17:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
17:10
* Volkszählung bei den Zwergmangusten Es ist große Volkszählung bei den Zwergmangusten und außerdem gibt es von Tierarzt Dr. Flügger gleich neue "Personalausweise". Marion Minde ist das behördlich ausführende Zählungsorgan. So etwas riechen die Mangusten schon von weitem und gehen lieber in Deckung. Der Volkszählungsboykott nützt aber nichts: Ein Tier nach dem anderen wird eingefangen und überprüft. * Ein Fegebaum fürs Wapitigeweih Wapitihirsch Joshi denkt, er ist der Chef im Revier. Da hat er aber nicht mit Volker Friedrich gerechnet, denn der fühlt sich hier als Platzhirsch, und das ganz ohne Geweih. Andererseits ist so ein Tierpfleger ja auch recht nützlich, zum Beispiel, wenn er einem den Fegebaum besorgt, der das Geweih vom ganzen Bast befreit. * Dauerdusche für die Tapire So langsam sehnen sich Carmina und Xingo nach einer Abkühlung. Die Tierpfleger sind schon im Anmarsch und installieren am nächsten Baum eine Dusche. Eine Dusche? Ein bisschen mickrig ist das Ding ja, aber Rubbelhandschuh und Duschgel könnten noch etwas bringen. Dummerweise verstehen die Tierpfleger kein Tapirisch und sind ganz enttäuscht, dass ihr Badespaß bei den Tieren nicht wirklich ankommt. Da muss doch wieder die gute alte Gartenschlauchdusche her. * Ein Sikahirsch im OP Vor Behandlungsraum B in Dr. Flüggers Tierparkpraxis wartet Familie Sikahirsch auf einen jungen Verwandten. Der hatte sich beim Toben am Bein verletzt und muss vom Doktor verarztet werden. Das Tier wird betäubt und auf den OP-Tisch verfrachtet. Die Wunde ist nicht gefährlich, aber groß. Dr. Flügger näht sie mit mehr als 30 Stichen. * "Wintereinbruch" bei den Baumstachlern Brenda und Henry haben unerwünschte Untermieter im stacheligen Pelz. Denen geht es mit Anti-Parasiten-Puder an den Kragen. Die beiden Baumstachler werden in eine kleine Kiste gesetzt und dann heißt es mitten im Sommer: "Wintereinbruch". Brenda und Henry können sich nur wundern, wo plötzlich der ganze "Schnee" herkommt. Nun sehen sie fast so aus wie ihre Gehegemitbewohner, die Polarfüchse.
18:00
Helgoland ohne Strom und Telefon vom Land. Das Seekabel kommt am Strand von St. Peter-Ording an. Dort ist es mit dem Landkabel verbunden. Allerdings wurde das Verbindungsstück immer wieder freigespült. Jetzt will der Netzbetreiber SH Netz die Verbindung 750 Meter ins Landesinnere verlegen, um sie besser vor den Gezeiten zu schützen.
18:15
Eine 730 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine hat sich auf einer Strecke von 5,2 Kilometern unter der Elbe fast bis nach Niedersachsen vorgearbeitet. Der Tunnel ist ein wichtiger Abschnitt des SuedLink-Projekts und soll künftig Windstrom aus dem Norden in den Süden Deutschlands transportieren. Tief unter der Elbe arbeitet sich eine der größten Tunnelbohrmaschinen Deutschlands ihrem Ziel entgegen. Der 190 Meter lange und 730 Tonnen schwere Bohr-Gigant steht kurz vor dem Durchbruch. Nach mehr als fünf Kilometern Tunnelstrecke soll die Maschine bei Wischhafen im Landkreis Stade wieder ans Tageslicht kommen. Begonnen hatte die Bohrung auf der anderen Elbseite in der Wilstermarsch bei Wewelsfleth in Schleswig-Holstein. Der 5,2 Kilometer lange Tunnel gehört zum Projekt ElbX und ist ein wichtiger Abschnitt der Stromtrasse SuedLink. Durch den Tunnel soll ab 2027 ein Gleichstromkabel verlegt werden. Es soll Windenergie aus dem Norden Deutschlands in Regionen im Süden transportieren, in denen der Strom gebraucht wird. Präzisionsarbeit unter der Elbe Für Tunnelbauleiter Christoph Hennings und Bauingenieurin Annika Stopp beginnt eine besonders anspruchsvolle Phase. Die letzten Meter der Bohrung müssen präzise geplant und überwacht werden. Der Durchbruch in Niedersachsen ist ein entscheidender Meilenstein - doch damit ist der Tunnelbau noch nicht abgeschlossen. Parallel laufen die Vorbereitungen für den Einzug der ersten Stromkabel. Projektleiter Dierk Schönwald und sein Team müssen sicherstellen, dass die Kabel später mit den Leitungen auf beiden Seiten der Elbe verbunden werden können. Tunnelbau und Kabelverlegung sind dabei eng aufeinander abgestimmt. Ein Tunnel als Teil der Energiewende "Die Nordreportage" begleitet die Verantwortlichen während dieser entscheidenden Bauphase. Sie zeigt, wie sich die Tunnelbohrmaschine unter schwierigen Bedingungen durch den Untergrund arbeitet, welche Herausforderungen der Durchbruch mit sich bringt und wie moderne Technik beim Bau der Stromtrasse eingesetzt wird. Mit dem fertigen Tunnel ist ein wichtiger Schritt geschafft. Seine eigentliche Funktion erhält das Bauwerk jedoch erst, wenn das SuedLink-Stromkabel eingezogen ist. Dann soll der Tunnel zu einer wichtigen Verbindung für die Energieversorgung der Zukunft werden.
18:45
Über Jahrzehnte hinweg hat sich "extra 3", das Satiremagazin des NDR, zu einem echten TV-Klassiker entwickelt. Exakt heute, am 17. September 2026, feiert die Sendung ihren 50. Geburtstag mit großem Jubiläumsprogramm im NDR Fernsehen sowie im Ersten. Und mit Christian Ehring nimmt jemand auf dem Roten Sofa Platz, der "extra 3" in den vergangenen 15 Jahren wie kaum ein anderer geprägt hat. Gemeinsam mit dem langjährigen Moderator gibt es einen Rückblick auf die spannende Geschichte des Erfolgsformats, das sich durch pointierten Witz, scharfen Humor und besondere Unterhaltung auf höchstem Niveau auszeichnet und dabei immer intelligent, provokant und gesellschaftlich relevant geblieben ist. Zusammen mit Christian Ehring werden Highlights der "extra 3"-Historie und prägende Bestandteile wie zum Beispiel Alfons, Johannes Schlüter oder die berühmt-berüchtigten "extra 3"-Songs präsentiert.
19:30
* Helgoland ohne Strom und Telefon von Land * Immer weniger Schwimmstätten im Land * Landtag - Gesetzentwurf Azubi-Werk * SHsportlich
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Amrum: Die kleine unter den großen Nordfriesischen Inseln hat ihren ganz eigenen Takt. Beschaulicher als auf Sylt oder Föhr. Zwischen Kniepsand, Dünen und Dorfstraßen erzählen Menschen vom Leben auf Amrum - eigensinnig, einfallsreich und mit trockenem Humor. Am 15 Kilometer langen Kniepsand, einem der größten Sandstrände Europas, bereitet sich der Strandkorbvermieter Nils Randow auf die Hauptsaison vor. Eigentlich will er endlich das Fundament für den neuen Werbeaufsteller buddeln. Doch irgendwas kommt immer dazwischen: Kaffee-Bestellungen, Sonderwünsche von Stammgästen, die Anmietung des elektrischen Strandrollstuhls. Und dann muss Nils noch Korb 584 mit dem Trecker zur Dünenschule liefern. Die Schule gehört zur Rehafachklinik Satteldüne. 1928 wurde das ehemalige Kurhaus zur Kinderheilstätte, zunächst spezialisiert auf Knochenerkrankungen, später kamen vor allem junge Menschen mit Lungenbeschwerden. Heutzutage erholen sich hier Kinder mit unterschiedlichen chronischen Krankheiten und drücken nebenbei die Schulbank, damit sie nicht den Anschluss verlieren. Ute Feddersen-Hansen unterrichtet seit ein paar Wochen eine Klasse, in der vor allem Kinder mit psychosomatischen Beschwerden sind: "Praktisch alle gehen glücklicher nach Hause, als sie gekommen sind", schwärmt die Lehrerin. Nach Feierabend zieht es Ute zur Probe der Trachtengruppe, eine Institution auf der Insel. Einst waren die Trachten Statussymbol reicher Seefahrerfamilien. Bis heute tragen sogar Amrumer Teenager sie voller Stolz. So wie die 13-jährige Nina. Einmal in der Woche übt sie mit der Jugendgruppe Tänze ein, denn bald steht der große Auftritt beim Mühlenfest in der Gemeinde Nebel zu Ehren der historischen Windmühle an. Draußen auf der Nordsee kämpfen ein paar Ruderer mit den Wellen. Die Truppe um Tobias Wischer kommt mehrfach im Jahr aus Berlin nach Amrum zum Coastal Rowing. Beim Küstenrudern gilt: je rauer, desto besser. Tobias ist einer der Pioniere dieser neuen Sportart, veranstaltet auch internationale Regatten auf Amrum. Und wenn das Leben auf der Insel dann abends zur Ruhe kommt, öffnet Jan von der Weppen seine legendäre Kneipe Blaue Maus. Er ist spezialisiert auf Whiskey, mehr als 1200 Sorten hat er bereit zum Ausschank. Seit diesem Sommer bietet er auch noch eine eigene Rum-Marke an. Dafür hat Jan verschiedene Rumsorten roh verschnitten, mit tropischen Früchten aromatisiert und die Fässer monatelang auf dem Fahrgastschiff M/S "Eilun" deponiert und durchschaukeln lassen. Die von der Nordsee bewegte Spirituose muss er nun in Flaschen abfüllen und mit dem Etikett versehen, gestaltet hat es ein Inselkünstler. Prost: auf Amrum!
21:00
Der Name ist Programm: Die Insel Langeland in Dänemark erstreckt sich über 53 Kilometer von Nord nach Süd, misst aber an der breitesten Stelle nur elf Kilometer. Die Natur der dänischen Ostseeinsel, gelegen zwischen Fünen und Lolland im Südfünischen Inselmeer, ist einzigartig: vom wilden, bewaldeten Norden bis zu schier endlosen Sandstränden und steilen Klippen im Süden ziehen sich Ketten von über 1000 Huthügeln. Und entlang der Küste reihen sich idyllische Ort aneinander. Auf Langeland scheint Dänemark besonders entschleunigt. Die Insulaner sagen, "bei uns kann man den Vögeln beim Fliegen zuhören und dem Gras beim Wachsen zusehen." Entspannung steht sogar auf dem Stundenplan. Seit 2020 lernen die Jugendlichen der Inselschulen Stressbewältigung, und zwar in der Sauna. Jan Jensen leitet die Kurse: "Teenager haben so viel im Kopf: Liebeskummer, Ärger mit den Eltern oder Stress in der Schule. Hier können sie den Kopf frei kriegen." Sechs bis zehn Schüler chillen einmal pro Woche mit Jan in seiner mobilen Schwitzhütte, bei bis zu 120 Grad. Vor der Küste wächst im Ostseewasser eine besondere Braunalge: lederartig, von einer Schleimschicht überzogen, mit Gasblasen bedeckt und alles andere als eine Augenweide. Aber für Jens Jessen ist der Blasentang eine Art essbarer Edelstein der Ostsee. Der Erfinder tüftelt seit drei Jahren im heimischen Versuchslabor daran, wie man Fucus vesiculosus als Lebensmittel nutzen kann. Er trocknet die Alge, räuchert sie, verarbeitet sie zu Pesto und backt damit Kekse, mit bislang mäßigem Erfolg. Aber mit seiner neuesten Kreation, Blasentang mit Hering als Konserve, will Jens endlich den Durchbruch schaffen. Die Dosen liefert er an Supermärkte auf der ganzen Insel und sogar bis nach Kopenhagen. Langeland wird im Rest Dänemarks manchmal als provinziell und "ab vom Schuss" belächelt. Dabei ist Langeland weltberühmt, zumindest unter Amateurfunkern. Denn Mads Jørgensen hat auf seinem Bauernhof im Ort Tranekær rund 30 riesige Antennen stehen, über die er täglich stundenlang Signale in den Äther sendet. Sogar in Australien oder auf Hawaii kennen sie inzwischen Langeland, darauf ist Mads mächtig stolz. Nebenbei versorgt er seine 20 Hühner, räuchert mit seiner Lebensgefährtin den inseltypischen Sauermilchkäse Rygeost, kümmert sich um die Weinreben und den selbst gekelterten Wein. Ein Leben ganz im Sinne der dänischen Gemütlichkeit. Auf Langelands kleiner Schwesterinsel Strynø leben 216 Menschen mit gleich 18 unterschiedlichen Nationalitäten! Der Inselkaufmann Wojtek Zochowski, einst aus Polen hergekommen, zieht mit seinem Geschäft gerade um in einen Neubau in der Dorfmitte. Das Problem: die Arbeiten sind nicht fertig geworden. Doch seine Kundschaft ist auf den einzigen Shop hier angewiesen. Und so läuft der Verkauf auf der Baustelle weiter. Zwischendurch muss Wojtek eine große Lieferung vom Hafen abholen, die neuen Kühlgeräte anschließen und dabei immer ein offenes Ohr für die Insulaner haben. Wojtek und sein Laden sind das Herz der Insel. Und auch deshalb packen alle beim Umzug mit an.
21:45
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22:00
Die Fischerin Luise Petersen (Rosa Enskat) hat ihren Kindern ihren Fischkutter überschrieben. Luise war jahrelang mit ihrem Sohn Erik (Sammy Scheuritzel) ausgefahren, aber der will die Fischerei an den Nagel hängen und hat auch schon einen Käufer für den Pott gefunden. Schwester Suntje (Anima Schwinn) hingegen will Kutter, Fanglizenz und die Familientradition nicht aufgeben. Die Geschwister sind zerstritten. Luise Petersen bittet Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) um Mediation. Kurz darauf ist Suntje tot. Karin weiß: Wenn sie sich in die Arbeit der Usedomer Kripo einmischt, gibt es Ärger mit ihrem Neffen, Mordermittler Rainer Witt (Till Firit), und dessen Kollegin Ellen Norgaard (Rikke Lylloff), die wieder im Dienst ist. Karin will nichtsdestotrotz Luise Gewissheit darüber verschaffen, warum ihre Tochter sterben musste.
23:30
Hat Lothar Krüger nach einem schweren Unfall, bei dem eine Fahrradfahrerin verletzt wurde, Fahrerflucht begangen? Harry Möller und Dirk Matthies, die Lothar noch aus seiner Zeit als Wachhabender und Kollegen kennen, sind von seiner Unschuld überzeugt. Und das, obwohl sich Lothars Lebensverhältnisse nicht zum Besten entwickelt haben. Lothar hatte nach einem Lottogewinn die Uniform an den Nagel gehängt und sich einer fahrenden Theaterkompanie angeschlossen. Jetzt arbeitet er als Putzkraft auf einem Touristendampfer im Hamburger Hafen. Doch die Beweislast ist erdrückend, denn immerhin zeigt ein Handyfoto, dass mit Lothars Wagen der Unfall verursacht wurde. Als Fahrerin kommt aber auch Hilly Hansen, Lothars neue Lebensgefährtin, in Betracht. Und die hat Verbindungen in das Hamburger Rotlicht-Milieu. Die Kiez-Polizisten fragen sich allmählich: Wer ist eigentlich dieser Lothar Krüger? Harry Möller befindet sich in einer ungewohnten Situation, sie schiebt mit Hannes Krabbe Innendienst. Der wundert sich natürlich über die Gründe dieser Dienstplanänderung. Harry hat außer mit Frau Küppers mit niemandem über ihre Schwangerschaft gesprochen und so sicher ist sie sich ihrer Sache noch nicht.