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TV Programm für NDR Niedersachsen am 13.04.2026

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Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Themen u.a.: * Entscheidung der Koalition - Autofahrer und Betriebe sollen entlastet werden * Reaktionen auf Entlastungspläne - Was sagen Unternehmer und Wirtschaftswissenschaftler * Wahlsieger in Ungarn - Die neue Politik von Péter Magyar

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Markt 20:15

Markt

Konsumentenmagazin

Aktuelles Magazin für Wirtschaft und Verbraucher

Die Tricks mit Bio und Öko 21:00

Die Tricks mit Bio und Öko

Essen und Trinken

Bioprodukte sind voll im Trend. Der Umsatz stieg im Jahr 2025 rasant. Überwiegend kaufen Verbraucher*innen Biowaren aus Supermärkten und Discountern. Die Nahrungsmittel sollen aus der ökologischen Landwirtschaft stammen, wo nur organischer Dünger erlaubt ist. Der Boom der Nachfrage lässt die Importe aus dem Ausland steigen. Halten sich hier alle an die Regeln und düngen rein organisch? Jo Hiller und sein Team sind auf Spurensuche gegangen und haben beispielsweise Beeren aus der Tiefkühltruhe in einem unabhängigen Labor untersuchen lassen. Viele Biolebensmittel haben teils weite Transportwege hinter sich gelassen. Dafür werden stabile Verpackungen benötigt, aber sind die auch immer nachhaltig und entsprechen sie den ökologischen Ansprüchen? Und was ist mit den Tieren aus Biohaltung. Leben sie besser und gesünder? Das Sterben in den Schlachthäusern ist auf jeden Fall für alle gleich qualvoll. Von stressfreier Weideschlachtung sind auch die meisten Tiere aus Biohaltung weit entfernt. Abgesehen von ethischen Vorbehalten wurde in Studien bewiesen, dass hohe Adrenalinwerte die Fleischqualität am Ende mindern. Welche Alternativen gibt es dafür? Jo Hiller und sein Team sind diesen Fragen nachgegangen und haben mit Landwirten, Ernährungsexperten und Tierschützern gesprochen, um die Tricks mit Bio und Öko aufzudecken.

NDR Info 21:45

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

NDR Story 22:00

NDR Story: Koks am Kai - Wer stoppt die Hafenschmuggler?

Reportage

Sie sind Fahrer, Logistiker oder IT Mitarbeitende. Sie steuern Gabelstapler, Trucks, Van-Carrier oder Containerbrücken. Und sie leben gefährlich. Denn sie arbeiten nicht nur für Transportfirmen und Reedereien, sondern insgeheim auch für die Mafia. Nur mit Unterstützung dieser ortskundigen Helfer gelingt es internationalen Syndikaten, Kokainlieferungen aus Südamerika unter Tausenden von Containern ausfindig zu machen und an den Kontrollen vorbei aus dem Hafen zu schmuggeln. Die Fahnder von Polizei und Zoll nennen sie deshalb "Innentäter" oder auch nur kurz "die Tür". Denn sie öffnen der Mafia Europas Häfen in Hamburg, Rotterdam, Antwerpen. Ein bisher unbekannter Todesfall, den der Film der NDR Autorinnen Katrin Hafemann und Ute Jurkovics öffentlich macht, betrifft einen solchen Innentäter aus Hamburg. In den Containerterminals der Freien und Hansestadt landet derzeit Jahr für Jahr tonnenweise Kokain. Allein die Aufgriffe des Zolls haben sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verzehnfacht, von 380 Kilogramm im Jahr 2013 auf 35 Tonnen in 2023. Der Hamburger Hafen ist nach Rotterdam und Antwerpen zum größten Einfallstor für den Kokainschmuggel geworden mit Lieferzielen in ganz Europa. Schätzungen zufolge werden nur zwischen zehn und 20 Prozent der so eingeschleusten Kokainmengen entdeckt. Damit dieses Milliardengeschäft funktioniert, braucht die Mafia auch immer mehr Insider mit entsprechendem Know-how. Um diese Anwerbeversuche zu stoppen, haben Zoll und Polizei gemeinsam mit den Hafenbetreibern 2024 das neue Hafensicherheitszentrum gegründet. Die Autorinnen Katrin Hafemann und Ute Jurkovics begleiten die Fahnder für die "NDR Story", sei es bei Lkw-und Containerkontrollen mit einem Spürhund-Team oder an einer mobilen Röntgenanlage für Container. Auch in Rotterdam bekommen sie Einblicke in die Fahndungsarbeit. Außerdem beschreiben sie an einem realen Fall, wie Mafia und Hafeninnentäter agieren: von der Ankunft eines Containerschiffs aus Ecuador mit 600 Kilogramm Kokain an Bord, versteckt in Bananenkisten, über die kriminelle Logistik am Kai, bis hin zur Festnahme der Täter. Ihr Pech: sie wurden observiert. Zollfahnderin Manuela Forst gehörte zum Hamburger Ermittlerteam des Falles, dessen juristische Aufarbeitung auch im Jahr 2025 noch anhält. Hier haben wir zum ersten Mal gesehen, wie professionell sich diese 'Tür`, wie sie hier genannt wird, am Hamburger Hafen verhält", erläutert sie in der NDR Dokumentation. Wie genau die Strafverfolger in Zusammenarbeit mit der Hafenwirtschaft bei ihrer Gefahrenabwehr vorgehen, lassen sie gern im Verborgenen, damit sich die Mafia nicht darauf einstellt. Immer wichtiger werden für sie aber auch Aufklärungskampagnen, um den Syndikaten das Anwerben von Innentätern zu erschweren. "Sie sind die entscheidenden Akteure, ohne die es einfach nicht geht", sagt LKA-Fahnder Oliver Erdmann, der das Hafensicherheitszentrum leitet. "Diese Einfallsschiene zu unterbrechen, das ist unser Ziel." Was die Täter lockt, ist das Geld. Für Logistikdienste im Auftrag der Kokainmafia fließen vier- bis fünfstellige Summen pro Auftrag. "Eine Tonne Kokain hat einen Großhandelswert von 25 bis 35 Millionen Euro", erläutert Erdmann. "Das wird von den Syndikaten natürlich verteidigt, im Zweifel auch durch Einschüchterung und durch Gewalt." Den Ermittlern zufolge werben die Banden gezielt Hafenmitarbeiter an, die finanziell unter Druck stehen, etwa weil sie Spielschulden haben oder Kredite abbezahlen müssen. Und wer sich erst einmal einlässt auf das kriminelle Geschäft, wird die Mafia erfahrungsgemäß nicht wieder los. Innentätern, die von den Fahndern überführt werden, drohen wiederum harte Strafen. Sechs der überführten Männer, die der Film aufführt, wurden zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Gegen zwei mutmaßliche Mittäter wurde Anklage erhoben. Die Hauptverhandlung stand im März 2025 noch aus.

NDR Kultur - Das Journal 22:45

NDR Kultur - Das Journal

Magazin

* Eine Liebeserklärung an eine Insel: der Kinofilm "Föhr - 5 Meter über Null" Wie lebt es sich eigentlich auf einer Insel? Umgeben von der Nordsee, dem Meer, den Stürmen, dem Wetter ausgesetzt, abgeschieden vom Festland. Und wie war das Leben dort früher und wie ist es jetzt im Vergleich, zum Beispiel als Schäfer? Mit welchen Herausforderungen hat man dort als Gemüsebauer, Förster oder auch als Kapitän zu kämpfen? Der Film "Föhr - 5 Meter über Null" ist eine Liebeserklärung an eine Insel und erzählt von den Menschen, die dort leben. "NDR Kultur - das Journal" war bei der Premiere in Wyk auf Föhr dabei. * Normale Umstrukturierung? Kritik an der Reform des Förderprogramms "Demokratie leben" Man könnte es für eine normale Revision der Förderpraxis halten - oder ein weiteres bedrohliches Moment für die Zivilgesellschaft. Zu den Fakten: Karin Prien (CDU), Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, stoppt vorübergehend die weitere Geldvergabe für das Programm "Demokratie leben" und will neue Förderrichtlinien erarbeiten. Gegründet wurde das Programm 2014 zur Stärkung der Demokratie und Prävention gegen Extremismus vor dem Hintergrund der NSU-Prozesse. Die Ministerin will künftig die sogenannte "stille Mitte" der Gesellschaft erreichen, ebenso wie "Regelstrukturen" fördern, also Feuerwehren, Sportvereine und Bibliotheken, außerdem vermehrt in den ländlichen Raum blicken. So weit so gut. Doch es gibt Widerstand: Für Teile der zivilrechtlichen Infrastruktur könnte der geplante Umbau des Programms das Ende bedeuten, langfristige Projekte wie etwa der "Kooperationsverbund gegen Antisemitismus" hätten keine Planungssicherheit mehr und würden de facto gestoppt. "NDR Kultur - Das Journal" spricht eben darüber mit Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, und Bettina Martin (SPD), Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Sie kritisiert die geplante Umstrukturierung ausdrücklich, warnt vor einer weiteren Verunsicherung der Akteure. * "Der Islam und ich": der gebürtige Oldenburger Hasnain Kazim über sein ambivalentes Verhältnis Er ist Sohn indisch-pakistanischer Eltern, in Oldenburg geboren, im Alten Land und in Karatschi, Pakistan, aufgewachsen. Seine Eltern treten zum Christentum über, nachdem sie nach Deutschland in den 1970er-Jahren ausgewandert waren. Und so wird auch aus dem Muslim Hasnain Kazim ein Christ, bis er mit 19 Jahren aus der Kirche austritt und von da an konfessionslos ist. In seinem Buch "Der Islam und ich. Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen Ländern über den Islam gelehrt haben" (Penguin) beschreibt er sein ambivalentes Verhältnis zum Islam. "NDR Kultur - das Journal" hat Hasnain Kazim in seiner neuen Heimatstadt Wien getroffen und mit ihm darüber gesprochen, wie der Islam von rechter und von linker Seite undifferenziert geschmäht oder verteidigt wird. * Roman über Adolf Eichmann in der Lüneburger Heide: das "NDR Buch des Monats" Er war einer der größten Naziverbrecher in der Idylle der Lüneburger Heide: Adolf Eichmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er zeitweise unter falschem Namen im kleinen Ort Altensalzkoth. Diese historische Begebenheit war für Anja Jonuleit der beklemmende Ausgangspunkt für den Roman "Wo der Wind die Namen trägt". Die Autorin, die selbst familiäre Wurzeln in der Region hat, verknüpft historische Realität mit einer fiktiven Geschichte: Neben Eichmann stehen zwei Frauen im Mittelpunkt. Die eine arbeitet nach dem Zweiten Weltkrieg an einer Chronik und ist immer wieder mit alten Nazitätern konfrontiert. Die andere hatte - im Roman - als junges Mädchen Geigenunterreicht bei Eichmann. Eine zentrale Rolle spielt auch das Massaker von Celle im April 1945, bei dem KZ-Häftlinge auf der Flucht niedergeschossen wurden. Anja Jonuleit erzählt in ihrem Roman kenntnisreich von Schuld, Verdrängung und der langen Wirkung einer dunklen Vergangenheit. * Von Hamburg ins Wendland: Besuch bei der Band Hundreds Ursprünglich bestand die Hamburger Band Hundreds aus den Geschwistern Eva und Philipp Milner, inzwischen ist auch Evas Partner Florian Wienczny Teil des Projekts. Musikalisch bewegen sich Hundreds zwischen melodiösem Pop und Electro-Klängen. In ihren Texten verbinden sie Märchenhaftes mit Politischem, wie in ihrem Song "Sirens". Lange Zeit lebten sie in Hamburg, nun ist das Wendland ihr kreativer Rückzugsort. Und dort entstand auch ihr neues Album "Sirens". Am 14. April startet ihre Tournee, u.a. mit Konzerten in Hamburg (24. April) und Hannover (26. April). "NDR Kultur - Das Journal" hat Hundreds im Wendland getroffen.

Perfect Days 23:15

Perfect Days

Drama

Der Toilettenreiniger Hirayama (Kôji Yakusho) führt ein so einfaches wie geordnetes Leben. Alles läuft in Perfektion nach Routinen ab - vom Dosenkaffee nach dem Aufstehen über die Arbeit auf dem stillen Örtchen bis zum Lesen vor dem Einschlafen. Hirayamas Liebe gilt den kleinen Dingen und seiner Sammlung kostbarer Musikkassetten, die er genüsslich anhört. Dass sein junger Assistent Takashi (Tokio Emoto) beim Kloschrubben wenig Berufsethos zeigt, widerstrebt dem Stoiker ebenso wie die gedankenlose Hektik vieler Mitmenschen. Als unerwartet seine Nichte Niko (Arisa Nakano) vor der Tür steht und sich bei ihm einquartiert, gerät seine häusliche Ordnung auf den Prüfstand. Zunächst glaubt er, der Ausreißerin helfen zu müssen. Doch dann ahnt Hirayama, dass sie seinetwegen da sein könnte. Ihre jugendliche Offenheit und die familiäre Verbindung öffnen eine Seite in ihm, die er seit Langem unter Verschluss hält. Auch Hirayamas Interesse an der Restaurantbetreiberin Keiko (Yumi Asô) führt ihn vorsichtig auf den Weg zu Veränderung.