick in die Justizgeschichte zeigt - glamouröse Fälle sorgten für strittige Weisungen, am wohl bekanntesten: Im Verfahren um das gesunkene Schiff Lucona befand der Justizminister, "die Suppe sei zu dünn". Die Zahl der Weisungen ist gesunken, Hauptziel der Bundesstaatsanwaltschaft ist, bereits jeden Anschein politischer Einflussnahme zu verhindern. Warum versucht die Justizministerin dieses Projekt gegen breite Kritik durchzubringen? Und wie will sie die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament erreichen? Laura Franz und Patrick Gruska analysieren. Im Doppelinterview: SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim und Grünen-Justizsprecherin Alma Zadi? Was macht die FPÖ erfolgreich? Die FPÖ ist im Umfragehoch, Herbert Kickl sieht sich am Weg ins Kanzleramt. Der Aufstieg der Rechtspopulisten begann vor 40 Jahren, als Jörg Haider beim FPÖ-Parteitag in Innsbruck die Parteiführung übernahm und danach die österreichische Politik nachhaltig prägte. Heute ist die FPÖ so stark wie nie: Sie regiert in fünf Bundesländern, stellt in der Steiermark den Landeshauptmann und wurde bei der Nationalratswahl erstmals stärkste Partei. Ihr Einfluss reicht längst über Österreich hinaus: AfD-Chefin Alice Weidel orientiert sich zunehmend an den Freiheitlichen - die siegreiche AfD will in deutschen Ländern an die Macht. Doch kann eine rechtspopulistische Partei regieren? Können ihr Affären und Nähe zu extrem Rechten etwas anhaben? Was macht die FPÖ erfolgreich - und wer wählt sie? Ulla Kramar-Schmid und Alexandra Nöbauer blicken hinter die Kulissen der Partei: von ihren historischen Wurzeln über Jörg Haiders Aufstieg bis zur FPÖ von heute.
12:45
Die Themen: *) Schwierige Umsetzung: Kopftuch-Verbot an Schulen. *) Kirchen und AfD: Historische Wahlen in Sachsen-Anhalt. *) Bauen für die Zukunft: Berufsschule im Südsudan.
13:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
13:25
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
13:29
14:15
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
14:21
Die tägliche Kochsendung mit Silvia Schneider und den besten Profiköchinnen und -köchen Österreichs. Jede Woche steht ein anderes Bundesland mit seinen Produkten und regionalen Produzenten im Mittelpunkt. Eine Köchin bzw. ein Koch aus der Region bereitet in einfachen, nachvollziehbaren Schritten in den Studiosendungen zwei Gerichte, die die Freude am Kochen wecken sollen, zu.
16:24
In ihrem neuen Buch wirft Erika Pluhar einen Blick zurück auf ihr Leben. Bei Patrick Budgen erzählt die 87-Jährige Künstlerin von ihrer Kindheit im Nationalsozialismus, warum manche sie gerne als Bundespräsidentin gesehen hätten und wie sehr sie der Tod ihrer Tochter Anna geprägt hat.
16:56
17:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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konkret - das Konsumentinnen- und Konsumenten-Magazin mit Onka Takats Unsichere Kaffee-Zukunft Kaffee-Trends
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Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
18:59
19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
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Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
21:49
Lidia Baich ist international gefeierte Geigerin und Professorin an der Musik- und Kunstuniversität Wien. Die vierjährige Hündin Wilma begleitet ihre Besitzerin zu Konzerten, wartet geduldig in der Garderobe und durfte sogar schon einmal auf die Bühne zum Verbeugen. Tierliebhaberin Lidia Baich hat aber noch weitere Haustiere: Fächergarnele Henk im Aquarium.
21:59
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22:31
Vor 25 Jahren ereignete sich der wohl folgenschwerste Terrorangriff der Geschichte, der Anschlag auf das World Trade Center in New York. Am 11. September 2001 kaperten islamistische Terroristen zwei Passagiermaschinen und steuerten sie direkt in die Zwillingstürme: 2753 Menschen starben. Das WELTjournal zeigt die bewegende Geschichte von fünf Überlebenden: "Es war einfach eine Reihe von Entscheidungen, die sich als richtig erwiesen haben um zu überleben", erzählt der Geschäftsmann Bruno Dellinger, der zum Zeitpunkt des Anschlags in seinem Büro im 47. Stock des Nordturms arbeitete. Hafen-Manager John Paczkowski und Bauingenieur Colin Richardson befanden sich im Fahrstuhl des 50. Stocks. Unternehmer Brian Clark war zu der Zeit in seinem Büro im 84. Stock des Südturms. Und Feuerwehrmann Jay Jonas versuchte mit seiner Mannschaft, Menschen aus dem brennenden Nordturm zu retten, als dieser einstürzte. Wie durch ein Wunder haben sie das Inferno überlebt - und haben heute noch Tränen in den Augen, wenn sie erzählen, wie sie sich retten konnten. Gestaltung: Frédéric Tonolli
23:25
Die Bilder der Flugzeuge, die am 11. September 2001 ins World Trade Center krachen und die Türme zum Einsturz bringen, haben sich ins kollektive Gedächtnis gegraben. Jetzt sind erstmals auch Tonaufnahmen über die dramatischsten Stunden und Minuten der amerikanischen Terror- und Flug-Geschichte zu hören. Im WELTjournal+ erzählen jene Menschen, die die Anschläge direkt miterlebt haben und deren Stimmen auf den Aufnahmen zu hören sind: Fluglotsen, Mitarbeiter aus den Flug-Kontrollzentren sowie Militärs und Sicherheitsleute. Sie alle sind von der Situation völlig überrascht, die Stimmung schwankt zwischen Fassungslosigkeit und Panik, Ratlosigkeit und Entschlossenheit. So ist etwa zu hören, wie Kampfjets zuerst versehentlich in die falsche Richtung geschickt wurden und wie letztendlich nach bangen Überlegungen die Freigabe zum Abschuss weiterer entführter Flugzeuge gegeben wurde. Das letzte war da allerdings bereits abgestürzt. Gestaltung: Chris Martin