04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Am Ende war es eine Physiotherapeutin, die das Rätsel um die Ruhelosigkeit von Andreas Große Halbuer löste, die Augenringe, den gehetzten Blick: Parkinson. Die Diagnose trifft den Journalisten mitten im Leben, er ist damals 40 Jahre alt. Nun hat der inzwischen 53-Jährige gemeinsam mit der Neurologin Dr. Patrica Krause ein Buch darüber geschrieben: "Das Ding in meinem Kopf. Mein Leben mit Parkinson". Darin schildert der "Focus"-Politik-Redakteur offen und mit eindrücklicher Klarheit seinen Alltag zwischen medizinischen Fortschritten, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Versuch, sich die Freude am Leben zu erhalten. Für eine Kurzform dieser Geschichte wurde Andreas Große Halbuer vor drei Jahren mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet.
06:00
06:45
Simon wird zum heldenhaften Stuntman, um den CX vor der Müllpresse zu retten. Nora versteckt den Computer daraufhin in ihrer Schublade mit Unterwäsche. Besten findet ihn dort, der ihn ausgerechnet an Ramruns Komplizen Roger Haugen von der Cyber-Defense übergibt. Jetzt stehen die Kinder wieder ganz am Anfang und Ramrun kann ihren teuflischen Plan weiter verfolgen. "Trio" findet unterdessen Ramruns Hauptquartier in Skjåk. Nora und Simon brechen dort ein, um den CX wiederzubekommen. Aber plötzlich lösen sie den Alarm aus und die Wohnung füllt sich mit Betäubungsgas. Als die beiden Kinder fliehen wollen, kommt auch noch Ramrun zurück ins Haus. Wird sie "Trio" entdecken?
07:10
Auf den Äckern von Georg Mayerhofer in Niederbayern wächst langsam der Soja heran. Jetzt muss das Unkraut raus, damit die zierlichen Pflänzchen gedeihen können. Dafür kommt eine riesige Hightech-Maschine zum Einsatz, mit der aber millimetergenau gefahren werden muss. Sonst wird anstelle des Unkrauts der Soja zerhackt. Inselbauer Mathias Schilling benötigt für seine zwei Gasthöfe und seinen Hofladen auf Hiddensee im Sommer zusätzlich bis zu 20 Saisonkräfte. Das Problem auf der beliebten und im Sommer ausgebuchten Ferieninsel: die Unterkünfte. Deshalb hat er sich ein Hausboot mit zahlreichen Kabinen zugelegt, das er nun von der Werft in Barth nach Hiddensee bringen muss. Heute will Spreewaldbauer Sebastian Kilka endlich auf seinem Hof ausmisten. Der Mist muss auf den Kahn, um dann auf seinen Äckern als Dünger verteilt zu werden. Doch im Biosphärenreservat Spreewald darf nichts davon ins Wasser fallen. Also braucht er dafür Ruhe und Konzentration. Doch ausgerechnet heute wird er immerzu gestört! Klauenpflege ist eine diffizile Angelegenheit: Sie ist schwierig für die Kühe, die sich auf dem Klauenstand verrenken müssen. Und anstrengend für die Landwirte, die die nervösen Tiere behandeln. Clemens Nußbaum beherrscht diese Kunst mit viel Geduld - auch wenn es jedes Mal eine Herausforderung ist. Auf Hof Woeste bei Lüdenscheid betreiben Marie Woeste und Lewis Zierke regenerative Landwirtschaft. Das Paar verzichtet möglichst auf schwere und große Maschinen. Daher will Lewis für die Beetpflege einen Rasenmäher umbauen. Ob das so gelingt wie geplant? Eigentlich dreht sich bei Herdenmanagerin Lisa alles um prächtige Tiere mit großen Eutern und großem Hunger. Doch heute ist auf dem Thüringer Genossenschaftshof alles eine Nummer kleiner: Lisa bekommt eine Unterrichtsstunde in Vogel- und Insektenkunde.
08:00
"Für mich sind Schumanns 'Faust-Szenen' eines der größten Meisterwerke der Romantik überhaupt!", bekennt Thomas Hengelbrock. Zusammen mit dem Sinfonieorchester (heute: NDR Elbphilharmonie Orchester) und Chor des NDR, dem RIAS Kammerchor sowie einer illustren Sängerschar bringt er das oratoriengleiche Werk zur Aufführung. Star-Bariton Christian Gerhaher verkörpert den Faust wie kein Zweiter. Ohne ihn führten Schumanns "Faust-Szenen" vielleicht noch immer ein Schattendasein in den Konzertsälen. Mit seiner tiefgründigen Interpretation der Rolle des "Faust" hat Gerhaher dem Werk in den letzten Jahren zu einer wahren Renaissance verholfen. "Man kann in diesem Faust-Bild schwelgen", schwärmt Gerhaher. "Es geht um Liebe, es geht um sinnliche Erkenntnis, es geht um die höchste Schönheit, es geht um Politik und Macht, sogar um Landgewinn. Kurz: den ganzen Horizont menschlicher Gier und Neugier muss Faust abschreiten." Auch wenn Schumann beim Komponieren vielleicht anfangs gar nicht wusste, wohin ihn dieses ambitionierte Projekt treiben würde, gelten die "Faust-Szenen" heute als eines seiner Hauptwerke.
09:00
Eingebettet zwischen den Karpaten liegt Transsilvanien. Eine Region, die nicht nur durch ihre endlosen Wälder und fast unberührte Natur beeindruckt: In Städten wie Sighisoara und Biertan erinnern imposante Wehrkirchen daran, dass Transsilvanien auch Siebenbürgen genannt wird und vor allem durch die deutsche Kultur geprägt wurde. Der Film porträtiert unter anderem zwei Siebenbürger Sachsen, die mit dem Wissen ihrer Vorfahren und teils uralten Werkzeugen ihr Haus renovieren. Hoch im Norden, nahe der Grenze zur Ukraine, liegt die Region Maramuresch. Im Städtchen Sapanta befindet sich der sogenannte Fröhliche Friedhof, ein Kulturgut der Rumänen in dieser Region. Er ist einzigartig auf der Welt, hier können die Besucher wie in einem offenen Buch über das Leben der Verstorbenen des Dorfes lesen. Denn jedes Holzkreuz erzählt auch die Geschichte des Toten, ehrlich und unverblümt. Dumitru Pop ist der Dorfchronist. Er schnitzt und bemalt die Kreuze und er allein bestimmt, welche Anekdote an den Toten erinnern soll. Seine Mission: die Sicht der Menschen auf den Tod verändern. Auf dem Pferdemarkt von Gilau trifft sich die nach den Ungarn zweitgrößte ethnische Minderheit des Landes: die Roma. Der Pferdehandel gehört seit Jahrhunderten zu den angesehensten Berufen der Roma. Deswegen ist der Markt nicht nur pompöse Verkaufsshow, sondern auch eine Art Familientreffen. Für den Pferdehändler Costell und den Roma-Boss und Veranstalter des Marktes Pufi Moldovan geht es an diesem Tag nicht nur um viel Geld, sondern auch um Ruhm und Ehre.
09:45
In der Sportsendung widmet man sich vor allem Live-Spielen aus lokalen Ligen oder sportlichen Höhepunkten der norddeutschen Bundesländer.
12:50
"Hofgeschichten" aus Norddeutschland. Pferde, Schafe, Ziegen, Enten, Rinder, jeder der fünf Höfe in der Sendung mit einem ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben - von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern. Albert Smidt auf seinem ostfriesischen Pferdehof und Birgit Mählmann vom Apfelhof im Alten Land, dazu die Ziegenhirtin Josefine Schön aus der Lüneburger Heide, Sabrina Jürgens aus Schleswig-Holstein und die Familie Rohlfing aus Vorpommern mit ihren Rindern: Sie alle stehen für die Höfe im Norden.
13:30
In der Sportsendung widmet man sich vor allem Live-Spielen aus lokalen Ligen oder sportlichen Höhepunkten der norddeutschen Bundesländer.
15:35
Der Urmensch hatte es noch leichter. Es gab das zu essen, was gerade verfügbar war: Körner, Beeren, Samen, etwas Fisch und manchmal etwas Fleisch. Doch dann passierte etwas, was das Essensverhalten der Menschheit für immer verändern sollte: die Jagd. Damit setzte eine folgenreiche Parallelentwicklung ein: Mehr Protein in der Nahrung und mehr Zusammenarbeit während des Jagens führte zu einer massiven Vergrößerung unseres Gehirns, erklärt der Frankfurter Evolutionsgenetiker Axel Janke. Dadurch ist der Mensch immer schlauer geworden, Nahrung zu finden, zuzubereiten und für sich zu optimieren. In nur zwei Millionen Jahren verdreifachte sich die Größe des menschlichen Denkapparats und die Nahrungsvielfalt. Natürlich hat ein Mensch starke evolutionäre Bedürfnisse, wenn es ums Essen geht, wie Hunger oder die Präferenz für Süßes oder Energiereiches. Komplexe Systeme im Körper signalisieren konkreten Appetit auf bestimmte Dinge. Das kann man sogar mit modernen medizinischen Methoden nachweisen, erklärt die Münchner Ernährungswissenschaftlerin Marina Lommel. Aber inzwischen ist etwas anderes an vorderste Stelle getreten, wenn es um die Nahrungsauswahl geht: die Gefühle. Diese steuern heute mehr als alles andere die Auswahl, wenn es ums Essen geht, davon ist die Ernährungspsychologin Katja Kröller von der Hochschule Anhalt überzeugt. Das versucht sich die Industrie zunutze zu machen. "Wir sollen das essen, was die Nahrungsmittelhersteller wollen", warnt der Neuroendokrinologe Robert Lustig von der Universität San Francisco. Die Industrie mischt vor allem Zucker unter viele Produkte, weil der abhängig machen kann. Haben Verbraucherinnen und Verbraucher da überhaupt noch eine Chance, sich im Dschungel der Riesensupermärkte der heutigen Zeit das Richtige auszusuchen?
16:00
Selbst gemachter Eierlikör, frischer Topfen vom Bauernhof und ein frühlingshafter Mix aus Obst und Schokolade. Hobbyköche aus verschiedenen Regionen des Münsterlandes stellen die Rezepte für ihre Lieblingstorten und -kuchen vor. Bei der Kuchenreise werden Lacktorte, türkische Apfelplätzchen für ein Potluck-Dinner, ein erstaunlicher Dreh-dich-um-Kuchen, Chocolate Heaven Cupcakes, Obsttarte, ein Quark-Topfen-Kuchen und Heidelwitzka-Torte gebacken. Zum Dahinschmelzen lecker. Auf der Reise durch das frühlingshafte Münsterland gibt es Begegnungen mit den Menschen der Region und ihren besonderen Geschichten.
16:30
Die Haut eines jeden Menschen ist ein wichtiges und vielseitiges Organ, das den Körper vor Krankheitserregern, Kälte oder Hitze schützt und einen wesentlichen Beitrag zur Atmung und zu Stoffwechselprozessen im Körper leistet. Eine strahlende und gesunde Körperhülle ist außerdem ein entscheidender Faktor für perfektes Aussehen und Wohlbefinden und zuletzt auch ein Spiegel der Gesundheit. Wer seiner Haut langfristig was Gutes tun möchte, sollte unbedingt auf ausgewogene und gesunde Ernährung achten und weniger den Pflegeprodukten der Pharma- und Schönheitsindustrie vertrauen. In dieser Woche erkunden Ernährungs-Doc Matthias Riedl und NDR Fernsehkoch Tarik Rose die Verbindung zwischen ausgewogener Ernährung und unserer Haut. Im Zentrum stehen dabei Lebensmittel, die unsere Körperhülle gleichzeitig schützen und nähren. Dabei spielen Antioxidantien, Selen, Vitamine, Mineralien und gesunde Fette eine wichtige Rolle. Zum Thema Beautyfood gibt es in der Iss besser! Küche zuerst ein Gericht mit Eiern, Nüssen und Avocado. Die cremige und beliebte Frucht ist besonders reich an Vitamin A und E. Letzteres wirkt antioxidativ und hilft unserer Haut, ihre natürlichen Schutzschilder zu erhalten. Außerdem enthalten Avocados gute und gesunde Fette, die wiederum gegen Austrocknen helfen, die Feuchtigkeit erhöhen und die Haut geschmeidig halten. Auch Nüsse können sich positiv auf die Haut auswirken, da sie eine große Auswahl an Nährstoffen, Vitaminen Mineralien und Spurenelementen beinhalten. Omega-3-Fettsäuren helfen zudem entzündliche Prozesse zu verhindern. Auch Eier - das dritte Element im Rezept - sind für die Hautpflege ein wichtiges Lebensmittel. Vitamin A verhindert Verhärtungs- und Verhornungsprozesse der Haut und hilft bei der Stabilisierung von Zellwänden. Danach gibt es einen Lachstatar mit asiatischen Gewürzen und jungem Spinat. Fisch und Gemüse gelten bei regelmäßigem Genuss als Anti-Aging-Mittel. Ihre Inhaltsstoffe sorgen überdies für einen attraktiven Teint. Spinat gilt sogar aufgrund seines hohen Folsäuregehalts als Hilfsmittel gegen Falten. Folsäure verhindert Zellschäden und verlangsamt deshalb auch den Alterungsprozess. Kaum zu glauben, aber ein gutes und mageres Stück Fleisch kann ebenfalls ein wichtiger Baustein für die Hautpflege sein. Eiweiß und Collagen bringen die Haut in Form und Vitamin B6 und Zink wirken Entzündungen entgegnen. Die beiden Gesundheitsexperten braten für ihr Rezept Rindersteaks und servieren sie mit einem Gemüse-Rohkostsalat. Dazu gibt es eine würzige südamerikanische Grillsoße mit Paprika, Kräutern und Zwiebeln.
17:00
Die Erträge aus Bingo! kommen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes zugute. In der Umweltlotterie sind also Teilnehmer und Natur gleichermaßen die Gewinner.
18:00
Das Kebnekaise-Gebirge ist ein Ort, wo sich der Klimawandel deutlich zeigt. Niemand weiß im Moment, ob es derzeit wirklich noch der höchste Gipfel ist, denn der Berg verändert sich. Die karge Kraft der Natur lässt einen staunen. Die Klimaforscherin Nina Kirchner erforscht dieses Gebirge. Der "Ostseereport" will mehr über ihre Arbeit in der kompletten Abgeschiedenheit wissen und über die Veränderungen, die alle Menschen betreffen. Nina bezieht mit ihrem sechsköpfigen Team für mehrere Wochen die Forschungsstation am Kebnekaise. Sie erheben hier in der Arktis, so weit nördlich liegt das Kebnekaise-Gebirge, die seit Jahrzehnten längste Gletscher-Messreihe der Welt. Im Winter schauen sie, wie viel Masse die Gletscher durch neues Eis und Schnee aufbauen. Im Sommer analysieren sie, wie viel Masse die Gletscher durchs Abtauen verlieren. Und die Ergebnisse sind eindeutig: die Gletscher werden kleiner - überall. Aber nicht nur, weil sie im Sommer schmelzen. Auch, weil sie im Winter nur noch wenig wachsen, denn in der Arktis fällt der Schnee nicht, er fehlt. Aber was bedeutet das für alle Menschen? Warum ist es sinnvoll, unter Strapazen an diesem abgeschiedenen Ort zu forschen? Und wie forscht man überhaupt bei minus 20 Grad? Das Forschungsteam nimmt die Filmemacher mit, zeigt, was "Schwitzende Berge" sind und warum der See nahe der Station trotz Klimaerwärmung kälter wird. 19 Kilometer entfernt liegt Nikkaluokta, das Tor ins Kebnekaise-Gebirge. Hier endet Schwedens Straßennetz. Es ist das einzige Dorf in der Nähe. Lebensmittel, Transporte, die Versorgung der Forschungs- und der Bergstation, alles geht nur mit der Hilfe aus Nikkaluokta.
18:45
Gast DAS! Rote Sofa: Hanno Koffler, Schauspieler Hanno Kofflers Karriere beginnt mit einer Niederlage. Beim Vorsprechen an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch schafft er es tatsächlich in die letzte Runde, um dann grandios an sich selbst zu scheitern. Viele Jahre später ist der 46-Jährige ein Meister darin geworden, seine Figuren zwischen äußerer Härte und innerer Verletzlichkeit anzulegen, egal ob als Ganove oder Gesetzeshüter. Im April ist er im Rahmen der "Zielfahnder"-Krimireihe im Ersten zu sehen. Auf Malta jagt er gemeinsam mit Schauspielkollegin Ulrike C. Tscharre eine besonders skrupellose Menschenhändlerin, die sich ins Ausland abgesetzt hat.
19:30
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die wilde Schönheit direkt vor der Haustür entdecken, das kann man in den insgesamt 16 deutschen Nationalparks. Jeder für sich ist ein kleines Universum. Vom Wattenmeer im Norden, wo Ebbe und Flut das Leben bestimmen, bis zum Berchtesgadener Land, wo die Naturgewalten rund um den Königssee den Besucher in seinen Bann ziehen. Wilde Landschaften, in denen die Natur zunehmend noch tun darf, was sie will - das sind die Nationalparks. Orte, an denen Adler kreisen, Luchse und Wildkatzen wieder heimisch werden, Hirsche röhren und Wälder wieder zu Urwäldern werden. Wir erklimmen die Felsen der Sächsischen Schweiz, wo nicht selten Nebelschwaden ganze Täler verhüllen und wandern durch den Bayerischen Wald auf der Suche nach einzigartigen Pilzen, die nur dort wachsen. Millionen gelber Blüten verwandeln im Frühjahr die Wiesen der Eifel in ein einzigartiges Narzissenmeer und wenn die Sonne versinkt, gibt es im Nationalpark Eifel das einzigartige funkelnde Firmament voller Sterne wie an keinem anderen Ort. Der Film gibt Einblicke in eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und zeigt nicht nur eindrucksvolle Tierbeobachtungen, sondern auch die vielfältige Natur Deutschlands. Wir erzählen Geschichten über Menschen, die in diesen Schutzgebieten leben und entdecken Interessantes, Kurioses, Skurriles, Wissenswertes und Mystisches rund um Deutschlands Nationalparks. Nationalparks, die Sie kennen sollten, gibt es überall im Land - egal ob im Norden, Westen, Süden oder Osten. Jeder ist eine Reise wert. Ein Film, der Lust macht, rauszugehen, zu erkunden - und die Natur vor der eigenen Haustür neu zu entdecken.
21:45
In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.
22:10
Wer wird diesmal von Laura Karasek zur "Leuchte des Nordens" gekürt und gewinnt auch noch die 1000 Euro? Ist es Beatrice Bauschke aus Osterholz-Scharmbeck, die leidenschaftlich gern wandert, Jasmin Engelbrecht aus Hemdingen, die begeisterte Astrologin ist, Helene Hofmann aus Bremen, die schon in der Antarktis überwintert hat, Kai Lange aus dem Ostseebad Binz, der regionale Gin- und Rumsorten sammelt, oder Henner Kühne aus Hamburg, der in seiner Freizeit Radrennen fährt? Wer kennt sich besonders gut in norddeutscher Geschichte und mit besonderen Ereignissen im Norden aus? Dies und viele interessante Informationen rund um den Norden in der "NDR Quizshow".
22:55
Allzu oft bietet die deutsche Politik Steilvorlagen für Hohn und Kritik. Die Sendung betrachtet aktuelle Ereignisse in einem satirischen Licht und lässt dabei oft kein gutes Haar an unseren Volksvertretern.
23:40
Martin Maier lässt bis heute nicht los, was 2014 an der Shishapangma in Tibet passiert ist, am kleinsten Berg der 14 Achttausender. Es ist die Geschichte einer der größten Katastrophen im deutschen Bergsport und wie danach die Wahrheit verdreht wurde. In Rekordzeit die höchsten Berge hinaufrennen, das war das große Thema im Alpinismus der 2010er-Jahre. Zwei Deutsche mischten damals mit: Sebastian Haag und Benedikt Böhm. Als Haag und Böhm 2014 an die Shishapangma reisten, um dort einen Speed-Rekord aufzustellen, gab es einen medialen Hype: Deutschlands Zeitungen und Magazine waren voll von der Geschichte. Vor allem wegen Benedikt Böhm "Deutschlands, sportlichstem Manager", wie einige Medien schrieben; war er doch damals CEO der Outdoor Firma Dynafit. Der Versuch von insgesamt fünf Bergsteigern, die Shishapangma in unter 24 Stunden zu besteigen und mit Skiern wieder abzufahren, endete in einem Fiasko. Sebastian Haag und Andrea Zambaldi starben, als sich am frühen Morgen des 24. September 2014 eine riesige Lawine kurz unterhalb des Gipfels löste. Martin Maier geriet damals auch in die Lawine, blieb aber wie durch ein Wunder oben auf, bis die Schneemassen zum Stoppen kamen. Danach entspann sich eine Geschichte voller Lügen, die ein Schlaglicht darauf wirft, wie es wirklich steht um Kameradschaft und Ethik am Berg. Benedikt Böhm, der das Unglück zusammen mit dem Schweizer Spitzenkletterer Ueli Steck unverletzt überlebte, verbreitete in der Folgezeit eine Version des Hergangs, die nicht den Tatsachen entsprach. Er erfand eine Reihenfolge der fünf beteiligten Bergsteiger, die es nie gegeben hat und behauptete, ausgerechnet sein verstorbener Jugendfreund Sebastian Haag habe die Gruppe angeführt. Dabei war er selbst derjenige, der im Augenblick des Lawinenabgangs die Richtung vorgab. Martin Maier trug damals ein schweres Schädel-Hirn-Trauma davon, dessen Folgen ihn noch heute beeinträchtigen. Er hat lange gebraucht, bis er alles, was damals passierte, in eine logische Reihenfolge bringen konnte. Er hat das original Video- und Fotomaterial, das ein griechischer Filmer damals erstellt hat, immer wieder analysiert und erzählt jetzt seine Version der Geschichte. Auch der Kameramann Christos Tsoutsias und Sebastian Haags Freundin Magdalena Martini sind bis heute verstört über die falschen Aussagen rund um das Bergdrama. Jetzt formulieren sie zum ersten Mal ihre Vorwürfe. Bisher unveröffentlichtes Material, das diese Expedition genau dokumentiert, steht jetzt zur Verfügung. Es belegt eindeutig: Dass Martin Maier noch lebt, ist keineswegs der Verdienst seiner Expeditionspartner. Er ist aus eigenem Antrieb mit schwerem Hirnschaden auf allen vieren bis in ein rettendes Lager gekrochen. Der Einzige, der nicht gezögert hat, ihm zur Hilfe zu eilen, war der einheimische Norbu Sherpa.