16:02
Feste feiern in Österreich - das verbindet Generationen und stärkt den sozialen Zusammenhalt nicht nur innerhalb der Familie. Ostern als das wichtigste christliche Fest im Jahreskreis lebt durch seine Bräuche rund um die Pfarren und Kirchen. Wir sehen uns im Bundesland Kärnten um, welche Traditionen hier gepflegt werden. Vom Fastentuch in Gurk, meterhohen Palmbuschen in Rennweg zum Ratschen am Gründonnerstag, von der Baumschwamm-Weihe in Ossiach zum nächtlichen Fackeltragen in Gösseling zur Osterjause und zum Eiersuchen im Gegendtal. Gelebte österreichische Feier-Kultur, die ein Fest wie Ostern lebendig erhält.
16:27
Kärnten ist nicht nur ein Land der Seen, Kärnten ist auch ein Land der Wälder und entsprechend rohstoffreich.Unternehmergeist und Innovationskraft haben Betriebe hervorgebracht, die heute Weltmarktführer sind. Spektakuläre Holzbauten mit bis zu zwanzig Stockwerten oder Aussichtstürm von hundert Meter Höhe sind entstanden. Gleichzeitig gilt es, die Wälder zukunftsfit zu halten, mit schonender Bewirtschaftung, Naturverjüngung und klimaresistenten Baumarten. Dabei hilft die Grundeinstellung der Waldbauern - immer in Generationen zu denken. Denn bis ein Baum erntereif ist vergehen viele Jahrzehnte. Wer heute einen Baum pflanzt weiß, erst sein Enkel wird ihn fällen.
16:54
Monika Prettenthaler, Theologin und Psychotherapeutin, spricht über: "Die Rolle des Esels am Palmsonntag".
17:00
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
17:09
17:34
Sasa Schwarzjirg besucht die Schlösserstraße in der Steiermark und im Burgenland. Auf Schloss Kornberg in der Steiermark wird sie schon vom Besitzer Andreas Bardeau erwartet. Die weiteren Stationen auf der Schlössertour sind Burg Lockenhaus, Schloss Welsdorf, Burg Bernstein und Schloss Herberstein mit dem Tierpark.
18:00
Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs "Die Goldene Note" in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher Genres. In "Stars und Talente" werden die Hochbegabten und ihre prominenten Vorbilder bei ihren Proben begleitet, man bekommt private Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen und bittet die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Interview. Heute: Maddalena del Gobo mi Talent Eloisa Aubert
18:26
Kaisersteinbruch ist eine kleine burgenländische Ortschaft am Leithagebirge im Bezirk Neusiedl am See. Die namensgebenden kaiserlichen Steinbrüche lieferten einst Baumaterial für Prachtbauten an der Wiener Ringstraße. Weitgehend in Vergessenheit geraten ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Dorfes. 1939 entstand hier das größte Kriegsgefangenenlager des gesamten Deutschen Reiches. Mehr als 70.000 Kriegsgefangene, hauptsächlich französische Soldaten, aber auch Serben, Italiener oder Sowjets wurden hier von der deutschen Wehrmacht interniert. Noch heute kommen aus vielen Ländern Angehörige dieser Männer auf Spurensuche und zum Gedenken nach Kaisersteinbruch.
18:57
19:00
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
19:16
Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:51
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:04
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
21:48
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:10
Sprit, Gas - und bald auch Lebensmittel? Die Internationale Energieagentur warnt vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten, mit weitreichenden Folgen auch für uns. Welche Konzepte haben die Parteien, um eine neue Teuerungswelle abzufedern und eine Energie- und Wirtschaftskrise zu verhindern? Sind Preisbremsen - wie zuletzt im Parlament zur Dämpfung hoher Spritpreise beschlossen - der richtige Weg? Kann sich der Staat weitere Steuersenkungen leisten? Und welche Lehren lassen sich aus den Fehlern vergangener Krisen ziehen? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Nico Marchetti, Generalsekretär ÖVP Paul Hammerl, Nationalratsabgeordneter, stv. Energiesprecher FPÖ Sigrid Maurer, stv. Klubobfrau Die Grünen Michael Böheim, Ökonom WIFO
23:02
Maria-Theresia hatte ein Jagdschlösschen hier, Mozart genoss den hiesigen Wein nicht weniger als Franz Schubert, Sigmund Freud bezog ein Sommerfrische-Quartier, zwei österreichische Bundespräsidenten hatten hier ihre Residenz und Elias Canetti lebte in der so genannten Malerakademie in der Himmelstraße. Geld und Adel, Künstler*innen und Intelligenzia: sie kamen immer schon gern in den angeblich berühmtesten Heurigen-Ort der Welt - nach Grinzing. Schon die Römer kelterten hier, aber es ist nicht nur der Wein, der lockt, sondern auch die besondere Lage: Grinzing liegt am Fuße jenes Areals, das im jenseitsversessenen Wien die Bezeichnung "Am Himmel" trägt. Aber natürlich gab es neben der Prominenz immer auch die Ur-Grinzinger*innen, Weinhauer, die in Dynastien organisiert, über Jahrzehnte, wenn nicht über Jahrhunderte die Rieden bewirtschafteten. Heute residiert hier eher der Geldadel. Geschürft wird nach Betongold. Die Russen hätten sich hier groß eingekauft, wird gemunkelt. Unbestreitbar ist Döbling - und insbesondere Grinzing - eines der teuersten Pflaster Wiens. Die Gentrifizierung des Dorfes ist irreversibel.
23:49
Hedy Lamarr wurde hier geboren, Arthur Schnitzler dichtete, Arik Brauer malte hier, und Marcel Prawy lagerte hier seine Plastiksackerl ein: Das Wiener Cottage, ein Villenviertel in bester Währinger und Döblinger Lage, gilt als historischer Ankerplatz der Künstlerschaft, vor allem aber als so exklusiv, dass der Name als "die Cotäääsch" von vielen Wiener*innen blasiert verballhornt wird. Schwer vorstellbar, dass die Gartenstadt in der Großstadt einst als Sozialprojekt für leistbares Wohnen im Grünen galt. Und doch war dies der Gründungsgedanke. Vor allem "Beamte und deren Witwen" und Familien sollten von einem damals bahnbrechenden Finanzierungsmodell profitieren und sich so ein Eigenheim schaffen können. 1872 konstituierte sich der Wiener Cottage Verein, der auf die Initiative von Heinrich Ferstel, Architekt der Votivkirche und der Uni Wien zurückging. Viele Grundsätze, wie maximale Bauhöhen, lockere Verbauung mit genügend Grünfläche und Ensembleschutz fanden später Eingang in die Wiener Bauordnung. Bis heute achtet der Verein darauf, dass diese Prinzipien nicht verletzt werden. Eine Herausforderung in Zeiten gewinnorientierter Projektentwickler.