18:15
Der Winter ist da, die Nachfrage nach Brennholz groß. Und dann streikt plötzlich das Förderband der Spaltmaschine. Stress für die Holzhändler Uwe und Henrik Alswede aus Gehrde im Landkreis Osnabrück. Tag für Tag spalten sie Holz, um genügend Vorrat zu haben. Dafür verarbeiten Vater und Sohn heimisches Holz, das sie beim Förster der umliegenden Wälder kaufen. Dann spalten sie es und lagern es in großen Gitterboxen, damit es mit Wind und Wärme direkt an der Luft trocknen kann. Das dauert - je nach Sorte - ein bis zwei Jahre. Die Stämme, die sie jetzt spalten, verkaufen sie im nächsten oder übernächsten Winter als Brennholz. Uwe und Henrik verkaufen nur Mischholz, denn harte Sorten sorgen für eine längere Brenndauer, weichere sind gut zum Anmachen und für die schnelle Wärme und Buche und Birke sorgen für eine schöne Flamme. "Die Nordreportage" begleitet zwei leidenschaftliche Holzverarbeiter bei der Produktion von Brennholz, geht dabei auf kritische Stimmen zum Heizen mit Holz ein und zeigt den Weg vom frischen Stamm bis zum trockenen Scheit im Ofen.
18:45
Schwarz auf Weiß mit feinem Strich: Seit Jahrzehnten bringt Til Mette seine Sicht der Dinge mit Cartoons aufs Papier. Seine Zeichnungen kennen keine Tabus, sie zeigen politische Entscheidungen, gesellschaftliche Debatten und angesagte Trends durch die Brille der Menschen im Alltag. Ihre Dialoge oder Kommentare - meist in Sprechblasen - hinterfragen humorvoll Sinn und Folgen oft weltbewegender Dinge. 30 Jahre lang waren Til Mettes Cartoons Woche für Woche fester Bestandteil des Magazins "Stern", Ende des Jahres 2025 zum letzten Mal. Auf dem Roten Sofa spricht Til Mette über seinen Abschied dort und warum Humor für ihn ein tief sitzendes menschliches Bedürfnis ist.
19:30
* Probleme durch Eisschollen auf den Wasserstraßen * Inversionswetter: Luft gebietsweise stark mit Feinstaub belastet * Papenburg: Pressegespräch mit MSC Cruises auf der Meyer Werft * Jade-Busen: Endloses Warten auf Erneuerung des Deichs
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Mammografie: künstliche Intelligenz (KI) kann Brustkrebs früher entdecken Die Mammografie bildet den zentralen Baustein der Brustkrebsfrüherkennung und erlebt derzeit grundlegende Weiterentwicklungen: KI (künstliche Intelligenz) verbessert die Auswertung der Bilder, auch jüngeren Frauen soll das Screening angeboten werden. Und der Einsatz zusätzlicher Verfahren wie Ultraschall und MRT bringt Frauen mit dichtem Brustgewebe oder mit erhöhtem Risiko mehr Sicherheit. In Deutschland richtet sich das Mammografiescreening bislang an Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren und zielt darauf ab, Todesfälle durch Brustkrebs zu reduzieren, auch wenn Überdiagnosen und Fehlalarme in Kauf genommen werden müssen. Aktuellen Studien zufolge kann die Auswertung der Bilder mit künstlicher Intelligenz Radiologinnen und Radiologen dabei unterstützen, mehr Tumoren zu entdecken, ohne die Zahl der Fehlalarme zu erhöhen. Außerdem ist geplant, bereits jüngere Frauen ab 45 Jahre alle zwei Jahre zur Röntgenuntersuchung der Brust einzuladen. Die Auswirkungen dieser Änderungen könnten Millionen Frauen betreffen, denn Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wird Brustkrebs frühzeitig entdeckt, steigen die Heilungschancen erheblich. Derzeit nimmt nur etwa jede zweite anspruchsberechtigte Frau am Screening teil. Viele haben Vorbehalte wegen der Strahlung und möglicher Schmerzen oder Angst vor auffälligen Befunden.
21:15
Das Politik-Magazin geht Missständen nach und dokumentiert die Folgen - hintergründig, engagiert und pointiert.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Beinahe ganz Alt-Bützenich ist verlassen und verrammelt. Nachts schaut hier ein Sicherheitsdienst nach dem Rechten. Es war beschlossene Sache, dass die Häuser und die Kirche dem Tagebau weichen müssen. Dann bringt die Klimawende neue Hoffnung: Das alte Dorf darf bleiben. Doch die einst eingeschworene Dorfgemeinschaft hat sich mit dem Umzug nach Neu-Bützenich längst verloren. Als Dr. Christian Franzen (Leopold von Verschuer), der Arzt des Ortes, informiert wird, dass in seinem leerstehenden Haus eingebrochen wurde, macht er sich sofort auf den Weg - kehrt aber nicht mehr nach Hause zurück. Seine Frau Betje (Lou Strenger) wendet sich an die Polizei, die ihren Mann findet - erschossen, im alten Dorf. Wenn auch alle hier Patient:innen des Mediziners waren, so war er dennoch nicht sonderlich beliebt. Bei ihren Ermittlungen legen die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk eine zerrissene Gemeinschaft frei. Die Zeit lässt sich hier im Braunkohlerevier nicht einfach zurückdrehen. Während Schenk zum Feierabend stets nach Köln fährt, freundet sich Ballauf mit der ehemaligen Pensionswirtin Karin Bongartz an, die ihm viel über das alte Dorf und das sich nun stark veränderte Leben auf dem Land in der Nähe von Köln erzählt.
23:30
In der Ostsee galten Kegelrobben noch vor 40 Jahren als so gut wie ausgestorben. Der Mensch hatte sie erbarmungslos gejagt. Erst als die Tiere unter Schutz gestellt wurden, erholten sich die Bestände. Inzwischen leben wieder etwa 55.000 Tiere in dem Binnenmeer und machen den Fischern das Leben schwer. Etwa zehn Kilo Fisch frisst eine ausgewachsene Kegelrobbe am Tag. Janis Krumins ist einer der letzten Fischer an der lettischen Ostseeküste. Er hat sein Handwerk an die Tiere angepasst. Mit bissfesten Netzen und reusenähnlichen Eigenbauten, versucht er, den Raubtieren zu trotzen. Um die Fischer zu schützen, hat die schwedische Regierung den Schutzstatus der Tiere gesenkt und inzwischen sogar wieder die Jagd auf eine begrenzte Anzahl von Kegelrobben erlaubt. Eine Quote die bisher ohnehin nicht ausgeschöpft wird. Der Abschuss der Tiere bei Wind und Welle ist schwierig. Zudem ist die Vermarktung der Beute nicht gestattet. Wissenschaftler Peter Ljungberg hat einen Jäger begleitet und befürwortet die Jagd auf die bis zu 200 Kilogramm schweren Meeressäuger. Die geschätzten 400 Tiere an Deutschlands Ostseeküste sind daher geradezu unbedeutend. Trotzdem stehen Fischer unter Verdacht, im vergangenen Herbst mehr als 40 der geschützten Tiere bewusst in Reusen oder Netze gelockt zu haben, um sie ertrinken zu lassen. Sie sind tot an Mecklenburg-Vorpommerns Küste gespült worden. Meeresbiologin Judith Denkinger vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund hat die Kadaver seziert. Die Tiere scheinen tatsächlich ertrunken zu sein. Die Rückkehr der Kegelrobben: an der deutschen Ostseeküste ist sie zu einem Krimi geworden, in anderen Ländern sorgt sie für Ärger.
01:30
Beinahe ganz Alt-Bützenich ist verlassen und verrammelt. Nachts schaut hier ein Sicherheitsdienst nach dem Rechten. Es war beschlossene Sache, dass die Häuser und die Kirche dem Tagebau weichen müssen. Dann bringt die Klimawende neue Hoffnung: Das alte Dorf darf bleiben. Doch die einst eingeschworene Dorfgemeinschaft hat sich mit dem Umzug nach Neu-Bützenich längst verloren. Als Dr. Christian Franzen (Leopold von Verschuer), der Arzt des Ortes, informiert wird, dass in seinem leerstehenden Haus eingebrochen wurde, macht er sich sofort auf den Weg - kehrt aber nicht mehr nach Hause zurück. Seine Frau Betje (Lou Strenger) wendet sich an die Polizei, die ihren Mann findet - erschossen, im alten Dorf. Wenn auch alle hier Patient:innen des Mediziners waren, so war er dennoch nicht sonderlich beliebt. Bei ihren Ermittlungen legen die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk eine zerrissene Gemeinschaft frei. Die Zeit lässt sich hier im Braunkohlerevier nicht einfach zurückdrehen. Während Schenk zum Feierabend stets nach Köln fährt, freundet sich Ballauf mit der ehemaligen Pensionswirtin Karin Bongartz an, die ihm viel über das alte Dorf und das sich nun stark veränderte Leben auf dem Land in der Nähe von Köln erzählt.
03:15
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
03:45
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.