04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Philipp Hanf lebt mit der Diagnose ALS, einer noch nicht heilbaren Krankheit, die sein Leben radikal verändert hat. Doch statt sich zurückzuziehen, nimmt er die Herausforderung an, sucht bewusst Lebensfreude in den kleinen Momenten: mit einem guten Buch, draußen in der Natur, mit seinem Hund. Und er spricht offen über die Erkrankung, seinen Alltag, seine Ängste. Schreibt sogar ein Buch über seine Diagnose: "Wer stirbt denn nicht?". Familie und Freunde unterstützen ihn, denn ohne fremde Hilfe geht nichts. Auch ein Grund, warum Cassandra Menten seit drei Jahren als Pflegebegleiterin an seiner Seite steht. Gemeinsam erzählen sie von Vertrauen, Nähe und den kleinen Momenten, die plötzlich große Bedeutung bekommen. Eine bewegende Geschichte über Würde, Zusammenhalt und Lebenswillen.
06:00
Bert mischt Farben: aus Rot und Blau wird Violett, aus Gelb und Rot wird Orange. Ernie soll herausfinden, was aus Blau und Gelb wird. Aber da ist die gelbe Farbe leer. Kurzerhand nimmt Ernie Berts gelbe Hand und zerrt sie unter den blauen Hahn. Mimi (7) und Leo (8) treffen die Berliner Künstlerin Amelie von Wulffen und sprechen mit ihr über das von ihr gemalte Bild von einer Zitronenfamilie. Hat das Zitronenkind schlechte Laune? Und wenn ja, warum? Außerdem ist Krümelmonster "Krümel-Kid" in der gleichnamigen "Sesamstraßen"-Parodie des Hollywoodklassikers "Karate Kid". Darin lernt Krümelmonster, wie fleißig man als Schüler üben muss, um irgendwann ein Meister zu werden. Und Kiwi möchte die Äpfel seines Baumes nicht mit Strit und den anderen Waldbewohnern teilen.
06:20
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
06:35
Wohnung verzweifelt gesucht: Familien, Alleinerziehende, Senioren oder Studierende: Viele finden einfach nichts Bezahlbares. Die Zahl der Sozialwohnungen schrumpft seit Jahren und gebaut wird auch zu wenig. Und das bei wachsender Bevölkerung und damit größerer Nachfrage. Das Ergebnis: Mietpreise, die längst nicht mehr nur in beliebten Großstädten auf Rekordniveau klettern. Wo Wohnraum knapp ist, kann die Not der Mieter leicht ausgenutzt werden. Einige Eigentümer lassen sich Tricks einfallen, um noch mehr Profite zu erwirtschaften. Horrende Nebenkostenabrechnungen, die sich selten belegen lassen, oder verkommene Wohnhäuser, in die nicht mehr investiert wird, machen Mietern zusätzlich das Leben schwer. Die Wohnungsnot ist größer denn je, die Nachfrage ist riesig, aber keiner will mehr bauen. Die Zahl der beantragten Baugenehmigungen ist auf Talfahrt. Statt reger Bautätigkeit herrscht vielerorts Stillstand. Ein Grund: hohe Baukosten. Aber steckt noch etwas anderes dahinter? Moderator Jo Hiller ist gemeinsam mit seinem Team den Tricks der Branche auf der Spur. Wie schlimm ist die Situation wirklich? Welche Alternativen gibt es? Die Macher von "Markt" gehen den Problemen rund um Mieten und Bauen auf den Grund, hinterfragen Praktiken und werfen einen kritischen Blick auf die Branche. Eine spannende Recherche mit teilweise erschreckenden Ergebnissen.
07:20
Valerie plant ihre Zukunft: Mit dem erhofften Geldsegen aus ihren Aktien will sie eine Eigentumswohnung kaufen. Simon träumt von einem gemeinsamen Zuhause, doch Valerie erteilt ihm eine schroffe Absage - ihr Leben mit einem Ziegenhirten teilen? Niemals! Als sie ausgerechnet Simons Dachgeschoss kaufen und ihn rauswerfen will, eskaliert die Situation. Julius und Richard sabotieren erfolgreich Victorias Vortrag über inklusives Wohnen. Als Victoria den manipulierten Kalender entdeckt, ist sie fassungslos. Richard sät derweil bei Aufsichtsrat Gerd Zweifel an Victorias Zurechnungsfähigkeit. Ellie steht vor einer Bewährungsprobe: Sie hat eigenmächtig das Lunch-Buffet in Steaks á la Minute umgewandelt. Als Victorias Skandal-Vortrag zu Verzögerungen führt, droht der Lunch im Desaster zu enden. Kann Ellie die Katastrophe noch abwenden? Lou und Daniel geraten wegen Jess in einen heftigen Streit, der Lou schmerzhaft bewusst macht, was ihr wirklich fehlt.
08:10
Erik gelingt es, mit Yvonnes Unterstützung Alexander Herrmann für seinen Podcast zu gewinnen. Bei einer anschließenden Podcast-Wanderung kann er Alexander Herrmann mit spannenden Geschichten aus Bichlheim begeistern und ihm die eine oder andere interessante Antwort entlocken. Erik freut sich mit Yvonne über den Erfolg und träumt in der Nacht, dass ihm ein Preis für den besten Podcast Deutschlands verliehen wird. Doch dann macht er eine überraschende Entdeckung, die seine Welt ins Wanken bringt. Kilian wird von einer Erinnerung an Fanny verunsichert. Auf der Suche nach Antworten will er mit Fanny reden, was Lariassa in Panik versetzt. Um ihn nicht zu verlieren, gibt sie vor, sie habe Unterleibsschmerzen und mache sich Sorgen um ihr gemeinsames Baby. Sophia will Christoph weiter eifersüchtig machen. Ein gezielt eingefädeltes Treffen mit Yannik bleibt nicht ohne Wirkung, Christoph versetzt dies einen Stich. Yannik erkennt unterdessen, dass Sophia ihn nur benutzt, und stellt sie verärgert zur Rede.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
11:40
Wisent-Dame Krega wird stolze Mutter eines putzmunteren Kalbs. Braunbär Willi wird auf Diät gesetzt. Und das Auerwild ist in heller Aufregung wegen eines Fototermins. Richard, der kleine Poitou-Esel, bekommt Besuch vom Tierarzt. Baby-Boom bei Familie Wisent Es gibt Nachwuchs bei Familie Wisent. Obertierpflegerin Alexandra Urban hat den richtigen Riecher: eine Geburt bei Tageslicht, das erlebt auch die erfahrene Tierpflegerin nur sehr selten. Sie ist dabei, als das Wisent-Kalb Krilka geboren wird. Braunbär auf Diät Willi hat Bärenhunger, doch leider darf er nicht das Übliche fressen. Der Braunbär hat nämlich Darmprobleme. Deshalb gibt es extra für ihn ein "französisches Frühstück", gefüllt mit Medizin. Zum Schokocroissant kann Leckermaul Willi nicht nein sagen, trotz der Füllung. Fotoshooting beim Auerwild Aufregung bei Auerhenne Svenja. Ein Fototermin steht an. Sven, der Hahn, schmeißt sich schon den ganzen Morgen in Pose. Schließlich geht um gutes Aussehen und den perfekten Auftritt! Das Auerwild hat ein Shooting mit der Fotografin des Parks, Angela Kraft. Tierpfleger-Azubi Jörg Bruno Grabbert mimt ihren Assistenten, der den balzenden Sven bei Laune halten soll. Arztvisite bei den Poitou-Eseln Poitou-Esel Richard ist erst wenige Wochen alt und hat eine Bauchnabelentzündung. Tierärztin Nadine Buzuhn ist auf Visite im Wildpark Lüneburger Heide und verordnet medizinische Rund-um-die-Uhr-Versorgung durch Tierpflegerin Silke Lohmann, damit der kleine Richard schnell wieder gesund wird.
12:25
Mirko Hoffmann kommt wieder nach Leipzig. Diesmal, um seinem Bruder Dr. Kai Hoffmann um eine Unterschrift zu bitten, damit er Geld vom Konto der Mutter abheben kann. Er ist bankrott, weil er seine Mutter lange pflegen musste. Während des Gesprächs mit Kai kippt Mirko plötzlich um. Bei der Untersuchung stellt Dr. Roland Heilmann nur unspezifische Symptome fest. Dann, kurz nachdem Mirko den Abschiedsbrief seiner Mutter an Kai liest, erleidet er einen epileptischen Anfall, der kein Ende findet. Mirko muss schließlich ins künstliche Koma versetzt werden. Während Roland verzweifelt nach der Grunderkrankung sucht, gesteht Kai seiner Partnerin Prof. Maria Weber den wahren Grund für das Zerwürfnis zwischen ihm und Kai. Kris Haas hilft Fadila Awad im RTW, ihr Kind zu entbinden. Während das Erlebnis bei Kris ein großes Glücksgefühl verursacht, fällt es Fadila schwer, das Neugeborene anzunehmen. Sie wurde bei der Flucht aus Syrien von ihrem Mann getrennt und befürchtet, dass er im Mittelmeer ertrunken sein könnte.
13:10
Gabi Bähr, die Mutter von Elias Bähr, wird von ihrem Neffen Fiete Petersen für eine Nachsorgeuntersuchung ins Johannes Thal Klinikum gebracht. Obwohl sich Elias' Mutter angeblich viel besser fühlt, muss er eine beunruhigende Entdeckung machen. Auch Ausbilder Dr. Niklas Ahrend und Chefärztin Prof. Patzelt bestätigen, dass Gabi Bährs Herzerkrankung zurückgekehrt ist und sie schnell operiert werden muss. Gabi nimmt die Diagnose gefasst auf, will sich nicht weiter damit beschäftigen und bittet Elias und Fiete, es genauso zu halten. Elias möchte sich damit ablenken, dass er bei Fiete ein mysteriöses Symptom untersucht. Doch die Sorge um seine Mutter holt ihn bald ein und kanalisiert sich in großem Misstrauen gegenüber Vivi, die bei der geplanten Herz Operation assistieren soll. Antonia Menzel taucht nicht zum ersten Mal in der Notaufnahme des JTKs auf. Dr. Franziska Ruhland ist diese Patientin von früheren Besuchen nur allzu gut bekannt, aber sie muss sich erst um akutere Fälle kümmern. Dieses Mal ist sich Antonia allerdings sicher, einen Herzinfarkt erlitten zu haben und dringend Hilfe zu benötigen. Die Assistenzärzte Tom Zondek und Mikko Rantala, die zu mehr selbstständigen Handeln aufgerufen wurden, nehmen sich der Patientin an und kommen zum vermeintlich gleichen Ergebnis wie sie. Zum Glück greift Franziska rechtzeitig ein! Unterdessen möchte Wolfgang Berger Julia und Vivi ein Wellness Wochenende spendieren, damit sie den geplatzten Tauchurlaub nachholen können. Es scheint aber, als könne niemand sonst den bereits eingeplanten Tagungsbesuch übernehmen. Da muss Berger kreativ werden.
14:00
Unterwegs auf dem Ostseeküsten-Radweg von Rügen bis nach Usedom. 120 Kilometer liebliche Natur und grandiose Ausblicke! Der Reisende kann entlang dieses Weges interessante Menschen und ihre faszinierenden Geschichten entdecken. Für den Stralsunder Knut Kuntoff ist Radfahren die zweitschönste Fortbewegungsart. Mit flottem Rennrad geht`s zur Arbeit in den Hafen von Altefähr, dort tauscht er den Flitzer gegen einen schrottreifen Drahtesel für die vielen Wege in seiner Segelschule und Charterstation. Sylvia Matt verteilt in ihrem Garten Am Bodden direkt am Ostseeradweg Straßenmalkreide an die Nachbarskinder, denn die lieben es, den Asphalt des Radwegs mit Bildern zu verzieren. André Carls baut in Greifswald einen Mountainbike-Parcours für Jugendliche und Kinder auf. In einem U-Boot mit Fahrradantrieb rollen Ingbert Völker und Holger Bengs durch die Landschaft, ein effektvoller Eigenbau für Radfahr-Showeinlagen auf der Strandpromenade von Bansin und Heringsdorf. Schwer in die Pedale treten muss Mateusz Laszkiewicz. Er wohnt in Polen und pendelt auf dem Ostseeküsten-Radweg nach Ahlbeck. Mateusz ist Barkeeper in der letzten Strandbar vor der Grenze. Wer weiter will, kann auch die Fahrradfähre von Kamminke nach Ueckermünde nehmen, die von Kapitän Thomas Köhn und Bootsfrau Maria Himpel durchs Stettiner Haff gesteuert wird.
15:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
15:10
Hubert und Girwidz beobachten eine Frau, die ins Haus von Architektin Nicole Jansen einsteigen will. Die Frau sagt, dass sie einen Termin hat und die Klingel defekt sei. Im Haus stellen Hubert und Girwidz fest, dass Architektin Nicole Jansen so oder so nicht mehr hätte aufmachen können. Sie ist mit einem Armbrustpfeil erschossen worden. Vieles spricht für den Ehemann als Täter, doch Robert Jansen hat ein handfestes Alibi: Er war die ganze Nacht mit Sabine Kaiser zusammen. Der Revierchefin ist es natürlich sehr unangenehm, dass sie im Zuge der Ermittlungen ihr Privatleben vor den Kollegen ausbreiten muss. Zudem wusste sie gar nicht, dass Robert Jansen verheiratet ist.
16:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
16:15
In "Gefragt - Gejagt" mit Alexander Bommes tritt ein Team von vier Kandidatinnen und Kandidaten gegen ein Superhirn - die "Jägerin" oder den "Jäger" - an. Sie sind alle ausgewiesene Quizprofis.
17:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
17:10
Seebärin Hexe braucht eine Extraeinladung. Nachwuchs bei den Roten Riesenkängurus. Indische Hulman-Affen: kein Chicorée für die Kleinsten.
18:00
In einer 15-minütigen Ausgabe zeigt das NDR Fernsehen ein regionales Magazin über wichtige Themen in Mecklenburg-Vorpommern - live und vor Ort. Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
18:15
Egal ob Haus, Wohnung, oder WG-Zimmer, dort wo zwischen Kleidung, Möbelstücken, Küchenutensilien das Chaos tobt, ist sie gefragt: Ordnungscoach Conni Köpp. Ganz besonders jetzt im Frühling, wenn bei vielen Menschen der sogenannte Frühjahrsputz ansteht. Sie weiß aus Erfahrung, viele Menschen sammeln, horten oder hüten Dinge über Jahre und Jahrzehnte, die sie gar nicht mehr brauchen, die sie nicht loslassen und schließlich nicht mehr überblicken können - das Ergebnis: Chaos und Unordnung. Seit 20 Jahren räumt Ordnungscoach Conni Koepp mit ihrem Unternehmen Wohnkosmetik in Hamburg und im Umland auf. Die gebürtige Hamburgerin beschreibt sich als "Profilerin" von Wohnungen und Zimmern, geht auf Spuren- und Geschichtensuche, öffnet die Menschen, räumt somit auch in deren Köpfen auf und schafft Struktur. Ihre Mission ist ganz klar: aussortieren und Ordnung schaffen. Conni Köpp kommt mit Menschen in Kontakt, die zwischen zu vielen Sachen feststecken, denen es schwerfällt, Dinge loszulassen. Manchmal, so sagt sie, fehlt auch einfach nur das Händchen für Gemütlichkeit. Das sind dann die einfachen Fälle. Sie kommt zu Singles, Paaren, Familien, die festgefahren sind - im zu viel, im Chaos, in Geschichten von gestern. Der Abschied von Dingen ist oft nur der sichtbare Teil. Bei vielen geht es dabei um Mut, Scham und Entscheidungen: Was braucht man wirklich, um sich zuhause zu fühlen? Dabei muss Conni stets einen Spagat schaffen zwischen Mitfühlen mit ihren Klienten und ihren Geschichten und dem Aussortieren und Ordnung schaffen, kurzum zwischen emotionalem und materiellem Chaos. "Die Nordreportage" begleitet Conni Köpp bei ihren Einsätzen im Chaos und erlebt mit, wie sie Menschen mit Einfühlungsvermögen, Strukturiertheit und Tipps und Tricks weiterhilft, damit die sich in ihren eigenen vier Wänden wieder wohlfühlen.
18:45
Gast DAS! Rote Sofa: Sarah Tacke, Journalistin und Juristin Elke Büdenbender, die deutsche First Lady, gab Sarah Tacke noch zu deren Schulzeit den Rat, später Jura zu studieren. Büdenbender, ebenfalls Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) wurde so zu einem Vorbild für die heute 44-jährige Sarah Tacke. Nach dem ersten Staatsexamen und ihrer Doktorarbeit absolvierte sie ein journalistisches Volontariat beim NDR. 2014 wechselte die gebürtige Oldenburgerin nach Mainz zum ZDF. Aktuell leitet Sarah Tacke die Redaktion Justiz und Recht und moderiert unter anderem das ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO". Ihr größter Antreiber, sagte Sarah Tacke in einem Interview, sei ihre Neugier.
19:30
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Natur ist nicht nur "irgendwo da draußen" in den Bergen, an exotischen Stränden oder im dichten Regenwald zu finden, sie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft, hat sich teilweise dem Leben des Menschen angepasst und bereichert es jeden Tag. Natur ist auch ein unverzichtbarer Bestandteil der Städte. Mit gut 1,8 Millionen Einwohner*innen ist Hamburg zwar die zweitgrößte Stadt Deutschlands, gehört aufgrund ihrer Fläche von 747 Quadratkilometern jedoch zu den am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt. Hamburgs Tierwelt hat weit mehr zu bieten als die bekannten Alsterschwäne, das "tierische Aushängeschild" der Stadt, und die Rothirsche im Duvenstedter Brook. Fast überall in der Stadt leben Tiere. Manche sind schwer zu entdecken, wie etwa Kreuzottern oder Zauneidechsen. Und Tiere, die weniger empfindlich sind und sich leichter an die Bedingungen in der Freien und Hansestadt anpassen können, suchen sich manchmal recht ungewöhnliche Lebensräume. So haben sich einige Graugänse eine Dachterrasse mit Aussicht auf einen Alsterkanal als Brutplatz auserkoren. Und Füchse haben sich auf dem Gelände des Flughafens Hamburg einen Bau gegraben. Dort sind sie gern gesehen, halten sie doch Vögel vom Flugbetrieb fern. Der Film zeigt die ungewöhnlichsten Plätze in Hamburg, wo Uhus brüten, Robben auf Sandbänken rasten und Biber im Gezeitenstrom der Elbe surfen.
21:00
Wie haben sich Jobs und die damit verbundenen Lebenswelten in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Das neue Geschichtsformat über Berufswelten taucht mit drei Pilotfolgen tief in die Arbeitswelten der Berufsfeuerwehr, von Lehrkräften und Landwirtinnen und Landwirten ein. Eine Mischung aus Reportage und Doku-Talk machen das Format besonders. Junge Berufstätige treffen auf langjährig Berufserfahrene und tauschen sich über den Job selbst und seinen Wandel aus. In einer gemeinsamen Runde sprechen sie nah, authentisch und berührend über damals und heute - über Herausforderungen, gesellschaftliche Veränderungen, eigene Erinnerungen und Erfahrungen. Hinzu kommen historische Fakten mit Bildmaterial aus verschiedenen Dekaden, die die Veränderung im Job bildstark erlebbar machen. Wie hat sich Arbeit gewandelt mit Blick auf technologischen Fortschritt, Gleichstellung oder auch Be- oder Entlastung? Mit einem attraktiven Storytelling will dieses Format gleichwertig Menschen in der ARD Mediathek und im NDR Fernsehen ansprechen. Wie hat sich der Lehrerberuf verändert? Von der strengen Autoritätsperson zum empathischen Wissensvermittler? Gymnasiallehrerin Anna-Sophie Polzer unterrichtet in Hannover Politik, Sport und Deutsch. Ihr Ziel: eine offene Lernatmosphäre ohne übermäßigen Leistungsdruck. Sie möchte, dass ihre Schülerinnen und Schüler sich wohlfühlen und mitdenken. An der Hauptschule in Salzgitter setzt Sedat Kayaoglu auf Nähe und Motivation. Im Sportunterricht macht er beim Judo mit den Zehntklässlern selbst mit. Er möchte zeigen, dass Vertrauen und Engagement mehr bewirken als reine Disziplin. Marieluise Hilger erzählt von ihren Jahren an einer Klosterschule, wo strenge Ordnung herrschte, und den wilden 1970er-Jahren an einer Mittelschule in Göttingen. Gudrun Radziwolek aus Bützow erlebte den Schulalltag sowohl in der DDR als auch nach der Wende in Westdeutschland und war überrascht, wie locker es dort zuging. Heute prägen iPads, Inklusion und künstliche Intelligenz das Klassenzimmer. Es sind aber auch die großen Herausforderungen durch Migration, denen sich Lehrkräfte stellen müssen. Und auch die Gewalt an Schulen hat insbesondere nach der Corona-Pandemie zugenommen. Schulen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft und Lehrerinnen und Lehrer müssen sich dem immer wieder neu stellen. "Job fürs Leben" ist eine Zeitreise, gespickt mit aktuellen Herausforderungen, Erinnerungen und einordnenden historischen Fakten. Und für alle Protagonisten ist der Beruf nicht nur einfach ein Beruf, sondern ein "Job fürs Leben".
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Isa und Gellert verteidigen den Fabrikbesitzer Jens Stahmer, der wegen eines Unfalls in seiner Fertigungshalle verklagt wird. Bei einer Explosion eines Kessels mit ätzender Säure sind fünf Arbeiter schwer verletzt worden. Sie verlangen Schadenersatz, der nicht gewährt wird, weil strittig ist, wer die Kosten zu tragen hat: Nach Aussage eines Zeugen hat Stahmer die Produktionsanlage wegen eines Großauftrags bewusst überlastet. Gellert, ein alter Freund des Fabrikanten, will nachweisen, dass ein fehlerhaft ausgelieferter Kessel die Explosion verursacht hat, und den Hersteller zur Verantwortung ziehen. Obwohl Gellert herausfindet, dass sein Freund ihm nicht die Wahrheit sagt, setzt er alles daran, den Prozess zu gewinnen. Isa hilft währenddessen der jungen Charlene Runge, genannt Charlie, die vom Schichtleiter einer Reinigungsfirma, in der sie als Putzfrau arbeitet, wegen Körperverletzung angezeigt wurde. Ihre Mandantin behauptet, den Mann aus Notwehr geohrfeigt und zu Boden gestoßen zu haben, weil er sie sexuell belästigt hatte. Doch dafür gibt es keine Zeugen. Was den Fall zusätzlich erschwert: Charlie hat wegen Computerbetrugs eine Haftstrafe abgesessen und ist gerade erst vorzeitig auf Bewährung entlassen worden. Hals über Kopf ist Isas verarmte Mutter Marion bei ihr eingezogen und macht sich sowohl in der Wohnung als auch in der Kanzlei "nützlich". Auf Verstärkung sind die Anwälte dringend angewiesen: Assistentin Yasmin verlässt das Team, weil sie endlich ihr Jurastudium abschließen will.
22:50
In den letzten Kriegsmonaten 1945 zwingt das Naziregime das besetzte Dänemark, rund 250.000 deutsche Flüchtlinge aufzunehmen. Die Menschen, überwiegend Frauen, Kinder und Alte, sind vor der Roten Armee vor allem aus Pommern, Ost- und Westpreußen geflüchtet und werden nun gewaltsam ins nördliche Nachbarland weitergeschoben. Viele von ihnen sind von der Flucht traumatisiert, ausgehungert und krank. 13.000 Menschen sterben kurz nach der Ankunft, darunter 7000 Kleinkinder unter fünf Jahren. Das kleine Land Dänemark mit gerade einmal vier Millionen Einwohnern sieht sich vor der größten humanitären Herausforderung seiner Geschichte: 250.000 Flüchtlinge müssen in kurzer Zeit in Schulturnhallen, Kirchengemeinden und Kasernen untergebracht, medizinisch versorgt und ernährt werden; während die dänische Bevölkerung selbst kaum genug zu essen hat und unter dem Terror der Besatzungsmacht leidet. Entsprechend schwanken die Dänen zwischen Deutschenhass und Mitleid: Die Geflüchteten kommen zwar aus Nazideutschland, sie sind "Feinde", aber sie haben alles verloren und brauchen Schutz und Hilfe. Nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 hofft Dänemark, die Flüchtlinge schnell abschieben zu können. Doch die Alliierten verweigern dies wegen der chaotischen Lage in den deutschen Besatzungszonen. Dänemark interniert die Flüchtlinge deshalb in Lagern und verhängt ein strenges Kontaktverbot. Man möchte verhindern, dass sie sich in Dänemark niederlassen, und vorbereitet sein, sie baldmöglichst gesammelt zurückzuschicken. Nach und nach etabliert sich ein organisiertes ziviles Leben in den Lagern mit gewählten "Bürgermeistern", Schulen und Freizeiteinrichtungen. Aber auch mit Umerziehung durch neue Schulbücher und Aufklärungsfilme. Die Versorgungslage und die gesundheitliche Situation der Menschen verbessern sich zusehends. Im November 1946, nach eineinhalb Jahren, verlassen die ersten Flüchtlinge Dänemark Richtung Westdeutschland. Der letzte Flüchtlingszug rollt am 15. Februar 1949. Vier überlebende Zeitzeugen, damals Kinder zwischen fünf und 15 Jahren, erinnern sich an dramatische Monate und den Sieg der Menschlichkeit. Die Schwestern Irmgard Ritgens (1930 - 2023) und Edith Cyrus (geb. 1937) flüchten im Februar 1945 mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern aus Königsberg, heute Kaliningrad. Über die Ostsee gelangen sie unter dramatischen Umständen nach Dänemark. Ein fremdes Land, wo angeblich "Milch und Honig fließen", wie sich Edith erinnert. Doch stattdessen krabbeln die Maden aus dem Limburger Käse und die Graupensuppe sieht aus "wie schon mal gegessen". Die Mädchen werden von Dänen bespuckt, bekommen aber auch kleine Geschenke durch den Stacheldrahtzaun gereicht und knüpfen zarte Kontakte mit den Kindern des Hausmeisters, trotz Fraternisierungsverbots. Später finden sie in Westdeutschland ihren vermissten Vater wieder und leben bis zu Irmgards Tod 2023 Haus an Haus in Eschweiler in Nordrhein-Westfalen. Elsbeth Schönrock (geb. 1933) flieht mit ihrer Mutter und ihrer Schwester aus Danzig. Sie erinnert sich an Wochen voller Angst, ehe sie am 1. Mai 1945 Kopenhagen erreichen. "Jetzt kann uns nichts mehr passieren, jetzt sind wir in Sicherheit", sagt die Mutter. Tragischerweise stirbt sie kurz darauf an den Folgen eines irrtümlichen alliierten Luftangriffs auf einen Flüchtlingszug im Bahnhof von Skjern. Ausgerechnet an dem Tag, als der Krieg in Dänemark endet. Elsbeth erinnert sich an die Entbehrungen im Lager, an die fehlende Intimsphäre in den engen Mehrbettzimmern. Aber auch an viele unbeschwerte Kindheitsmomente. Immerhin waren fast 50.000 der Geflüchteten Kinder, darunter viele Waisen. Einige blieben bis zu vier Jahre dort. Seit 1980 besucht Elsbeth jedes Jahr das Grab ihrer Mutter in Oksbøl. Für sie ein persönlicher "Glücksmoment". Jörg Baden (geb. 1939) und seine Familie fliehen unter russischem Beschuss von Warnemünde nach Kiel. Nur mit Mühe kann seine Mutter davon abgehalten werden, in Panik mit ihm und seinem Bruder an der Hand in die Ostsee zu springen. Jörgs Vater ist Flugzeugkonstrukteur bei Heinkel. Später kann er im Lager Oksbøl als Mathematiklehrer arbeiten, weshalb die Familie aus der Baracke in ein Steinhaus umziehen darf. Jörg erkrankt an Diphterie, die Ärzte im Krankenhaus in Haderslev retten ihn. Seine Mutter bekommt von Dänen unerlaubterweise ein Fahrrad geliehen, um den Sohn in der Klinik besuchen zu können. Jörg Badens Familie übersiedelt 1947 ins Rheinland. Jörg wird Lehrer für Englisch und Geschichte, er hat vier Kinder und sieht im Umgang der Dänen mit den deutschen Flüchtlingen "eine große humanitäre Leistung". Zwei seiner Töchter leben inzwischen in Dänemark. Das FLUGT Refugee Museum of Denmark Oksbøl in Westjütland ist zwischen 1945 und 1949 das größte Flüchtlingslager in Dänemark. Mit mehr als 35.000 Bewohnern gilt es vorübergehend als fünftgrößte Stadt des Landes. Auf dem ehemaligen Gelände findet sich neben dem Lagerfriedhof seit 2022 das FLUGT Refugee Museum of Denmark, das einerseits die Geschichte der deutschen Flüchtlinge in Dänemark aufarbeitet und andererseits Flucht als allgemeines Menschheitsthema behandelt. Jörg Baden hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier Schülergruppen aus ganz Europa seine persönliche Geschichte nahezubringen und bei Führungen über den Friedhof für innere Einkehr und ein friedliches Miteinander zu werben. Der Historiker John V. Jensen vom Varde Museumsverbund arbeitet als Kurator für das FLUGT Museum. Er hat die Geschichte der deutschen Flüchtlinge in Dänemark aufgearbeitet und vertritt eine differenzierte Sichtweise: "Wir Dänen waren weder großartig, so das jahrzehntelange Narrativ, noch waren wir unmenschlich, wie Kirsten Lylloff uns das attestiert hat", sagt er. Die dänische Ärztin und Historikerin hatte die Öffentlichkeit mit dem Vorwurf geschockt, die Mediziner Dänemarks hätten den Not leidenden deutschen Kriegsflüchtlingen bewusst die Hilfe versagt und so den Tod Tausender Kinder in Kauf genommen. Die dänische Gesellschaft, so Jensen, habe alles in allem die Aufgabe angenommen, die Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen. Man habe den großen Aufwand und die immensen Kosten als eine Art "verspätete dänische Kriegsanstrengung" gesehen, da das Land insgesamt glimpflich durch den Zweiten Weltkrieg gekommen sei. Jensen sagt, er habe bei seinen Recherchen ehemalige Flüchtlinge getroffen, die nie mehr nach Dänemark zurückkehren wollten. Ihm seien aber mehr Betroffene begegnet, die regelmäßig wiederkämen. Für diese Dokumentation wurden neben den ergreifenden Zeitzeugen-Interviews mit ihren Erinnerungen an ihre Flüchtlingskindheit private Fotos ausgewertet sowie Archivaufnahmen aus BBC-Nachrichtenfilmen für Dänemark (1945) und ein längerer "Informationsfilm" der dänischen Flüchtlingsverwaltung für die eigene Bevölkerung aus dem Jahr 1949. Außerdem steuert der Historiker John V. Jensen von den Varde Museen Informationen und Einschätzungen im O-Ton bei.
23:35
Was raubt uns die Nachtruhe? "Twist" spricht mit Kreativen, deren Kunst sich um Schlaflosigkeit dreht. Slam-Poetin Aylin Celik treiben viele Sorgen um, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen: Was tun gegen Rassismus? Werden junge Stimmen in der Politik gehört? In der Hamburger Elbphilharmonie tritt sie mit einer Montage aus Einschlafpodcast und kreisenden Gedanken auf. Die spanische Illustratorin Ana Penyas erzählt in ihrer Graphic Novel "En Vela" von Menschen, die nachts wach liegen, weil sie prekär leben. Für sie ist Schlaf ein Luxus - und Schlaflosigkeit eng verknüpft mit Armut. Der Roman "Der Schlaf der Anderen" von Tamar Noort spielt in einem Schlaflabor. Die Autorin kennt die Qual schlafloser Nächte aus eigener Erfahrung. Doch für sie ist es mehr als ein individuelles Problem: Es hat auch mit ungleich verteilter Care-Arbeit und Überlastung zu tun, wenn vor allem Frauen nachts schlecht schlafen. Die britische Künstlerin Kate McDonnell zeigt ihre große Installation "Night Tides" in London. Ihr Material: gebrauchte Hotelbettwäsche. Ihre Mission: Sie will Schlaflosigkeit enttabuisieren. Der Pariser Künstler Virgile Novarina hält Schlaf für vollkommen unterschätzt. Mit öffentlichen Schlafperformances in Schaufenstern wirbt der "Botschafter des Schlafes" dafür, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Er hält auch Vorträge in Gefängnissen und zeigt Inhaftierten, wie sie Schlaf als Moment der Freiheit nutzen können.