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TV Programm für ORF 2 Europe am 06.01.2026

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kreuz & quer 23:01

kreuz & quer: Notre-Dame - Die Kathedrale und die Ewigkeit

Dokumentation

Am 15. April 2019 hält die Welt den Atem an: Notre-Dame de Paris, Frankreichs bedeutendstes Baudenkmal, das jedes Jahr 13 Millionen Besucher anzieht, steht in Flammen. Das Dachgeschoss, das Holzdach und die Turmspitze des Architekten Viollet-Le-Duc stürzen ein. Doch das 5.500 m² große Meisterwerk gotischer Architektur bleibt in seinen Grundfesten bestehen. Es ist nicht das erste Mal, dass die große Kathedrale beinahe ihr Ende gefunden hätte. Die 130 Meter lange und 48 Meter breite Kirche wäre beinahe nie entstanden. Dank einer Ausnahmegenehmigung des französischen Kulturministeriums blickt der Film hinter die Kulissen des Wiederaufbaus und lüftet dessen Geheimnisse. Mithilfe unveröffentlichter Archive, Interviews mit hochrangigen Experten, Rekonstruktionen und computergenerierten Bildern wird dieser Film die Hintergründe des Baus von Notre-Dame enthüllen, die von den Erbauern erfundenen und eingesetzten Techniken, die Bedrohungen, denen die Kirche in fast neun Jahrhunderten ausgesetzt war. Und er zeigt, welche religiösen, architektonischen und kulturellen Ideen hinter in den Bauplänen von Kathedralen wie Notre-Dame stehen.

Danach

Narziss und Goldmund 23:53

Narziss und Goldmund

Drama

Als Kinder lernen sich der lebenslustige Goldmund und der intelligente Narziss im Kloster kennen. Zwischen den zwei ungleichen Klosterbewohnern entwickelt sich eine besondere Freundschaft, denn die beiden finden im jeweils anderen ihren natürlichen Gegenpol. Über die Jahre werden aus den Jungen junge Männer und Goldmund erkennt, dass die auf Innerlichkeit ausgerichtete Lebensperspektive des Klosters, nicht mit seinen Bedürfnissen übereinstimmt und begibt sich auf eine Reise voller Abenteuer. Narziss, für den die Hinwendung zum Glauben seit jeher selbstgewählte Entscheidung war, bleibt allein zurück. Doch in Gedanken bleiben die beiden verbunden - bis sie sich eines Tages wiedersehen. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen

Annehmkinder- Die Kinder, die zu viel waren 04:37

Annehmkinder- Die Kinder, die zu viel waren

Dokumentation

Als "Annehmkinder" werden Kinder bezeichnet, die von ihren leiblichen Eltern weggeben wurden. Besonders in den alpinen Regionen Österreichs war das im vorigen Jahrhundert bis in die frühen 60iger Jahre hinein eine gelebte Praxis. Die Gründe dafür waren vielschichtig. Kinderreiche, arme Bauernfamilien trennten sich von ihren jüngsten Kindern, weil sie diese nicht mehr ernähren konnten. Die Kinder wurden zu wohlhabenderen Höfen oder Verwandten gebracht, wo sie zwar Kost und Logis bekamen, aber als Knechte und Mägde mitarbeiten mussten. Auch uneheliche Kinder, damals mit Schande verbunden, wurden häufig nicht von den eigenen Eltern, sondern von Verwandten oder Zieheltern aufgezogen. Bis 1989 durfte eine ledige Mutter in Österreich nicht selbst entscheiden, ob sie ihr uneheliches Kind allein aufziehen kann und das Jugendamt hatte ein Mitspracherecht. In der berührenden Dokumentation von Gabi Kerschbaumer erzählen Zeitzeugen und Zeitzeuginnen aus dem Pinzgau und dem Pongau ihre bewegenden Lebensgeschichten.