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Die Fälle ziehen sich durch die Bundesrepublik Deutschland wie eine Kette des Schreckens: verschwundene junge Frauen, Vergewaltigungen, Mord. In den Jahren von 1968 bis 1986 gibt es eine Reihe von Kapitaldelikten an Frauen, die bis heute ungelöst sind. Dem ehemaligen Chef des Hamburger LKA, Reinhard Chedor, lassen die Schicksale der vermissten und getöteten Frauen keine Ruhe. Ihre Angehörigen suchen bis heute nach Antworten. Chedor beschäftigt eine Frage: Hat Kurt-Werner Wichmann, der sogenannte "Göhrde-Mörder" noch viel mehr Menschen umgebracht als bislang bekannt? Die Jagd auf Kurt-Werner Wichmann ist für ihn zu einer Lebensaufgabe geworden. Denn Chedor war Teil des sogenannten Kernteams um den ehemaligen Ermittler Wolfgang Sielaff. Die private Ermittlergruppe konnte das Verschwinden von Sielaffs Schwester Birgit Meier aufklären. Ihr gelang damit, woran die ermittelnden Behörden bis dahin gescheitert waren: 2017 fand das Team unter Wichmanns ehemaliger Garage vor laufenden NDR Kameras die Knochen von Birgit Meier, knapp 30 Jahre nach deren Verschwinden. Die NDR Dokumentation "Eiskalte Spur" zeigte daraufhin die vielen Ermittlungspannen, die bis dahin den Fall begleitet hatten. Inzwischen steht für die Polizei auch fest, dass Kurt-Werner Wichmann, der sich bereits 1993 in Untersuchungshaft erhängt hatte, für die beiden Doppelmorde im Staatsforst Göhrde verantwortlich ist, die 1989 bundesweit Schlagzeilen machten. Nach dem spektakulären Knochenfund hat die Polizei das gesamte Grundstück des Friedhofsgärtners umgegraben und stieß auf mehr als 400 Fundstücke, darunter Damenhandtaschen und Damenschuhe, die bis heute niemandem zuzuordnen sind. Auch darüber hinaus finden sich viele Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei Kurt-Werner Wichmann um einen regelrechten "Menschenjäger" handeln könnte, der bundesweit hinter zahlreichen Cold Cases stecken könnte. Und dafür, dass es einen Mittäter gibt, der heute noch lebt. Die Polizei Lüneburg hat bundesweit Dienststellen gebeten, sich bei ihnen zu melden, ob Wichmann für weitere Cold Cases verantwortlich sein könnte. Doch einen Ermittlungserfolg können sie bis heute nicht vermelden. Reinhard Chedor aber gibt nicht auf: Er hat ein neues Team aus Journalist*innen und dem renommierten Rechtsmediziner Klaus Püschel zusammengestellt. Sie überprüfen, welche bis heute unaufgeklärten Mordserien mit Wichmanns Bewegungsprofil und Modus Operandi in Einklang zu bringen sind und stoßen auf überraschende Hinweise im gesamten Bundesgebiet. Die True-Crime-Serie zeigt nicht nur die unermüdliche Arbeit des privaten Ermittlungsteams, sondern auch, welche strukturellen Hindernisse Polizeiarbeit bei derartigen Verbrechen bis heute erschweren.
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Die Fälle ziehen sich durch die Bundesrepublik Deutschland wie eine Kette des Schreckens: verschwundene junge Frauen, Vergewaltigungen, Mord. In den Jahren von 1968 bis 1986 gibt es eine Reihe von Kapitaldelikten an Frauen, die bis heute ungelöst sind. Dem ehemaligen Chef des Hamburger LKA, Reinhard Chedor, lassen die Schicksale der vermissten und getöteten Frauen keine Ruhe. Ihre Angehörigen suchen bis heute nach Antworten. Chedor beschäftigt eine Frage: Hat Kurt-Werner Wichmann, der sogenannte "Göhrde-Mörder" noch viel mehr Menschen umgebracht als bislang bekannt? Die Jagd auf Kurt-Werner Wichmann ist für ihn zu einer Lebensaufgabe geworden. Denn Chedor war Teil des sogenannten Kernteams um den ehemaligen Ermittler Wolfgang Sielaff. Die private Ermittlergruppe konnte das Verschwinden von Sielaffs Schwester Birgit Meier aufklären. Ihr gelang damit, woran die ermittelnden Behörden bis dahin gescheitert waren: 2017 fand das Team unter Wichmanns ehemaliger Garage vor laufenden NDR Kameras die Knochen von Birgit Meier, knapp 30 Jahre nach deren Verschwinden. Die NDR-Dokumentation "Eiskalte Spur" zeigte daraufhin die vielen Ermittlungspannen, die bis dahin den Fall begleitet hatten. Inzwischen steht für die Polizei auch fest, dass Kurt-Werner Wichmann, der sich bereits 1993 in Untersuchungshaft erhängt hatte, für die beiden Doppelmorde im Staatsforst Göhrde verantwortlich ist, die 1989 bundesweit Schlagzeilen machten. Nach dem spektakulären Knochenfund hat die Polizei das gesamte Grundstück des Friedhofsgärtners umgegraben und stieß auf mehr als 400 Fundstücke, darunter Damenhandtaschen und Damenschuhe, die bis heute niemandem zuzuordnen sind. Auch darüber hinaus finden sich viele Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei Kurt-Werner Wichmann um einen regelrechten "Menschenjäger" handeln könnte, der bundesweit hinter zahlreichen Cold Cases stecken könnte. Und dafür, dass es einen Mittäter gibt, der heute noch lebt. Die Polizei Lüneburg hat bundesweit Dienststellen gebeten, sich bei ihnen zu melden, ob Wichmann für weitere Cold Cases verantwortlich sein könnte. Doch einen Ermittlungserfolg können sie bis heute nicht vermelden. Reinhard Chedor aber gibt nicht auf: Er hat ein neues Team aus Journalist*innen und dem renommierten Rechtsmediziner Klaus Püschel zusammengestellt. Sie überprüfen, welche bis heute unaufgeklärten Mordserien mit Wichmanns Bewegungsprofil und Modus Operandi in Einklang zu bringen sind und stoßen auf überraschende Hinweise im gesamten Bundesgebiet. Die True-Crime-Serie zeigt nicht nur die unermüdliche Arbeit des privaten Ermittlungsteams, sondern auch, welche strukturellen Hindernisse Polizeiarbeit bei derartigen Verbrechen bis heute erschweren.
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Die Fälle ziehen sich durch die Bundesrepublik Deutschland wie eine Kette des Schreckens: verschwundene junge Frauen, Vergewaltigungen, Mord. In den Jahren von 1968 bis 1986 gibt es eine Reihe von Kapitaldelikten an Frauen, die bis heute ungelöst sind. Dem ehemaligen Chef des Hamburger LKA, Reinhard Chedor, lassen die Schicksale der vermissten und getöteten Frauen keine Ruhe. Ihre Angehörigen suchen bis heute nach Antworten. Chedor beschäftigt eine Frage: Hat Kurt-Werner Wichmann, der sogenannte "Göhrde-Mörder" noch viel mehr Menschen umgebracht als bislang bekannt? Die Jagd auf Kurt-Werner Wichmann ist für ihn zu einer Lebensaufgabe geworden. Denn Chedor war Teil des sogenannten Kernteams um den ehemaligen Ermittler Wolfgang Sielaff. Die private Ermittlergruppe konnte das Verschwinden von Sielaffs Schwester Birgit Meier aufklären. Ihr gelang damit, woran die ermittelnden Behörden bis dahin gescheitert waren: 2017 fand das Team unter Wichmanns ehemaliger Garage vor laufenden NDR Kameras die Knochen von Birgit Meier, knapp 30 Jahre nach deren Verschwinden. Die NDR Dokumentation "Eiskalte Spur" zeigte daraufhin die vielen Ermittlungspannen, die bis dahin den Fall begleitet hatten. Inzwischen steht für die Polizei auch fest, dass Kurt-Werner Wichmann, der sich bereits 1993 in Untersuchungshaft erhängt hatte, für die beiden Doppelmorde im Staatsforst Göhrde verantwortlich ist, die 1989 bundesweit Schlagzeilen machten. Nach dem spektakulären Knochenfund hat die Polizei das gesamte Grundstück des Friedhofsgärtners umgegraben und stieß auf mehr als 400 Fundstücke, darunter Damenhandtaschen und Damenschuhe, die bis heute niemandem zuzuordnen sind. Auch darüber hinaus finden sich viele Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei Kurt-Werner Wichmann um einen regelrechten "Menschenjäger" handeln könnte, der bundesweit hinter zahlreichen Cold Cases stecken könnte. Und dafür, dass es einen Mittäter gibt, der heute noch lebt. Die Polizei Lüneburg hat bundesweit Dienststellen gebeten, sich bei ihnen zu melden, ob Wichmann für weitere Cold Cases verantwortlich sein könnte. Doch einen Ermittlungserfolg können sie bis heute nicht vermelden. Reinhard Chedor aber gibt nicht auf: Er hat ein neues Team aus Journalist*innen und dem renommierten Rechtsmediziner Klaus Püschel zusammengestellt. Sie überprüfen, welche bis heute unaufgeklärten Mordserien mit Wichmanns Bewegungsprofil und Modus Operandi in Einklang zu bringen sind und stoßen auf überraschende Hinweise im gesamten Bundesgebiet. Die True-Crime-Serie zeigt nicht nur die unermüdliche Arbeit des privaten Ermittlungsteams, sondern auch, welche strukturellen Hindernisse Polizeiarbeit bei derartigen Verbrechen bis heute erschweren.
01:15
War die Spusi schon da? Diesen Satz kennt man aus diversen "Tatort"-Folgen und anderen Krimireihen. Sie sind einfach unverzichtbar, wenn es um die Aufklärung eines Verbrechens geht: die Spurensicherer. "Die Nordreportage" begleitet zwei Kriminaltechniker*innen zu Tatorten in Hamburg. Dabei wird gezeigt, was mit den aufgenommenen Spuren hinterher in den Laboren passiert und wie diese ausgewertet werden, um dem Täter oder der Täterin im wahrsten Sinn des Wortes auf die Spur zu kommen. Die Methoden der Kriminellen und auch der Spurensicherung werden immer ausgefeilter. Von der daktyloskopischen Untersuchung bis hin zur Untersuchung im Klima- oder Bedampfungsschrank, oft sind es genau diese "Treffer", die die Ermittler auf die richtige Spur bringen. Nur so ist eine Rekonstruktion des Tathergangs möglich. Oder die Ergebnisse dienen vor Gericht als wichtiges Beweismittel. "Die Nordreportage" zeigt unterschiedlichste Tatorte. Was lässt sich ermitteln? Die Spurensicherer untersuchen einen aufgebohrten Tresor in einer Wohnung im Hamburger Viertel Pöseldorf und finden diverse Spuren. Können sie dem verzweifelten Mieter am Ende helfen? In dessen Abwesenheit wurden die Räume von einer Fremdperson bewohnt, Im Film dreht es sich auch um einen Marihuana-Fund, der im Labor untersucht wird, und einen Pkw, der gefasert wird, um herauszufinden, wer bei einem Delikt wirklich am Steuer saß. Gezeigt werden noch diverse andere Fälle. Egal um welchen Einsatz es sich handelt, egal wie emotional die Einsätze zum Teil sind, die Kriminaltechniker oder "Spusi", wie sie liebevoll genannt wird, darf keine Spur übersehen und muss jeden Tatort akribisch untersuchen. Wichtig immer: Ruhe bewahren und den Überblick behalten! Und das jedes Mal aufs Neue. "Die Nordreportage" zeigt, wie hochkonzentriert und genau die Spurensicherer arbeiten müssen und blickt hinter die Kulissen in die Labore des Polizeipräsidiums, in denen die Spuren ausgewertet werden. Denn nur wenn sie gründlich arbeiten, hilft es oftmals, die Täter zu finden.
01:45
Sie haben ihre Strafe längst abgesessen, doch laut richterlichem Beschluss sind sie zu gefährlich, um entlassen zu werden. Deshalb kommen die Straftäter in die Sicherungsverwahrung. "Die Nordreportage" zeigt exklusiv den Alltag in dieser besonderen Abteilung des Gefängnisses in Meppen, in der acht Männer verwahrt werden. Einer der Verwahrten: Uwe L. Der 61-Jährige hat schon 31 Jahre im Gefängnis verbracht, die letzten 21 davon am Stück. Bereits im Gerichtsurteil wurde entschieden, dass er "wegen besonderer Schwere der Schuld" nach dem Verbüßen der Haftstrafe in Sicherungsverwahrung muss. Auf 25 Quadratmetern lebt er hier mit seinen Wellensittichen und kocht selbst. Das Besondere: Einmal pro Woche hat er Ausgang. Thomas F. sitzt seit 13 Jahren hier. Drei Gutachten wurden gemacht, mit dem Ergebnis, dass er weiter im Gefängnis bleibt. Der 53-Jährige saß vorher bereits sechseinhalb Jahre in Haft. Sein Alltag besteht aus nicht viel mehr als Essen und Schlafen: "Jeder Tag ist der gleiche Tag, es ist tagein tagaus das Gleiche." Zehn Vollzugsbeamtinnen und -beamte sind im Schichtsystem für die acht Verwahrten zuständig. Der 47-jährige Jens Klene arbeitet seit 18 Jahren in der Justizvollzugsanstalt, seit einem Jahr in der Sicherungsverwahrung: Er bewacht und kontrolliert, ist aber auch für die Versorgung und Betreuung zuständig. "Die Nordreportage" bietet einen Einblick in einen Ort, den nur die wenigsten Menschen gesehen haben, und zeigt das Leben hinter Gittern, den Alltag in der Sicherungsverwahrung der JVA Meppen.
02:15
Das Politik-Magazin geht Missständen nach und dokumentiert die Folgen - hintergründig, engagiert und pointiert.
02:45
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
03:15
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
03:45
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.