18:00
18:45
Unglaubliche 20 Staffeln hat die Krimiserie "Notruf Hafenkante" schon auf dem Buckel. Und ab Mitte September gibt es die neuen Folgen von Nummer 21 zu sehen. Von Anfang an mit dabei ist Rhea Harder in der Rolle als Polizistin Franziska Jung, die von den Kolleginnen und Kollegen im Hamburger Kommissariat 21 meistens mit ihrem Spitznamen "Franzi" gerufen wird. Worauf man gespannt sein darf, wird die Schauspielerin verraten. Aufs Rote Sofa bringt die dreifache Mutter Rhea Harder jedoch auch Eindrücke einer Folge "Terra Xplore" mit, in der sie mit dem Psychologen Leon Windscheid über Druck, Erschöpfung und überhöhte gesellschaftliche Ideale gesprochen hat. Auch diese sehr persönlichen Gedanken wird sie mit den Zuschauer*innen dieser Sendung teilen.
19:30
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Das Ölfeld der Papes wächst rasant. Die Arbeiter hungern, den Bauern fehlt sauberes Wasser. Richard will helfen und weist Johanna auf die Versteigerung eines Seegrundstücks hin, dass das Frischwasser sichern könnte. Johanna mobilisiert die Bauern und findet mit Jakub einen engen Verbündeten unter den Arbeitern. Doch ein schwerer Arbeitsunfall erschüttert Johanna und das Dorf. Richard gesteht Johanna, dass er die Schuld er am Tod ihres Vaters trägt.
21:00
Johanna findet mit Tyler einen neuen Verbündeten im Kampf gegen die übermächtigen Papes. Sie verliert die Versteigerung des Seegrundstücks zwar gegen Wilhelm, doch das kommt ihn teuer zu stehen. Wilhelms Frau Elisabeth wittert eine Intrige. Die Stimmen der Arbeiter und Bauern werden lauter, als ein Todesfall das Dorf erschüttert. Johanna stellt sich offen gegen Wilhelm. Der Druck auf ihn wächst. Seine Tochter Luisa plant mit dem Ölbohringenieur Max die Flucht. Richard erfährt von Theis, dass er doch keine Alleinschuld am Tod von Johannas Vater trägt.
21:45
Wilhelm ist für den Tod von Johannas Vater verantwortlich, Richard ist unschuldig. Während Richard das erkennen muss, führen Johanna und Jakub die Arbeiter in einen Streik, der von Wilhelm brutal niedergeschlagen wird. Der Pakt zwischen Johanna und Tyler Robertson droht zu scheitern. Ein Raubmord macht allen Absprachen ein Ende. Johanna bleibt keine andere Wahl, als Wilhelm mit seinen eigenen Mitteln zu zerstören: Sie ist fest entschlossen, Wilhelms Ölbohranlagen in Flammen aufgehen zu lassen.
22:30
Johanna und Jakub geraten in die Fänge von Wilhelms Schlägern. Richard kommt zu Hilfe, doch Jakub wird schwer verletzt. Richard will nun endgültig dem Terror seines Vaters ein Ende setzen und kämpft an der Seite von Johanna. In einem erbitterten Ringen bringt Johanna Wilhelms Ölimperium zu Fall. Wilhelm enthüllt ihr gegenüber das Geheimnis der Feindschaft zwischen den Papes mit den Lamberts. Eine folgenschwere Explosion zerstört Luisas Traum von der Flucht aus dem Dorf, und Johanna sieht keinen Ausweg mehr, als das Dorf zu verlassen und ihren geliebten Richard zurückzulassen …
23:15
Parallel zur hochkarätig besetzten Serie "Schwarzes Gold" zeigt das NDR Fernsehen in dieser Dokumentation die wahre Geschichte des ersten Ölbooms in Deutschland. Dafür begibt sich Aaron Hilmer, Schauspieler der Serie "Schwarzes Gold", auf Spurensuche und reist nach Wietze. Die 8000-Seelen-Gemeinde im Landkreis Celle war einst Mekka der deutschen Ölindustrie und dient als historisches Vorbild für die Fiktionserie. Der Geologe Georg Hunäus führt hier 1858 die erste Ölbohrung Deutschlands durch. Danach dauert es noch ein paar Jahrzehnte, aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts stehen in dem kleinen Dorf Fördertürme dicht an dicht, Bohrloch reiht sich an Bohrloch. Ölgeruch liegt in der Luft. Die Pumpen laufen Tag und Nacht. Heute erinnert in dem kleinen Ort in Niedersachsen nur noch das Deutsche Erdölmuseum an diese ruhmreiche Zeit. Hier trifft Aaron Hilmer den Leiter des Museums, Stephan Lütgert. Von ihm erfährt er, wie der Ölboom das kleine Heidedorf verändert hat; wie die Deutsche Erdöl AG (DEA) zum führenden Erdölunternehmen in Wietze aufgestiegen ist und wie ab 1920 das Öl hier sogar in einem Bergwerk gefördert wird. Weitere Zeitzeug*innen und Historiker ergänzen die Dokumentation mit ihren Erinnerungen und Expertisen. Darunter Edmund Klebe, der Urenkel eines sogenannten Ölmillionärs, einem Großbauern, auf dessen Land Ölquellen erschlossen wurden. Auch die gebürtige Wietzerin Ruth Neumann erinnert sich an die Zeit des Ölbooms. Sie hat ihre Ausbildung als Stenotypistin bei der DEA gemacht und jahrelang für den Betriebsrat des Unternehmens gearbeitet. Ebenfalls in Wietze lebt noch heute Udo Tiedemann. Er wird von vielen "der letzte Ölscheich von Wietze" genannt und erzählt von seinem eigenen Bohrbetrieb, den er noch bis 1966 geleitet hat.