22:08
Am Höllentalferner, dem größten Gletscher Deutschlands, hat sich ein Wanderer verirrt und weiß nicht mehr weiter. Luftretter Andreas Pischl von der Bergwacht Grainau kann vom Helikopter nicht direkt beim Hilfesuchenden abgesetzt werden und muss mit seinem Kameraden die Rettung aufwendiger koordinieren. Das steile Gelände ist übersät mit scharfkantigen Steinen, die bei einem Sturz schwere bis tödliche Verletzungen verursachen können. Anderorts erschweren enge Serpentinen und viele Touristen die Rettung einer Bergsteigerin aus der Höllentalklamm. Die ältere Dame hat sich den Knöchel verletzt und kann nicht mehr absteigen. Mithilfe einer Gebirgstrage transportieren die alarmierten Bergretter Franz Dörfler und Simon Preibisch die Verunglückte ins Tal.
22:56
Die ehrenamtlichen Retter der Bergwacht Grainau sind in dieser Folge im höchsten Skigebiet Deutschlands im Einsatz. Die Pisten rund um die Zugspitze ziehen zur Skisaison viele Wintersportler:innen an, was sich auch auf die Zahl der Rettungseinsätze auswirkt. Schnelles und professionelles Handeln ist gefragt, da oft mehrere Notfälle gleichzeitig passieren und bestmöglich koordiniert werden müssen. Nur mithilfe eines Rettungshubschraubers kann ein junger Skifahrer mit einer starken Schnittverletzung am Schienbein in die Klinik transportiert werden. Mit dem Ackja müssen die Bergretter danach einen auf der Weltcupabfahrt gestürzten Jugendlichen ins Tal bringen, bevor sie eine tiefe, offene Schnittwunde am Knie einer Holländerin und die gebrochenen Rippen eines älteren Skifahrers zeitgleich versorgen müssen. Die Rettungskräfte ahnen zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie wichtig ihr schnelles und professionelles Handeln für die Patienten sein wird.
23:43
In nur wenigen Minuten können sich die Zuschauer in dieser Sendung auf den neuesten Stand bringen lassen, was Bereiche wie Sport, Kultur, Gesellschaft oder Sport angeht.
23:51
In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2022 kommt es in Seoul zu einer Katastrophe. Bei Halloween-Feiern bricht im Vergnügungsviertel der südkoreanischen Hauptstadt Massenpanik aus. 159 Menschen kommen ums Leben, weitere 196 Personen werden schwer verletzt. Erschütternde Zeugenaussagen, Aufnahmen von Bodycams, Überwachungskameras und Handy-Cams dokumentieren das tragische Geschehen.