20:05
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
21:03
- Wenn Weltpolitik in der österreichischen Provinz für eine neue Realität sorgt Vor zwei Jahren berichtete "Am Schauplatz" aus Zell am See, einer Tourismusregion, die sich in den Sommermonaten stark auf Gäste aus den Golfstaaten ausgerichtet hat. Arabische Supermärkte, Halal-Restaurants und mehrsprachige Beschilderungen prägen seither das Ortsbild. Während die einen diese Entwicklung kritisch sehen, verweisen andere auf ihre wirtschaftliche Bedeutung: "Diese Gäste sichern unsere Arbeitsplätze." Zwei Jahre später hat sich die Lage verändert. Der Konflikt im Nahen Osten, eingeschränkte Flugverbindungen, deutlich gestiegene Flugpreise und die allgemeine Teuerung setzen der Sommersaison zu. Bereits im Mai kam es zu zahlreichen Stornierungen. Hotels, Restaurants, Geschäfte und Freizeitanbieter fragen sich: Kommen die zahlungskräftigen Gäste heuer überhaupt noch? "Am Schauplatz"-Reporterin Julia Kovarik kehrt nach Zell am See zurück und trifft jene Menschen wieder, die sie bereits 2024 begleitet hat. Am Kitzsteinhorn stehen erneut Hunderte warme Leihschuhe für arabische Urlaubsgäste bereit - doch ob sie heuer zum Einsatz kommen, ist ungewiss. Taxifahrer, Hoteliers, Gastronomen und Händler blicken mit Sorge auf die Hochsaison. Manche fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz, andere sehen in der Entwicklung auch eine Chance. "Vielleicht verlieren wir endlich den Ruf, dass zu uns nur noch Araber kommen", sagt Anni, die eine kleine Pension betreibt. Sind die Gäste aus den Golfstaaten in diesem Sommer tatsächlich ausgeblieben? Welche Folgen hat das für eine Region, die sich in den vergangenen Jahren stark auf diese Zielgruppe verlassen hat? Und gelingt es Zell am See und Kaprun, sich touristisch breiter aufzustellen? "Am Schauplatz" begleitet eine Tourismusregion zwischen wirtschaftlicher Abhängigkeit, Existenzsorgen und der Suche nach einer neuen Balance.
21:59
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:28
Ein leises Surren, ein Einschlag, Feuer und Rauch: die Bilder von Drohnenangriffen sind mittlerweile trauriger Alltag für viele Menschen in der Ukraine. Aber auch in Russland schlagen immer öfter Sprengsätze ein und zerstören kritische Infrastruktur wie Raffinerien, Brücken und militärische Einrichtungen. Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon länger als der Erste Weltkrieg und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: die Angriffe beschränken sich längst nicht mehr nur auf russisches und ukrainisches Gebiet. Ganz Europa ist mittlerweile Ziel hybrider Kriegsführung. Die Explosion der Nord-Stream-Pipelines vor vier Jahren galt vielen als Warnschuss. Politiker aus ganz Europa betonten damals die Notwendigkeit, kritische Infrastruktur besser zu schützen. Denn verborgen am Meeresgrund ist Europa verwundbar. Hier liegen die modernen Lebensadern: Pipelines, Stromleitungen und Datenkabel. Werden sie zerstört, könnten Millionen Haushalte nicht mehr versorgt werden. In der Nähe dieser Pipelines und Kabel werden immer wieder Schiffe unter russischer Flagge gesehen, die ihre Ortungssysteme abgeschaltet haben. Sie scheinen sich für all das zu interessieren, was am Meeresboden liegt. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zählte bei seiner Recherche dutzende Durchfahrten und mehr als 60 verdächtige Aktivitäten in der Nord- und Ostsee, wie etwa ganz langsame Schleichfahrten und Zickzackkurse direkt über kritischer Infrastruktur. Was ist die geheime Mission dieser Schiffe? Warum fahren sie häufig ohne Positionsdaten und haben bewaffnete Spezialkräfte an Bord? Und wieso fällt es Polizei und Militär so schwer, gegen die mysteriösen Schiffe vorzugehen? Ein ECO-Spezial vom NDR. Bericht: Marie Blöcher, Antonius Kempmann und Benedikt Strunz.
23:02
Die Moderatorin Barbara Stöckl steht für Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Neugier. Sie sucht nicht die Konfrontation, sie entdeckt den Menschen hinter der Persönlichkeit: Alles, was die Gäste bewegt, kann zur Sprache kommen - ihre Geschichte, ihre Zukunftsbilder. Spannung und Unterhaltung garantiert auch die Konstellation der Gäste untereinander, denn der Spannungsbogen reicht von jenen, die großen Erfahrungsschatz haben, zu jenen, deren größtes Gut der unverbrauchte Blick auf kühne Zukunftsvisionen ist. Bei "STÖCKL" trifft Erfahrung auf Neues, finden große Themen unserer Zeit und die privaten Ereignisse der Gäste zu einem interessanten Ganzen zusammen. Zu Gast bei Barbara Stöckl: * Marianne Mendt, Sängerin & Schauspielerin * Katharina Straßer, Sängerin & Schauspielerin