19:30
* Winterwetter: Landwirte helfen beim Räumen * Braunschweig: Bürokratie blockiert Wohnungsneubau * Neues landesweites Netzwerk gegen Arbeitslosigkeit * Pro und Contra: Neue Imagekampagne für Niedersachsen
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Wer mit Schleswig-Holstein nur Badeurlaub am Meer verbindet, liegt falsch. Denn abseits der Küste gibt es ungeahnte Naturschätze. Deutschlands nördlichstes Bundesland ist dicht besiedelt und stark von der Landwirtschaft geprägt, überrascht dennoch mit einer unerwarteten Artenvielfalt. In der Nähe von Neumünster wird im Herbst eine Waldlichtung zum Turnierplatz der Rothirsche. Dort kommt es zu dramatischen Kämpfen, untermalt vom tiefen Röhren der Hirsche und dem Geräusch aufeinanderprallender Geweihstangen. Die Westseite Schleswig-Holsteins hingegen besteht aus Land, das der Mensch seit Jahrhunderten dem Meer abgetrotzt hat, den Kögen. Die Marschböden dort sind fruchtbar und werden intensiv beackert. Es gibt auch zahlreiche Windräder, so bleibt nicht viel Platz für die Natur. Bisweilen taucht hier ein Weltenbummler auf: die seltene Sumpfohreule. Sie ist ein eleganter Flieger, doch brütet sie nur, wenn es viele Mäuse gibt. Die Euleneltern sind extrem wachsam und vertreiben Feinde mit spektakulären Angriffsflügen. Weites, offenes Land ist ihr Lebensraum, so wie ihn die Köge oder auch die Flussauen in Nordfriesland und Dithmarschen bieten. Die seltenen Zauneidechsen und scheuen Kreuzottern hingegen bevorzugen Heide und Moore, aber auch "Natur aus zweiter Hand" wie das Naturschutzgebiet Geltinger Birk ganz im Norden Schleswig-Holsteins oder das Stiftungsland Schäferhaus, einem Naturschutzgebiet westlich von Flensburg. In ihnen halten Galloway-Rinder und Konik-Pferde die Landschaft offen. Über zwei Jahre war Tierfilmer Uwe Anders für seine Dokumentation in Schleswig-Holstein unterwegs. Entstanden ist ein überraschendes Naturporträt von Deutschlands wildem Norden.
21:00
Hapag-Lloyd ist die Traditionsreederei in Hamburg. Wenn dort ein Luxusdampfer vom Stapel lief, kam früher zur Taufe sogar der Kaiser aus Berlin angereist. Heute werden die Aktien der Riesenreederei an der Frankfurter Börse gehandelt. Wenn die Weltwirtschaft schwächelt, fährt Hapag-Lloyd auf Krisenkurs. Die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft wurde 1847 gegründet, der Norddeutsche Lloyd zehn Jahre später in Bremen. Anfangs waren die beiden Gesellschaften erbitterte Wettbewerber, kämpften um den wachsenden Auswanderermarkt und lieferten sich auf dem Atlantik Rennen mit immer schneller werdenden Ozeandampfern. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sich die Konkurrenz auf die Stückgutfahrt. Erst 1970 fusionierten die Unternehmen. Der Grund: Die Erfindung des Containers erforderte immer größere und immer kostspieligere Schiffe. Jede für sich allein konnten die beiden Firmen die Finanzierung nicht mehr stemmen. An diesem Prinzip hat sich seitdem nichts geändert. Immer größere Reedereien und Reedereiverbände kämpfen darum, wer die weltweit wachsenden Warenströme transportiert. Hapag-Lloyd will dabei ganz oben mitmischen, ein Global Player sein. Nach der Fusion mit der chilenischen CSAV ist Hapag-Lloyd die viertgrößte Containerreederei der Welt. Mit dem Gang an die Börse im November 2015 will die Firma neues Geld lockermachen. Wieder geht es um den Kauf von noch größeren Schiffen, wieder geht es um Container. Doch wie sieht die Reederei, die eine Weltmarke sein will, von innen aus? Tragen die Beschäftigten den Konkurrenzkampf mit? Wie gehen sie mit dem Druck um, dass die im Asienverkehr eingesetzten Megafrachter mit 13.200 Containern an Bord gerade einmal 48 Stunden zum Löschen und Laden in ihrem Heimathafen Hamburg haben, bevor es wieder für elf Wochen auf See geht? Der Autor Manfred Uhlig blickt zurück auf die Ursprünge der Reederei, filmt die junge Auszubildende, den Ersten Offizier und den Kapitän eines Containerriesen auf dem Weg von Rotterdam über Hamburg nach Southampton. Er begleitet eine Verkaufsleiterin bei schwierigen Verhandlungen und konfrontiert den Vorstandsvorsitzenden Rolf Habben Jansen mit der Frage, ob sich die Containerfahrt langfristig überhaupt noch lohnt.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Die 15-jährige Milena Rönert will, dass ihrer Mutter Annelie das Sorgerecht entzogen wird. Der Grund: Eine internationale Modelagentur hat Milena einen Vertrag angeboten. Für Milena würde damit ihr Traum von einer Modelkarriere wahr werden und sie meint, in wenigen Jahren hätte sie finanziell ausgesorgt. Ihre Mutter Annelie besteht aber darauf, dass Milena die Schule abschließt. Eine Modelkarriere lehnt sie für ihre Tochter angesichts des gesundheitsschädlichen Schlankheitswahns in der Modelwelt kategorisch ab. Markus Gellert sieht zwar keine Chance für eine Klage der 15-jährigen Tochter gegen ihre Mutter. Aber er bietet an, sich mit Annelie Rönert zu treffen. Fake News. Galips Dönerladen wird mit haltlosen Behauptungen und offensichtlich gefälschten Kundenbewertungen im Internet schlechtgemacht. Galips Umsatz ist deutlich eingebrochen. Als Urheber der miesen Bewertungen vermutet Galip Cheng, den Besitzer des chinesischen Restaurants gleich nebenan. Isa von Brede und Yasmin aber entdecken einen erstaunlichen Zusammenhang, als sie sich die Bewertungsplattform Ratigoo etwas genauer anschauen: Wer auf Ratigoo wirbt, erhält dort auch positive Kundenbewertungen.
22:50
Eine Nacht im Oktober 2022 verbindet die Geschichte zweier junger Menschen auf unheilvolle Weise: Die Studentin Hanna W. (23) wird nach einem Besuch in der Diskothek "Eiskeller" tot in einem Wildbach gefunden. Sebastian T. (20) war in jener Nacht in der Gegend joggen und gerät in Verdacht, sie ermordet zu haben. Es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren, keine Tatzeugen. In einem ersten Indizienprozess wird er schuldig gesprochen, über zwei Jahre verbringt er in Haft. Zwei Familien gefangen in einem Albtraum. Die eine Familie hat ihre Tochter verloren, die andere erlebt, wie ihr Sohn zum Mörder erklärt wird. Im April 2025 hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung im Herbst 2025 nimmt eine unerwartet schnelle Wende: Sebastian T. wird freigesprochen. Mit exklusiven Interviews und einer aufwendigen journalistischen Recherche wird der Kriminalfall nachgezeichnet und es kommen entscheidende Fragen auf: Wie konnten sich Ermittler, Staatsanwaltschaft und die Richterin im ersten Prozess so sicher sein, dass es kein Unfall gewesen sein könnte und die alkoholisierte Studentin nicht betrunken in den angestiegenen Bach fiel? Wie schnell kann man in Deutschland ins Gefängnis kommen, ohne eindeutige Beweise? Aus Verdachtsmomenten werden Urteile - mit Folgen, die eine ganz normale Nachbarschaft und eine ganze Gemeinde auseinanderreißen.
23:25
Eine Nacht im Oktober 2022 verbindet die Geschichte zweier junger Menschen auf unheilvolle Weise: Die Studentin Hanna W. (23) wird nach einem Besuch in der Diskothek "Eiskeller" tot in einem Wildbach gefunden. Sebastian T. (20) war in jener Nacht in der Gegend joggen und gerät in Verdacht, sie ermordet zu haben. Es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren, keine Tatzeugen. In einem ersten Indizienprozess wird er schuldig gesprochen, über zwei Jahre verbringt er in Haft. Zwei Familien gefangen in einem Albtraum. Die eine Familie hat ihre Tochter verloren, die andere erlebt, wie ihr Sohn zum Mörder erklärt wird. Im April 2025 hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung im Herbst 2025 nimmt eine unerwartet schnelle Wende: Sebastian T. wird freigesprochen. Mit exklusiven Interviews und einer aufwendigen journalistischen Recherche wird der Kriminalfall nachgezeichnet und es kommen entscheidende Fragen auf: Wie konnten sich Ermittler, Staatsanwaltschaft und die Richterin im ersten Prozess so sicher sein, dass es kein Unfall gewesen sein könnte und die alkoholisierte Studentin nicht betrunken in den angestiegenen Bach fiel? Wie schnell kann man in Deutschland ins Gefängnis kommen, ohne eindeutige Beweise? Aus Verdachtsmomenten werden Urteile - mit Folgen, die eine ganz normale Nachbarschaft und eine ganze Gemeinde auseinanderreißen.
00:35
Vor 17 Jahren verschwand die kleine Schwester des Dokumentarfilmers Philipp Lippert von einem Tag auf den anderen. Seit dem wurde nie wieder über sie gesprochen. Jetzt, als junger Erwachsener, macht sich der Autor in einer dreiteiligen Dokumentation auf die Suche nach Erklärungen - und nach seiner Schwester. Der heute 24-Jährige beginnt seine Spurensuche in der ersten Folge Dokumentarfilms auf dem verstaubten Dachboden seines Elternhauses: Gemeinsam mit seiner Mutter Heike durchwühlt er Kartons, in der Hoffnung alte Sachen von Vanessa zu finden. Philipp erfährt, dass seine Mutter immer eine große Familie wollte, auch weil sie selbst ein Einzelkind war. Fotos von früher zeigen Philipps Eltern Heike und Reinhard glücklich Arm in Arm vor ihrem damaligen Campingwagen. Das erste Kind sollte deshalb nicht lange auf sich warten lassen. Doch mit Philipps schwieriger Geburt wird die Familie zum ersten Mal auf die Probe gestellt - und es sollte nicht das letzte Mal sein. Beim Blättern durch alte Fotoalben erzählt Mutter Heike von ihren drei Fehlgeburten. Ihr Wunsch von einer großen Familie, schien in weite Ferne gerückt zu sein. Deshalb entscheiden sich Philipps Eltern dazu, ein Pflegekind aufzunehmen: Vanessa kommt in die Familie und wird schnell wie eine Schwester für Philipp. Davon zeugen gemeinsame Erinnerungen vom Karneval mit Opa oder vom Fahrradfahren auf dem Dorfplatz. Doch die Familien-Idylle wird getrübt, als sich erste Probleme in der Familie andeuten, auch weil Mutter Heike sich alleingelassen fühlt. Die Ansichten von Philipps Eltern prallen immer deutlicher aufeinander. Dann wird Mutter Heike plötzlich wieder schwanger - mit der Hoffnung, dass dadurch auch die aufkommenden Eheprobleme geglättet werden. Wie es dann zu der schicksalhaften Entscheidung kommt, erzählt der Autor in Folge 2.
01:00
Sechs Jahre alt war der heute 24-jährige Filmer Philipp Lippert, als seine kleine Pflegeschwester Vanessa ohne Begründung der Eltern von einem Tag auf den anderen verschwand. Bis heute kennt der Autor die Hintergründe nicht. Das Thema war ein Tabu in der Familie. Auch erst selbst hat jahrelang nicht danach gefragt. Jetzt macht er sich auf die Spurensuche. In der zweiten Folge der dreiteiligen Dokumentation spricht er mit seiner Mutter das erste Mal über den Tag der Entscheidung. Der Wunsch von Philipps Mutter Heike, eine große Familie zu haben, scheint sich zunächst zu erfüllen: Das Ehepaar Lippert hat mit Phillip nicht nur einen eigenen Sohn, sondern hat auch eine Pflegetochter, als die Mutter einen zweiten leiblichen Sohn, Tim, bekommt. Doch es soll alles ganz anders kommen. "Ich war schon eine sehr ängstliche Mama", berichtet Mutter Heike mit zitternder Stimme rückblickend auf die komplizierte Schwangerschaft, die sie mit Philipp hatte; zudem setzen ihr mehrere Fehlgeburten noch immer zu. Sie ist voller Sorge und Angst um Tims Gesundheit. Gleichzeitig gibt es mit Pflegetochter Vanessa immer häufiger Schwierigkeiten. Die Familie gibt Heike dafür die Schuld. Von ihrem Mann fühlt sie sich alleingelassen, die Nerven liegen blank. Die Situation spitzt sich so sehr zu, dass Philipps Eltern eines Tages eine schwerwiegende Entscheidung treffen: Sie bringen Vanessa zurück ins Kinderheim. Seit diesem Tag hat die Familie Vanessa nie wieder gesehen. Dieser Bruch hat bis heute tiefe Wunden bei allen Beteiligten hinterlassen. Als Philipp nun das ganze Bild rund um Vanessas Verschwinden kennt, will er sie unbedingt wiederfinden. Doch will Vanessa das auch? Die Spurensuche geht in Folge 3 weiter.
01:25
Der heute 24-jährige Autor Philipp Lippert hatte als Kind eine kleine Pflegeschwester, Vanessa. Seine Eltern hatten das Kind aufgrund von Problemen nach kurzer Zeit wieder ins Kinderheim gegeben. Ihrem Sohn Philipp haben sie die Entscheidung nicht erklärt und er hatte nie danach gefragt. Für seine dreiteilige Dokumentation hat sich der Dokumentarfilmer auf die Suche nach den Hintergründen der schwerwiegenden Entscheidung gemacht - und auf die Suche nach seiner Schwester. Wie wird Vanessa reagieren, wenn sie Philipp und ihre Pflegeeltern nach 17 Jahren begegnen wird? Mutter Heike, Vater Reinhard und seine Großeltern erzählen Philipp davon, dass sie Vanessas Weggabe auch heute noch bedauern. Sie wollten eigentlich nie, dass der Kontakt abbricht. Ihm wird klar, dass seine Familie das dadurch entstandene Trauma immer noch nicht überwunden hat. Aber wie wird es Vanessa wohl gehen? Tatsächlich gelingt es dem Autoren, seine Schwester wiederzufinden - nach 17 Jahren. Philipp kann sein Glück kaum fassen. Vanessa studiert soziale Arbeit und lebt mit ihrem Freund zusammen. Auch sie ist glücklich, ihren Bruder wiedergefunden zu haben. Gemeinsam besuchen Philipp und Vanessa das frühere Kinderheim, lesen alte Postkarten, tauschen Kindheitserinnerungen aus. Dann stellt Philipp Vanessa seinen mutigen Plan vor: Er will, dass sie ihn und seine Familie im Saarland besucht. Ein Wiedersehen würde allen endlich eine echte Chance zur Aussöhnung geben - aber wird ein Familientreffen wirklich funktionieren?
01:50
Essen als Medizin: Staffel 12 des erfolgreichen Coachingformats! Die "Docs" Silja Schäfer, Viola Andresen, Matthias Riedl und Jörn Klasen helfen Menschen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Ihr Ziel: mit speziellen Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und manche Krankheiten sogar heilen. In dieser neuen Folge kommen Steffi und Marc E. an Bord des Hausboots. Die Schleswig-Holsteiner aus Süderlügum sind auf einer gemeinsamen Mission unterwegs: endlich Schluss mit den Beschwerden und dem ewigen Kampf gegen die Pfunde. Marc leidet an einer Hashimoto-Erkrankung und bringt 137 Kilo auf die Waage, trotz seines täglichen Sportprogramms und unzähliger Diäten. "Ich zähle Kalorien, mache Shakes, Low Carb, alles. Und nichts hilft", sagt der 48-Jährige frustriert. Sein Beruf, zahlreiche Ehrenämter und die vielen Sporttermine sorgen für Stress. Und der blockiert die Fettverbrennung. Bei Heißhunger greift Marc oft zu Süßem. Auch seine Frau Steffi möchte abnehmen und ihre Neurodermitis in den Griff bekommen. Ernährungsmedizinerin Silja Schäfer erkennt sofort: Beide essen zu viele schnelle Kohlenhydrate und viel zu wenig Gemüse, nur sechs Portionen in einer Woche statt der empfohlenen 21. Ein klarer Fall für einen Neustart. Sie verordnet den beiden eine Team-Challenge: fünf Tage Scheinfasten, rein pflanzlich, mit nur etwa 800 Kalorien täglich, dafür nährstoffreich: Chia-Mandelpudding, Erbsen-Bohnen-Cremesuppe oder Brokkoli mit einer Nuss-Kräuter-Mischung. Nach dem Fasten folgt eine antientzündliche Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchten und guten Ölen. Meal Prep am Wochenende hilft, in der Arbeitswoche keine Ausreden mehr zu haben, zu kochen. Und als dritte Säule kommt für Marc Entspannung ins Spiel - Waldbaden statt Dauerstress. Beim gemeinsamen Kochtermin zeigt Silja Schäfer den beiden, wie alltagstauglich und lecker ihre neue Ernährung sein kann. Sie bereiten zusammen gesundes Fingerfood zu. Werden sie es schaffen, dauerhaft Gewicht zu verlieren und als Team neue Routinen zu verankern? India M. aus der Nähe von Kiel hat einen langen Leidensweg hinter sich: Die 28-Jährige hatte innerhalb kurzer Zeit gleich dreimal eine schwere Gastritis: Magenschleimhautentzündungen, die Übelkeit, Krämpfe, Schüttelfrost und Schwindel verursachen und die Mediengestalterin völlig aus der Bahn werfen. Selbst Schonkost hilft dann nicht mehr. "Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, was ich noch kochen sollte", sagt ihre Mutter Petra. "Alles hat ihr Schmerzen gemacht." India traut sich kaum noch aus dem Haus, zu groß ist die Angst, dass die Beschwerden sie plötzlich wieder überfallen. Ernährungs-Doc Viola Andresen will erst einmal die Ursache herausfinden: Nach einer Magenspiegelung zeigt sich, dass India einen Reizmagen hat. Der Magen und die Verdauungsnerven reagieren extrem sensibel, obwohl alles gesund aussieht. Stress, bestimmte Speisen und schon geringe Mengen Fruktane aus Lebensmitteln wie Brot, Knoblauch oder Lauch können bei ihr die Symptome auslösen. Dazu kann der Magen phasenweise zu viel oder zu wenig Säure produzieren. Die Folgen: Übelkeit, Sodbrennen und Druckgefühl. Um das sensible Organ zu beruhigen, entwickelt Viola Andresen für India die Feel-Good-Magen-Strategie: eine konsequent magenfreundliche Ernährung über mehrere Wochen sowie ein spezielles, zertifiziertes Gerät zur Vagusnerv-Stimulation am Ohr, das bislang vorwiegend in Studien verwendet wird. Denn: Der Vagusnerv, der vom Gehirn bis zum Bauchraum verläuft, ist unter anderem für die Verdauungsorgane und Entspannung zuständig. Im Kochkurs mit Profi Thomas Sampl entdeckt India, wie bunt und lecker magenschonendes Essen sein kann. Langsam traut sie sich an neue Zutaten wie Quinoa, Tofu oder Buchweizen heran. Wird die Ernährungsumstellung ihrem sensiblen Magen endlich Ruhe schenken und India Schritt für Schritt in ein unbeschwertes Leben zurückführen?
02:45
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
03:15
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
03:45
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
* Schrott-Autos: Ordnungsamt schleppt zurückgelassene Fahrzeuge ab