04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
* 20 Jahre Kevin: Was hat Bremen aus dem Todesfall gelernt?
05:15
"Rute raus, der Spaß beginnt!": Seit 15 Jahren ist diese Angelsendung ein festes und geliebtes Stück norddeutscher Fernsehkultur im NDR. Und ohne sie ist das Erfolgsformat undenkbar: Heinz Galling und Horst Hennings. Gemeinsam erkunden sie die schönsten Angelreviere Norddeutschlands und ganz Europas. Heinz Galling stammt aus Lübeck und blickt auf einen bunten und beeindruckenden Berufsweg zurück. Bevor er das Mikrofon in die Hand nahm, saß er am Spieltisch: Als Croupier im Casino Travemünde sammelte er drei Jahre lang Erfahrungen der etwas anderen Art. 1988 wechselte er dann hinter die Kulissen des Rundfunks als Hörfunkreporter bei NDR 1 Welle Nord. Nach Abschluss seines Sportstudiums berichtete er für den NDR aus der Fußballbundesliga und moderierte die Sendung "Sport und Leute". Seit dem Sendestart im Jahr 2011 ist er das vertraute Gesicht von "Rute raus, der Spaß beginnt!" und bringt es in seinem Motto treffend auf den Punkt: "Angeln ist die spannendste Langeweile!" Horst Hennings ist waschechter Nordfriese und eine Angellegende. 37 deutsche Meistertitel, Europameister im Bootsangeln und Vize-Weltmeister im Brandungsangeln. Sein spektakulärster Fang: ein 254 Kilogramm schwerer Blauflossenthunfisch, gefangen vor der Ostküste der USA. Ein Mann, der es weiß: "Wer fängt, hat recht!" Anlässlich seines 80. Geburtstages widmet ihm sein langjähriger Freund und Kollege Heinz Galling nun ein ganz besonderes Geschenk: die Biografie "Horst Hennings: Ein Leben zwischen Tür und Angel". Darin zeichnet Galling das bewegte Leben von Hennings nach: vom einfachen Matrosen bis zum wohl bekanntesten Angler Deutschlands. Über das Angeln, ihre jahrelange Freundschaft und das Erfolgsformat "Rute raus, der Spaß beginnt!" erzählen Heinz Galling und Horst Hennings auf dem Roten Sofa.
06:00
Mehr als 100.000 Hunde leben in Hamburg. Die Freie und Hansestadt gilt als eine der hundefreundlichsten Städte Deutschlands. Und so fließen jährlich fünfeinhalb Millionen Euro Hundesteuer in die Stadtkasse. Auch Industrie und Dienstleister sind an der Elbe voll auf den Hund gekommen und auf ihre Kosten, denn den City-Dogs, ihren Frauchen und Herrchen soll es an nichts fehlen. In der jüngst eröffneten exklusiven Hundeboutique im schicken Hamburger Stadtteil Pöseldorf werden die Vierbeiner mit getrockneten Hasenohren und ihre Besitzer mit Schaumwein bewirtet. Im neuen Shop gibt es alles, was der Hund nicht unbedingt braucht: Plüsch, Croissants zum Knuspern oder Overalls in den Farben Donuts, Sushi, Flieder und Petrol. Luxuriös komfortabel verreisen können die vierbeinigen Lieblinge in einer Designertasche mit orthopädischer Matratze. Die Menschen in Hamburg mögen ihren Hund zwar über alles lieben, aber Zeit für ihn haben die meisten oft nicht: Gut, dass es Sophi Börger gibt und ihre Hundetagesstätte in Nienstedten. Bis zu 25 Fellnasen von XS bis XXL nimmt Sophi an vier Tagen in der Woche in Pflege. Im hundetauglich umgebauten Kleinbus geht's von der Elbe Richtung Airport. Auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt neben dem Flughafen können die Großstadthunde relaxen oder sich auspowern, ganz nach Belieben und Charakter. Golnaz Sadeh ist Hundefriseurin, allerdings kommen die Hundehalter*innen mit ihren Vierbeinern nicht zu ihr, sondern sie kommt zu ihrer Kundschaft. Ihr Unternehmen Dannyland ist Hamburgs erster Hundesalon auf Rädern. Mit ihrem perfekt ausgestatteten Wagen fährt Golnaz von Stadtteil zu Stadtteil und bietet ein Rundumverwöhnprogramm vor der Haus- oder Bürotür: waschen, föhnen, schneiden, Styling und Pediküre. Nicht jeder Hund ist erfreut von so viel Wellness und kosmetischer Zuwendung. Zuweilen sieht sich die Friseurin mit heftigem Widerstand konfrontiert. Auf den Hund gekommen ist auch Tim Matschkowski. Der ehemalige Autoverkäufer bietet Erste-Hilfe-Kurse an, in denen interessierte Frauchen und Herrchen auch Mund-zu-Maul-Beatmung für ihre Vierbeiner lernen. Für die nicht selten gestressten Hundehalter in Hamburg hat er eine App entwickelt, die den Gefühlszustand der Vierbeiner anhand der Körpersprache des Tiers analysieren soll.
06:30
Dominic Köppen ist ein echtes Küstenkind und kommt ursprünglich aus Norddeich. Früher hat er Punkrockkonzerte organisiert, heute trifft man ihn tagtäglich im Tierheim Oldenburg am Küstenkanal an. 2007 hat er dort als Ein-Euro-Jobber angefangen, machte im Anschluss eine Tierpflegerausbildung und ist geblieben. Das Tierheim ist seitdem "die Liebe seines Lebens". Dominic Köppen wurde dann auch Leiter und schließlich sogar Geschäftsführer des Tierheims. Mit ihm kam der Imagewechsel: von der Betonwüste hin zum grünen Paradies für Hund, Katze, Schildkröte und Co. Dominic Köppens große Herausforderung ist Jahr für Jahr, die Finanzierung des Tierheims sicherzustellen, um so eine bestmögliche Aufnahme, Versorgung und Vermittlung der Tiere zu garantieren. Nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Aufgabe. Schlechter Schlaf ist für Dominic Köppen an der Tagesordnung. Die Schicksale seiner Tiere gehen ihm persönlich nahe, bei aller Professionalität. Bantu zum Beispiel kam vor acht Jahren ins Tierheim Oldenburg, der Hund war eigentlich ein Euthanasiefall. Dominic Köppen ist mit ihm quer durch Deutschland gefahren, aber auch der erfahrenste Hundetrainer hatte keine gute Prognose für den gezeichneten Schützling. Da wurde Dominic Köppen selbst aktiv und baute das erste Rudelgehege ins Tierheim. Bantu lebt bis heute an Dominics Seite und ist sein Ein und Alles. Außerdem ist er Teil der sogenannten "Trümmertruppe", eine Gruppe von Hunden, die wegen Verhaltensauffälligkeiten eine Extraportion Aufmerksamkeit braucht. Regelmäßig fahren Dominic und sein Team mit Bantu, Bailey, Mila, Bloh, Jason, Akira und Raiko in die Oldenburger City, um Situationen aus dem Alltagsleben zu trainieren. Der Film porträtiert Dominic Köppen und sein Team bei ihrer Arbeit mit kleinen und großen Vierbeinern im Oldenburger Tierheim. Ihr Motto: Leidenschaft, Sachverstand und vor allem ganz viel Kampfgeist.
07:00
Lach- und Sachgeschichten, heute mit dem Geheimnis des Helium-Ballons, Charlie, Lola und einem sehr geheimen Geheimnis, einem sehr kleinen Atom, Timmys großem Tag - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. Wieso verschwindet Helium aus einem Folienballon? (Teil 1) Jeppe hat zu seinem Geburtstag einen tollen Helium-Ballon bekommen. Doch nach einigen Wochen schwebt der nicht mehr in der Luft und ist auch nicht mehr so prall gefüllt wie am Anfang. Ist da etwa ein Loch im Ballon? Das Maus-Team leiht sich Jeppes Ballon aus und will herausfinden, woran das liegt. Im Labor nimmt Mikroskopiker Oliver die Struktur der Folie einmal genau unter die Lupe. Charlie und Lola: Das ist ein Geheimnis. Charlie bekommt von Mama und Papa eine echte Geburtstagsüberraschung. Lola weiß schon Bescheid, doch damit es wirklich eine Überraschung bleibt, darf sie nichts verraten. Gar nicht so leicht für Lola. Als sie sich zu verplappern droht, rettet sich Charlie zu seinem Freund Marvin. Doch als es endlich so weit ist, wird Charlie auf der Autofahrt selbst immer neugieriger … Wieso verschwindet Helium aus einem Folienballon? (Teil 2) Im zweiten Teil der Sachgeschichte geht es für Jeppes Helium-Ballon zum physikalischen Institut der Universität Bonn. Denn das Team dort behauptet: Helium kann quasi durch Wände gehen. Wie das genau funktioniert, zeigt das Maus-Team mit einem riesigen Modell aus vielen Wasserkästen. Shaun das Schaf: Hoch hinaus Schäfchen Timmy hat Geburtstag! Die Schafe bereiten ein rauschendes Fest vor. Doch als das Geburtstagskind feiern will, sind die Gäste weg. Kein Wunder, denn im Fernseher des Farmers läuft Fußball. Dann fängt Timmy eben schon mal alleine an. Als die anderen wieder kommen, ist Timmy plötzlich verschwunden …
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
Man kommt vom Einkauf zurück und das Auto ist weg. Nicht geklaut, sondern abgeschleppt. "Die Ratgeber" klären, was dann zu tun ist. Weitere Themen: Serie: Spitzenkoch Ali Güngörmüs hat 15 Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Kochen eingeladen. Reporterin Kate Menzyk besucht ein Papiertheater in Buseck bei Gießen. Außerdem schauen sich "Die Ratgeber" an, was Camper beachten sollten, wenn man den Hund mit auf Tour nehmen will.
08:30
Seit mehr als 20 Jahren retten Knut Splett-Henning und seine dänische Ehefrau Christina von Ahlefeldt-Laurvig marode Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt wagen sie sich an ein Haus der Superlative: Schloss Lüssow, 3000 Quadratmeter, mehr als 100 marode Fenster, Deckenhöhen von fast sechs Metern. Sie wollen es scheibchenweise bewohnbar machen. Wie kaufe ich ein Gutshaus? Worauf muss ich achten? Welche der 1000 Arbeitsschritte mache ich zuerst? Die Gutshausretter und ihre Experten wissen, wie der Traum vom eigenen Schloss nicht zum Albtraum wird.
09:00
Themen u.a.: * Müritz: Ausflugsschiff läuft bei starkem Wind auf Grund * Krisentreffen: Wirtschaftsminister Blank bei Eisengießerei Ueckermünde * Zum Welthospiztag: Wo das Ende unausweichlich ist * SOS-Kinderdorf Grimmen: Chance oder Parallelwelt? * MV im Focus: Phänomen Aufkleber - zwischen Fußball und Vandalismus * Nachrichten & Wetter
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Themen u.a.: * Landmaschinen im Einsatz: Polizeikontrollen im Ernteverkehr * Regional fürs Tierwohl: Aber warum Landschlachtereien immer weniger werden * Premiere an Lübecker Augenklinik: Netzhaut-Chip soll blinde Patientin wieder sehen lassen * Kritik am Energiegesetz: Hintergründe zum Netzpaket der Bundesregierung * Richterverband schlägt Alarm: Warum in SH immer mehr Ermittlungsverfahren liegen bleiben * Entlastung für Autofahrende: Landtag debattiert über Spritpreisdeckel * Gefieder verunreinigt: Wie eine Falknerin einen Uhu wieder aufpäppelt
10:30
* 20 Jahre Kevin: Was hat Bremen aus dem Todesfall gelernt?
11:00
Themen u.a.: * Bundestag beschließt Neubau der Bahnstrecke Hannover - Hamburg * Angestellte im Klinikum Oldenburg entlassen nach TikTok-Stream * Verleihung des Klimainnovationspreis
11:30
Auf dem Thudtshof im Harzer Vorland ist Kürbisernte. Gemüsegärtnerin Jessi Lange und Landwirt Steffen Thudt holen rund 1,5 Tonnen Kürbisse vom Feld. Vor allem Hokkaido ist gefragt und wird den ganzen Winter über im Hofladen verkauft. Doch bei der Ernte fehlen helfende Hände, denn gleichzeitig läuft auf dem Hof auch die Weinlese. Auf Hof Hahnenkamp in Nordfriesland sorgen unterdessen Stare für Ärger. Die geschützten Vögel bedienen sich am Futter der Kühe und lassen sich nur schwer vertreiben. Während Landwirt Jörg Schulz mit Vogelgeräuschen versucht, sie aus dem Stall fernzuhalten, bringt seine Frau Urte tragende Mutterkühe in einen neuen Stall. Dafür muss vor allem eines herrschen: freie Bahn für die Tiere, damit sich keines auf dem Weg verletzt! In Neustrelitz steht Klauenpflege an. Fachmann Mirco Eichmann kümmert sich auf dem Sophienhof zwei Tage lang um 130 Rinder und damit um insgesamt 520 Klauen. Mit Schere und Messer arbeitet er behutsam und möglichst stressfrei für die Tiere. Auch Hofchef Karsten Dudziak und Helene packen mit an. In Hamburg-Moorburg läutet Landwirtin Isa Ecks den Herbst ein. Gemeinsam mit Familie und Freunden dekoriert sie den Platz vor ihrem Hofladen mit Strohballen, Kürbissen und Maispflanzen. Sogar ein alter Trecker wird zum Hingucker und dafür nach Jahrzehnten erstmals wieder aus der Halle geholt.
12:00
Eine kleine Schmiede im niedersächsischen Damme entwickelt sich zum Weltmarktführer in der Kartoffelerntetechnik. Angefangen hat es vor 152 Jahren: Der 26-jährige Franz Carl Grimme schmiedet Pflugscharen aus Eisen und beschlägt die Wagenräder. Als er 1861 seine Schmiede in Damme eröffnet, ist der kleine Ort umgeben von Feldern und Gehöften. Die spannende Geschichte vom rasanten Aufstieg des Familienunternehmens Grimme spielt in der Dümmerregion, einer der schönsten Landschaften Niedersachsens. Früher eine rückständige, arme Gegend. Wenn er als Kind früh morgens vor der Schule auf dem Kartoffelacker helfen muss und sein Rücken vom langen Bücken schmerzt, träumt Franz Grimme Junior von einer Maschine, die ganz allein die Knollen aus der Erde holt. Diese Idee lässt ihn nicht mehr los. In der alten Schmiede seines Vaters tüftelt und bastelt er viele Nächte lang. Mitte der 30er-Jahre ist es soweit: Er führt seine erste pferdegezogene Kartoffelvollerntemaschine vor. Willy Enneking hat 1947 als Lehrling bei Franz angefangen. Er ist in der Firma erwachsen geworden und aufgestiegen zum Chef des Außendienstes. Die rasante Entwicklung von der kleinen Schmiede zum Weltmarktführer hat er miterlebt. Die Chefin im Familienbetrieb, Christine Grimme, kümmert sich um die Lehrlinge, um Kitaplätze für die Kinder ihrer Mitarbeiterinnen, organisiert Betriebs-Feste. Dass die Söhne das Unternehmen später weiterführen, steht für sie außer Frage. 2.000 Menschen arbeiten heute bei Grimme. In mehr als 115 Ländern der Erde bearbeiten Landmaschinen aus Damme die Felder. Die rote Farbe ist das Markenzeichen von Grimme. Unternehmenschef Franz Grimme ist sich sicher, dass es für die Spezialisten aus Niedersachsen noch viel zu tun gibt: "Immerhin wird noch die Hälfte aller Kartoffeln mit der Hand aus der Erde gebuddelt."
12:45
Die griechische Stavros-Niarchos-Stiftung hat seit 2014 ein System von mobilen medizinischen Teams (Mobile Medical Units) aufgebaut. Monatlich steigen sie in Piräus auf die Fähre, um Menschen auf kleinen entlegenen Inseln für jeweils eine knappe Woche medizinisch zu versorgen. Denn die Kosten für einen Arztbesuch auf dem Festland können sich viele Inselbewohner nicht leisten. Und im Winter sind Überfahrten wegen schlechten Wetters oftmals ganz unmöglich. Der Augenarzt Christos Christoulakis ist von Anfang an bei diesen Einsätzen dabei: "Wir geben etwas. Aber wir bekommen auch sehr viel zurück." Zusammen mit Tasos Stamatiadis, dem technischen Leiter der Mission, ist er auf dem Weg nach Serifos. Auf der Fähre werden sie von zwei Lkws voll mit medizinischem Gerät begleitet, darunter ein tragbares Röntgengerät, ein digitales 3D-Mammografiegerät und ein Knochendichtescanner. Auf Serifos wird in wenigen Stunden ein Pop-up- Krankenhaus errichtet, mit dem die Insel vier Tage lang über die medizinische Infrastruktur einer kleinen Stadt verfügt: mit vielen verschiedenen Fachärzten und Krankenschwestern, die alle ehrenamtlich arbeiten. Auf der Insel wird das Medizinteam schon erwartet. Viele der knapp 1500 Einwohner kommen zu Untersuchungen vorbei, oft zu mehreren. Das "reisende Krankenhaus" hilft ihnen so, trotz der fehlenden Infrastruktur weiter auf Serifos zu leben. Manchen Patienten allerdings müssen die Ärzte zu einer Therapie auf dem Festland raten, so wie Susanna Diogou, die Lähmungserscheinungen in ihrem linken Fuß hat. Aber dafür müsste die Familie sich für längere Zeit trennen. Ein Dilemma, das viele Menschen auf den Inseln fürchten.
13:15
Sonne, Strand und Zuckerhut sind der Inbegriff von Brasilien, doch es gibt weit mehr zu entdecken: Eine atemberaubende Landschaft, eine geheimnisvolle Vergangenheit und Bewohner, die unter harten Bedingungen ihr Glück suchen. Brasiliens Südosten ist eine faszinierende Region von großer historischer Bedeutung. An der Küste von Rio de Janeiro beginnt die Estrada Real, der Königsweg. Im 17. Jahrhundert wurde diese Straße von der portugiesischen Kolonialmacht angelegt, um die wertvollen Bodenschätze außer Landes zu bringen. Eine bis zu 800 Kilometer lange Route von der Küste bis ins tiefste Hinterland. 60 Tage benötigten die Gold-Esel früher für die Strecke, die kostbare Fracht durfte allein auf diesem Weg transportiert werden. Auch heute noch führt die Estrada Real von den subtropischen Küstengebieten durch den gefährdeten Atlantikurwald der Mata Atlântica, über die Feuchtsavanne des Cerrado bis hin in die Cidades Históricas, bekannt für die historischen Städte. Hier wird eine tiefe Religiosität gelebt. Aber in einer einzigartigen brasilianischen Mischform: katholische Frömmigkeit und afrobrasilianische Kulte schließen sich gegenseitig nicht aus. Für diese Dokumentation begeben sich Regisseur Steffen Haug und sein Team auf einen Weg, der für die Geschichte des fünftgrößten Landes der Erde steht wie kein anderer. Sie treffen Menschen, die an der Estrada Real für die Natur kämpfen, die Erinnerung an die dunklen Seiten der Vergangenheit am Leben halten, im Erdboden Schätze finden und Brasilien zum nächsten Fußballweltmeister machen wollen.
14:00
Am 8. Spieltag der 3. Liga ist Hansa Rostock zu Gast bei den Würzburger Kickers.
16:00
Mit 19 Jahren hat Nele Johannsen aus Oxlund schon einen klaren Plan: Sie will Landwirtin werden und den alten Hof ihrer Großeltern wieder zum Leben erwecken. Zwischen Kartoffelacker, Motorsäge und Trecker arbeitet sie unermüdlich an ihrem großen Traum. Tagsüber steht Nele mitten in ihrer Ausbildung zur Forstwirtin, abends schwingt sie sich auf den Trecker oder renoviert ihre künftige Wohnung auf dem Hof. Gemeinsam mit ihrem Vater Maik und ihren Brüdern wagt sie Schritt für Schritt den Neuanfang - Hektar für Hektar. Die 37 Hektar Land des Hofes will sie nach und nach selbst bewirtschaften. Dabei probiert sie alles aus, testet Sorten, experimentiert mit dem Boden und lernt täglich dazu. Ihr Motto: learning by doing. Der Hof ist seit fast 300 Jahren in Familienbesitz. Nele will diese Tradition fortführen: mit modernen Ideen, Tatkraft und jeder Menge Leidenschaft. Während ihr Vater Windräder plant, kümmert sich Nele um Wald und Acker. "Treckerfahren ist besser als Netflix", sagt sie und meint das genauso. Doch der Weg zum eigenen Landwirtschaftsbetrieb ist steinig: Berufsschule, Forstarbeit und Hofaufbau verlangen ihr alles ab. Aber Nele zeigt, was die neue Generation Landwirtschaft ausmacht: jung, weiblich, mutig und mit einem klaren Ziel vor Augen. "Auf´m Trecker" begleitet Nele durch ihren Alltag zwischen Motorsäge und Kartoffelernte und erzählt von einer jungen Frau, die die Landwirtschaft von morgen mitgestaltet.
16:30
Die Reporter Vanessa Kossen und Thilo Tautz machen sich zu Fuß auf den Weg: 100 Kilometer durch Norddeutschland abseits ausgetretener Pfade. Immer unterwegs auf der Luftlinie. Thilo Tautz startet in Ratzeburg, Vanessa Kossen in Soltau, ihr Treffpunkt liegt genau in der Mitte im kleinen Örtchen Rottorf. Startpunkt und Ziel sind beiden Teams bekannt, drei Tage haben sie Zeit. Doch was sie auf ihrem Weg erleben, ist ein norddeutsches Abenteuer! Die Kameramänner Alexander Reinsch und Thomas Eichler halten in Bild und Ton jeden Glücksmoment und jede Zufallsbekanntschaft, jede Herausforderung und jedes Scheitern fest. Die Rucksäcke sind gepackt für drei Tage und alle Wetter, ein Zelt aber hat keiner dabei. So sind Vanessa und Thilo auf die Hilfe und Gastfreundschaft der Menschen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen angewiesen. Eine Treckerfahrt querfeldein schont Rücken und Füße, ein Nachtquartier im Wintergarten erspart die Übernachtung unter freiem Himmel. Es sind die unerwarteten Begegnungen, die Geschichten der Norddeutschen, die ihre Reise zu einem unvergesslichen und spannenden Erlebnis machen.
17:15
Große Pötte, kleine Inseln und ein weiter Blick bis zum anderen Ufer: Wer auf der Unterelbe von Hamburg in Richtung Nordsee unterwegs ist, der lernt es schnell lieben, das Gefühl von Freiheit, Sehnsucht und Abenteuer. Die Menschen, die hier leben, sind stolz auf ihre Region. Aber was macht das Leben am breiten Elbstrom so besonders? Und was sind die Geheimnisse der vielen kleinen Flussinseln? Moderator Tullio Puoti will es herausfinden. Er macht eine Abenteuertour mit dem "Tidenkieker" auf die geheime Elbinsel Schwarztonnensand, er trifft sich mit einer eingeschworenen Frühaufsteher-Gruppe zum Strandyoga und er geht zum ersten Mal in seinem Leben segeln. Er ist neugierig, warum viele Menschen hier dem Fluss ihr Herz geschenkt haben. Und er verrät, warum trockene Klamotten zum Wechseln für Segelanfänger gar keine schlechte Idee sind. Außerdem im "Nordseereport": * Auf Patrouillenfahrt mit der Wasserschutzpolizei * Neustart auf einem Kult-Campingplatz * Naturschutzeinsatz auf einer streng geschützten Elbinsel
18:00
18:45
Ende Mai machte Johann Lafer seine Krebserkrankung öffentlich. Der TV-Star-Koch kämpft und kommt zurück: Knapp drei Monate später wird er bei der Kochshow "Grill den Henssler" vom Publikum mit Standing Ovations willkommen geheißen. Und er moderiert auch wieder die erfolgreiche Sendung "Die Küchenschlacht". Gemeinsam mit dem Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl widmet sich Johann Lafer besonders der gesunden Küche und zeigt mit 100 köstlichen Rezepten seines aktuellen Buches "Medical Cuisine - Das große Longevity Kochbuch", dass gesundes Essen nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele ist. Eine Kostprobe bereitet der Spitzenkoch in der Studioküche zu, er spricht über sein Comeback und darüber, was ihm heute wichtig ist.
19:30
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Sie liefern die Beats, schreiben die Hooks, zaubern aus einer Melodie einen Welthit. Und doch kennt sie kaum jemand: Deutschlands erfolgreichste Musikproduzenten! Von der ersten Idee bis zum letzten Ton: Sie geben den Künstler*innen eine Stimme. Und was wären all die berühmten Lieder ohne ohrwurmtaugliche Melodien und ohne eingängige Texte? Genau: nichts! Deshalb geht ohne Komponisten und Textdichter nichts im Musikbusiness. In einer unterhaltsamen Reise durch die Musikwelt rückt diese Sendung genau diese kreativen Köpfe ins Rampenlicht. Man darf sich freuen auf ein Feuerwerk von Songs und jede Menge Lieder zum Mitsingen, überraschende Fakten, spannende und lustige Anekdoten rund um die Entstehung der berühmtesten Songs. So war der Deutsche Frank Farian nicht nur Musikproduzent, sondern auch das geheime fünfte Mitglied der Gruppe Boney M. Ralph Siegel hat sich auch persönlich um die Tanzschritte und Kostüme seiner Künstler*innen beim Grand Prix d´Eurovision (heute: Eurovision Song Contest) gekümmert. Und derselbe Komponist hat die Melodien für "Wunder gibt es immer wieder" von Katja Ebstein und "Heidi" für die Kindertrickfilmserie geschrieben. Ein ehemaliger Fußballprofi hat mit seinem Lied die Berliner Mauer zum Einsturz gebracht. Und ein Discomusikproduzent schrieb sozialkritische Texte für Udo Jürgens. Diese und andere spannende wie unterhaltsame Geschichten erfahren die Zuschauer*innen auf ihrer musikalische Zeitreise, bei der sie in Erinnerungen an gemeinsame Fernsehabende, große Grand-Prix-Erfolge und erste Discobesuche schwelgen können. Unterstützt werden sie dabei von prominenten Weggefährten und Musikprofis wie Kristina Bach, Katja Ebstein, Penny McLean, Prinzen-Star Sebastian Krumbiegel, dem früheren ESC-Moderator und Musikkenner Peter Urban und Komponist und Produzent Alex Christensen.
21:45
Seine Hits sind legendär, im Bademantel hat er die Welt erobert. Über 50 Jahre lang begeisterte Udo Jürgens sein Publikum mit großen Schlagern, tollen Partyhits und nachdenklichen Chansons. Ob "Griechischer Wein", "Ein ehrenwertes Haus" oder "Merci Chérie", fast jeder kennt diese Lieder und kann sie mitsingen. 2024 wäre Udo Jürgens 90 Jahre alt geworden, er verstarb am 21. Dezember 2014. Gründe, diesen herausragenden Künstler noch einmal gebührend zu würdigen. Denn Udo Jürgens war einer der ganz Großen der Unterhaltungsmusik, er war Komponist, Sänger, Entertainer. Er war ein Weltstar. Der Film von Melanie Didier würdigt dieses große Werk Udo Jürgens mit seinen schönsten und bedeutendsten Liedern. In einfühlsamen und sehr bewegenden Interviews erzählen seine Kinder Jenny Jürgens und John Jürgens, wie es war, mit so einem berühmten Vater aufzuwachsen, und warum sein musikalisches Vermächtnis bis heute nachwirkt. Sein langjähriger Freund und Bandleader Pepe Lienhard gibt berührende und lustige Einblicke in die Zusammenarbeit mit dem großen Künstler. Langjährige Wegbegleiter und Fans wie Entertainer und Kolumnist Oliver Polak, Sängerin Stefanie Hertel und Moderatorin Andrea Grießmann lassen Udo Jürgens hochleben und feiern seine Songs für die Ewigkeit.
23:15
Mit rund 160 Millionen Zuschauer:innen ist der Eurovision Song Contest das größte Musikspektakel der Welt. Die Dokumentation "70 Jahre ESC - More than Music" blickt zurück auf sieben Jahrzehnte voller Musik, Emotionen und Leidenschaft. Von den Anfängen im Jahr 1956 über schrille Outfits und spektakuläre Performances bis hin zu unvergesslichen Siegen, bitteren Niederlagen und politischen Skandalen. Stars wie Jean Paul Gaultier, Hape Kerkeling, Peter Urban, Tom Neuwirth (alias Conchita Wurst) und die erste deutsche ESC-Gewinnerin Nicole berichten von ihren Erfahrungen auf und hinter der Bühne. Die 90-minütige Doku zeichnet ein facettenreiches Porträt des ESC, beleuchtet seinen prägenden Einfluss auf Musik, Mode und Gesellschaft sowie auf die LGBTQIA+-Community und wird so zu einer lebendigen Zeitreise durch sieben Jahrzehnte europäischer Pop-Kulturgeschichte.