13:15
Eine geschichtsträchtige Region. Eine europäische Region. Eine Region, die reich ist an landschaftlichen und kulturellen Schätzen wie auch an Bodenschätzen: Schlesien. Schlesien hat eine bewegte deutsch-polnische Geschichte. Voller Traditionen, voller Schmerz und für manche Heimatvertriebene auch voller Wehmut. Aber es steht eben auch für ein modernes Polen in einem zusammenwachsenden Europa. Das deutsch-polnische Filmemacherteam Peter Moers und Edward Porembny erkundet "Schlesiens Schätze": eine Entdeckungsreise durch das Schlesien von heute. Preußens großer König Friedrich, die böhmischen Könige und der österreichische Kaiser, alle wollten etwas vom prachtvollen Land zwischen Weichsel und Oder. Die Städte Breslau, Brieg, Oppeln und Kattowitz galten jahrhundertelang als Juwelen Europas. Der größte Teil Schlesiens liegt heute im Süden Polens. Dort verbindet die Oder nicht nur die Großstädte Wroclaw, Brzeg, Opole und Katowice, sondern auch Ober- und Niederschlesien. Das deutsch-polnische Filmemacherteam erkundet die Gegend rund um Opole, ursprüngliche Naturlandschaften und romantisch überwucherte Schlossparks voll königlicher Geschichte. Es begibt sich auch in die Kohlezechen im "Schwarzen Herz" Polens, die trotz ihrer musealen Anmutung nach wie vor Tausende von Bergarbeiterfamilien ernähren. In der traditionellen Kohleregion Schlesiens südlich von Katowice schlagen sich die Bergleute täglich mit den Bewegungen der Erdkruste herum. Mit langen Hämmern klopfen sie das Gestänge der Fahrstühle ab und hören dabei auf seinen klaren Klang. Verändert sich der, ist das Gestänge verzogen. Dann droht den Kumpeln, die fast einen Kilometer weit unter Tage die Lagerstätten abbauen, dass sie eingeschlossen werden. Eine kritische Situation, die der Grubenmechaniker Jacek Paris und sein Team verhindern müssen. Am Fuße des St. Annabergs, einem malerisch gelegenen, erloschenen Vulkan, liegt eine alte Kultstätte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die junge Rangerin Elzbiéta hat herausgefunden, dass ausgerechnet dieses verlassene Amphitheater heute ein kleines ökologisches Wunder ist. Sie hat dort seltene wilde Orchideen aufgespürt. Großes Aufsehen mit kunstvoll umgarnten Löchern will eine Gruppe junger Frauen im bergigen Süden Schlesiens erreichen. Ihr Ziel ist es, die traditionelle Häkelkunst der Dörfer des Beskiden-Gebirges nicht nur am Leben zu erhalten, sondern sich mit dem größten Häkelstück der Welt im "Guinnessbuch der Rekorde" zu verewigen. Bei Südwind bildet sich vor der Schneekoppe, dem höchsten Berg des Riesengebirges, eine stabile lange Aufwindwelle. Bauern hatten Kampfpiloten aus dem Ersten Weltkrieg darauf aufmerksam gemacht, als diese 1920 nach Grunau kamen. Seitdem ist das Dorf Pilgerort für Segelflieger aus ganz Europa. Heutzutage werden in den Werkstätten des geliebten Flieger-Oldies "Grunau-Baby" hochmoderne Carbonflugzeuge gefertigt, die international Preise abräumen. Ihr Konstrukteur Henryk ist so etwas wie der Urvater der Segelfliegerei in Polen. Die originalen Baupläne des "Grunau-Babys" hütet er wie einen Schatz. Am Fuße der Sudeten in der Oderebene liegt Wroclaw (Breslau), damals wie heute eine wichtige Stadt. Wer durch die zauberhaft pittoreske Altstadt flaniert, der trifft immer wieder auf kleine Zwergenstatuen. Einer der Schöpfer dieser Zwergenarmee ist Grzegorz, ein Künstler und Schmied. Archaisch flammenfauchend wie im Vorhof der Hölle geht es in seiner Zwergenmanufaktur zu: die beliebtesten Bewohner von Wroclaw werden hier aus flüssiger Bronze gegossen. Die Liebe hat eine jüdische Schauspielerin nach Wroclaw verschlagen. Mit ihrem Engagement für den Aufbau der von den Nazis zerstörten Synagogen der Stadt kann sie zwar die Vergangenheit und die Verbrechen des Holocaust nicht ungeschehen machen, aber sie möchte den ermordeten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern Wroclaws damit ihre Würde zurückgeben.
14:00
ist mehr als nur eine Insel in der Ostsee! Ein Blick auf die Karte macht deutlich, besteht aus einer Vielzahl von Halbinseln und Inseln und vielen unendlich lang erscheinenden weißen Stränden. Heike Götz durchstreift mit seinen berühmten Kaiserbädern und erkundet die weniger berühmten Teile der Insel, wie den Gnitz oder auch den Lieper Winkel. Gleich jenseits des Strandes erhebt sich bei Koserow der Streckelsberg. Der Küstenwald lädt zum Waldbaden ein - mit fachkundiger Anleitung. Der Naturhafen Krummin ist Ausgangspunkt für Segeltouren an Bord eines historischen Zeesbootes auf dem Achterwasser. Und dort liegt mittendrin die private Vogelschutzinsel Görmitz, besiedelt von Weiderindern und unglaublich vielen vom Aussterben bedrohten Wiesenbrütern, selten gewordenen Mufflons und Seeadlern. Die Inselbloggerin Marika zeigt Heike Götz Geheimtipps: einsame Plätze an der Küste, schön gelegene Imbiss-Möglichkeiten … Orte, die schön, aber eher unbekannt sind. In der Nähe der Stadt lassen sich im DDR-Museum Dargen Zeitreisen in die jüngste Geschichte unternehmen und überraschende Relikte entdecken. Die er Inselmühle baut im großen Stil Aprikosen, Haskap-und Aroniabeeren oder auch Senfsaaten und Lein an und hält eine Herde Wasserbüffel. In Zinnowitz betreibt die Vorpommersche Landesbühne eine Theaterakademie, veranstaltet die Vineta-Festspiele und lädt am Strand von Heringsdorf regelmäßig zu Aufführungen in ein Theaterzelt ein, dem Chapeau Rouge. Im Lieper Winkel dokumentiert Heike Götz die wachsende Pflanzenvielfalt auf Ökowiesen und trifft dort einen Sternekoch, der seit Jahren schon ausschließlich fangfrischen Fisch in seiner "Bauernstube" serviert.
15:30
Im prestigeträchtigen Großen Preis von Hamburg treffen internationale Spitzenreiter auf einen technisch anspruchsvollen Parcours, der Präzision und Nervenstärke verlangt. Mit Christian Ahlmann, Marcus Ehning, André Thieme und Philipp Weishaupt zählen gleich mehrere deutsche Topstars zu den Favoriten. Unter den Augen von Bundestrainer Otto Becker wollen sie sich für die Heim-Weltmeisterschaften in Aachen empfehlen. In der Umbaupause geht es um die Hamburger Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spielen. Die Entscheidung in der Freien und Hansestadt fällt beim Referendum am 31. Mai 2026. Was würden Olympische Spiele für Hamburg bringen? Welche Argumente haben die Olympia-Gegner? Und welche Rolle spielt das Turniergelände in Klein Flottbek für die Bewerbung?
17:15
Staub, Stemmeisen und 25 Tonnen Gestein. Am Fuße des Gletschers Snæfellsjökull entsteht in einem einsamen Outdooratelier ein neues Kunstwerk. Der Kieler Bildhauer Jo Kley arbeitet im Auftrag der isländischen Gemeinde Hellisandur an einer neuen Skulptur aus vier schweren Basaltklötzen. Die wurden aus einem isländischen Steinbruch in der Nähe mit Dynamit gesprengt. Von der Hauptstadt Reykjavik sind es 200 Kilometer zur Halbinsel Snæfellsnes, wo Jo Kley gerade lebt. Dort begegnet er dem isländischen Künstler Bjarni Sigurbjörnsson, der mit seiner Frau Ragna in einem beeindruckenden Haus lebt und arbeitet, und vielen anderen interessanten Menschen, die hierhergezogen sind. Hellissandur zieht einige Lebenskünstler an und erfindet sich gerade neu. Jo Kley ist schon mal von einer dicken Staubschicht bedeckt, klettert auf den großen Kolossen aus Stein trittsicher und leichtfüßig herum, klopft, sägt und schleift das harte Gestein. Vier Monate wird er damit beschäftigt sein. Seine Skulpturen sind mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen: Dubai, Japan, Brasilien und jetzt schon zum zweiten Mal auf Island. Jo ist ein begeisternder Künstler auf Reisen.
18:00
18:45
Wer in den 1980er-Jahren aufgewachsen ist, für den gehörte die Musikvideo-Sendung "Formel Eins" zum allwöchentlichen Fernseh-Hochamt. Vom Beginn im April 1983 an und über insgesamt 67 Folgen hinweg stand Moderator Peter Illmann im legendären Schrottplatz-Flair-Studio neben brennenden Mülltonnen oder einem abgerockten Wohnwagen und brachte dem Teenie- und Twen-Publikum daheim vor den Fernsehern frisch und frech große Stars und kleinere Sternchen ins elterliche Wohnzimmer. Das Format ist längst Geschichte, aber Peter Illmann hat diese Zeit niemals losgelassen. Im 1980er-Jahre-Radio kann man ihn regelmäßig hören, er ist in diesem Jahr auch mit einer eigenen Show unterwegs, die einem für viele bewegten wie bewegenden Jahrzehnt huldigt. Große Freude im NDR, dass er aufs Rote Sofa kommt.
19:30
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Es ist der gewaltigste Bau Norddeutschlands: der Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Brunsbüttel, die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Doch der Kanal ist weit mehr als ein Bauwerk. Dieser Kanal hat Biografien, Familien und Generationen geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts strömten zahlreiche Arbeiter aus aller Welt zum Kanalbau und sind in Schleswig-Holstein geblieben. Der Nord-Ostsee-Kanal ist vielen zur Heimat geworden, er ist ihre Identität, ihr Arbeitsplatz und Wirtschaftsfaktor. Auch für Hartmuth Jegliewski und Oliver Kumbartzky. Deren Urgroßväter kamen, um den Kanal mitzubauen. Noch heute leben sie am und vom Kanal. Dieses Dokudrama erzählt die bisher unbekannte Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals. Denn gebaut wurde der Kanal nicht vom ehemals preußischen Kanzler Bismarck (dargestellt von Charles Brauer), Kaiser Wilhelm I. und seinem Enkel Kaiser Wilhelm II., sondern von genialen Ingenieuren wie Otto Baensch (dargestellt von Nicolas König) und einem Heer von zeitweise 9000 Arbeitern, unter ihnen die Jegliewskis und Kumbartzkys aus Ostpreußen. Sie lebten in Barackenlagern, manch einer versoff seinen Lohn, anstatt ihn zu Frau und Kind nach Hause zu schicken. Nicht wenige Männer verloren bei Arbeitsunfällen ihr Leben. Und doch hatten sie nach nur acht Jahren Bauzeit den etwa 100 Kilometer langen Kanal mit Schaufeln und Baggern gegraben. Mit Moderationen von Hubertus Meyer-Burckhardt, aufwendigen Spielszenen, bildgewaltigen Aufnahmen des Kanals, spannenden Interviewpartnern und einzigartigen, zuvor nie gezeigten Bildern von Glasplattenfotografien des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel, erzählt Autor Dietrich Duppel in seinem Film die Geschichte des Kanals vom Baubeginn bis ins Jahr 2020. Schon bei der Eröffnung 1895 war der Kanal zu klein und musste bereits von 1907 bis 1913 erweitert werden. Neue Schleusen und Brücken, größere Fähren und die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke mit der Schwebefähre wurden errichtet. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wollten die Nazis diese Brücken wieder sprengen. In den 1960er-Jahren wurden der Straßentunnel in Rendsburg und später dann die großen Autobahnbrücken gebaut. Bis heute verändert sich der Nord-Ostsee-Kanal stetig: neue Schleusen, neue Brücken, Erweiterungen. In der gesamten Zeit des Bestehens findet sich ein Paradox des NOK: Er trennt und er verbindet das Land. Der Nord-Ostsee-Kanal durchschneidet eine gewachsene Kulturlandschaft und ist gleichzeitig identitätsstiftend und ein Stück Heimat. Das Dokudrama aus der Reihe "Unsere Geschichte" ist eine emotionale Reise durch eine spannende historische Episode Norddeutschlands.
21:45
Nur wenige Orte in Norddeutschland erzählen so viele Geschichten von Fernweh und Romantik, von weiter Welt und hoher See, von harter Arbeit und ausgelassenem Vergnügen wie der Hafen von Hamburg. Der Film erweckt mit zum Teil darin erstmals veröffentlichten Filmaufnahmen und der entsprechenden Musik die mehr oder weniger "guten, alten" Zeiten der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre wieder zum Leben. Eine Zeit, die eine ganze Generation von Hafenarbeitern und Matrosen geprägt hat. Menschen wie Manfred Gauda, Jahrgang 1939, hat der Hafen etwas über das Leben gelehrt. Er fing in den 1960er-Jahren als Hafenarbeiter an, malochte sich zum Kapitän und Ingenieur hoch. Der Hafen ist für ihn mehr als nur ein Wirtschaftsstandort, er ist ein Lebensentwurf. Die Dokumentation "Hamburg, mein Hafen! Erst die Arbeit ..." erzählt von den Werften und vom Warenumschlag in der Speicherstadt, von Kaffeeklappen und echten Männern, von Ozeanriesen und der Sehnsucht nach der großen weiten Welt. Diese Sehnsucht kannte auch Karl-Heinz Büchel, genannt Kuddel. Er ist in den schweren Nachkriegsjahren zu Hause rausgeflogen, weil er unbedingt auf einem Schlepper anfangen wollte. Sein Traum war eine eigene Barkasse. Die Reederstochter Ursula Milbredt fuhr zur selben Zeit auf den Schiffen ihres Vaters mit, die Super-8-Kamera im Gepäck. Renate Finkler fing als junges Mädchen auf einer Werft an, umgeben von 1500 Männern. Und Volker Ippig, einst Kult-Torwart beim FC St. Pauli, verlädt als Stauer Autos für den Export. Sie alle verbindet, dass sie den Hamburger Hafen noch kannten, als er hart, aber herzlich war.
22:30
Die zweiteilige Reihe über den Hamburger Hafen erweckt mit darin zum Teil erstmals veröffentlichten Filmaufnahmen und der entsprechenden Musik die mehr oder weniger "guten, alten" Zeiten der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre wieder zum Leben. Eine Zeit, die eine ganze Generation von Hafenarbeitern und Matrosen geprägt hat. Den Kranführer Heinrich Norden zum Beispiel, ihn zog es nach Schichtende zum Tanzen, um Frauen kennenzulernen. Kneipenwirtin Renate Töpfer musste sich wegen ihrer bayerischen Herkunft anfangs einiges anhören. Schauspieler Ulrich Tukur geriet fast einmal in eine Schlägerei. Und Vera, die letzte Prostituierte an der Hafenmeile, bedauert, dass die Matrosen nicht mehr so viel Liegezeit haben wie früher, als fast 70 ihrer Kolleginnen die Hafenkante säumten. Der zweite Teil der Dokumentation "Hamburg, mein Hafen! … und dann das Vergnügen." blickt auf die Stadtseite des Hafens, wo unzählige Kneipen die durstigen Arbeiter und Matrosen empfingen, wo der Fischmarkt und die Prostitution blühten.
23:15
Das außergewöhnliche Geschichtsformat erzählt aus der Perspektive von Amateurfilmern, was in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg die Menschen im Norden geprägt hat: Super-8. 162 Filmrollen von 14 Amateurfilmern sind die Basis für eine emotionale und filmische Reise zu den norddeutschen Wurzeln. Mit viel Humor erzählt, entsteht in drei Teilen "Unsere Geschichte. Der Norden auf Super-8" eine einzigartige filmische Reise in die jüngste Vergangenheit. Eine Kindheit geprägt von Verzicht, Enge, aber auch unbändiger Lebensfreude wird dadurch wieder lebendig. Eine Zeit, in der das Kinderzimmer der Dorfplatz war und ganz selbstverständlich neben Kühen im Teich gebadet wurde. Als kurze Hosen getragen wurden und die Mutter noch die Haare schnitt. Das Super-8-Filmmaterial zeigt große Heimatverbundenheit. Dörfer, deren Bewohnerinnen und Bewohner und die Feste sind fester Bestandteil vieler Aufnahmen und geben einmalige und berührende Einblicke ins Alltagsleben der Menschen in Norddeutschland. Zeitzeugen aus Ostfriesland erinnern sich an die Armut in den 1950er-Jahren und wie sie bei der Tante in der Stadt stundenlang eine Wand anstarrten. Aus dieser Wand kam Wasser heraus. In Ostfriesland, dem damaligen "Armenhaus des Nordens", musste das Wasser noch aus dem Brunnen geholt werden. Dafür kam wenigstens Fleisch und Gemüse auf den Tisch. Der Schweinestall war oft Teil des Hauses und Gemüse wuchs in jedem Garten. Ob Schwein, Schaf oder Kaninchen, Tiere sorgten für Wärme und Kleidung. Hobbyfilmer drehten alles, was ihnen vor die Linse kam. Selbst bei der Arbeit war die Kamera oft dabei. So dokumentierten sie auch den Wandel in der Arbeitswelt, die veränderte Rolle der Frau und die ersten Aufbrüche in die Ferne: mit dem VW-Käfer. In Mecklenburg-Vorpommern war glücklich, wer aufs Wasser durfte. Ob mit selbst gebautem Segelboot, Surfbrett oder Faltboot, der Horizont war weit und lud zum Träumen ein. Konflikte mit der Volkspolizei gehörten dazu und wurden auf norddeutsche Art gelöst.