14:00
In vielen Dörfern Niedersachsens wurden in den letzten Jahren Kneipen, Geschäfte oder Bäckereien geschlossen. Nun fehlen den Menschen oft die Treffpunkte, an denen sie sich begegnen und unterhalten können. "die nordstory" zeigt drei Beispiele aus Niedersachsen, wo sich Bürger gemeinsam engagieren, um diesem negativen Trend entgegenzuwirken. In den Dörfern Groß Hesepe und Klein Hesepe im Emsland leben rund 3300 Einwohner, aber eines fehlt: ein Ortsmittelpunkt, ein Treffpunkt, ein Dorfgemeinschaftshaus. Die Landwirtin Silke Gröninger kam darum 2024 auf die Idee, eine leer stehende Gaststätte im Zentrum umzubauen. Die von ihr gegründete Bürger-Gemeinschaft ist inzwischen eine GmbH mit 470 stillen Gesellschaftern. Fast jedes Wochenende packen die Dorfbewohner an, viel in Eigenleistung und mit Handarbeit. Das 4400 Quadratmeter große Gebäude soll nicht nur Dorfgemeinschaftshaus werden, sondern auch Wirtshaus und Hotel. Ein besonderes Projekt hat sich eine Bürgergenossenschaft in Oldenburg vorgenommen. Sie will ein altes, englisches Kino auf einem Kasernengelände wieder zum Leben erwecken. 1954 gebaut von der britischen Armee, diente das Kino Globe vor allem der Unterhaltung stationierter Soldaten. 2016 entdeckten einige Bürger das denkmalgeschützte Gebäude und organisierten die Rettung. 900 Genossenschaftsmitglieder gibt es bereits - und es werden immer mehr. Regelmäßig helfen mehr 40 Ehrenamtliche mit. Seit 2020 wird schon gebaut, aber immer wieder geht das Geld aus und es kommt zu Verzögerungen. Jetzt soll das Globe endlich wieder eröffnen und ein Ort der Kultur und Begegnung werde: mit Konzerten, Varieté und englischsprachigem Theater. Und im malerischen Fischerdorf Greetsiel wird Poppingas Bäckerei-Cafe von Grund auf saniert. Dieser Treffpunkt war schon immer ein besonderes Highlight für Einheimische und Touristen. Das Haus liegt mitten im Ortskern und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Bis 2020 wurde es mit seinen sieben alten Butzen und einer historischen Inneneinrichtung als gemütliche Teestube betrieben. Seitdem steht es leer. Jetzt haben sich drei Männer an das Projekt herangewagt und sind mit viel Enthusiasmus gestartet. Doch der lange Winter und andere, unerwartete Probleme machten den Umbau zur Nervenprobe. Mehrfach musste die Eröffnung bereits verschoben werden. Die Dokumentation aus der Reihe "die nordstory" begleitet die engagierten Bürger bei der Rettung ihrer Treffpunkte und zeigt, wie man gemeinschaftlich viel erreichen kann.
15:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
15:10
Auf dem Weg zur Hüttenbrennerei Gentner finden Wanderer die Leiche von Sebastian Wenger. Der Geschichtsstudent aus München ist nach Jahren in seine Heimat Berchtesgaden zurückgekommen, um für die Traditions-Brennerei deren Jubiläumsschrift zu verfassen. Patriarch Franz Gentner und sein Sohn Huber wollen nichts von einem Konflikt wissen - ebenso wenig wie Hüttenbrenner Loisl Bartels. Bald findet Beissl heraus, dass der Tote ein Verhältnis mit Kati, der Tochter des Hüttenbrenners, hatte und sie von ihm ein Kind erwartet. Damit rücken sowohl Loisl als auch Katis Verlobter Clemens Brandner ins Visier der Kommissare. Doch Jerry stößt noch auf ein weiteres Geheimnis, das eng mit der Familiengeschichte des jungen Mannes verwoben ist.
16:00
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16:15
"Der Alte"-Duell: Schauspielerin Stephanie Stumph, die seit 2015 in der Kult-Krimiserie "Der Alte" als Kommissarin "Annabell Lorenz" ermittelt, tritt zum Wettraten gegen ihren Chef an: Hauptkommissar "Caspar Bergmann" spielt seit dem Frühjahr ihr Kollege Thomas Heinze.
17:00
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17:10
Spiegelei: ein Krake mehr im Becken? Dickes Knie: ein Spezialist fürs Giraffenknie Dicke Brocken: Eis mit Hering für die Bären
18:00
Aus der Region für die Region: Von der harten Politik bis hin zu unterhaltsamen Heimatgeschichten - wir sind stets nah dran an den Menschen und ihren Themen. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
18:15
15 Bars auf weniger als 200 Metern: der Hamburger Berg ist eine der feierwütigsten, emotionalsten und gefährlichsten Straßen Deutschlands. Der Ton zwischen den Kneipen Zum Goldenen Handschuh und Blauer Peter IV ist in den vergangenen Jahren rauer, die Waffen sind zahlreicher, selbst Frauen aggressiver geworden. Immer mittendrin: Tobi, Mike und Kebo. Die Türsteher wachen schon seit bis zu 20 Jahren über die Straße, die niemals schläft. "Die Nordreportage" vom NDR begleitet die "harten Jungs" von Elbschlosskeller, Berg4 und anderen legendären Bars vom Berg während ihrer turbulenten Schichten. Jeweils zwölf Stunden voll von Konzentration, Fingerspitzengefühl und Menschlichkeit. Hamburger Berg: bekannt, beliebt, berüchtigt. Die meisten hier feiern friedlich, zumeist rund um die Uhr. Doch die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen auf St. Pauli steigt, allein im Jahr 2023 um mehr als 26 Prozent. Die Männer und Frauen an der Tür scannen gewaltbereites Klientel und lassen es bestenfalls schon vor der Schwelle abblitzen. Das verträgt manches Ego nicht: Beleidigungen, Drohungen und Flaschenwürfe gehören hier zum Daily Business. Die sonst so abgebrühten Männer machen sich zunehmend Sorgen um sich, ihre Familien und ihren geliebten Job. Die Türsteher stehen für Zusammenhalt auf dem Kiez, offene Ohren für Obdachlose, derbe Schnacke mit den Nachbarn. Sie gehören zu Hamburg wie Michel, Elbphilharmonie oder Hafen.
18:45
Wie so viele Menschen derzeit macht auch Dr. Jana Puglierin sich Sorgen um Europas Sicherheit. Die renommierte Politikwissenschaftlerin, Leiterin des Thinktanks European Council on Foreign Relations in Berlin, blickt dabei von professioneller Warte auf die geopolitischen Herausforderungen und Gefahren. In ihrem aktuellen Buch "Wer verteidigt Europa?" analysiert sie, welchen Bedrohungen - konventionell, hybrid, atomar - der europäische Kontinent ausgesetzt ist: der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die konspirativen Nadelstiche gegen die Länder der EU, die erratische Politik der Schutzmacht USA. Die aus ihrer Sicht notwendigen Handlungsszenarien wird Dr. Jana Puglierin auf dem Roten Sofa vorstellen.
19:30
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt.
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Wer das Abenteuer sucht, ist im Süden von Chile genau richtig. Durch die Region der Gauchos und Vulkane führt eine wilde Straße: die Carretera Austral. Über 1200 Kilometer geht es durch Fjord-Landschaften, Regenwälder und Bergwelten. Es ist eine Fahrt ins Unbekannte, fast bis ans Ende der Welt. Wer sich auf diesen Weg macht, wird mit fantastischen Landschaften belohnt. Mit dem Bau der Carretera Austral wurde in den 1970er-Jahren begonnen, weil der Süden Chiles bis dahin nur mit dem Schiff oder über das Nachbarland Argentinien zu erreichen war. Diktator Augusto Pinochet (1915-2006) ließ die Strecke von der Armee erschließen. Berge, Eisfelder und dichte Bewaldung machten den Bau zu Chiles aufwendigstem Großprojekt des 20. Jahrhunderts. Heute sind auf der meist nicht asphaltierten Strecke Laster unterwegs, die die kleinen Orte im Süden mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. Und Abenteurer mit Allradfahrzeugen, Wohnmobilen oder auch per Fahrrad. Für sie ist die Schotterstrecke eine besondere Herausforderung: Sonne, Staub und dicht überholende Lkw machen die Carretera zu einer "Tour de Force". Die Gegend ist außerdem ein Naturparadies: In großen Nationalparks arbeiten Ranger wie Erwin Gonzales, um den Erhalt einheimischer Tiere zu sichern. An diesem Tag muss er sich allerdings um die Bergung eines Autowracks kümmern. Zwei Touristinnen sind im Park von der Straße abgekommen. Abschleppmeister Ivan Ramirez lebt von der Gefährlichkeit der Straße: Täglich muss er auf der Carretera Austral verunglückte Fahrzeuge bergen und ist selbst schon in manch schwieriger Situation gewesen.
21:00
Hoch in den Anden liegt die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu, Ausgangspunkt einer spektakulären Reise durch die peruanische Bergwelt, die bis zum höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, dem Titicacasee, führt. Die Luft dort oben auf über 3.000 Metern ist dünn. Man muss starke Lungen und Nerven haben, um dort zurechtzukommen. Autor Manfred Uhlig und sein Kamerateam haben sechs außergewöhnliche Frauen und Männer getroffen, für die die Anden Beruf und Berufung geworden sind. Margot Uscapi hält sich und ihre beiden Kinder mit ihrem Job als Lastenträgerin auf dem Inka Trail über Wasser. Für Mindestlohn und Trinkgeld schleppt sie für Touristengruppen das Kochgeschirr und die Zelte. Früher war diese Tätigkeit eine Männerdomäne. Das Recht auf ihren Beruf mussten sich Margot und ihre Kolleginnen hart erkämpfen. 15 Kilo wiegt der Rucksack, für die zierliche Frau eine gewaltige Last. Doch niemand kommt schneller über die bis zu 4.000 Meter hohen Gebirgspässe und hat dann auch noch Luft zum Reden: Per Smartphone hält sie den Kontakt zu ihren Kindern. Grisaida Suyllo ist Mittelstürmerin des Fußballclubs Sporting Piuray. Der Film begleitet sie beim wichtigsten Wettkampf des Jahres: dem Endspiel um die Hochlandmeisterschaften. Die Frauen spielen in dicken Wollröcken, der traditionellen Kleidung im peruanischen Hochland. Der Fußballleidenschaft tut das keinen Abbruch. Das Duell gegen den Erzrivalen Sporting Cori wird mit Chicha befeuert, Maisbier. Grisaida hat es vor dem Spiel selbst gebraut. Antonino Milla und sein Sohn Alexandro müssen ihren Lastwagen über einen 5.000 Meter hohen Andenpass steuern. Sie holen Ware für den Dorfladen in einem kleinen Andendorf. Die Fahrt steht Antonino jedes Mal aufs Neue bevor, denn einmal kam er mit dem Lkw vom Weg ab, das Fahrzeug überschlug sich. Jetzt hofft er, dass ihnen auf der Serpentinenstrecke an Perus höchstem Berg, dem Nevado Huascarán, niemand entgegenkommt. Die Müdigkeit bekämpfen Vater und Sohn mit Zigaretten und dem Kauen von Kokablättern. Nélida Manrique arbeitet als Vulkanologin auf Perus aktivsten und wohl auch gefährlichsten Vulkan, dem Sabancaya. Als Schutz vor herabfallende Gesteinsbrocken trägt sie einen Helm, gegen giftige Dämpfe eine Gasmaske. Ein Ausbruch des Vulkans steht bevor, die Wissenschaftlerin will Daten über den Ascheregen sammeln. Angst hat sie nicht. Die Wissenschaftlerin, die vom Volk der Aymara abstammt, glaubt, dass der Vulkan eine Seele hat und ihr Freund ist.
21:45
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22:00
Bewusstlose 16-Jährige unter Drogen in einem Ferienbungalow, ein Jugendlicher tot in der Sauna - so beginnt die neue Tourismus-Saison in einem Usedomer Kaiserbad. Es war die Party von Karin Lossows (Katrin Sass) Großneffen Ben (Emil Belton), die dort eskaliert ist. Dessen Vater Rainer (Till Firit) reist an, Karins lange nicht gesehener Neffe, der bei der Kripo München arbeitet. Er mischt sich prompt in Ellen Norgaards (Rikke Lylloff) Ermittlungen ein, denn sein Sohn ist tatverdächtig: Hat Ben seinen Kumpel getötet? Beide waren schwer in Felice (Lea Freund) verliebt, die in der Nacht missbraucht wurde - nicht nur von einem Mann, wie sich herausstellt. Niemand kann sich erinnern, auch Felice nicht. Allerdings gibt es Zeugen: Senioren aus dem Nachbarbungalow. Von denen liegt bald einer schwer verletzt in den Dünen, Karin findet ihn gerade noch rechtzeitig.
23:30
Robert Peters hat die Hoffnung nie aufgegeben, seinen vor acht Jahren spurlos verschwundenen Sohn Loppe wiederzusehen. Wie jedes Jahr besucht Harry Möller den einsamen alten Mann, um mit ihm auf den Geburtstag des Sohnes anzustoßen. Was die beiden nicht ahnen: Loppe ist wieder in der Stadt und möchte seinen Vater treffen. Der inzwischen 30-Jährige ist in die Fänge eines Drogenkartells geraten. Er soll mit einem Lkw Drogen über die Grenze bringen. Um seinen Vater zu sehen, manipuliert er die Bremsanlage des Fahrzeugs. Ein riskantes Spiel mit den brutalen Gangstern, die seinen Transport überwachen, beginnt. Ungute Erinnerungen weckt der Fall Adelheid Martens bei Dirk Matthies. Die alte Dame ist in einem Altersheim bestohlen worden. Während das Team vom Kommissariat 14 versucht, den Täter zu ermitteln, weiß Dirk Matthies: Adelheid Martens ist die Apothekerin, die vor vielen Jahren seine Kollegin und Verlobte Ellen Wegener vergiftet hat. Wird Dirk Matthies der Mörderin gegenübertreten? Im Revier befasst sich Hannes Krabbe derweil mit einem Artikel zu einer der ersten weiblichen Polizistinnen im Streifendienst in Hamburg. Ihr Name: Ellen Wegener!