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TV Programm für ORF 2 Europe am 02.11.2026

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ZIB 2 21:59

ZIB 2

Nachrichten

Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.

Danach

kulturMONTAG 22:30

kulturMONTAG

Kunst und Kultur

Unbeschreiblich weiblich Die deutsche Bestsellerautorin Juli Zeh hat ihren neuen Roman "Pony Show" vorgelegt: ein Justizdrama über eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht - und die Frage, wie verhandelbar Wahrheit ist. Juli Zeh zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen und füllt mir ihren Lesungen in Deutschland derzeit die größten Konzerthallen. Der "kulturMONTAG" war bei einer Lesung mit dabei. Im Wiener Belvedere 21 eröffnet die neue Ausstellung "Feminist Futures Forever". Sie spannt einen Bogen von der feministischen Avantgarde bis in die Gegenwart. Im Studio spricht die 90-jährige Künstlerin Margot Pilz über Kunst und Feminismus. Außerdem porträtiert der "kulturMONTAG" die Musikerin Uche Yara: Als Solokünstlerin hat sie gerade ihr Debütalbum "Bodyscanner" vorgelegt, zugleich ist sie die neue Live-Leadgitarristin von Bilderbuch.

Österreichs immaterielles Kulturerbe: 23:15

Österreichs immaterielles Kulturerbe:: Von Brauch und Spiel

Doku-Reihe

Diese Folge der vom ORF koproduzierten Dokureihe Österreichs immaterielles Kulturerbe stellt drei Traditionen aus der Steiermark, Tirol und Niederösterreich vor. Das Öblarner Krampusspiel gehört zu den letzten steirischen geistlichen Volksschauspielen und wird alljährlich Anfang Dezember von Laiendarstellerinnen und -darstellern aufgeführt. Schab, Jägerinnen und Jäger, Luzifer, Schmied, Habergoas und Tod ziehen von Hof zu Hof, ehe der heilige Nikolaus das Spiel zum Guten wendet. Die Texte wurden über Generationen mündlich weitergegeben und 1989 erstmals schriftlich festgehalten. Das Blochziehen im Tiroler Ort Fiss gehört zu den größten Fastnachtsbräuchen im Alpenraum. Alle vier Jahre wird dabei der Winter symbolisch ausgetrieben: Ein rund 35 Meter langer Zirbenstamm wird auf geschmückten Holzschlitten durch das Dorf gezogen, begleitet von Bärentreibern, Mohrelen, Bauern und Handwerkern. Der Brauch zieht Tausende Besucherinnen und Besucher an. Beim Perchtoldsdorfer Hiataeinzug erinnern die jungen "Hiata" an die frühere Tradition der Weinhüter, die die reifende Ernte sowohl vor Tieren als auch Dieben und Diebinnen beschützten. Heute ziehen Winzer aus alteingesessenen Familien in historischen Trachten mit der schweren Erntekrone, der sogenannten Pritschn, feierlich in die Pfarrkirche ein. Der Brauch verbindet die Geschichte des Weinbaus mit dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde.