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TV Programm für NDR Niedersachsen am 02.11.2026

Jetzt

Gefragt - Gejagt 16:15

Gefragt - Gejagt

Quizshow

Bei Alexander Bommes treten vier Kandidaten an gegen ein Superhirn, den Jäger. Keine leichte Aufgabe, denn die Jäger sind ausgewiesene Quiz-Champions.

Danach

NDR Info 17:00

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

Leopard, Seebär & Co. 17:10

Leopard, Seebär & Co.: Ein Onager-Umzug mit Schwierigkeiten

Zoo-Doku

* Onager-Umzug mit Schwierigkeiten Ein Umzug ist schon schwierig genug, ein Umzug mit Esel umso mehr; aber an der Verladung von Onagerhengst Ramin beißen sich selbst Hagenbeck'sche Umzugsprofis beinahe die Zähne aus. Trotz Dr. Flüggers Beruhigungsmittel will der Wildesel partout nicht in den Transporter, und die Tricks der Tierpfleger greifen nicht. Stur steht Ramin mit dem Hinterteil in die falsche Richtung und dreht sich einfach nicht um. * Tête-à-tête mit Tuan Orang-Utan Tuan hat in den letzten Jahren einen kräftigen Wachstumsschub gemacht und sieht schon ganz wie ein echter Affenchef aus. Nur mit dem Testosteron haperte es noch ein wenig: Der erhoffte Nachwuchs blieb bisher aus. Aber nun entdeckt Tuan so langsam die weiblichen Reize seiner Mitbewohnerinnen, vor allem Sly hat es ihm angetan. An seinen Umgangsformen sollte der "Gehege-King Kong" aber noch ein bisschen arbeiten. * Ein Mobile für Bärenkinder Man könnte meinen, die Mutterschaft habe Mascha ein wenig ruhiger gemacht. Doch seit die Kamtschatkabärin nur noch im Dreierpack auftaucht, muss Tierpfleger Uwe Fischer seine Zeit eigentlich ganz im Bärengehege verbringen, damit nicht alle Bären gleichzeitig auf dumme Gedanken kommen. Diesmal bespaßt Uwe Mutter und Kinder mit Holzscheiben, die er mit einem Seil auf der Anlage befestigt: Für die einen eine urige Bärenschaukel, für die anderen ein hübsches Mobile. * Franks kleine Insektenkunde Unterm Dach des Tropen-Aquariums versammeln sich Charaktere jedweder Couleur und Größe. Frank Wolf ist für die Verpflegung der kleinsten von ihnen zuständig: die Insekten. Weil auch diese je nach Fasson leben und fressen, gibt Frank eine Einführung in die Insektenkunde. Dass die Gottesanbeterin ihre Männer zum Fressen gern hat, ist allgemein bekannt, aber wer weiß schon, dass die Geistermantis gern Verstecken spielt oder die Tausendfüßler beim Füße zählen schummeln? * Die "Köpis" halten Einzug ins neue Eismeer Dave Nelde, Hagenbecks Pinguinbeauftragter, ist mächtig aufgeregt. Endlich kommt Leben ins Eismeerrevier. Vier Königspinguine aus der Schweiz sollen schon bald Mitglieder von Europas größter Pinguinkolonie sein. Schade nur, dass die "Neuen" allesamt Männer sind.

Niedersachsen 18.00 18:00

Niedersachsen 18.00

Nachrichten

Aus der Region für die Region: Von der harten Politik bis hin zu unterhaltsamen Heimatgeschichten - wir sind stets nah dran an den Menschen und ihren Themen. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Die Nordreportage 18:15

Die Nordreportage: Der Unkraut-Bauer aus Lübeck - Wildblumen für die Artenvielfalt

Reportage

Er ist der Bauer, der "Unkraut" für den Naturschutz anbaut: der Lübecker Landwirt Mats Röttger. Was andere auf ihren Feldern bekämpfen, baut er an. Auf 21 Hektar vermehrt der 32-Jährige fast 30 heimische Wildblumen und Wildgräser, darunter Kornblumen, Rote Lichtnelken, Spitzwegerich und Wiesen-Platterbsen. Das Saatgut dieser Pflanzen wird für neue Biotope, Begrünungen im Straßenbau und andere Naturschutzmaßnahmen gebraucht. Seit 2020 darf bei der Neuanlage von Biotopen in der freien Landschaft nur noch sogenanntes gebietseigenes Saatgut verwendet werden. Es soll aus der jeweiligen Region stammen und an deren natürliche Bedingungen angepasst sein. In Deutschland bauen deshalb bislang nur rund 150 Landwirte Wildpflanzen für Regiosaatgut an, im Norden sind es zehn. Die Vermehrung ist anspruchsvoll. Die Pflanzen wachsen ungleichmäßig und werden nicht gleichzeitig reif. Geerntet wird mit einem Mähdrescher aus dem Jahr 1989. Nach jedem Erntetag reinigt Röttger die Maschine bis zu drei Stunden lang mit Laubbläsern auf einer großen Auffangfolie. Kein Samen darf verloren gehen: Die Körner der Roten Lichtnelke können später rund 120 Euro pro Kilo kosten, die der Acker-Witwenblume sogar bis zu 400 Euro. Auch zwischen den Wildpflanzen muss Röttger jäten, damit das Saatgut möglichst artenrein bleibt. Dafür setzt er einen solarbetriebenen Pflanz- und Jät-Roboter ein. Nach der Ernte werden die Samen in großen Holzboxen drei Tage lang mit warmer Luft getrocknet und regelmäßig gewendet. Röttger ist Landwirt in sechster Generation und gerade zum ersten Mal Vater geworden. Gemeinsam mit seiner Frau Annecke, einer Psychologin, entdeckt er bei Spaziergängen inzwischen sogar am Wegesrand Pflanzen, die für Regiosaatgut wertvoll sein können. Doch ob sich die zarten Gewächse im kommenden Jahr mit dem Mähdrescher ernten lassen, weiß auch der erfahrene Landwirt noch nicht. "Für die Wildpflanzen-Vermehrung gibt es kein Lehrbuch, sondern nur Versuch und Irrtum", sagt er

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Talkshow

Charles Spencer, 9. Earl Spencer, erlangte 1997 weltweite Aufmerksamkeit. Die emotionale Rede anlässlich der Trauerfeier für seine ältere Schwester Prinzessin Diana in London wurde in der Öffentlichkeit als scharfe Kritik an der britischen Königsfamilie und den Boulevardblättern verstanden. Mit der Veröffentlichung seines Buches, das in der deutschen Übersetzung den Titel "Swan Song: Diana, meine Schwester" trägt, blickt der Historiker und Autor nun in die eigene Familiengeschichte zurück. Das Werk zeichnet ein intimes, unbeschönigtes Porträt seiner Schwester und spart die steife Welt der Royals nicht aus. Besonders die darin erhobenen Vorwürfe gegen König Charles III. bezüglich der Tage nach Dianas Tod haben eine heftige Debatte mit dem Buckingham-Palast entfacht. Wir freuen uns, dass Charles Spencer auf dem Roten Sofa über seine Schwester, ihr Verhältnis zum Königshaus aber auch zur britischen Yellow Press spricht

Hallo Niedersachsen 19:30

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

Markt 20:15

Markt

Konsumentenmagazin

Aktuelles Magazin für Wirtschaft und Verbraucher

Traumhäuser im Norden 21:00

Traumhäuser im Norden: Wohnen in einer alten Wassermühle

Haus/Bauen/Wohnen

Autarkes Leben auf der Insel Klingt idyllisch, auf einer Insel zu wohnen. Wenn dort aber eine alte Wassermühle steht, in der noch nie jemand gewohnt hat, wird es herausfordernd. Das haben die Bauherren Anke Matthes und Kai Boenke erlebt. Das Paar will sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen. "Mein Traum war schon immer, dass ich gerne eine Wasserkraft besitzen würde. Eine Energiequelle, um autarkes Leben zu verwirklichen", schwärmt Kai. Die Bauherren kaufen 2023 die Medinger Mühle in der Nähe von Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein historisches Industriegebäude, mehr als 120 Jahre alt. Das Ensemble besteht aus dem Mühlengebäude und den Nebengebäuden. Das Grundstück ist 30.000 Quadratmeter groß. Die Wassermühle steht auf einer Insel, die umschlungen ist vom Fluss Ilmenau und dessen Nebenarm. Das Herzstück der Mühle war früher das Wasserrad, heute ist es die 70 Jahre alte Turbine. "Wir produzieren rund 500.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das reicht für bis zu 200 Haushalte in der Umgebung", so der stolze Bauherr. Strenge Auflagen Doch der Umbau der Wassermühle mit dem fast 20 Meter hohen Mühlenturm, gestaltet sich schwierig. Denn die Brandschutzauflagen sind streng. Fluchtfenster, Rettungsleiter an der Außenwand, Brandschutztüren im Flur des Mühlenturms und feuerhemmende Dämmung. Weil sie das Dach völlig erneuern müssen, gibt es neue Auflagen - jetzt wegen der Statik. Sie sollen sogenannte Windverbände unter dem Dach installieren, Querstreben aus Stahl. Die neuen Planungen werfen die Bauherren Monate zurück. Anke: "Wir brauchen eine Abnahme der Prüfstatik, bevor hier einziehen dürfen. Die Prüfstatik und unsere Statiker müssen sich halt einigen. Ohne Abnahme keinen Einzug." Wohnen mit der Mühlentechnik Anke und Kai wollen so viel wie möglich alte Technik von der Wassermühle erhalten. Transmissionen wie die Antriebswellen und Riemenräder oder die Strahlträger. Doch die Brandschutzauflagen fordern, dass viele der alten Strahlträger mit einer speziellen Dämmung eingepackt werden und die Decke abgehängt werden muss. "Ich finde es superschade, wir hatten uns vorgenommen, möglichst viel zu erhalten. Jetzt sieht es so aus wie ein Neubau, glatte Decke, die alten Balken sieht man nicht mehr", ärgert sich Kai. Doch die Bauherren können trotzdem einiges der alten Mühlentechnik retten. Wohnen auf 200 Quadratmetern Nach einem halben Jahr Verzögerung wegen Auflagen des Brandschutzes und der Statik können Anke und Kai endlich in ihre alte Wassermühle einziehen. Kai ist begeistert: "Es ist herrlich, im Schlafzimmer aufzuwachen. Man guckt direkt auf die Ilmenau und ins Grüne. Es ist ein sehr erhebendes Gefühl." Im Mühlenturm befindet sich das Schlafzimmer, darunter das Büro und darunter das Gästezimmer. Im Dachgeschoss haben sich Anke und Kai ihr Wohn- und Esszimmer eingerichtet mit einer offenen Küche und einem großen Balkon in luftiger Höhe. Anke schwärmt von ihrem Traumhaus: "Auf jeden Fall sind wir begeistert von der Großzügigkeit. Und wenn wir uns jetzt umschauen und das so erleben dieses Raumgefühl, dann können wir sagen: alles richtig gemacht. Alles schön."

NDR Info 21:45

NDR Info

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NDR Story 22:00

NDR Story: Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?

Reportage

Eine spannende Reportage über einen Unternehmer, der auf der ganzen Welt nach Arbeitskräften für seinen Ferien- und Freizeitpark sucht. Der Mangel an Arbeitskräften ist für den Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand an der Ostsee zur Existenzfrage geworden: Es gibt so gut wie keine Bewerberinnen und Bewerber auf die offenen Stellen. Geschäftsführer David Depenau geht deshalb einen ungewöhnlichen Weg: Mehrmals im Jahr fliegt er in Länder außerhalb der EU, um Arbeitskräfte anzuwerben. Doch obwohl die Politik weiß, dass es ohne ausländische Fachkräfte nicht geht, stoßen David Depenau und seine Kolleginnen aus der Personalabteilung auf hohe bürokratische Hürden. Die NDR Reporterinnen Laura Borchardt und Julia Saldenholz haben Depenau und sein Team über mehrere Monate bei der schwierigen Suche nach Arbeitskräften begleitet. 14 Stunden Flug liegen hinter ihm, als David Depenau im Juni 2023 in Antananarivo landet. In der Hauptstadt des afrikanischen Inselstaates Madagaskar will er Azubis für sein Unternehmen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins anwerben. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, es gibt dort viele junge Menschen und kaum Jobs. In Deutschland ist die Situation genau andersherum: Die Bundesagentur für Arbeit meldete Ende 2022 fast zwei Millionen offene Stellen, so viele wie noch nie. David Depenau kann selbst seine Ausbildungsstellen nicht mehr mit inländischen Bewerberinnen und Bewerbern besetzen. In Antananarivo trifft er auf junge Menschen, die viel investieren, um in Deutschland eine Ausbildung machen zu können. In der Sprachschule von Angelique Steffeck lernen sie Deutsch. Dafür zahlen sie monatlich etwa 50 Euro, das ist ein Monatslohn in Madagaskar. Die Hoffnung: eine Ausbildung in Deutschland. David Depenau wird sechs von ihnen einen Vertrag geben. Wer aus einem Nicht-EU-Land zum Arbeiten nach Deutschland kommen möchte, muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen und unterschiedliche Nachweise für ein Visum erbringen. Christine Hartmann, zuständig fürs Personal am Weissenhäuser Strand, ist täglich damit beschäftigt, einen Weg durch den Dschungel unterschiedlicher Verfahren und Regelwerke zu finden. Immer wieder trifft sie auf überlastete und überforderte Mitarbeitende in den Behörden. Die Konsequenz: Die Verfahren ziehen sich in die Länge, Bewerberinnen und Bewerber springen ab. Dabei braucht ihr Unternehmen wie so viele Betriebe in Deutschland dringend Arbeitskräfte aus dem Ausland. So würde das Hotel im Wellnessbereich gerne eine Thai-Massage anbieten. Und wer könnte das besser als thailändische Masseurinnen und Masseure, ausgebildet an einer anerkannten Universität in Bangkok? Christine Hartmann versucht seit einem Jahr zwei von ihnen nach Deutschland zu holen. Es ist ihr nicht gelungen, auch weil die Anerkennung des Universitätsabschlusses so kompliziert ist. Auch die Anwerbung eines indischen Kochs und einer Kenianerin, die das Unternehmen gerne einstellen würden, stockt. Die Politik nehme das Thema trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht ernst genug, kritisiert David Depenau. Er fordert, dass die Politiker die Türen weiter aufmachen sollen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Deutsche Bundestag im Sommer 2023 beschlossen hat, gehe nicht weit genug. Die sechs angehenden Azubis aus Madagaskar bekommen immerhin ein Visum für Deutschland und beginnen ihre Ausbildung im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand. Es ist der erste kalte Winter für sie, die erste lange Trennung von ihren Familien und der Start in ein neues Leben.

NDR Kultur - Das Journal 22:45

NDR Kultur - Das Journal

Magazin

Werkstatt neben Wohnzimmer: Dokumentation über ein ungewöhnliches Bauprojekt Handwerk mitten in einem neuen Wohnviertel: kann das gut gehen? Vor sieben Jahren startete in Hamburg ein städtebauliches Zukunftsprojekt. Nach langem Kampf um einen Platz in der Stadt bezogen Hamburger Handwerker eine alte Industriehalle in Hamburg-Ottensen. Inzwischen sind rundherum 880 Wohnungen entstanden: Werkstattlärm trifft auf Wohnalltag, alte Handwerkstradition auf neue Nachbarschaft. Regisseurin Katrin Spranger hat die Menschen vor Ort besucht: Wie gut vertragen sich junge Familien und laute Maschinen, Lieferverkehr und Spielstraße? Wie sind die Handwerker in ihren neuen Betrieben mitten in der Großstadt angekommen? Kann dieses Projekt ein Modell sein für ähnliche Quartiere auch in anderen Städten? Die Dokumentation "die nordstory - Werkstatt neben Wohnzimmer" wird am 6. November um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen gezeigt und ist in der ARD Mediathek zu sehen. Ein persönliches Buch über Trauer: "Die Woche danach" von Helga Schubert Wie lebt man weiter, wenn der Mensch, den man 60 Jahre lang geliebt und mehr als zehn Jahre lang gepflegt hat, stirbt? In ihrem neuen Buch "Die Woche danach" beschreibt Helga Schubert die Tage nach dem Tod ihres Lebensmenschen, des Malers und Psychologen Johannes Helm. Es ist eine widersprüchliche Zeit, denn neben Trauer und Verlust verspürt Helga Schubert auch ein Gefühl neuer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Und so erzählt sie in ihrem Buch nicht nur vom Abschied, sondern auch davon, wie sie in dieser "anderen Welt" weiterlebt und arbeitet. Ein Besuch bei der 86-jährigen Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin in ihrem Haus in Mecklenburg. Mit dem Dackel ins Museum: Die Kunsthalle Bremen zeigt Ausstellung für und über Dackel Ob Wackeldackel auf der Hutablage oder das geringelte Olympia-Maskottchen namens Waldi: Dackel gehören seit Langem zu den Lieblingshunden der Deutschen. Drahthaar, Rauhhaar, Langhaar, die süßen Kurzbeiner sind Kult. Dass Dackel auch Künstler*innen inspirieren, zeigt jetzt erstmals eine umfassende Ausstellung in der Kunsthalle Bremen: "Der Dackel. Eine Ikone geht Gassi". Und an ausgewählten Tagen dürfen auch Dackel mit ins Museum! Die Ausstellung verfolgt die Spuren des Dackels von seinen Anfängen als Jagdhund zum städtischen Begleiter bis hin zum Szenehund. Pablo Picasso besaß einen Atelierdackel namens Lump. Max Liebermann, Otto Dix, Andy Warhol oder David Hockney waren Dackelfans und machten diese Hunderasse zum Motiv. 120 historische und aktuelle Werke sind in der Bremer Schau zu sehen: Gemälde, Fotos, Videos und Installationen. "NDR Kultur - Das Journal" hat die Ausstellung besucht - mit einem Dackel! Poetisches Kinodrama: der Spielfilm "Geister" von Fatih Akin Es ist eine ungewöhnliche und tragische Liebesgeschichte: Der Spielfilm "Geister" handelt von Faris und Farasha, die sich auf einer Abiparty auf dem Hamburger Fernsehturm unsterblich ineinander verlieben. Doch ein dramatischer Autounfall reißt die 20-jährige Farasha in derselben Nacht aus dem Leben. Am Steuer saß Faris, der sich an nichts erinnern kann. Er versinkt in tiefe Traurigkeit, fühlt sich schuldig, kämpft mit Selbstmordgedanken. Doch die verstorbene Farasha kommt jede Nacht zu ihm zurück, jedoch nur in seinen Träumen und nur für 40 Nächte. Aus der zarten Begegnung entwickelt sich eine leidenschaftliche Romanze, in der Realität und Fantasie zunehmend verschwimmen. "NDR Kultur - Das Journal" hat mit Regisseur Fatih Akin über Liebe, Tod und Verlust gesprochen. "Geister" kommt am 5. November ins Kino. Von der U-Bahn auf die große Bühne: die Band Il Civetto in Norddeutschland Von Guerilla-Gigs in U-Bahnhöfen über angesagte Techno-Clubs bis auf die großen Festivalbühnen: Die Berliner Band Il Civetto hat einen langen Weg hinter sich. Für ihr neues Album "Träume aus Lava" haben die Musiker sich nach Marokko zurückgezogen und darüber nachgedacht, was ihnen wichtig ist. Dabei sind viele Feelgood-Popsongs entstanden, die ihre Hoffnungen und Träume angesichts des Zustands der Welt zum Ausdruck bringen sollen. Pop gegen Panik. Jetzt ist Il Civetto live in Norddeutschland zu erleben: am 3. November in Hannover und am 5. November in Hamburg.

Lieber Thomas 23:15

Lieber Thomas

Biografie

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst, der als Parteifunktionär den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten, und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins - und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn, und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Er verliebt sich in die frisch mit einem anderen verheiratete Katharina Thalbach und schreibt ihr ein Theaterstück auf den Leib. Ohne Aussicht, seine Werke dem ostdeutschen Publikum zugänglich machen zu können, verlässt Thomas die Heimat - zusammen mit Katarina, die er letztendlich für sich gewinnen konnte. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Thalbach kann sich vor Engagements kaum retten. Ein neues Leben - geprägt von Geld, Partys und Drogen. Doch Brasch will seine Kunst nicht als Ware verkauft sehen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ostberlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.