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TV Programm für NDR Niedersachsen am 31.05.2026

Jetzt

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Steffi Tauber lebt ihre Leidenschaft für Musik und Elvis Presley mit vollem Herzen schon in Studientagen. Im legendären Sun Studio in Memphis, dem Ort, an dem der King of Rock ´n ´Roll entdeckt wurde, hat sie eigene Songs aufgenommen. Unter dem Künstlerinnennamen Preslisa bringt die heute 50-Jährige mit ihrer Ukulele unbekannte Elvis-Songs aus seinen Filmen zurück ins Rampenlicht. Der tiefe Einschnitt in ihrem Leben geschieht, als sie in den Beruf starten möchte: 2008 erhält sie die Diagnose Multiple Sklerose. Doch Steffi Tauber lässt sich nicht unterkriegen. In ihrem Buch "Fliegen wäre eine Option" erzählt sie offen von ihrem Leben mit der Krankheit, die in Deutschland rund 300.000 Menschen betrifft. Ihre persönliche Geschichte steht für Kraft, Zuversicht und den unerschütterlichen Willen, den Lebensmut und die Liebe für Musik niemals zu verlieren.

Danach

Hallo Niedersachsen 19:30

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

NDR Info extra 20:15

NDR Info extra: Olympia-Entscheidung in Hamburg

Infomagazin

Ein denkwürdiger Sonntag: Seit 18.00 Uhr wird ausgezählt, ob Hamburg "Ja" oder "Nein" zur Olympiabewerbung sagt. Die Hamburgerinnen und Hamburger haben heute in einem Referendum darüber abgestimmt. "NDR Info extra" berichtet live von der Auszählung und zeigt Reaktionen.

die nordstory Spezial 20:25

die nordstory Spezial: Amrum - Abenteuer Inselbauer

Dokumentation

Die Martinens aus Süddorf auf Amrum sind Landwirte aus Leidenschaft. Altbauer Irk Martinen und sein Sohn Oke empfinden ihre prallgefüllten Arbeitstage als Abenteuer. Wegen der Insellage gibt es auf Amrum mitten in der Nordsee ganz besondere Herausforderungen für Landwirte. Jedes Jahr im Frühling fallen 40.000 Ringelgänse auf die Insel ein und fressen die Weiden am Meer kahl. Für die 100 Mastrinder, ein wichtiges Standbein neben dem Ackerbau, bleibt nicht viel übrig. Anders als auf dem Festland können die Gänse nicht auf andere Flächen ausweichen. Hinzu kommen die Fährkosten. Alles für den Betrieb muss übers Wasser gebracht oder geholt werden. Doch Gastwirt statt Landwirt, viele ehemalige Bauern auf Amrum leben vom Tourismus, das können sich Oke und Irk nicht vorstellen. Mehr als 190 Hektar, die Hälfte des Ackerlandes auf der Insel, wird von den beiden Martinen-Männern bestellt. Im Frühjahr säen sie direkt an der Wasserkante. Im Sommer müssen sie mit ihren riesigen Erntemaschinen mitten durch die Touristenströme zu ihren Feldern. Ein Frachtschiffer von Hooge bringt dann ab Mitte Juni ihre Ernte ans Festland. Und zwischendurch müssen sie immer wieder auch an die Zukunft des Hofes denken. So haben sie vor ein paar Jahren einen alten Stall zu ihrem Hofladen umgebaut. Dort bietet Birgit Martinen jetzt jeden Tag frische Produkte vom Martinen-Hof an. Im Hofladen soll künftig eigentlich auch Schweinefleisch verkauft werden. Doch die Behörden machen bei der Genehmigung Probleme. Sie sorgen sich um die Gäste, befürchten eine Geruchsbelästigung durch die 40 Schweine, die geplant sind. Der "gläserne Hof" ist das neueste Projekt der Martinens. Mithilfe dieser Idee wollen sie den Menschen zeigen, wie modern und nachhaltig sie als letzte Ackerbauern auf Amrum arbeiten. Mit ihrem neuen Hühnermobil können sie wie mit einem Wohnwagen umher fahren und so ihren 200 Legehennen ständig neue Weiden anbieten. Überdies soll ein Teil ihres Landes zu Blühwiesen werden und stückweise an Touristen verpachtet werden. 100 Quadratmeter Blühwiese für zwei Jahre kosten 50 Euro. Jungbauer Oke engagiert sich nebenbei auch noch in der Amrumer Landjugend und legt auf Gemeindeäckern Blühwiesen für Insekten an. Mit immer neuen Ideen halten sich die Martinens nun schon in der vierten Generation über Wasser und genießen mitten in einem Urlaubparadies ihre Freiheit und den Meerblick. Das 100-jährige Bestehen des Hofes wurde 2019 mit über 2.000 Gästen kräftig gefeiert. Inselbauer, jeder Tag ein Abenteuer: Das ist das Leben der Martinens von Amrum.

Die NDR Quizshow 21:55

Die NDR Quizshow

Quizshow

Auch in dieser Sendung treten fünf quizbegeisterte Norddeutsche im Wettstreit um die "Leuchte des Nordens" gegeneinander an. Wer wird die meisten Fragen von Laura Karasek richtig beantworten, bei der Risikofrage die erspielten Punkte strategisch gut setzen und im Finale die Nerven behalten? Wer kennt sich mit norddeutscher Geschichte, Musik und Literatur am besten aus? Ist es die Rektorin Birgit Klokkers aus Nordhorn, die Medizinstudierende Susanne Schmidt aus Greifswald, die Logopädin Aylin Schlottau aus Bremen, der Key Account Manager Maurice Boysen aus Hamburg oder der ehemalige Sales Manager Jens Wilke aus Wedel? So viel: Es wird wieder spannend in der "NDR Quizshow".

Reschke Fernsehen 22:40

Reschke Fernsehen

Infotainment

Der Kampf ums Wasser: Verschleudern wir das wertvolle Gut? Grundwasser ist ein wertvolles Gut. In Zeiten von zunehmenden Trockenphasen, den Folgen des Klimawandels und der Versiegelung von Flächen wird es umso wertvoller. In einigen Orten wie in Brandenburg oder Nordrhein-Westfalen sind Konflikte rund um die Nutzung des Grundwassers zwischen Bürgern, Politik und Unternehmen entfacht. "Reschke Fernsehen" beleuchtet in dieser Folge: Wem gehört das Wasser, kontrollieren wir die Nutzung genug? Und wie kann man die Versorgung für die Zukunft sichern?

Sportclub Story 23:10

Sportclub Story: Generation Sommermärchen - Cassel, Kühnert, Jansen und ihr WM-Sommer 2006

Dokumentation

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland - ein ganz besonderes Turnier, erzählt durch die Augen von Lena Cassel, Kevin Kühnert und Marcell Jansen. Für die "Generation Sommermärchen" war das Jahr 2006 nicht nur ein Sommer des großen Fußballs, sondern auch eine Zeit des eigenen Erwachsenwerden. 20 Jahre später stellen sich die Fragen: Was bleibt von diesem einzigartigen Gefühl? Welche Geheimnisse können heute gelüftet werden? Welche Erinnerungen sind unantastbar - und welche haben sich mit der Zeit verändert? Für viele Menschen in Deutschland bedeutet die WM 2006 einen Ausnahmezustand: ein Meer aus Fahnen, ausgelassene Straßenfeste und eine neue, ungewohnte Leichtigkeit im Land. Für die "Generation Sommermärchen" war die Weltmeisterschaft mehr als ein sportliches Großereignis - die WM wurde zu einem prägenden Moment ihrer eigenen Biografie. Während Deutschland sich neu entdeckte, wurden sie ein Stück erwachsener. Der Film von Tom Gerntke und Jonas Freudenhammer wirft einen sehr persönlichen Blick auf diese Zeit. Er begleitet drei prominente Stimmen einer Generation zurück in den Sommer 2006 - dorthin, wo vieles begann und alles möglich schien. Marcell Jansen ist damals jüngster Spieler im DFB-Team und muss von der Berliner Polizei vor einer Blamage bewahrt werden. Kevin Kühnert reist zurück an den Ort, wo er Fußball erstmals allein, ganz ohne Eltern, erlebt. Und für Lena Cassel wird dieser Sommer zum Symbol des Aufbruchs - vom Fußball auf Aschenplätzen hin zu ganz neuen Möglichkeiten.

Twist 23:40

Twist: Ist die Straße die härteste Bühne?

Magazin

"Auf der Straße kann man aus nichts eine Karriere zaubern", sagt Dorian Goetsch alias Gray Contrast. Der Berliner Musiker verwandelt mit Synthesizer und Loop Station Fußgängerzonen in Tanzflächen. Im Mauerpark oder am Alexanderplatz wird sein psychedelischer Techno-Sound gefeiert. Doch an der Warschauer Straße in Berlin kommt die Polizei: Lärmbeschwerde, keine Genehmigung - droht das Aus? In Belgrad sprüht Aleksandra Petkovic kunstvolle Frauenporträts auf Hauswände. Sie nennt sich TKV. Ihre Stencils stehen für weibliche Stärke und Protest - mitten in einer Umgebung, die sie als aggressiv beschreibt. "Sanftmut ist hier radikal", sagt sie. Nachts wird die Straße zu ihrem Atelier. Paris, Montmartre, die Stufen vor Sacré-Cœur: Arnaud Deprez alias B-Boy Fenix bringt hier regelmäßig das Publikum mit Breakdance zum Ausrasten und verdient damit Geld. Seine Tanz-Shows ziehen Touristen wie Einheimische an. Breaking auf der Straße sei selten geworden, sagt er, denn der Boden ist hart, die Bedingungen schwierig. Arnaud tanzt, seit er 14 Jahre alt ist. In Barcelona startete das Balkan Paradise Orchestra auf der Straße - jetzt spielt die zehnköpfige Brassband auf internationalen Festivalbühnen. Wie haben sie das geschafft? Ob mit Beats, Spraydose oder Brass-Sound: Diese Künstlerinnen und Künstler zeigen, wie viel Mut, Freiheit und Talent es braucht und wie der öffentliche Raum zur Quelle von Kunst, Widerstand und Selbstermächtigung wird. Doch die Straße ist umkämpft. Städte regulieren, Anwohner klagen, Händler blockieren. "Twist", fragt: Ist die Straße die härteste Bühne der Welt?