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TV Programm für NDR Mecklenburg-Vorpommern am 12.09.2026

Hamburg Journal 04:15

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

buten un binnen | regionalmagazin 04:45

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.

DAS! Rote Sofa 05:15

DAS! Rote Sofa

Talkshow

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren ein fundamentaler historischer Einschnitt, der die Weltpolitik tiefgreifend veränderte. Dr. Guido Steinberg hatte damals gerade seine Doktorarbeit über "Religion und Staat in Saudi-Arabien" abgeschlossen und wurde rasch zum gefragten Gesprächspartner in den Medien, weil er sich auch mit Osama bin Laden beschäftigt hatte. 25 Jahre danach gibt es mit dem Islamwissenschaftler und Nahostexperten Dr. Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin einen Blick auf die Folgen dieser Zäsur: Wie haben die Attentate die internationale Sicherheitspolitik verändert? Welche Bedrohungen gehen heute von islamistischem Terrorismus aus? Und welche Lehren wurden aus den Ereignissen von 2001 gezogen? Darüber wird Dr. Guido Steinberg auch auf dem Roten Sofa sprechen.

Die Nordreportage 06:00

Die Nordreportage: Arztmobil für Obdachlose

Reportage

Im Einsatz gegen die Kälte: Das ArztMobil fährt an den Wochenenden vier Hamburger Hotspots an, um dort vor Ort Wohnungslose medizinisch zu versorgen. "Wer die Not auf der Straße sieht, muss handeln!", bringt Julia Herrmann, eine der Gründerinnen der ehrenamtlichen Obdachlosenhilfe, das Motto des 35-köpfigen Teams auf den Punkt. Das ArztMobil Hamburg besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal sowie anderen engagierten Menschen. Sie behandeln vor allem jene, die oft übersehen werden und keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, zumeist ohne Nachweis von Krankenversicherung oder Personalien. Tee, Obst und vor allem ein offenes Ohr gehören bei ihrer Arbeit unbedingt mit dazu. Die Helfenden brauchen ein dickes Fell und starke Nerven, denn täglich sind sie mit traurigen Schicksalen und nicht selten auch einer großen Portion Hoffnungslosigkeit konfrontiert. Am S-Bahnhof Holstenstraße treffen Levke, Julia, Linus und Joni auf Leute mit offenen Wunden, Schnittverletzungen und Abszessen. Eine Patientin trauert um ihren kürzlich verstorbenen Lebensgefährten. Eine junge Frau beklagt sich lautstark über die Trennung von ihrem Freund, eine ältere Stammpatientin hat nach langer Zeit eine Wohnung in Aussicht. Auf der Reeperbahn versorgen Michael, Mae und Toni die aufgeplatzte Augenbraue eines stark alkoholisierten Mannes. Erkältungen, Entzündungen und Schmerzen können sie dank spendenfinanzierter Medikamente vor Ort lindern. Zudem versorgt das Küchenteam die wartenden Menschen mit Essenspaketen. Die Gruppe Elmshorner Suppenhühner um Martina Kramer verteilt am Wochenende gleich nebenan hausgemachte Suppen an Bedürftige. Die jüngsten Studien aus September 2022 sind alarmierend: Hamburg hat die höchste Wohnungslosenquote unter den deutschen Großstädten! In der Freien und Hansestadt hat jeder 100. Einwohner keine feste Bleibe oder lebt komplett auf der Straße, im Bundesdurchschnitt ist es nur jeder 500. Einwohner. Allein im Jahr 2022 starben mindestens 23 Wohnungslose auf Hamburgs Straßen. Wegen Ukraine-Krieg, Energiekrise und Inflation wird sich die Situation, da sind sich Experten einig, im anstehenden Winter noch einmal dramatisch verschärfen. Authentisch, nahbar, bewegend: "Die Nordreportage" begleitet engagierte Helferinnen und Helfer vom ArztMobil, die private Interessen und Freizeit zurückstellen, um sich am Wochenende für die vergessenen Menschen Hamburgs einzusetzen. Emotionale Lebensgeschichten, ein Blick auf das soziale Netz der Stadt und jene, die sonst ungesehen bleiben.

Die Nordreportage 06:30

Die Nordreportage: Mehrblick für alle

Reportage

Für Christiane Faude-Großmann ist es ein Grundrecht, "gut sehen zu können". Als sie in ihrem Arbeitsumfeld erlebt, dass viele Menschen gesellschaftlich isoliert sind, weil sie nicht gut sehen und sich keine Brille leisten können, gründete sie 2016 die Organisation Mehrblick. Ihre Kundinnen und Kunden sind nicht krankenversichert, manchmal obdachlos oder leiden unter Altersarmut. Die Idee kam der Gründerin, als sie ihre Stelle beim Diakonischen Werk in Hamburg antrat. Als Öffentlichkeitsbeauftragte führte sie Interviews mit Obdachlosen. Dabei fiel ihr auf, dass viele Probleme mit dem Sehen hatten. Sie begann Brillen zu sammeln, zunächst im Freundeskreis, dann im weiteren Umfeld. Schulen. Sie beklebte leere Schuhkartons mit ihrem selbst entwickelten Mehrblick-Logo. Dann sprach sie zahlreiche Optiker*innen für kostenlose Sehstärkemessungen an. Als zwei Optik-Firmen zusagten, startete sie mit vier Kisten voller Brillen. Damit Christiane Faude-Großmann die betreffenden Menschen auch erreicht, musste sie erst mal die Hürde für die Vermessungstermine verringern. Denn viele Bedürftige haben aufgrund ihrer sozialen Situation Hemmungen, ein Optikergeschäft zu betreten. Deshalb geht sie dorthin, wo sie mit ihnen ins Gespräch kommt: in soziale Einrichtungen, in denen Obdachlose und Arme Hilfe und Zuwendung finden, in Kleiderkammern, Essensausgaben, Unterkünften, Seemannsheimen. Mittlerweile hat sie mit 34 Freiwilligen knapp 3000 Bedürftigen in Hamburg durch kostenlose Sprechstunden und Brillenspenden geholfen. Mehrblick-Sprechstunden gibt es auch in Hannover, Berlin und neuerdings in Kiel. Das reicht Christiane Faude-Großmann allerdings nicht. Sie ist immer auf der Suche nach Sponsoren, Optikern und Augenärzten, denn ihr Ziel ist es, dass in Deutschland jeder Bedürftige "mehr sehen" kann!

Die Sendung mit der Maus 07:00

Die Sendung mit der Maus

Kindersendung

* Haferdrink Wie wird Haferdrink hergestellt? In einer Fabrik findet Armin heraus, wie aus Hafer, Wasser, Öl und Salz ein leckerer Haferdrink entsteht. Dabei lernt er auch etwas über die Geheimzutat, die unserer Spucke sehr ähnlich ist … * Nulli und Priesemut: Die Schwimmprüfung "Willkommen in der Schwimmschule Priesemut", ruft Priesemut seinem Freund Nulli zu. Heute will der kleine Hase am Badesee endlich schwimmen lernen und macht es schon ganz gut. Aber als sein Schwimmreifen Luft verliert, wird ihm angst und bang: Priesemut rettet seinen Freund und hilft ihm ans Ufer. Kurz darauf zappelt er selbst im Wasser. Wird ihm Nulli zur Hilfe eilen? * Seekühe: Wie leben sie? Im warmen Wasser der Atlantikküste vor Florida kann man hin und wieder besondere Tiere entdecken: Seekühe. Sie fühlen sich dort wohl, wo das Wasser schön warm ist und sie am Boden viel Seegras finden. Doch wenn es im Winter kälter wird, wandern Seekühe durch Buchten ins Landesinnere. Dort finden sie Quellen, aus denen schön warmes Wasser dringt. Das Maus-Team begleitet Biologin Leandra auf einer Tour durch diese Quellen und erfährt, was Seekühe mit Elefanten gemein haben. * Shaun das Schaf: Das Regal hängt schief Als Bitzer und der Farmer ein Regal aufhängen, treffen sie mit der Schraube ein Wasserrohr. Das bemerkt Bitzer allerdings erst, als der Farmer unter der Dusche steht: Durch den Druck schießt die Schraube aus der Wand und landet durch Shauns Wolle hindurch an einem Baum. Während Schaf Shirley probiert, Shaun zu befreien, ist Bitzer auf sich alleine gestellt: Er hat alle Hände voll zu tun, den Rohrbruch zu stoppen, das Regal wieder zu befestigen und eine gefährliche Kettenreaktion zu verhindern …

Sehen statt Hören 07:30

Sehen statt Hören

Infomagazin

Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.

Die Ratgeber 08:00

Die Ratgeber: Betrug mit gefälschten Inkasso-Briefen

Infomagazin

Die Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Inkassobescheiden, darüber sprechen und informieren "Die Ratgeber". Weitere Themen: Höhepunkt der Pilzsaison: Reporter Jens Kölker geht auf die Suche nach der Krausen Glucke. Wochenserie: Es geht ins schöne Trentino. Start am Gardasee. Tolle Herbstrezepte: Kürbisbrötchen und leckere Apfel-Cocktails. Test: Haustierroboter.

Tietjen campt 08:30

Tietjen campt: der Roadtrip - Wind, Wasser, Weitblick - Campingglück am Ijsselmeer

Reportage

Die vierte Staffel von "Tietjen campt - der Roadtrip" könnte auch "von der Nordsee an die Nordsee" überschrieben sein, denn es geht von Norderney nach Zeeland an die niederländische Küste. Etappenziel der dritten Folge für Bettina Tietjen und ihr VIP-Reisegruppe ist ungewöhnlich: ein Campingplatz wie ein riesiges Festivalgelände. Mit dabei: Schauspieler Sven Martinek, Box-Ikone Regina Halmich, Moderator Jochen Schropp, Olympiasieger Matthias Steiner und TV-Köchin Zora Klipp. Der dritte Morgen begrüßt die Camper im Emsland zwar mit Regen, doch die Laune ist bestens - perfektes Timing, um ernüchternde, aber wichtige To-dos abzuarbeiten: Toilette leeren und Grauwasser ablassen. Klingt unspektakulär? Stimmt - bis plötzlich nichts mehr passt, wie es soll. Dann heißt es: Alltag vergessen und willkommen in den Niederlanden! Matthias unterstützt Zora beim Einkaufen für das gemeinsame Abendessen. Die anderen entdecken inzwischen Giethoorn, ein idyllisches Dorf, das statt von Straßen vor allem von Grachten durchzogen ist. Bei einer Bootstour zeigt sich die niederländische Bilderbuchkulisse von ihrer schönsten Seite. Kein Wunder, dass Bettina, Sven, Regina und Jochen Schwierigkeiten haben, ihr Boot auf Kurs zu halten. Am Ziel dieser Etappe wartet ein niederländischer Campingplatz, der mit klassischen Stellplätzen nichts gemeinsam hat. Stattdessen: ein gigantisches Festivalgelände mit ungewöhnlichen Unterkünften, viel Natur und Freiluftkunst. Beim Abendessen mit Lichterketten und Kerzenschein wird es gemütlich und tiefsinnig.

Nordmagazin 09:00

Nordmagazin

Regionalmagazin

30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv

Hamburg Journal 09:30

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Schleswig-Holstein Magazin 10:00

Schleswig-Holstein Magazin

Regionalmagazin

Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh

buten un binnen | regionalmagazin 10:30

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.

Hallo Niedersachsen 11:00

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Die Nordreportage 11:30

Die Nordreportage: Hofgeschichten

Reportage

Die Neuen in den "Hofgeschichten": Familie Poppen und ihr Biolandhof mit Schweinen Auf Hof Sonnenschein im niedersächsischen Aurich hält Familie Poppen 400 Schweine. Jeden Morgen gibt es eine wichtige Routine: Füttern, Ausmisten und Stroh auffüllen. Außerdem kontrolliert Hofchef Hermann Poppen zusammen mit seinen Mitarbeitenden, ob es den Tieren gut geht. Das sieht er auch daran, ob die Tiere den Schwanz ringeln oder nicht. Im Biobereich werden die Schwänze bei den Schweinen in der Regel nicht abgeschnitten und wenn das Schwein ihn ringelt, ist das ein Zeichen dafür, dass alles in Ordnung ist. Der Hof Sonnenschein ist ein Inklusionsbetrieb. Das bedeutet, auch Menschen mit Beeinträchtigung bekommen hier eine feste Anstellung. In Schleswig-Holstein ist ein Beraterteam für Milchviehbetriebe auf Hof Hahnenkamp zu Besuch. Die Landwirte Urte Schulz-Möllgaard und ihr Mann Jörg Schulz versuchen, mit deren Hilfe ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Die Zusammenarbeit ist für Urte und Jörg existenziell, denn wegen der schlechten Milchpreise geht es für sie um jeden Cent. Die Berater arbeiten unabhängig und optimieren Management, Tierernährung und Tiergesundheit. Und dazu gehört es auch, den Kot der Tiere ganz genau zu untersuchen. Auf dem Sophienhof ist die Jugend eine Weile von der Erntearbeit freigestellt. Elias Reich und Helene Blohm sollen stattdessen aufräumen: für die Bio-Landpartie von Mecklenburg-Vorpommern. Am 19. September 2026 wird sie offiziell für das ganze Land eröffnet. Dann muss Ordnung herrschen, so wünscht es sich Hofchef Karsten Dudziak. Dabei genügt es ihm nicht, dass die beiden nur große umherliegende Teile wegräumen, auch Tiefbauarbeiten gehören dazu. Abgestorbene Bäume samt Wurzeln und alte Bleche, noch aus DDR-Zeiten, buddeln die Azubis aus dem Boden. Im Harzer Vorland möchte Steffen Thudt seine Mutterkuhherde umweiden. Für mehr als 20 Kühe und ihre Kälber wird es Zeit für den Umzug auf die nächste Futterfläche. Die jetzige Weide haben sie blank gefressen. So richtig zügig kommen sie aber nicht voran, denn die Tiere sind hungrig und müssen auf ihrem Weg durch frisch gewachsenes Futter laufen. Steffen braucht auf jeden Fall viel Geduld, denn die Rinder bleiben immer wieder stehen, weil sie das frische Grün lockt.

Als der Bulli in den Norden kam 12:00

Als der Bulli in den Norden kam

Wirtschaft und Konsum

Treuer Wegbegleiter, Flower-Power-Mobil oder "Lastesel des Wirtschaftswunders": Der VW-Bulli verbindet Generationen. 2017 feierte der Kleinbus "Made in Niedersachsen" seinen 70. Geburtstag. Ob als Sammlerstück, Stilikone oder Kulturgut, der Bulli steht für Freiheit, Gemeinschaft und Lebensfreude und hat die Welt erobert. Der Film aus der Reihe "Unsere Geschichte" dokumentiert mit spektakulären Kameraluftaufnahmen, exklusiven Archivbildern und emotionalen Zeitzeugenberichten die Entwicklung vom improvisierten Hubwagen zu einem unverwechselbaren Stück deutscher Zeitgeschichte. "Es gibt kein Auto, mit dem so viele Straßen der Welt befahren wurden, wie mit dem VW-Bus", schwärmt der Globetrotter Dieter Kreutzkamp aus Hannover. Gemeinsam mit seiner Frau Juliana hat er auf drei Weltreisen und unzähligen Roadtrips mehr als eine halbe Million Kilometer abgespult. Das Ehepaar aus Hannover hat das getan, wovon viele nur träumen: Es war mit VW-Bussen der Generationen T1 bis T5 in vielen Regionen der Erde unterwegs. Die Entdeckerlust erwachte 1972: Das junge Paar stieg aus dem bürgerlichen Leben aus und fuhr über den "Hippie Trail" hinaus in die weite Welt, stilecht in einem siegellackroten T1. Aus dem Verwaltungswirt und der Erzieherin wurden mutige Entdecker: "Unser VW-Bulli war der Schlüssel für dieses Abenteuer. Er brachte uns in Gebiete der Wildnis, die wir sonst nicht hätten erreichen können." Die Geschichte des VW-Busses begann 1947: Bei einer Besichtigung des Werks in Wolfsburg inspizierte der niederländische Autohändler Ben Pon einen improvisierten Hubwagen, den die Arbeiter ausschließlich für den werksinternen Transport nutzten. Der simple Plattenwagen diente Pon als Inspiration. Der Kaufmann erkannte eine Marktlücke und fertigte eine Skizze an, aus der wenig später der weltweit erste Bulli entstanden ist. Eine Revolution in der Automobilbranche. Anfang der 1950er-Jahre wurde der T1 schließlich zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. "Er war ein wichtiger Begleiter der jungen Bundesrepublik", sagt Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums Hannover. Ob Handwerker oder Gemüsehändler, im Nachkriegsdeutschland wurden Transporter gebraucht. Und der Bulli entpuppte sich als das ideale Raumwunder. 1956 wurde für die Produktion des Bullis ein Werk in Hannover-Stöcken gebaut. Von hier aus trat das VW-Transportfahrzeug einen farbenfrohen Siegeszug um die Welt an. Die Bilanz: sechs Generationen, zwölf Millionen verkaufte Fahrzeuge und Millionen Liebhaber auf der ganzen Welt. Das Kultauto steht heutzutage für Freiheit, Gemeinschaft und Lebensfreude. Auf dem Midsummer Bulli Festival Fehmarn feiert die VW-Bus-Szene ihren Lieblingstransporter. Mehr als 1.000 Fahrzeuge rollen hier im "Konvoi der guten Laune" über die Insel. Mittendrin sind Susanne Schmechel und Ralf Fahr. Die Pfälzer sind mehr als 800 Kilometer in den Norden gefahren, um auf Fehmarn dabei zu sein. Die Mischung aus Sonne, Meer und einer Prise Woodstock hat rund 40.000 Besucher angelockt. Es ist eines der größten VW-Bus-Treffen der Welt. Viele Teilnehmer kommen eigens aus dem Ausland nach Schleswig-Holstein angereist. Die Leidenschaft für den VW-Bus verbindet Generationen. Die Besucher wetteifern um den Preis für das schönste, individuellste oder "hippiegste" Modell. Die Juroren Herbert Weyer und Roland Hannibal vom VW-Bus-Stammtisch Hamburg inspizieren das Gelände nach den attraktivsten Bullis. Eine schöne Karrosserie allein reicht dabei nicht aus. Hannover-Linden: VW-Bus-Oldtimer sind ein teures Hobby, vor allem, wenn man Wert auf eine originalgetreue Restaurierung legt. Hier in der Werkstatt bereiten Spezialisten mit Fachwissen und viel Liebe zum Detail marode Bullis von Hand wieder auf. Kostenpunkt: einige Zehntausend Euro. Geschäftsmann Michael Ebach bringt bereits seinen zweiten Bulli-Oldtimer zu dem Technikhistoriker Gerolf Thienel und seinem Team. Sein T1-Pritschenwagen von 1960 erstrahlt mittlerweile wieder im alten Glanz. Zwei Jahre lang wird das Fahrzeug hier schon restauriert. Auf manche Originalteile muss das Team viele Monate warten. Zum Service der kostspieligen Wiederaufbereitung gehört auch, dass Ebach die Möglichkeit hat, bei allen wichtigen Anbauten dabei zu sein, Fragen zu stellen und die Fortschritte bei seinem Bulli hautnah mitzuerleben.

Weltbilder 12:45

Weltbilder: Islands eisige Riesen

Reportage

Die Gletscher haben Island, dem Land im äußersten Norden Europas, seinen Namen gegeben. Etwa 300 gibt es noch davon. Doch sie sind durch die Klimaerwärmung bedroht, die Gletscher schmelzen. In ein paar Hundert Jahren könnten sie ganz verschwunden sein. Der Fotograf Ragnar Axelsson hält die Anatomie der riesigen Eisgletscher mit der Kamera fest. Seit vielen Jahren fliegt er mit einer kleinen Maschine kreuz und quer über die Insel, dokumentiert die Schönheit der Gletscher, aber auch deren Rückzug. Für ihn haben die "eisigen Riesen" etwas Menschliches, sie haben Augen, Gesichter. Mit seinen Fotos will er die Menschen auf die Veränderungen in der Arktis aufmerksam machen. "Der Schnee, der vor Tausenden von Jahren auf Island gefallen ist, verschwindet jetzt nach und nach im Meer", sagt Axelsson. Häufig ist er auf seinen Touren ins nicht mehr ewige Eis mit seinem Freund Tomas Gudbjartsson unterwegs, einem der angesehensten Herzchirurgen Islands. Auch er kennt die Beschaffenheit seiner Heimat Island bis ins letzte Detail. Als Kind hat er gemeinsam mit seinem Vater, einem Geologen, die Insel bis in ihre entlegensten Winkel erwandert. Tomas führt Touristen in die isländischen Highlands und auf die riesigen Gletscher. Deren mächtige Eispanzer scheinen für das ungeübte Auge unberührt dazuliegen. Doch der unheilsame Aderlass durch den Klimawandel hat längst begonnen. Christian Stichler und das Team vom ARD-Studio Stockholm begleiten Ragnar und Tomas zwei Wochen lang bei ihren Touren auf Island und treffen Menschen, die an und von den "eisigen Riesen" leben. Denn die tauenden Gletscher sind auch das Ziel von Millionen Touristen.

Young Adventurers - Sri Lanka 13:15

Young Adventurers - Sri Lanka: Allein im Tuktuk über die Insel

Dokumentation

Melanie Simons flucht, während sie ihr Tuktuk durch das Verkehrschaos im Süden Sri Lankas manövriert: "Das ist so stressig. Ich komm nicht klar!" Ihr Ziel: Vom südlichsten Punkt der Insel, dem Leuchtturm in Dondra, will sie bis nach Point Pedro im äußersten Norden fahren. Mehr als 1000 Kilometer Strecke liegen vor ihr, und das in einem Gefährt mit gerade einmal vier Gängen und einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von nur 40 km/h. Als allein reisende Frau im Tuktuk fällt sie überall auf, denn das ist hier eine absolute Seltenheit. Für Melanie wird der Trip eine Abenteuerreise. Im Surferhotspot Weligama stürzt sich Melanie in die Wellen. Doch inmitten vieler Surftouristen fällt ihr im Wasser schnell etwas auf: Sri-Lankerinnen sucht man hier vergeblich. Im Verein Seasisters erfährt Melanie, dass viele einheimische Frauen nie schwimmen gelernt haben. Seasisters will das ändern und bringt Frauen das Schwimmen und Surfen bei. "Für Touristen ist Surfen ganz selbstverständlich, aber für Frauen in Sri Lanka nicht", erzählt eine Teilnehmerin. Schritt für Schritt erkämpfen sich hier die Sri-Lankerinnen ihren Platz am Strand und im Wasser. Nach der Hitze an der Küste führt Melanies Weg ins feuchte Hochland. Das Tuktuk quält sich über steile, kurvige Bergstraßen, vorbei an sattgrünen Teeplantagen, tosenden Wasserfällen und durch dichte Nebelschwaden. Trotz heftiger Regengüsse erreicht Melanie den berühmtesten Gipfel des Landes: den Adam's Peak. Gemeinsam mit Tausenden Pilgernden besteigt sie den heiligen Berg, der Buddhisten, Hindus, Christen und Muslime friedlich miteinander verbindet. Der Weg in den Norden wird schließlich zur echten Herausforderung. Auf einsamen Dschungelpisten entlang des Maduru-Oya-Nationalparks tauchen wilde Elefanten am Straßenrand auf. Doch auf die Hochgefühle in der Wildnis folgt prompt der emotionale Tiefpunkt der Reise: In der historischen Königsstadt Anuradhapura streikt plötzlich die Gangschaltung. Nur dank lokaler Helfer kann Melanie die Fahrt fortsetzen. Am nördlichsten Punkt Sri Lankas angekommen, wartet das letzte Abenteuer: Melanie will mitsamt Tuktuk nach Delft Island übersetzen. Aber wie soll das Gefährt ohne Rampe auf das kleine Boot gelangen? Ob sie die abenteuerliche Überfahrt schafft und ihren Geburtstag doch noch zwischen den Wildpferden der abgelegenen Insel feiern kann? "Young Adventurers": ein Roadtrip im Tuktuk durch Sri Lanka auf überfüllten Küstenstraßen, kurvigen Bergpässen und abgelegenen Landstraßen. Ein Abenteuer voller Empathie, das zeigt: Wer Chaos umarmt und einfach losfährt, wird mit den intensivsten Begegnungen belohnt.

Landpartie 14:00

Landpartie: Meldorfer Bucht

Land und Leute

Von der Elbündung bis nach Büsum erstreckt sich die Meldorfer Bucht, die Nordseeküste Dithmarschens. Hier leben mehr Schafe als Menschen an den Deichen. Im Frühsommer allerdings ist an der Küste Heuler-Saison. Dann haben die Robbenjäger alle Hände voll zu tun, wenn verwaiste Seehundbabys verzweifelt nach ihren Seehundmüttern heulen, die manchmal ihre Kinder nicht wiederfinden. Karl-Heinz Kolle zum Beispiel ist dann fast jeden Tag am Deich unterwegs, um solche Seehundbabys zur Aufzuchtstation nach Friedrichskoog zu bringen. Dort ist gerade ein Klimaschutzdeich fertiggestellt worden, samt Badestrand und einem Revier für Surfer. Dörthe Kebbel zeigt, wie weit Friedrichskoog Spitze ins Meer ragt. Auf dem Deich lässt es sich nicht nur gut radeln, auf den neu angelegten Stegen im Wattenmeer finden sogar Yogakurse statt. Im Neufelderkoog, direkt hinterm Deich, hält Familie Bährs traditionell Schafe, die den dort brütenden Lachseeschwalben, der einzigen Kolonie Nordeuropas, ein ideales Brutrevier frei halten. Dorthe Bährs lässt die Wolle der Schafe zu modischen Jacken, Pullover und Mänteln verarbeiten, veranstaltet gelegentlich Modenschauen auf der Schafweide. Seit einigen Jahren halten die Bährs hinterm Deich auch Schweine: Die Zuchtsauen und Ferkel laufen auf Stroh. Traditionell ist die Region für Gemüseanbau bekannt, neben Kohl erobern neuerdings auch andere Kulturen die Äcker: Auf dem Westhof wachsen Chilischoten, Paprika und auch Tomaten - und alles ökologisch angebaut. Neueste Errungenschaft auf dem Betrieb ist ein Jätroboter, der dank einer KI Kraut von Unkraut unterscheidet. Mithilfe eines Laserstrahls kann das Gerät eigenständig unerwünschte Beikräuter gezielt entfernen. In Meldorf bietet das Landwirtschaftmuseum einen Einblick, wie es früher auf den Höfen zuging und wie die alten Maschinen laufen: vom automatischen Knoter bis hin zur Mistwurfmaschine. Im Obergeschoss können Besucher dann selbst mit Landmaschinen arbeiten, alles im Maßstab 1:32. Der Garten des Museums besteht aus einer Sammlung historischer Rosen, die Ute Preuss betreut und in ihrer Gärtmerei auch vermehrt.

Die Nordreportage 15:30

Die Nordreportage: Zwischen Herd und Heulern - Hochsaison für den Seehundjäger

Reportage

Juni und Juli sind die spannendsten Monate des Jahres für Karl-Heinz Kolle aus Büsum an der Nordsee, denn es ist Heulersaison. Das heißt, es werden die meisten Seehundwelpen geboren. Als Seehundjäger rettet Karl-Heinz Kolle verwaiste Seehundwelpen und Robben und leistet damit ehrenamtlich einen wichtigen Beitrag zur Hege und Pflege der Meeresbewohner und des Ökosystems des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Neben seinem ehrenamtlichen Engagement als Seehundjäger muss Karl-Heinz Kolle auch dafür sorgen, dass der Betrieb in seinem traditionsreichen Restaurant und Hotel Kolles Alter Muschelsaal weiterläuft. "Die Nordreportage" begleitet Karl-Heinz Kolle, einen echten Büsumer, der tief verwurzelt mit seiner Heimat, der Küste und dem Wattenmeer ist. Gerade bei rauer See mit starkem Wellengang, Sommergewittern und Sturm verlieren sich Seehundmutter und -welpe häufig. Die Kleinen bleiben hilflos zurück und werden an Land gespült. Ohne die Hilfe von Seehundjägern wie Karl-Heinz Kolle würden sie sterben, denn er fängt sie an den Stränden ein und sorgt dafür, dass sie sicher zur Aufzucht in die Seehundstation nach Friedrichskoog kommen. Sobald ein Tier gefunden wird, muss es schnell gehen. Für Karl-Heinz Kolle eine Herausforderung: Denn eigentlich ist er Gastronom und betreibt mit seiner Familie das traditionsreiche Restaurant Kolles Alter Muschelsaal, eine Institution in Büsum. Gerade während der Sommermonate und zur Sommerferienzeit ist Büsum ein beliebter Urlaubsort, der auch verstärkt junge Leute anlocken will. Dadurch gibt es auch im Restaurant der Kolles viel zu tun. Dort ist mittlerweile Karl-Heinz Kolles Sohn Erik miteingestiegen, die vierte Generation Kolle steht am Herd. Erik will sich im Betrieb mit neuen Ideen einbringen und somit auch neue Gäste ansprechen. Das gilt auch für ihr Nationalparkhotel, in dem sie versuchen, besonders nachhaltig zu wirtschaften. Karl-Heinz Kolle und seine Familie erleben eine Heulersaison, in der nicht nur die jungen Seehunde gerettet werden müssen, sondern auch der Familienbetrieb mit Restaurant und Hotel weiterlaufen muss.

Traumhäuser von Innen_Roomtour 16:00

Traumhäuser von Innen_Roomtour: Cottage im Harz oder Hausboot im Hafen

Architektur

Cottage im Harz Mitten im Harz steht ein Haus, das aussieht, als wäre es direkt aus den Highlands entsprungen: ein liebevoll gestaltetes Cottage im schottischen Stil. Das war der Traum von Sabrina und Christian. Dafür haben sie viele Jahre mit enormer Eigenleistung, Leidenschaft und Kreativität gebaut. Ohne Architekten und Bauplan, dafür mit Mut, Erfahrung und Improvisationstalent wurde aus einem alten Aussiedlerhof aus den 1960er-Jahren ein einzigartiges Haus mit Natursteinfassade, Rundbögen, Buntglasfenstern und Eichenholz aus regionaler Herkunft. Alte Materialien fanden ein neues Leben - von der selbst gebauten Treppe bis zur rustikalen Küche. Im Inneren des Hauses dominiert Eichenholz. Aus drei Tonnen altem Holz, ursprünglich aus einer Stellmacherei, entstanden Treppe, ein großer Esstisch, Badmöbel und sogar die Küche - alles handgefertigt. Der Kamin im Wohnzimmer ist das Herzstück des Hauses, eine Chesterfield-Couch und selbst gebaute Lampen aus alten Fachwerkbalken vervollständigen die Atmosphäre. Auch die Küche spiegelt den rustikalen, funktionalen Charakter wider. Im Bad trifft Gotik auf Bodenständigkeit: Ein sakrales Buntglasfenster, unregelmäßig verlegte Fliesen und robuste Materialien machen diesen Raum zu einem besonderen Ort. Doch dieses Cottage lebt nicht nur durch seine Innenräume. Draußen, umgeben von Streuobstwiesen, Wald und Weiden, leben Damwild und ein Husky. Ein besonderes Detail: Ein eigens gebauter Tunnel führt die Huskys direkt vom Haus in den Garten. Selbstversorgung, Unabhängigkeit und ein respektvoller Umgang mit der Natur bestimmen das Leben rund um das Haus und ihre Bewohner. Hausboot im Hafen Ole Grigoleit wohnt nicht nur auf einem Hausboot, sondern besitzt auch den Hafen drumherum. Hier ist alles Marke Eigenbau: von Möbeln bis zum Tiny House. Aus der Bauruine schuf er ein neues Zuhause. Er schweißte, hämmerte und dämmte. Mittlerweile hat Ole neben dem Hausboot auch einen ganzen Hafen übernommen. "Eigentlich ging es darum, einen Liegeplatz zu finden. Jetzt sind wir hier und das ist irgendwo ein Stück Paradies." Im Hafen liegen vor allem Bastler mit ihren Booten, die es genauso chaotisch mögen wie Ole. Nur wenige von ihnen fahren wirklich mit ihren Booten raus. "Fast alles im Hafen ist selbst gebaut. Neben Hausboot, Werkstatt, Gemeinschaftsraum und Hafen gibt es hier inzwischen auch Tiny Houses als Übernachtungsmöglichkeit für Freunde. "Der Sommer ist der Knaller. Man kann hier aus dem Fenster springen, die Kinder lieben es hier und haben den coolsten Spielplatz." "Was Gebrauchtes zu kaufen und das mal eben schnell für einen Apfel und ein Ei auch noch vernünftig zu bauen, das kann man sich abschminken", sagt er. Man sollte schon gucken, dass man das vernünftig macht und sich mit den Materialien auseinandersetzt.

Unterwegs auf der Luftlinie 16:30

Unterwegs auf der Luftlinie: In Mecklenburg-Vorpommern zwischen Schwerin und Mirow

Dokumentation

Die Reporter Vanessa Kossen und Thilo Tautz machen sich zu Fuß auf den Weg und sind unterwegs auf der Luftlinie: 100 Kilometer durch Norddeutschland abseits ausgetretener Pfade. Konsequent auf einer Luftlinie zu laufen, ohne Geld und Zelt, immer schnurstracks geradeaus: wie soll das funktionieren? Was macht man, wenn man nicht mehr weiterkommt? Wer hilft? Dem Zufall eine Chance zu geben, darauf kommt es an, wenn die beiden auf der Luftlinie unterwegs sind. Diesmal geht es von Schloss zu Schloss. Vanessa startet in Schwerin, Thilo in Mirow. Die 100 Kilometer führen quer durch die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte, folglich müssen die beiden auch so manches Gewässer überqueren, schwimmend, segelnd, rudernd. Die als etwas unnahbar geltenden Mecklenburger zeigen sich von ihrer freundlichsten Seite, sie laden ein zum Tanz auf einem Partyschiff und verschenken Eier, Tomaten und die notwendige Bratpfanne für die Wegzehrung.

Ostseereport - Der finnische Schärengarten 17:15

Ostseereport - Der finnische Schärengarten

Regionalmagazin

Wenn man genau zählen würde, käme man vielleicht auf circa 50.000 Inseln und Eilande, die sich vor Turku zum weitläufigsten Schärengarten Europas vereinen. Der gesamte Schärengarten: ein Biosphärenreservat mit Wir-Gefühl. Folgt man der Schärenringstraße, ist man je nach Route 100 bis 200 Kilometer mit dem Auto unterwegs, um die größten Inseln einmal abzufahren. Der südliche Teil der Turku-Schären, rund um Korppoo (Korpo) und Houtskari (Houtskär) im Außenarchipel, ist Nationalpark. Alle arbeiten hier eng zusammen, denn die Flora und Fauna auf den Inseln ist fragil. Nicht wegen des Wetters, sondern wegen der Menschen, die über Jahre in diese einzigartige Natur eingegriffen haben, ohne die Folgen zu bedenken. Outdoorleben im Archipel Brännskär liegt etwa 45 Bootsminuten von einem kleinen Hafen entfernt im Süden der Turku-Schären. Die Insel: knapp einen Kilometer lang und ein paar Hundert Meter breit. Groß genug, um darauf zu leben und ein Business aufzubauen: das Living Archipelago. Simon und Linus kennen sich schon aus der Schule. Der eine versteht sein Handwerk, der andere kann gut organisieren. Beide vereint die Liebe zum Outdoorleben hier im Archipel. Die Glampingzelte mit Blick aufs Wasser sind ihre Hauptattraktion. Meist sind es Tagesgäste, die eine Nacht bleiben. Viel Arbeit für die Jungs, die sich gleichzeitig auch um die Ferienhäuser kümmern. Ein Supermarkt mit Onlineshop Beliefert werden sie vom Inselsupermarkt, einem Familienbetrieb. Der liegt auf Korpo, eine gute Bootstunde entfernt Richtung Westen. Deshalb läuft im einzigen größeren Supermarkt im Außenarchipel viel über den Onlineshop, den sie selbst aufgebaut haben. Die Insulaner bestellen, Kristian (24) packt und liefert die Kisten zu den jeweiligen Fähren.

Nordtour 18:00

Nordtour

Tourismus

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Talkshow

Unglaubliche 20 Staffeln hat die Krimiserie "Notruf Hafenkante" schon auf dem Buckel. Und ab Mitte September gibt es die neuen Folgen von Nummer 21 zu sehen. Von Anfang an mit dabei ist Rhea Harder in der Rolle als Polizistin Franziska Jung, die von den Kolleginnen und Kollegen im Hamburger Kommissariat 21 meistens mit ihrem Spitznamen "Franzi" gerufen wird. Worauf man gespannt sein darf, wird die Schauspielerin verraten. Aufs Rote Sofa bringt die dreifache Mutter Rhea Harder jedoch auch Eindrücke einer Folge "Terra Xplore" mit, in der sie mit dem Psychologen Leon Windscheid über Druck, Erschöpfung und überhöhte gesellschaftliche Ideale gesprochen hat. Auch diese sehr persönlichen Gedanken wird sie mit den Zuschauer*innen dieser Sendung teilen.

Nordmagazin 19:30

Nordmagazin

Regionalmagazin

30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

Schwarzes Gold 20:15

Schwarzes Gold: Abgrund

Drama

Das Ölfeld der Papes wächst rasant. Die Arbeiter hungern, den Bauern fehlt sauberes Wasser. Richard will helfen und weist Johanna auf die Versteigerung eines Seegrundstücks hin, dass das Frischwasser sichern könnte. Johanna mobilisiert die Bauern und findet mit Jakub einen engen Verbündeten unter den Arbeitern. Doch ein schwerer Arbeitsunfall erschüttert Johanna und das Dorf. Richard gesteht Johanna, dass er die Schuld er am Tod ihres Vaters trägt.

Schwarzes Gold 21:00

Schwarzes Gold: Druck

Drama

Johanna findet mit Tyler einen neuen Verbündeten im Kampf gegen die übermächtigen Papes. Sie verliert die Versteigerung des Seegrundstücks zwar gegen Wilhelm, doch das kommt ihn teuer zu stehen. Wilhelms Frau Elisabeth wittert eine Intrige. Die Stimmen der Arbeiter und Bauern werden lauter, als ein Todesfall das Dorf erschüttert. Johanna stellt sich offen gegen Wilhelm. Der Druck auf ihn wächst. Seine Tochter Luisa plant mit dem Ölbohringenieur Max die Flucht. Richard erfährt von Theis, dass er doch keine Alleinschuld am Tod von Johannas Vater trägt.

Schwarzes Gold 21:45

Schwarzes Gold: Glut

Drama

Wilhelm ist für den Tod von Johannas Vater verantwortlich, Richard ist unschuldig. Während Richard das erkennen muss, führen Johanna und Jakub die Arbeiter in einen Streik, der von Wilhelm brutal niedergeschlagen wird. Der Pakt zwischen Johanna und Tyler Robertson droht zu scheitern. Ein Raubmord macht allen Absprachen ein Ende. Johanna bleibt keine andere Wahl, als Wilhelm mit seinen eigenen Mitteln zu zerstören: Sie ist fest entschlossen, Wilhelms Ölbohranlagen in Flammen aufgehen zu lassen.

Schwarzes Gold 22:30

Schwarzes Gold: Feuer

Drama

Johanna und Jakub geraten in die Fänge von Wilhelms Schlägern. Richard kommt zu Hilfe, doch Jakub wird schwer verletzt. Richard will nun endgültig dem Terror seines Vaters ein Ende setzen und kämpft an der Seite von Johanna. In einem erbitterten Ringen bringt Johanna Wilhelms Ölimperium zu Fall. Wilhelm enthüllt ihr gegenüber das Geheimnis der Feindschaft zwischen den Papes mit den Lamberts. Eine folgenschwere Explosion zerstört Luisas Traum von der Flucht aus dem Dorf, und Johanna sieht keinen Ausweg mehr, als das Dorf zu verlassen und ihren geliebten Richard zurückzulassen …

Schwarzes Gold - Als der Ölboom in den Norden kam 23:15

Schwarzes Gold - Als der Ölboom in den Norden kam

Dokumentation

Parallel zur hochkarätig besetzten Serie "Schwarzes Gold" zeigt das NDR Fernsehen in dieser Dokumentation die wahre Geschichte des ersten Ölbooms in Deutschland. Dafür begibt sich Aaron Hilmer, Schauspieler der Serie "Schwarzes Gold", auf Spurensuche und reist nach Wietze. Die 8000-Seelen-Gemeinde im Landkreis Celle war einst Mekka der deutschen Ölindustrie und dient als historisches Vorbild für die Fiktionserie. Der Geologe Georg Hunäus führt hier 1858 die erste Ölbohrung Deutschlands durch. Danach dauert es noch ein paar Jahrzehnte, aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts stehen in dem kleinen Dorf Fördertürme dicht an dicht, Bohrloch reiht sich an Bohrloch. Ölgeruch liegt in der Luft. Die Pumpen laufen Tag und Nacht. Heute erinnert in dem kleinen Ort in Niedersachsen nur noch das Deutsche Erdölmuseum an diese ruhmreiche Zeit. Hier trifft Aaron Hilmer den Leiter des Museums, Stephan Lütgert. Von ihm erfährt er, wie der Ölboom das kleine Heidedorf verändert hat; wie die Deutsche Erdöl AG (DEA) zum führenden Erdölunternehmen in Wietze aufgestiegen ist und wie ab 1920 das Öl hier sogar in einem Bergwerk gefördert wird. Weitere Zeitzeug*innen und Historiker ergänzen die Dokumentation mit ihren Erinnerungen und Expertisen. Darunter Edmund Klebe, der Urenkel eines sogenannten Ölmillionärs, einem Großbauern, auf dessen Land Ölquellen erschlossen wurden. Auch die gebürtige Wietzerin Ruth Neumann erinnert sich an die Zeit des Ölbooms. Sie hat ihre Ausbildung als Stenotypistin bei der DEA gemacht und jahrelang für den Betriebsrat des Unternehmens gearbeitet. Ebenfalls in Wietze lebt noch heute Udo Tiedemann. Er wird von vielen "der letzte Ölscheich von Wietze" genannt und erzählt von seinem eigenen Bohrbetrieb, den er noch bis 1966 geleitet hat.