04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
05:15
Jahrzehntelang trug die Schauspielerin Karin Thaler ein Geheimnis in sich. Es war die schwere Spielsucht ihrer Mutter, deren Schulden und Unterschlagungen, die sie verheimlichte - um die eigene Karriere und die Familie zu schützen. Karin Thaler ist in Rolle der Stadträtin Marie Hofer seit Beginn in der ZDF-Krimikomödienreihe "Die Rosenheim-Cops" zu sehen. Während die Tochter immer mehr Bekanntheit erlangt, gerät das Leben der Mutter zunehmend aus den Fugen: Sie verliert den Job, muss sogar ins Gefängnis. Dennoch ist Karin Thaler für ihre geliebte Mutter da. Auf dem Roten Sofa erzählt sie von den Belastungen dieses Doppellebens und wie sie daraus Stärke gewinnen musste.
06:00
06:45
Das Mädchen Kaja wird überfallen und dabei gefilmt. Kurze Zeit später stellt jemand das Video ins Internet. "Trio" hilft der Polizei dabei herauszufinden, wer hinter dem Video steckt. Doch bevor die Polizei eingreift, wird Kaja erneut Opfer eines Überfalls, bei dem das Mädchen verschwindet. Eine groß angelegte Suchaktion hält ganz Skjåk in Atem. Was ist mit Kaja geschehen? Währenddessen plant Ramrun, Lars' Freundin Emma samt Familie zu kidnappen und für deren Freilassung den CX-Computer zurückzuverlangen. Lars und Nora brechen erneut in Ramruns Versteck ein und finden Beweise für ihre wahre Identität. Doch dann erreicht sie die Erpresserbotschaft: Emma ist in großer Gefahr, denn Ramrun schreckt offenbar vor nichts zurück.
07:10
Ernie und Bert sind unterwegs im Himalaya-Gebirge auf der Suche nach dem seltenen Lila-Tauben-Pflänzchen. Aber aufgepasst! In den Bergen soll sich auch ein Monster mit großen Füßen herumtreiben, das auf den Namen Yeti hört.
07:15
Ernie hat Bert hypnotisiert, sodass dieser denkt, er sei eine Taube. Jetzt ist er auch noch in den Park "geflogen"! Ernie und die Taube Bernice nehmen die Verfolgung auf, um Bert aus seiner Hypnose zu erwecken.
07:20
Ernie und Bert machen eine Safari in Ostafrika. Plötzlich entdecken sie einen kleinen Elefanten, der seine Herde verloren hat. Gemeinsam folgen sie den Elefantenspuren, damit der kleine Elefant schnell wieder zu seiner Mama findet.
07:25
Ein Kreuzfahrtriese am Pferdehof: Mehrmals im Jahr wird ein neues Kreuzfahrtschiff auf der Ems direkt vor dem Hof der Smidts zur Küste überführt. Immer ein Tag, an dem die Familie nicht weiß, was sie erwartet. Von überfluteten Ländereien bis zu Hunderten von Schaulustigen ist alles möglich. * Heuernte in der Südpfalz Die Heuernte ist eine der intensivsten Phasen im Jahr von Nina und Sebastian Kill. Alles passiert dann zeitgleich auf ihrem Bärenbrunnerhof in der Südwestpfalz: Mähen, Wenden, Schwaden, Pressen. Und wenn auch noch eine Regenfront droht, dann wird es ganz spannend. * Besucherführung auf der Straußenfarm Auf der Straußenfarm Emminghausen im Bergischen Land hat sich eine Besuchergruppe angekündigt. Kerstin Schnabel ist die "Seele des Betriebs" und übernimmt die Führung. Die Besucher erfahren allerlei Wissenswertes über die afrikanischen Laufvögel. Und Kerstin verrät auch, ob Strauße wirklich den Kopf in den Sand stecken. * Bio-Landbau im Grundschul-Unterricht Börde-Bauer Jonas Schulze Niehoff brennt nicht nur für den Bio-Landbau und neue Kulturen. Unter Nachhaltigkeit versteht er auch, seine Kenntnisse an die nächste Generation weiterzugeben. Eines seiner Felder lässt er deshalb von einer Grundschulklasse bewirtschaften, die an diesem Tag die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit anschauen darf. * Keine Karpfen aus dem Müggelsee Fischerin Maria und Vater Andreas Thamm haben 200 Meter lange Stellnetze im Müggelsee ausgebracht und hoffen auf dicke Karpfen im Netz. Doch vergeblich. Ein paar Weißfische sind gefangen und müssen nun für die Fischbouletten reichen. Als das Telefon klingelt, müssen die beiden schnell zurück auf den Fischereihof. Die Wasserschutzpolizei hat angelegt, weil sie die Hilfe der Fischer braucht.
08:15
In der Sportsendung widmet man sich vor allem Live-Spielen aus lokalen Ligen oder sportlichen Höhepunkten der norddeutschen Bundesländer.
11:15
Der "Ö till Ö" (schwedisch wörtlich: von Insel zu Insel) vor Stockholm ist der wohl härteste Schwimm- und Laufwettkampf der Welt, der eine Besonderheit mitbringt: Die Athleten bewältigen ihn im Team. Es war die verrückte Idee von ein paar Freunden, den Schärengarten vor Stockholm einmal komplett nur mit Muskelkraft und ohne Boot zu queren. Daraus wurde eine eigene Sportart und eine 20-jährige Erfolgsgeschichte mit Zehntausenden Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt: der ÖtillÖ. Auf der Idealline wären es von Sandhamn bis Utö zehn Kilometer Freiwasserschwimmen und 60 Kilometer Traillauf. Doch meistens haben die Athletinnen und Athleten mehr Kilometer auf der Uhr. Die Strömung treibt sie ab, auf manchen Inseln sind noch nicht einmal Wege vorhanden. Wer sich der Herausforderung ÖtillÖ stellt, hat das vielleicht größte Abenteuer seines Lebens vor sich. Die Ostsee ist 15 Grad kalt. Und die Athleten tragen kurze Anzüge, die nur zum Teil aus dem wärmenden Neopren bestehen, das sonst bei Langstreckenschwimmen gegen die Kälte hilft. Der Grund ist einfach. Würden sie einen klassischen Neoprenanzug tragen, würden sie beim Laufen überhitzen. So frieren die meisten bei den langen Schwimmabschnitten, können aber, ohne sich umzuziehen, auf den Inseln direkt laufen. Und das lohnt sich, denn 24 Inseln müssen von den Athleten überqueren werden. Das kleinste der Eilande misst 200 Meter im Durchmesser, das größte 19 Kilometer. Die Herausforderung ist, mit den 46 Wechseln zwischen Schwimmen und Laufen klarzukommen. Und das mit nassen Schuhen auf glitschigen Felsen! Denn die Athletinnen und Athleten lassen die Laufschuhe einfach an. Das Besondere am Swimrun: Es geht nur im Team. Jeweils zwei Athleten müssen die Strecke gemeinsam absolvieren. Viele verbinden sich mit einem elastischen Seil, um im Freiwasser den Kontakt zu ihrem Mitstreiter nicht zu verlieren. Sie helfen sich gegenseitig bei den oft felsigen Ausstiegen. Jeder und jede bringt seine Stärken und Schwächen mit ins Team ein. Schaffen sie es zusammen ins Ziel, entsteht oft ein für Individualsportler neues Gefühl: gemeinsam einen Erfolg erreicht zu haben.
11:45
Rote Holzhäuser an malerischen Seen und Elche, die vorüberziehen, das allgemeine Bild von Schweden ist oft durch die touristischen Orte im Süden geprägt. Doch im Fjäll weiter nördlich, dem Berg- und Hügelland im Herzen Schwedens, zeigt das Land seine unberührte und wilde Seite. Hier, entlang der Grenze zu Norwegen, gibt es wahrscheinlich mehr Rentiere, Bären und Luchse als Einwohner. Das einsame Hinterland fernab der großen Städte hat seinen besonderen Reiz. Die Menschen, die hier leben, wollen mit keinem Ort der Welt tauschen. Denn das Fjäll bedeutet für sie Freiheit. Jeden Tag verbringt Linnea Andersson viele Stunden im Auto und genießt den Blick auf Schwedens Berge. Die junge Postbotin fährt Briefe, Pakete und Zeitungen in die entlegensten Orte. 300 Kilometer schafft sie jeden Tag. Job, aber auch Training: Nach Feierabend holt sie den Werkzeugkasten raus und schraubt mit Papa Jan-Ola in der Garage an alten Rennautos. In ihrer Familie sind die Wettfahrten mit den verbeulten Boliden schon eine Tradition. Und jetzt möchte Linnea die schnellste Postbotin werden. Zumindest auf der Rennstrecke. Der Schwedische Touristenverein betreibt viele Wanderhütten. Die kleinste und höchstgelegene ist die Station Blåhammaren. Auf 1086 Metern empfangen Alexandra Lundgren und ihr junges Team die Gäste. Alexandra hat die über 100 Jahre alte Hütte erst vor zwei Jahren übernommen und lernt hier oben jeden Tag zu improvisieren. Nebel, Stromausfall, Blitzeinschläge, in Schwedens Bergen muss man mit allem rechnen. Nur nicht mit Alltag. Der Zeitpunkt lässt sich nicht planen. Doch wenn die Sami ihre Rentierherden aus dem Fjäll in die Gatter im Tal treiben, ist das der Höhepunkt im Jahr. Die Tiere werden gezählt, markiert und gefangen. In Schweden leben rund 20.000 Samen, viele verdienen ihr Geld mit der Zucht. Doch die wird immer schwieriger. Schlechtes Wetter kann die Arbeit von mehreren Wochen zunichtemachen. Ein Sturm etwa kann die Herde in alle Himmelsrichtungen zerstreuen. Auch Bären und andere Raubtiere sind eine ständige Bedrohung. Viele schlimmer sei aber etwas anderes, sagt Toamma Dorra. In den 1970er-Jahren habe sein Sameby, seine Gemeinschaft von Rentierzüchtern, uralte Weideflächen in Norwegen verloren. Entschädigt wurden sie mit Land auf der schwedischen Seite, für das sie künftig zahlen sollen. Rund 1000 Braunbären leben in der Region. Sie sind seit 1927 streng geschützt, aber vermehren sich sehr stark. Nicht zuletzt für die Sami mit ihren frei umherziehenden Rentieren ein Problem. Kontrolliert darf deshalb auf Bären Jagd gemacht werden. Der Schwede Bert-Ivan Mattsson (63) arbeitet seit über 20 Jahren als Ranger und bei der Jagdaufsicht. Für die Jagd gelten Regeln, die von Bert-Ivan überwacht werden. Wird ein Bär erlegt, muss er sofort gerufen werden. Denn er soll sicherstellen, dass in der Region nicht mehr Tiere erschossen werden, als bei der Lizenzjagd erlaubt ist. Im Norden erreichen die schwedischen Berge dann schon fast alpines Niveau. Auf den 1000 bis 2000 Meter hohen Gipfeln ist jedenfalls jede Form von Kraxeln, Höhenwandern und Skifahren möglich, inklusive aller denkbaren Unfälle. Mattias Södern, unter der Woche bei einem Bauunternehmen beschäftigt, widmet seine Wochenenden der Bergrettung. Er musste dafür eine spezielle Ausbildung absolvieren. Denn wer hier zum Einsatz gerufen wird, braucht nicht nur Klettererfahrung, sondern sollte auch schwindelfrei sein. Oft hängt Mattias mit seiner Rettungstrage unter einem Helikopter hoch oben über den Baumwipfeln.
12:30
Die Wiener Kinderbuchhändlerin Felice Frank führt mit ihrer zehnjährigen Tochter Lilli ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Von Lillis leiblichem Vater, dem Hamburger Reeder Alexander Helsing, hat Felice nichts mehr gehört, seit er sich noch vor der Geburt des Kindes aus dem Staub gemacht hatte. Daher ist die Überraschung groß, als eines Tages plötzlich der Hamburger Anwalt Kurt Stockmann in Felices Laden auftaucht und ihr mitteilt, dass Alexander bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Zunächst weiß die junge Frau nicht, ob sie mit Trauer oder Gleichgültigkeit auf diese Nachricht reagieren soll. Bei der Testamentseröffnung in Hamburg erwartet Felice und Lilli dann eine weitere Überraschung: Alexander hat seiner kleinen Tochter die Hauptanteile an der Hamburger Familienreederei Helsing vererbt! Und bis zu Lillis achtzehntem Geburtstag soll Felice das Erbe des Kindes verwalten. Die traditionsbewussten Unternehmer Helene und Jan Helsing, Mutter und Bruder des Toten, sind außer sich vor Zorn über diesen "letzten Willen": Sie geben Felice unmissverständlich zu verstehen, dass sie und ihre Tochter nie zur Familie gehören werden. Vor allem Jan lässt nichts unversucht, um Felice aus der Firma zu ekeln. Aber so leicht lässt sich die kesse Felice nicht ins Bockshorn jagen. Sie zieht mit Lilli nach Hamburg, wo sie vorerst in der Wohnung des charmanten Kurt Stockmann unterkommen. Als Kurt ebenfalls Jans eifersüchtiger Machtgier zum Opfer fällt, hat er sich schon längst auf die Seite der ungeliebten Teilhaberin Felice geschlagen. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen den intriganten Jan auf. Natürlich dauert es nicht lange, bis Kurt und Felice sich im Eifer des Gefechts auch privat näher kommen. Durch einen hinterhältigen Trick gelingt es Jan schließlich, Felice in der gesamten Reederei zu diskreditieren. Aber gerade als sie das Feld räumen will, erhält sie von dem väterlichen Hafen-Nachtwächter Ottensen einen heißen Tipp: Offenbar ist Jan Helsing in illegale Giftmüll-Entsorgungen verwickelt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
14:00
Die "Henriette II" muss gegen den Wind die Elbe hinauf fahren. Gerda drängt zur Eile. Es ist Uwes Prüfungstag, und sie will ihren Mann unbedingt vor der Seefahrtsschule erwarten. Aber als Uwe auf die Straße tritt, ist niemand von der Familie da. Nur Bea hat sich eingefunden. Uwe umarmt sie und nimmt sie mit zu einer feuchtfröhlichen Feier in den "Goldenen Anker". In diesem Augenblick kommt auch Gerda vorgefahren. Durch die Hetzerei überreizt, nimmt sie eine harmlose Umarmung tragisch und fährt, ohne sich bemerkbar zu machen, nach Hause. Spät am Abend will Uwe nach der langen Trennung sofort sein Kind sehen. Aber der Junge erkennt seinen Vater nicht. Enttäuscht schläft Uwe ein.
14:25
Nach bestandener Prüfung muss Uwe Fahrzeit nachweisen, um ein Schiff in eigener Verantwortung als Kapitän führen zu dürfen. Die will er natürlich auf der "Henriette II" absolvieren.
14:50
Beim Beladen der "Henriette II" in Svendborg geraten Uwe und Hinrich in Streit. Uwe meint, dass die Ladung "auch bei schönstem Mützenwetter" seetüchtig verstaut werden muss. Hinrich aber setzt sich über Uwes Einwände hinweg. Auf der Ostsee geschieht es dann: Schlagseite. Als Uwe versucht, die Schräglage der "Henriette II" durch Ballastaufnahme auszugleichen, bricht zu allem Überfluss auch noch die Pumpenwelle, die gerade erst neu eingebaut wurde. Damit wird das termingerechte Löschen in Stadersand unmöglich.
15:15
Die Inselwelt Südostasiens ist durch die zerstörerischen Kräfte der Erde erschaffen worden und doch von unvergleichbarer Schönheit. Vor etwa 25 Millionen Jahren kollidierten die Kontinente Australien und Asien. Seitdem wurde und wird unablässig die Erdkruste verschoben. Die Insel Neuguinea ist ein Produkt dieser Umbrüche. Vor ihrer Küste lockt ein feuerspeiender Vulkan das Leben in seine Nähe. An den Hängen des Tavurvur versammeln sich jeden Morgen Großfußhühner. Sie graben tief in die Asche, um ein einziges Ei hineinzulegen. Damit sind die elterlichen Pflichten erledigt, die vulkanische Wärme übernimmt das Ausbrüten der Eier. Diese eigentümliche Brutmethode ist nur ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie das Leben sogar rohe Kräfte aus dem Erdinneren für seine Zwecke nutzen kann. Als Teil des australischen Kontinentalschelfs beherbergt Neuguinea auch viele Tiere des fünften Kontinents, die hier aber ganz eigenartige Lebensweisen entwickelt haben: Kängurus klettern auf Bäume, während Tauben am Waldboden spazieren gehen. Als spezielle Folge der Kontinentalverschiebungen entstand hier auch die biologische Ausnahmeerscheinung der Paradiesvögel in 39 atemberaubenden Formen. Auch auf die Inseln Java, Sumatra und Borneo haben sich die Erdkräfte ausgewirkt. Hier glühen Vulkane mit unheimlichem blauen Licht. Der größte Vulkanausbruch, den es seit Menschengedenken gegeben hat, hat eines der reichsten Ökosysteme der Erde geschaffen. Diese Inseln liegen auf dem asiatischen Teil der Erdkruste, daher stammen auch ihre Bewohner von diesem Kontinent: Orang-Utans und Nashörner zum Beispiel. Biologen nennen den Raum zwischen dem asiatischen und dem australischen Kontinent Wallacea. Hier findet sich eine kuriose Ansammlung von schiffbrüchigen Kreaturen, die im Verlauf von Jahrmillionen auf den Inseln strandeten. Auf Halmahera lebt der höchst ungewöhnliche Bänderparadiesvogel mit seinem extravaganten Federschmuck. Auf der Nachbarinsel Sulawesi leben die Babirusa-Schweine. Sie haben nicht nur einen Hang zu Boxkämpfen, sondern auch das seltsamste Gebiss, das sich im Säugetierreich findet: Die riesigen Hauer wachsen durch den Rüssel hindurch nach oben.
16:00
Melonen, die nicht hunderte Kilometer weit bis in den Südwesten reisen müssen? Im Rheinland wachsen sie bei Milou und Bernd Tönneßen aus Bornheim. "Am Anfang wussten wir nie, wann die Melonen reif sind. Die Mäuse waren immer schneller als wir", erzählt Milou. Das warme Mikroklima im Rheinland macht den Anbau möglich. Viele Jahrhunderte ernährten sich Menschen von der Ackerbohne. Man kann sie lange lagern, sie enthält viel Eiweiß und ist ein guter Fleischersatz. Doch in den vergangenen Jahrzehnten diente sie vor allem als Tierfutter. Damit die Rheinische Ackerbohne wieder auf dem Teller landet, hat Familie Kremer einen Verein gegründet. Stielmus, das ist das frische Grün der Rüben. Die Saat ist so dicht, dass die Rübe sich kaum ausbildet, nur das Grün wächst. Im Rheinland wird es traditionellerweise als Eintopf verarbeitet, aber selbst hier kennen viele Stielmus nicht mehr. Christiane und Johannes Thees aus Willich bauen es an und experimentieren mit neuen Rezepten.
16:30
Für Naschkatzen und auch Liebhaber deftiger Speisen bieten Pfannkuchen jede Menge Variationsmöglichkeiten. Und sie sind schnell zubereitet. Meistens braucht man für die beliebten Mehl- und Eierspeisen nur eine Handvoll Zutaten. Konditormeisterin Theresa Knipschild und NDR Fernsehköchin Zora Klipp präsentieren die Leckereien in vier fantasievollen Variationen. Los geht's mit pikanten Pfannkuchen-Wraps. Zora und Theresa verzichten bei der Zubereitung des Teigs auf Mehl. Die Basis dafür sind ausschließlich Eier und Spinat. Beides wird mithilfe eines Pürierstabs zunächst fein gemixt, danach pikant gewürzt und hauchdünn ausgebacken. Angerichtet werden die grünen und glutenfreien Fladen mit Rohkostgemüse, Avocados und Quinoa. Außerdem gibt es einen pikanten Dip aus Feta, Frischkäse, Paprika und getrockneten Tomaten dazu. Pancakes dürfen in Nordamerika auf keinem Frühstückstisch fehlen. Die kleinen Eierkuchen werden traditionell übereinandergestapelt und mit viel Ahornsirup serviert. In der "Schmeckt.Immer."-Küche gibt es Tipps und Kniffe, wie man die Pancakes besonders voluminös und fluffig herstellen kann. Außerdem veredeln Theresa und Zora die feine Süßspeise mit einer selbst gemachten Vanillesoße und eingelegten Beeren. Pfannkuchen lassen sich auch aus Hefeteig zubereiten. Für die herzhafte Variante muss der Teig allerdings eine halbe Stunde gehen, bevor er ausgebacken wird. Die Zeit kann man für die Vorbereitung einer herzhaften Füllung nutzen. Dafür wird ein Ragout aus Hackfleisch, Paprika, Zwiebeln und Spinat hergestellt und mit Feta-Käse verfeinert. Der Teig wird anschließend dünn ausgerollt. Darauf kommt eine Portion der Füllung. Verschlossen werden die Pfannkuchen-Taschen mit einem zweiten Teigfladen. Danach werden die gefüllten Pfannkuchen in der Pfanne knusprig gebraten. Ein perfektes Mittag- oder Abendessen und ein leckerer Snack für unterwegs. Zum Schluss gibt es noch einen Klassiker aus der französischen Süßspeisenküche: Crêpe Suzette. Frisch gebackene Pfannkuchen werden gefaltet, danach in einer Orangen-Karamellsoße getränkt und anschließend flambiert. Letzteres sollte man für den Wow-Effekt unbedingt vor den Augen der Gäste machen.
17:00
Die Erträge aus Bingo! kommen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes zugute. In der Umweltlotterie sind Teilnehmer und Natur also gleichermaßen die Gewinner. Bingo!-Gewinnzahlen auf NDR Text Seite 605
18:00
Hamburg schläft nicht. Schräges und Erstaunliches spielt sich in der Hansestadt ab. Erzählt werden Geschichten von interessanten Einwohnern, Baudenkmälern und spannenden Ereignissen.
18:45
Alles im Leben von Markus Henrik kreist um die Musik: Die Eltern haben sich beim Musizieren kennengelernt, er selbst war ein ausdauernder Klavierspieler und sammelt heute Musikinstrumente. Als Dr. Pop erklärt der promovierte Musikwissenschaftler seiner großen Anhängerschaft zum Beispiel, weshalb Musik an Schulen gegen Mobbing wirken kann und wie sie älteren Menschen beim Einparken lernen behilflich ist. Auf dem Roten Sofa präsentiert uns Dr. Pop noch viel mehr Kurioses und Hintergründiges aus der Welt der Musik, wir werden Pop-Hits beatgenau analysieren und erfahren, warum uns besonders prägnante Teile eines Songs unter Umständen ein Leben lang treu begleiten.
19:30
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Vom belegten Brötchen morgens um sechs bis zum Lachstatar auf Rucolacreme am Abend, von der Arbeiterversorgung bis zum Ausflugslokal: ein Streifzug durch angesagte kulinarische Adressen in der Hansestadt Rostock. Die Hafenkantine von Timo Lührs ist seit über 30 Jahren ein zuverlässiger Versorger vom Frühstück bis zum Mittagstisch, Preise unschlagbar. Den angesagtesten Biergarten hat der Traditionsgasthof Schnatermann am Rostocker Breitling, den schönsten Blick bietet die Wilhelmshöhe an der Ostsee und den ungewöhnlichsten Auftritt die Wal Strandbar in Warnemünde. Und überall wuseln und wirbeln ehrgeizige Gastronomen in der Küche und hinter den Kulissen.
21:45
In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.
22:10
Eine Physiotherapeutin, eine Ärztin, ein Studierender, ein Rentner und eine Sachbearbeiterin haben nur ein Ziel: Sie möchten die besten Quizzer des Nordens werden und die Trophäe "Leuchtturm des Nordens" für sich gewinnen. Doch wer gibt die richtigen Antworten auf die Fragen von Laura Karasek, wer wird der Champion in der "NDR Quizshow"? Ein Quiz für und rund um Norddeutschland.
22:55
Allzu oft bietet die deutsche Politik Steilvorlagen für Hohn und Kritik. Die Sendung betrachtet aktuelle Ereignisse in einem satirischen Licht und lässt dabei oft kein gutes Haar an unseren Volksvertretern.
23:40
Sie schweißen ihre Hanteln selbst, trainieren auf Dachböden, in Kellern, in Räumen Marke Eigenbau: Bodybuilder in der DDR. Ihr Sport - nicht olympisch, nicht gefördert - ist dem Staat höchst suspekt, die Staatssicherheit überwacht fast jede Sektion. Aufhalten lassen sich die Bodybuilder davon nicht. Im Gegenteil. Die "Sportclub Story" erzählt die Geschichte von Sportlern, die Meister im Improvisieren sind. Gegen alle Widerstände. "Es gab keine Studios", sagt der Sporthistoriker Dr. Andreas Müller. Selbst der Name - Bodybuilding - sei offiziell tabu gewesen. Zu westlich. "In der DDR hieß es Körperkulturistik." Die Sportler kümmern sich selbst. Bauen Barracken zu Trainingsräumen aus, tauschen Schallplatten gegen Eisen und Stangen, schmuggeln Fachmagazine aus dem Westen, um an Trainingspläne zu gelangen. Und sie sind äußerst erfinderisch, wenn es um die Beschaffung von Dopingmitteln geht. Was sind das nur für Leute? Die Staatssicherheit kann diese Frage nie richtig beantworten. Trotz aller Versuche, die Kraftsportler systematisch auszuspionieren. Inoffizielle Mitarbeiter suchen Kontakt, melden sich in Sektionen von Betriebssportgemeinschaften und Sportclubs an, trainieren mit. Telefonate werden abgehört, manchen Sportlern werden Pornohefte untergeschoben, "um zu provozieren", so Müller. "Der Besitz war in der DDR streng verboten." In ihren Stasiunterlagen habe sie gelesen, dass ihre Wohnung überwacht wurde, sagt Gabi Romanik. In den 1980er-Jahren heißt sie noch Gabi Otto und ist eine Pionierin des Frauen-Bodybuildings. "Wahrscheinlich hat die Stasi auch einen Schlüssel gehabt, um hineinzukommen." Der Kraftsport wächst im Schatten des staatlich organisierten Leistungssports heran. Wettkämpfe im Westen sind streng untersagt, bei Turnieren im befreundeten Ostblock dürfen DDR-Mannschaften nicht teilnehmen, wenn Sportler aus dem nichtsozialistischen Ausland dabei sind. Das sei uns aber völlig egal gewesen, sagt Dr. Hans-Jörg Kloss, der als stärkster Zahnarzt der DDR gilt und einen Rekord im Bankdrücken hält. "Ich bin mit meinen Leuten drei Tage mit der Bahn zum Turnier nach Bulgarien gefahren und wusste nicht, wer am Start ist. Nie und nimmer wäre ich wieder zurückgefahren." Die Bodybuilder entziehen sich der staatlichen Kontrolle. "Den Weg, den ich gehen will, den gehe ich", sagt Hans Löwe, der zu den Legenden im Kraftsport der DDR zählt. Die Staatssicherheit verzweifelt zunehmend am Eigensinn der Athleten. Und dann steigt und steigt auch noch die Zahl der Ausreiseanträge. Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit hätten schließlich berichtet, "man muss im DDR-Kraftsport etwas verbessern, weil die Sportler ungerecht behandelt werden", sagt Historiker Dr. Andreas Müller. Ausgerechnet Spitzel als Fürsprecher. Bald darauf gibt es richtige DDR-Meisterschaften und Kraftsportler können Meister des Sports werden. Eine hohe staatliche Auszeichnung. "Das war der Hammer!"