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Sie sind weltberühmt in Österreich - zumindest aber in ihrem Bezirk, ihrem Grätzel oder in ihrer "Bubble". Sie sind Österreichs Originale. Regisseurin Jennifer Rezny stellt in ihrer Doku-Reihe Menschen einander gegenüber, die aus dem Raster dessen fallen, was landläufig als "normal" bezeichnet wird. Menschen, die von Leidenschaft und der Lust an der Grenzüberschreitung getrieben sind. Als Backfisch tingelte sie Schlager trällernd durch Bars, seit mehr als sechs Jahrzehnten ist sie im Geschäft: Inge Maux. Doch erst im Alter nahm ihre Karriere - von "Braunschlag" über Ulrich Seidl bis hin zum Diagonale Grand Acting Award - so richtig Fahrt auf. Mittlerweile haftet ihr das Emblem "Kult" an. Maux hat ein Gesicht, das man nicht vergisst - und ebensolche bringt sie auch zu Papier - als talentierte Malerin. Er ist ein echtes Zirkus-Kind, mit drei Jahren stand er zum ersten Mal in der Manege: Alexander Schneller, der von seinen Eltern den Zirkus Pikard übernommen hat, den einzigen, den es in Niederösterreich gibt. Der Herr Direktor fühlt sich in seiner Uniform sichtlich wohl, unermüdlich tourt er durch die Lande.
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Sie hat rund 100 Millionen Tonträger verkauft und 1.000 Songs geschrieben wie gesungen. Die berühmtesten davon kann wohl jeder und jede mitträllern: "Jolene", "9 to 5" und "I Will Always Love You" - letzterer wurde allerdings in der Version von Whitney Houston zum Welthit. Mit Dolly Partons Tod ist eine Country-Ikone für immer verstummt. Die Singer/Songwriterin war gleichermaßen eine begnadete Komödiantin im Film. Ihr Talent zur Selbstironie kam ihr da entgegen. Gegensätze machen anziehend: So schrill und quietschrosa ihre Outfits waren, so bodenständig war sie andererseits. Sich selbst bezeichnete sie als leibhaftige Comics-Figur. Auf die Frage, wie lang es dauere, ihr Haar in Form zu bringen meinte sie augenzwinkernd: "Ich habe keine Ahnung, ich bin ja nie dabei". Nicht nur ihre Perücken waren voluminös - mehr ist mehr war ihr Motto. Regisseur Nicolas Maupied zeichnet in seiner Doku das Porträt einer klugen Frau, Businesswoman und Feministin. Auf sie schienen sich - selbst in einem zutiefst gespaltenen Land wie die USA - alle einigen zu können.