13:10
Der Erfurter Assistenzarzt Dr. Elias Bähr und Dr. Lea Peters aus der Sachsenklinik behandeln gemeinsam einen ungewöhnlichen Patienten im Johannes-Thal-Klinikum: Jost Helmer, der vor Angst komplett neben der Spur ist und sich einfach nicht beruhigen lässt. Nur Ben Ahlbeck kann ihn scheinbar besänftigen - allerdings hält ihn Jost für einen gewissen "David". Die zwei Assistenzärzte finden heraus, dass David der verstorbene Bruder von Jost ist. Leider vermuten die Ärzte, dass Jost an einer stark fortschreitenden Demenzerkrankung leidet. Um diese Verdachtsdiagnose zu erhärten, beziehungsweise in der Hoffnung, sie zu widerlegen, bittet Elias Ben die Rolle des Bruders weiterhin zu spielen. Ein Vorhaben, das stark an Bens ethischen Überzeugungen kratzt. Dr. Theresa Koshka hat ein Date mit dem Berliner Kollegen Dr. Noah Mattes. Doch statt sich wie verabredet außerhalb des Klinikums in Erfurt zu sehen, begleitet Noah einen Patienten im Rettungswagen direkt in die Notaufnahme - und damit direkt in Theresas Arme. Noah musste den Patienten wiederbeleben, doch kaum im JTK angekommen, bricht er selbst zusammen. Ausgerechnet Theresas Ex, Dr. Marc Lindner, soll den Berliner Facharzt behandeln! Theresa weißt nicht, was sie schlimmer findet: Dass die beiden aufeinandertreffen oder dass sie scheinbar kumpelhaft miteinander umgehen? Doch was steckt wirklich hinter dem Verhalten der beiden Männer und vor allem: Was steckt hinter Noahs Zusammenbruch? Während Rebecca an Wolfgang Berger appelliert, Julia endlich die Wahrheit zu sagen, ist Mikko überzeugt, von Dr. Matteo Moreaus Geist höchstpersönlich aufgesucht zu werden. Warum sonst sieht er ihn im JTK, wenn der Oberarzt doch eigentlich im Urlaub ist?
14:00
Drei junge Leute trauen sich etwas. Gleich nach der Ausbildung machen sie ihr eigenes Ding: Fenja übernimmt den Hof ihrer Eltern, ohne dass die noch mitmischen. Katharina erfüllt sich ihren Traum und baut sich eine eigene Schaffarm auf, obwohl sie früher mit Landwirtschaft nichts am Hut hatte. Florian gründet noch während er lernt seine eigene Baumschule auf dem Hofgelände seiner Eltern. Katharina Jaeschke hat gerade ihren Agrarbetriebswirt in Güstrow gemacht und sogleich gemeinsam mit ihrer Mutter aus Hannover eine ehemalige Straußenfarm bei Rostock gekauft. Ihr ganzer Stolz: eine Wollschaf- und Kaschmirziegenherde da, wo einst große Vögel jeden Grashalm wegrupften. Ihre Mutter Anke vermietet Ferienwohnungen im Hofgebäude und betreibt ein Café mit selbst gebackenem Kuchen. Fenja Meiners hat vor drei Jahren gemeinsam mit ihrem Partner Adrian den Betrieb ihrer Eltern übernommen. Den konventionellen Milchvieh- und Ackerbaubetrieb in der Nähe von Bützow wollen sie erstmal so weiterführen, trotzdem aber vieles anders machen: mehr Bodenpflege, mehr Fortbildungen im Team und mehr Qualität beim Tierwohl. Florian Wolf ist auf dem elterlichen Hof aufgewachsen und hat die Landwirtschaft mit der Muttermilch aufgesogen. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters hätte er eigentlich einsteigen sollen in den Betrieb, aber er entscheidet sich dagegen. Den Hof überlässt er der Mutter und den Brüdern. Er baut auf dem angrenzenden Grundstück eine Baumschule auf.
15:00
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15:10
Gustl Herzog, der Souvenirkönig von Berchtesgaden, wird erstochen aufgefunden. Schnell gerät Herzogs größter Konkurrent Beppi Kofler in Verdacht. Doch erst, als den Kommissaren auffällt, wie sehr die Tat Analogien zur alten Sage vom König Watzmann aufweist und Beissl wertvolle Hinweise durch seine Frau erhält, nimmt der Fall eine dramatische Wendung.
16:00
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16:30
Vielleicht sogar etwas schadenfroh hat Deutschland vor einem Jahr nach England geschaut - der Mangel an Fernfahrerinnen und Fernfahrer nach dem Brexit sorgte für leere Regale und Schlangen an Tankstellen. Doch so eine Situation droht auch hier. Zehntausende Truckerinnen und Trucker hören auf, kaum ein junger Mensch will den Job machen. Zwei Polen und ein Deutscher schildern ihre Sicht der Dinge und ihr Chef, der Spediteur, schaut ratlos in die Zukunft. Wolfgang Nessmann, Bartlomiej Tuszynski und Dariusz Zyzcynski: drei Fahrer der Spedition Wernicke aus Schwerin, drei Sichten auf die Lage von Lkw-Fahrer*innen. Während einer der beiden Polen vor sechs Jahren mit seiner Familie nach Schwerin gezogen ist, um hier den Job als Trucker zu machen, ist das für den anderen keine Option. Er war jahrelang in England auf den Straßen unterwegs, arbeitet jetzt seit drei Jahren hier. Es ist näher dran an Frau, Kind und Haus in Stettin und er verdient "gutes Geld", wie er findet. Aber die polnischen Speditionen zahlen auch kaum noch weniger, wer weiß, wie lange er noch bleibt. Wolfgang hat es in einem guten Jahr hinter sich. Jahrzehnte auf dem Bock, lange Arbeitstage, die ganze Woche unterwegs und seine Frau sieht er nur am Wochenende. Und das für das Geld. Seine täglichen Spesen für das Leben unterwegs spart er lieber, damit es am Monatsende besser aussieht auf dem Konto. Einig sind sich alle drei, ihren Job will keiner mehr machen. Junge Leute achten mehr auf ihre Work-Life-Balance, haben das Arbeiten nicht erfunden. Zehntausende Lkw-Fahrer*innen gehen in den kommenden Jahren in Rente, es kommen kaum welche nach, auch, weil es keine Wehrpflicht mehr gibt. Denn in dieser Zeit haben viele junge Männer ihren Lkw-Führerschein gemacht. Spediteur Dirk Wernicke schaut in eine düstere Zukunft. Ist einer seiner Fahrer krank, bleibt der Lkw stehen, Ersatz hat er keinen mehr. Die Bilder von leeren Supermarktregalen in England sieht er und denkt: nicht mehr lange, dann sieht das in Deutschland ähnlich aus.
17:00
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17:10
Warum Seehund-Mama Deern das Essen vergisst Wieso Vari-Dame Viktoria nicht ins Netz geht Warum Eisbär Lloyd das Fell juckt
18:00
Aus der Region für die Region: Von der harten Politik bis hin zu unterhaltsamen Heimatgeschichten - wir sind stets nah dran an den Menschen und ihren Themen. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
18:15
In Hamburg werden immer mehr Benimmkurse für Erwachsene und auch Kinder angeboten. Viele Menschen haben es im Geschäftsleben mit Partnerfirmen aus aller Welt zu tun, werden zu Geschäftsessen mit Japanern und Amerikanern, Indern und Chinesen eingeladen. Wie benimmt man sich dabei richtig? Welche Themen sind bei einem Empfang tabu? Welches Outfit wird erwartet? Demnächst steht ein Sommerfest der Sparkasse an: Was sollten die Mitarbeitenden tunlichst vermeiden? Dürfen sie beim Empfang über ihr Rückenleiden sprechen oder über den Abstieg des FC St. Pauli? Welches Glas ist für den Rotwein bestimmt? Aber dafür gibt es ja Benimmkurse: Wer wird wann wie begrüßt? Zunächst der Chef oder lieber doch erst seine Frau? Welche Themen gehen beim Smalltalk gar nicht? Wie meistert man ein Fünf-Gänge-Menü? Und wie ist das mit dem Klempner, der den Wohnungsbesitzer schockiert zurücklässt, das Butterbrot auf der Barockvitrine schmiert, mit Gummistiefeln über den guten Teppich latscht und nach der Arbeit die Familie vor einem Schuttberg zurücklässt. "Montage, die begeistert" heißt ein Angebot für Handwerksbetriebe. Im Kurs wird der Klempner aufgeklärt über den "Kunden - das unbekannte Wesen". Vielleicht hat der Kunde ja Angst vor Dreck oder Kratzern auf den Stilmöbeln? Vielleicht hat er jahrelang für die Einrichtung gespart? So hat der Monteur das noch nie gesehen. "Bitte kein muffeliges Moin, sondern einen fröhlichen Morgengruß!", ermahnt die Kursleiterin. Am Schluss des Kurses bekommt der Monteur eine Kompliment-Karte mit. Auf der kann die Kundin künftig ankreuzen: "Gut gemacht" oder "Ich bin begeistert". Mit gutem Benehmen kann man nie früh genug anfangen, das wissen Ausbilder und auch karrierebewusste Eltern. Finnlay und seine Schwester Emma, auch Leander und Mira sollen nicht nur beim Kindergeburtstag, sondern auch beim Familienfest und später nach der Schule mit gutem Benehmen glänzen, nicht schlürfen, schmatzen oder mit vollem Mund diskutieren. Also werden schon die Kleinsten zum Knigge-Kurs geschickt. Demnächst steht Großvaters 70. Geburtstag an. Die Tanten sollen gerührt lächeln über das wohlerzogene Kind, nicht entsetzt feststellen, dass es am Büfett herumkleckert und auf dem Weg zum Tisch alles verschüttet. Die Hamburger Etikette-Trainerin Antje Kühl isst mit Sechs-bis 13-Jährigen Spaghetti und klärt, was krass oder völlig uncool ist, z. B. das Handy auf dem Tisch. Sie berät auch junge Leute, die Bammel haben, sich demnächst in der Firma vorzustellen. Passt ein Anzug oder doch lieber Sakko mit Hose? Antje Kühl geht mit ihrem Kunden einkaufen, berät bei der Anprobe und beim Outfit. Sylvia Etzrodt schult Handwerker, denn die Firma legt Wertdarauf, mit höflichen Monteuren weitere Aufträge zu bekommen. Die Kunden sollen sich nach dem Einsatz nicht über das unmögliche Benehmen des Monteurs beschweren. Zeigt der Kurs Wirkung? Fragt der Klempner jetzt am Eingang, ob er seine Gummistiefel ausziehen soll und ruft der Hausherrin ein fröhliches "Guten Morgen" entgegen?
18:45
Der Sänger Frank Schöbel prägte den Schlager in der DDR wie kaum ein anderer, hatte Mitte der 1980er-Jahre mit "Weihnachten in der Familie" die meistverkaufte LP des Landes und konnte sich nach der Wiedervereinigung ein dann gesamtdeutsches Publikum erobern. Im Dezember 2025 ist er 83 geworden, aber das ist natürlich kein Grund, um aufzuhören. "Spiel des Lebens" heißt sein aktuelles Album, auf dem er sich zwischen Nostalgie, Selbstironie und Zuversicht bewegt. Noch immer steht er auf der Bühne, Ende des Jahres kommt er auch in den Norden nach Schwerin und Hamburg. Auf dem Roten Sofa wird Frank Schöbel verraten, worauf sich die Fans freuen dürfen. Und warum er nach wie vor für die Ü70 von BSV Eintracht Mahlsdorf kickt.
19:30
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Fersensporn: was hilft gegen Fersenschmerzen? Die ersten Schritte nach dem Aufstehen am Morgen sind besonders unangenehm: Schmerzen beim Auftreten sind das Hauptanzeichen beim Fersensporn. Sie werden als brennend, bohrend oder stechend beschrieben, "als wenn sich ein Nagel in die Hacke bohrt". In der Regel treten sie meist bei Beginn der Belastung auf und lassen im Laufe des Tages nach. Etwa zehn Prozent der Deutschen sind betroffen, Frauen eher als Männer. Die Therapie kann langwierig sein und erfordert in den meisten Fällen viel Geduld. Doch man kann selbst einiges tun, um die Schmerzen zu lindern. "Visite" zeigt, wie Ernährung, Physiotherapie und Stoßwellentherapie helfen können.
21:00
Als die junge Altenpflegerin unverhofft schwanger wird, ist die Freude zunächst groß. Doch dann treten erste Probleme auf: Sie kann nicht mehr klar denken, hat starke Kopfschmerzen. Liegt es an der Schwangerschaft oder steckt etwas anderes dahinter? Die junge Frau ist nicht mehr wiederzuerkennen: aggressiv, orientierungslos, kaum noch ansprechbar. Als sich ihr Zustand im Krankenhaus immer weiter verschlechtert, wird klar: Nur mit der richtigen Diagnose können die Ärzte ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes retten. "Abenteuer Diagnose" erzählt in dieser Best-of-Ausgabe drei wahre Geschichten mit dramatischen Wendungen, Patientengeschichten, die das Leben geschrieben hat.
21:45
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22:05
"Ich möchte einen Mord melden". Es ist schon spät, als ein Mann namens Sven Döring (Justus von Dohnányi) in der Frankfurter Mordkommission Einlass begehrt, um diese Meldung zu machen. Hauptkommissarin Conny Mey (Nina Kunzendorf) führt ihn in das Büro ihres Kollegen Hauptkommissar Frank Steier (Joachim Król), den einzigen Raum, in dem noch Licht brennt. "Mein Sohn liegt seit einem Jahr im Koma, und ich weiß, dass seine Freundin Mariam (Vicky Krieps) versucht hat, ihn zu ermorden, und dass ihr Kollege Seidel diese Tat vertuscht hat", klagt Döring. Auf die beiden Kommissare wirkt er extrem gefährlich. Er scheint etwas zu planen, womöglich will er sich an der vermeintlichen Täterin rächen. Kommissarin Mey besteht darauf, zu der jungen Frau zu fahren und sie zu beschützen, doch "wir sind die Mord- und nicht die Mordverhinderungskommission", sagt Steier. Ein klassisches Polizeidilemma. Solange dem Mädchen nichts passiert ist, gibt es keine polizeiliche Handhabe gegen den potenziellen Täter. Mey und Steier wollen sich damit nicht abfinden, ermitteln trotzdem und stoßen auf einige Merkwürdigkeiten. Währenddessen treibt Sven Döring sein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel mit dem jungen Mädchen und der Polizei. Die Schlinge um den Hals von Mariam zieht sich immer mehr zusammen, und ein tödlicher Wettlauf beginnt.
23:35
Hauptkommissar Paul Stoever wird in einen Fall verwickelt, der in Schleswig-Holstein begonnen hat: In einem Waldstück in der Nähe von Kiel ist eine junge Frau Opfer eines Verbrechens geworden. Eine Spur führt in den Hamburger Kohlehafen. Dort treibt eine männliche Leiche: Unfall oder Mord? Hat der Tote überhaupt etwas mit dem Verbrechen in Kiel zu tun? Und welche Rolle spielt der Verlobte der jungen Frau, Werner Rentrop? Er taucht immer da auf, wo etwas geschieht. Eines ist sicher: Werner Rentrop weiß mehr als die Polizei. Aber ist er allein deshalb auch verdächtig? Herbert Geerke, der Kriminalhauptkommissar aus Kiel, der gemeinsam mit seinem Hamburger Kollegen Paul Stoever über dem Fall brütet, hält alles für möglich. Stoever jedoch hat andere Befürchtungen: Den Täter oder die Täterin wird er schon finden, aber kann er auch den tollwütigen jungen Mann vor einer Dummheit bewahren? Oder wird es noch mehr Leichen geben? Aus einem Routinefall wird ein Grenzfall, der Paul Stoever alles abverlangt: ein Wettlauf auf Leben und Tod.