19:16
Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
19:30
Egal ob Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder Kultur - die österreichische Sendung bietet die wichtigsten Nachrichten aus verschiedenen Bereichen. Diese sind stets auf dem aktuellsten Stand.
19:51
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird in dieser Sendung anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:04
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
21:48
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
22:10
Sprit, Gas - und bald auch Lebensmittel? Die Internationale Energieagentur warnt vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten, mit weitreichenden Folgen auch für uns. Welche Konzepte haben die Parteien, um eine neue Teuerungswelle abzufedern und eine Energie- und Wirtschaftskrise zu verhindern? Sind Preisbremsen - wie zuletzt im Parlament zur Dämpfung hoher Spritpreise beschlossen - der richtige Weg? Kann sich der Staat weitere Steuersenkungen leisten? Und welche Lehren lassen sich aus den Fehlern vergangener Krisen ziehen? Darüber spricht Susanne Schnabl mit: Nico Marchetti, Generalsekretär ÖVP Paul Hammerl, Nationalratsabgeordneter, stv. Energiesprecher FPÖ Sigrid Maurer, stv. Klubobfrau Die Grünen Michael Böheim, Ökonom WIFO
23:02
Maria-Theresia hatte ein Jagdschlösschen hier, Mozart genoss den hiesigen Wein nicht weniger als Franz Schubert, Sigmund Freud bezog ein Sommerfrische-Quartier, zwei österreichische Bundespräsidenten hatten hier ihre Residenz und Elias Canetti lebte in der so genannten Malerakademie in der Himmelstraße. Geld und Adel, Künstler*innen und Intelligenzia: sie kamen immer schon gern in den angeblich berühmtesten Heurigen-Ort der Welt - nach Grinzing. Schon die Römer kelterten hier, aber es ist nicht nur der Wein, der lockt, sondern auch die besondere Lage: Grinzing liegt am Fuße jenes Areals, das im jenseitsversessenen Wien die Bezeichnung "Am Himmel" trägt. Aber natürlich gab es neben der Prominenz immer auch die Ur-Grinzinger*innen, Weinhauer, die in Dynastien organisiert, über Jahrzehnte, wenn nicht über Jahrhunderte die Rieden bewirtschafteten. Heute residiert hier eher der Geldadel. Geschürft wird nach Betongold. Die Russen hätten sich hier groß eingekauft, wird gemunkelt. Unbestreitbar ist Döbling - und insbesondere Grinzing - eines der teuersten Pflaster Wiens. Die Gentrifizierung des Dorfes ist irreversibel.
23:49
Hedy Lamarr wurde hier geboren, Arthur Schnitzler dichtete, Arik Brauer malte hier, und Marcel Prawy lagerte hier seine Plastiksackerl ein: Das Wiener Cottage, ein Villenviertel in bester Währinger und Döblinger Lage, gilt als historischer Ankerplatz der Künstlerschaft, vor allem aber als so exklusiv, dass der Name als "die Cotäääsch" von vielen Wiener*innen blasiert verballhornt wird. Schwer vorstellbar, dass die Gartenstadt in der Großstadt einst als Sozialprojekt für leistbares Wohnen im Grünen galt. Und doch war dies der Gründungsgedanke. Vor allem "Beamte und deren Witwen" und Familien sollten von einem damals bahnbrechenden Finanzierungsmodell profitieren und sich so ein Eigenheim schaffen können. 1872 konstituierte sich der Wiener Cottage Verein, der auf die Initiative von Heinrich Ferstel, Architekt der Votivkirche und der Uni Wien zurückging. Viele Grundsätze, wie maximale Bauhöhen, lockere Verbauung mit genügend Grünfläche und Ensembleschutz fanden später Eingang in die Wiener Bauordnung. Bis heute achtet der Verein darauf, dass diese Prinzipien nicht verletzt werden. Eine Herausforderung in Zeiten gewinnorientierter Projektentwickler.