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TV Programm für ORF 2 Europe am 18.05.2026

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Nazi-Parolen beim Gauder Fest Anfang Mai grölen mehrere junge Männer Nazi-Parolen in einem vollbesetzten Waggon der Zillertalbahn. Sie sind auf dem Weg zum Gauder Fest in Zell am Ziller, einem der größten Trachtenfeste Österreichs. Drei Männer wurden mittlerweile ausgeforscht. Die Polizei ermittelt wegen Wiederbetätigung nach dem NS-Verbotsgesetz. Später am Abend sollen Männer in einer Hotel-Bar in der Nähe des Festgeländes NS-Symbole auf einen Tisch geschmiert haben. Erst durch einen Artikel in der Tageszeitung "Der Standard" werden die Vorfälle bekannt. Pia Bichara und Michaela Rädler über die Hintergründe solcher Taten und welche Gefahren von ihnen ausgehen. Weniger Bildschirm, mehr Kindheit - Aufwachsen ohne Smartphone "Viele Zehnjährige bekommen ein Smartphone, weil die Eltern denken, dass sie sonst etwas versäumen", kritisiert Stephanie Blase. Die zweifache Mutter tritt mit ihrem Verein "Smartphone-freie Kindheit" dafür ein, dass bis 14 überhaupt nur Handys mit Telefon- bzw. SMS-Funktion zum Einsatz kommen sollen. Das ab 2027 geplante Social-Media-Verbot der Bundesregierung hält sie für einen ersten wichtigen Schritt. Ihre Initiative will Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten schützen. Markus Waibel hat mit Eltern und Kindern darüber gesprochen und zeigt außerdem, wie Jugendliche beim großen Handy-Experiment freiwillig drei Wochen lang auf ihr Smartphone verzichtet haben. Urbiene, Stadtbiene und Klimagärtner - Koalition für die Zukunft "Wenn wir jetzt nichts machen, dann ist sie für immer weg", sagt Meinhard Falkeis aus dem Kaunertal, der sich seit Jahrzehnten für den Erhalt der Urbiene einsetzt. Aus nur vier verbliebenen Völkern versucht er die sogenannte Braunelle zu retten. In Wien zeigt Jacqueline Wollanka von der Wiener Bezirksimkerei, dass Imkern auch in einer Großstadt funktioniert. Sie hält Bienen auf Hausdächern und Einkaufszentren. Der neue Lehrberuf des Klimagärtners unterstützt die Stadtimkerei dabei. Zwölf Lehrlinge helfen, die Stadt klimafit zu machen. Jeder begrünte Quadratmeter kühlt nicht nur in heißen Sommern, sondern wird auch zu einer Insektenweide, berichtet Matteo Glaser. Publikumsliebling Simon Schwarz im Porträt "Dass ich Schauspieler geworden bin, war weniger die Erfüllung eines langgehegten Traums als eine Notlösung", sagt Simon Schwarz. Der 55-jährige, vielbeschäftigte Schauspieler hatte es in seiner Kindheit und Jugend nicht leicht. Er galt als schwieriges Kind, musste sechs Mal die Schule wechseln und hat letztendlich abgebrochen. Erst im Erwachsenenalter hat er die Diagnose ADHS erhalten, die für ihn rückblickend viel erklärt hat. Im vergangenen Herbst hat er ein Buch darüber veröffentlicht. Jetzt ist er als bester männlicher Darsteller für den österreichischen Filmpreis nominiert. Eva Kordesch hat ihn für THEMA getroffen.

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Nachrichten

Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.

kulturMONTAG 22:28

kulturMONTAG

Kunst und Kultur

Festspiel-Paraden Jahr für Jahr verwandelt sich die südfranzösische Kleinstadt Cannes in einen Hotspot der internationalen Filmwelt. Auch bei den 79. Filmfestspielen versammelt sich hier die die Créme de la Créme, darunter Scarlett Johansson, Adam Driver oder Javier Bardem. Auch die Österreicherin Marie Kreutzer mischt in diesem Jahr kräftig mit, ist sie doch mit ihrem starbesetzten neuen Film "Gentle Monster" im Wettbewerb um die Goldene Palme dabei. Glanz und Glamour versprechen auch die diesjährigen Pfingstfestspiele von Cecilia Bartoli. Um Eifersucht und Eitelkeiten dreht sich alles in Gioachino Rossins Opera buffa " Il Viaggio a Reims". Barrie Kosky hat für seine Inszenierung eine Menge an Feydeau'schem Witz, Drive und erotischem Slapstick parat. Die Wiener Festwochen feiern 75 Jahr Jubiläum und widmen dem radikalen Humanisten und visionären Poeten Christoph Schlingensief eine Ausstellung im MAK.

Schönheit und Provokation - 75 Jahre Wiener Festwochen 23:13

Schönheit und Provokation - 75 Jahre Wiener Festwochen

Dokumentation

Seit 75 Jahren sind die Wiener Festwochen ein Resonanzraum für das Unruhige, das Unfertige und das Dringliche. Was 1951 als kultureller Neubeginn in einer Stadt des Wiederaufbaus begann, hat sich zu einem Labor für internationale Kunst entwickelt. Anlässlich dieses Jubiläums bringt der Regisseur und Intendant des spartenübergreifenden Kunstfestivals Milo Rau gemeinsam mit Wiener:innen die Höhepunkte aus 75 Jahren Festwochen auf die Bühne. In "Das beste Stück aller Zeiten" erarbeiten gecastete Teilnehmer:innen zusammen mit Milo Rau einen Text, indem sie über ihre persönlichen Erlebnisse und Festwochen-Highlights erzählen. Die Dokumentation begleitet den Probenprozess und lässt anhand von ausgewähltem Archivmaterial die letzten 75 Jahre Wiener Festwochen wieder lebendig werden. Zu Wort kommen außerdem einige wegweisende Akteur:innen rund um das Festival, wie etwa Ursula Pasterk, Milo Rau, Caroline Peters oder Rudolf Scholten.