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Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
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Am 28. Mai vergangenen Jahres wird Blatten, ein kleines Dorf im Schweizer Kanton Wallis, von einem Bergsturz weitgehend zerstört. Die Bilder gehen um die Welt. Rund neun Millionen Tonnen Gestein, Geröll und Eis begraben die Häuser unter sich. Da das Dorf rechtzeitig evakuiert wird, kommt keiner der fast 300 Bewohner ums Leben. Heute - ein Jahr später - sind einige der Familien wieder im Dorf zurück. Blatten ist nur ein Katastrophen-Szenario von vielen möglichen: Ob Felssturz, Hangrutsch oder Erdbeben, die WeltWeit-Reporterinnen haben nachgefragt, wie es ist, mit dem Countdown zum Desaster zu leben. Die bergreiche Schweiz hat neben Blatten noch weitere "Sorgenkinder". Auch in Kandersteg, nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt, muss das Rutschgebiet rund um den sogenannten Spitzen Stein seit 2018 überwacht werden. Das kostet rund 900.000 Franken jährlich, denn zirka 50 Messgeräte und Kameras zeichnen die Bewegungen im Rutschgebiet auf. Marion Flatz-Mäser ist mit Ernst Müller unterwegs, der sich um die Wartung der Instrumente kümmert. In Kandersteg selbst macht sie die Erfahrung, dass nicht alle im Dorf öffentlich über die Bedrohung sprechen wollen: "Jede Berichterstattung über den Spitzen Stein schade dem Tourismus", sagen sie. 1.500 Menschen verlieren in Niscemi auf Sizilien ihr Zuhause, als es im Jänner nach starken Regenfällen zu einem Erdrutsch kommt. Seither zieht sich ein vier Kilometer breiter und bis zu 50 Meter tiefer Riss durch die Stadt. Cornelia Vospernik ist mit Antonio Pizzacanti vom italienischen Zivilschutz unterwegs und darf mit ihm direkt in die rote Zone. Die Katastrophe kann sich aufgrund der Bodenbeschaffenheit rund um Niscemi jederzeit wiederholen, sagen Geologen. Auch davor hat es bereits 1997 einen riesigen Erdrutsch gegeben. Den Verdacht, dass das Geld für die notwendigen Maßnahmen klassisch sizilianisch versickert sein könnte, weist der Bürgermeister entschieden zurück. Dass es in Istanbul ein großes Erdbeben geben wird, daran zweifelt niemand. Die Frage ist nur, wann es passiert. Der Grund: im Meer vor der Küste stoßen Eurasische und Anatolische Kontinentalplatte aneinander, wodurch sich starke geologische Spannungen ergeben. Die türkische Metropole mit fast 16 Millionen Menschen ist für so ein Beben nicht gerüstet. Wer, so wie Türkei-Korrespondentin Rosa Lyon, in der Stadt lebt und arbeitet, muss sich mit dem Thema konfrontieren. Ihre Recherchen zeigen ein schlechtes Bild: Die Stadt ist zu dicht bebaut, die Substanz der Häuser meist schlecht und viele wurden auf zu weichem Untergrund errichtet. Wenn die Erde in Istanbul bebt, muss man mit verheerenden Schäden und vielen Opfern rechnen, denn in den schmalen Gassen wird es kaum ein Durchkommen für Einsatz- und Rettungskräfte geben.
21:59
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:26
Wem war die Glücksfee diesmal hold? In der österreichischen Lotterie gibt es bis zu 15 Millionen Euro zu gewinnen. Damit es keine Irrtümer gibt, steht die Ziehung unter notarieller Aufsicht.
22:31
Immer weniger Frauen wollen Mütter werden. Im Durchschnitt bekommt eine Frau in Österreich nur mehr 1,3 Kinder, das ist ein historischer Negativrekord. Demographisch ist diese Entwicklung beunruhigend: Weniger Kinder heißt in Zukunft weniger Arbeitskräfte und damit weniger Pensionszahler. Warum entscheiden sich junge Familien heute oft gegen Kinder? Warum arbeiten in Österreich besonders viele Frauen in Teilzeit? Wo soll die Politik ansetzen, um die Vereinbarkeit von Kind und Karriere zu erleichtern? Ist Österreich ein kinderfeindliches Land? Dazu bei Patricia Pawlicki bei "3 Am Runden Tisch": Barbara Blaha, Leiterin des Momentum Institut und Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und langjähriger Bildungsminister
23:49
Am 28. Mai vergangenen Jahres wird Blatten, ein kleines Dorf im Schweizer Kanton Wallis, von einem Bergsturz weitgehend zerstört. Die Bilder gehen um die Welt. Rund neun Millionen Tonnen Gestein, Geröll und Eis begraben die Häuser unter sich. Da das Dorf rechtzeitig evakuiert wird, kommt keiner der fast 300 Bewohner ums Leben. Heute - ein Jahr später - sind einige der Familien wieder im Dorf zurück. Blatten ist nur ein Katastrophen-Szenario von vielen möglichen: Ob Felssturz, Hangrutsch oder Erdbeben, die WeltWeit-Reporterinnen haben nachgefragt, wie es ist, mit dem Countdown zum Desaster zu leben. Die bergreiche Schweiz hat neben Blatten noch weitere "Sorgenkinder". Auch in Kandersteg, nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt, muss das Rutschgebiet rund um den sogenannten Spitzen Stein seit 2018 überwacht werden. Das kostet rund 900.000 Franken jährlich, denn zirka 50 Messgeräte und Kameras zeichnen die Bewegungen im Rutschgebiet auf. Marion Flatz-Mäser ist mit Ernst Müller unterwegs, der sich um die Wartung der Instrumente kümmert. In Kandersteg selbst macht sie die Erfahrung, dass nicht alle im Dorf öffentlich über die Bedrohung sprechen wollen: "Jede Berichterstattung über den Spitzen Stein schade dem Tourismus", sagen sie. 1.500 Menschen verlieren in Niscemi auf Sizilien ihr Zuhause, als es im Jänner nach starken Regenfällen zu einem Erdrutsch kommt. Seither zieht sich ein vier Kilometer breiter und bis zu 50 Meter tiefer Riss durch die Stadt. Cornelia Vospernik ist mit Antonio Pizzacanti vom italienischen Zivilschutz unterwegs und darf mit ihm direkt in die rote Zone. Die Katastrophe kann sich aufgrund der Bodenbeschaffenheit rund um Niscemi jederzeit wiederholen, sagen Geologen. Auch davor hat es bereits 1997 einen riesigen Erdrutsch gegeben. Den Verdacht, dass das Geld für die notwendigen Maßnahmen klassisch sizilianisch versickert sein könnte, weist der Bürgermeister entschieden zurück. Dass es in Istanbul ein großes Erdbeben geben wird, daran zweifelt niemand. Die Frage ist nur, wann es passiert. Der Grund: im Meer vor der Küste stoßen Eurasische und Anatolische Kontinentalplatte aneinander, wodurch sich starke geologische Spannungen ergeben. Die türkische Metropole mit fast 16 Millionen Menschen ist für so ein Beben nicht gerüstet. Wer, so wie Türkei-Korrespondentin Rosa Lyon, in der Stadt lebt und arbeitet, muss sich mit dem Thema konfrontieren. Ihre Recherchen zeigen ein schlechtes Bild: Die Stadt ist zu dicht bebaut, die Substanz der Häuser meist schlecht und viele wurden auf zu weichem Untergrund errichtet. Wenn die Erde in Istanbul bebt, muss man mit verheerenden Schäden und vielen Opfern rechnen, denn in den schmalen Gassen wird es kaum ein Durchkommen für Einsatz- und Rettungskräfte geben.