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TV Programm für NDR Niedersachsen am 11.04.2026

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Einmal Hallig und zurück 20:15

Einmal Hallig und zurück

TV-Komödie

Die Klatschreporterin Fanny Reitmeyer gerät durch einen Zufall an brisante Informationen über einen Umweltskandal. Ein skandinavischer Energiekonzern hat einen Politiker geschmiert, um eine Offshorewindanlage in der Nordsee bauen zu können. Da Fannys ungeschickte Nachforschungen zu viel Staub aufgewirbelt haben, schickt Chefredakteur Bernd Fliegner sie zu ihrer eigenen Sicherheit auf eine Insel, pardon: Hallig. Hier lebt der verschrobene Vogelwart Hagen Kluth mitten im Wattenmeer und kümmert sich um die vom Aussterben bedrohte Lachseeschwalbe. Fanny fühlt dem Ökofreak unerbittlich auf den Zahn und findet heraus, dass der ungehobelte Klotz eigentlich ein feiner Kerl ist. Hagen stellt fest, dass die Quasselstrippe vom Festland ihm gehörig auf die Nerven geht. Als sie ihm jedoch erzählt, warum sie sich eigentlich auf der Hallig versteckt, erkennen die beiden, dass sie mehr verbindet als ihr Interesse an bedrohten Vögeln.

Danach

Mein Schwiegervater, der Camper 21:45

Mein Schwiegervater, der Camper

TV-Komödie

Markus (Oliver Wnuk) ist der manngewordene Traum vieler Schwiegermütter: Er sieht gut aus, ist ein erfolgreicher Anwalt und wünscht sich eine Familie. Als seine neue Flamme Lena (Birte Hanusrichter) auf Anhieb ungeplant schwanger wird, wähnt sich Markus unverhofft am Ziel. Leider steht dem jungen Glück ausgerechnet der Schwiegervater in spe im Weg: Campingplatz-Pächter Hartmut (Henning Baum), der weder von Lenas neuem Freund noch von ihrer Schwangerschaft weiß. Er wünscht sich ihren "Ex" Andi (Tim Kalkhof) als Schwiegersohn, der später die Anlage und sein Lebenswerk weiterführen soll. Als Markus erstmals auf dem Campingplatz aufkreuzt, beginnt für ihn ein Spießrutenlauf. Zusammen mit der eingeschworenen Camper-Community, die ihren "Käpt'n" Hartmut wie einen Superhelden verehrt und eisern zu Andi hält, tut Hartmut alles, um den Neuen seiner Tochter zu vergraulen. Lena zuliebe zeigt Markus jedoch erstaunliche Nehmerqualitäten. Ausgerechnet seine Zukünftige macht es ihm zusätzlich schwer: Wenn es sich Markus bei ihrem geliebten Papa versaut, ist es aus mit Beziehung und Familie!

Mario Adorf - Böse Rollen sind die guten Rollen 23:10

Mario Adorf - Böse Rollen sind die guten Rollen

Künstlerporträt

Mario Adorf gehörte zu den größten Stars des deutschen Films. Unzählige Rollen spielte er in seiner langen Karriere. Am 8. April 2026 ist der Schauspieler im Alter von 95 Jahren in Paris verstorben. Heiko Rauber blickt zurück auf seine bewegte Schauspielkarriere. Mario Adorf: Bösewicht und Gentleman. Es heißt, er sei der bekannteste und auch der beliebteste Schauspieler Deutschlands. Sohn eines Italieners und einer Deutschen, geboren in der Schweiz. Einer der ersten großen deutschsprachigen internationalen Stars der Nachkriegszeit. Gleich seine erste große Rolle bringt ihm das Filmband in Gold als bester Nachwuchsdarsteller ein, sein Durchbruch als Filmschauspieler mit 27 Jahren: der Serienmörder Bruno Lüdke in "Nachts wenn der Teufel kam". Erste kleinere Filmrollen hatte er schon früher. Adorf besucht die Otto-Falckenberg Schauspielschule in München, spielt Theater an den Münchner Kammerspielen. Viele Jahre ist Adorf auf die Rolle der Bösewichter abonniert wie etwa den Banditen Santer in den Winnetou-Verfilmungen. Dass der Winnetous Schwester Nscho-tschi erschießt, vergibt das Publikum Adorf auf Jahre nicht. Adorf drehte auch italienische Western und Gangsterfilme, für seine spezielle Statur fand sich oft kein passender Stuntman. Also erledigte er waghalsige Stunts meist selbst. Sein Arbeitspensum in den 1960er- und 1970er-Jahren ren enorm, Adorfs Repertoire an Typen beachtlich. Den skurril-charmanten Gangster gibt er in "Die Herren mit der weißen Weste", an seiner Seite: Hannelore Elsner. Auch die Regisseure des Jungen Deutschen Films, etwa Rainer Werner Fassbinder und Volker Schlöndorff, schätzen Mario Adorf als Darsteller in den 1970er-Jahren. Bis heute wirkt der Ruhm des Oscar-Gewinner-Films "Die Blechtrommel" nach. Adorf glänzt dort als Nazivater Alfred Matzerath. Mario Adorf mausert sich zum Prototyp eines Kosmopoliten, lebt und pendelt im Laufe der Jahre zwischen Italien, Frankreich und Deutschland, spricht vier Sprachen fließend. Immer wieder spielt er Italiener, im italienischen und natürlich auch im deutschen Film. Seine Rolle als Prominenten-Wirt Paolo Rossini in "Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" eigentlich eine Ansammlung von Klischees. Dennoch bleibt die Figur im Gedächtnis hängen, Regisseur Helmut Dietl hat die komödiantische Seite von Adorf gut verstanden. Adorf hat alles erreicht. Über 150 Arbeiten für das Kino und das Fernsehen in 60 Jahren, unzählige Theaterengagements, er ist einer der meistausgezeichneten deutschen Schauspieler. Dazu schrieb er auch noch erfolgreiche Bücher.

Kommissar Wallander 23:25

Kommissar Wallander: Die falsche Fährte

Krimireihe

Wallander ist geschockt: Eine völlig verängstigte junge Frau, die sich in einem Rapsfeld versteckt hält, übergießt sich vor seinen Augen mit Benzin und zündet sich an. Welches Motiv brachte die 15-Jährige nur dazu, sich auf solch grausame Weise umzubringen? Die bohrende Frage beschäftigt den Kommissar auch noch, als er schon den nächsten Fall klären soll. Gustav Wetterstedt, ehemaliger Justizminister, wird vor seiner Strandvilla erschlagen und skalpiert. Nachdem kurz darauf der wohlhabende Kunsthändler Arne Carlman auf die gleiche Weise ermordet wird, drängt sich die Vermutung auf, es handele sich um einen Serientäter. Gegen seinen Willen muss Wallander deshalb mit einem Profiler kooperieren. Der ehrgeizige, junge Mats Ekholm erklärt dem Kommissar, er müsse nach einem Täter suchen, der sich im Alltag völlig unauffällig verhält. Von diesem hilfreichen Ratschlag ist Wallander ebenso begeistert wie von der Aussicht, seinem mürrischen Vater Povel, zu dem er kein gutes Verhältnis hat, einen Geburtstagsbesuch abzustatten. Die erste heiße Spur ergibt sich durch einen Hinweis des versoffenen Ex-Reporters Lars Magnusson: Als investigativer Journalist versuchte er nachzuweisen, dass Wetterstedt und Carlman in eine Affäre mit minderjährigen Prostituierten verstrickt waren. Doch die ehrenwerten Herren wurden von dem inzwischen pensionierten Vize-Polizeichef Hugo Sandin gedeckt. Der nächste Mord passt merkwürdigerweise nicht ganz ins bisherige Muster: Das Opfer ist kein Prominenter; außerdem wurde es nicht nur skalpiert, ihm wurden auch die Augen verätzt. Durch Magnussons Hinweis, die Skalpierungen könnten der Rettung einer anderen Seele dienen, kommt Wallander der Verdacht, dass er die falsche Fährte verfolgt.