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TV Programm für NDR Mecklenburg-Vorpommern am 01.09.2026

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NDR Info 21:45

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Danach

Tatort 22:00

Tatort: Wenn man nur einen retten könnte

Krimireihe

Die Jurastudentin Annalena Höpken (Annika Gräslund) wird morgens in der Nähe eines Nachtclubs tot aufgefunden. Sie wurde offenbar eine Treppe hinuntergestoßen und starb an einem Genickbruch. Zuvor hatte sie nach ersten Recherchen massive Auseinandersetzungen in ihrer Wohngemeinschaft (Shirin Eissa, Mitja Over, Joyce Sanhá, Michael Schweisser). Außerdem gerät der Obdachlose Emil Klaßen (Robin Bongarts), der Kommissarin Selb attackiert und das Handy der Toten bei sich trägt, in den Kreis der Verdächtigen. Es stellt sich heraus, dass Annalena Höpken unter immensem Leistungsdruck litt, den sie mit Aufputschmitteln zu kompensieren versuchte. Für die Ermittlungen ergeben sich eine Reihe von Fragen: Warum kam es zu diversen Auseinandersetzungen innerhalb der Wohngemeinschaft? Wieso ahnte die Mutter Gabriele Höpken (Catrin Striebeck) nicht, wie sehr ihre Tochter unter Druck stand? Ihre Schwester Betty Höpken (Mathilda Smidt) scheint ebenfalls Geheimnisse vor der Mutter zu haben. Und was hat Bettys Freund und Nachtclub-Betreiber Mike Hanisch (Niklas Marian Müller) mit alldem zu tun?

Weltbilder 23:30

Weltbilder

Reportage

USA: Leben wie auf dem Mars Autorin: Sarah Schmidt Mitten in der Wüste von Utah steht eine Weltraumstation. Seit mehr als 20 Jahren üben Studierende hier das Leben und vor allem das Forschen auf dem Mars. Im engen Wohnbereich mit acht Metern Durchmesser müssen sie leben, kochen, schlafen und auch forschen. Ihren Wohnbereich verlassen die Astronauten-Studierenden nur im Raumanzug. Wenn sie Forschungstrips auf dem Roten Planeten simulieren, sind sie in einem Mondfahrzeug unterwegs. Die Mars Society betreibt diese Übungsstation. Auf ihr sollen Interessierte ausprobieren, wie das Leben auf dem Mars und der Alltag auf einer Marsstation aussehen könnte. Lange Zeit wurden die Marsforscher für ihr Engagement nicht ernst genommen. Seitdem Elon Musk seine Pläne zur Besiedelung des erdähnlichen Planeten ernsthaft angeht, wird das Interesse an der Marsbasis wieder größer. River Riehle studiert in Florida Weltraumtechnik und lebt für eine Woche auf der Station. Er will unbedingt ins Weltall als Astronaut. Deshalb ist er hier: "Astronaut zu werden, ist ein sehr hoch gestecktes Ziel. Es gibt nicht viele erste Schritte, das auszuprobieren für die breite Öffentlichkeit. Für uns ist es aufregend, dass das möglich ist und dass wir diese Erfahrungen machen konnten." Eine Woche abgeschlossen von der Umwelt wie auf dem Mars zu leben, das sei eine einzigartige und sehr wertvolle Erfahrung. Korrespondentin Sarah Schmidt begleitet das Team in seinem Alltag zwischen Mars, Utah und dem Traum vom Weltall. Südafrika: Kapstadts Kampf ums Wasser Autorin: Vivica Jungels Kapstadt stand 2018 kurz vor dem sogenannten Day Zero, dem Tag, an dem kein Wasser mehr aus den Leitungen gekommen wäre. Die Katastrophe konnte damals knapp verhindert werden. Doch Dürre, Starkregen und das schnelle Wachstum der Stadt setzen die Wasserversorgung weiter unter Druck. Bis 2040 will Kapstadt deshalb zu einer "wassersensitiven" Stadt werden mit Meerwasserentsalzung, Grundwasser, Abwasseraufbereitung und naturbasierten Lösungen. Zoleka Havi macht eine Ausbildung zur Flusswächterin, entfernt invasive Pflanzen aus Wasserläufen und hofft auf ein besseres Leben. Reginald Pillay arbeitet an einem bepflanzten Rückhaltebecken, das Regenwasser speichern und neues Grundwasser bilden soll. Beide zeigen, wie Klimaanpassung dort beginnt, wo die Wasserkrise am härtesten zu spüren ist. Doch ob Kapstadts Plan aufgeht, hängt nicht nur von Technik und Natur ab, sondern auch von Geduld, Vertrauen und den Menschen vor Ort. Japan: Mafia-Lady packt aus Autor: Ulrich Mendgen Mako Nishimura war die einzige bekannte Frau bei der Yakuza, der japanischen Mafia. In einer Welt, die von Männern dominiert wird, verkaufte sie jahrelang Drogen und vermittelte Frauen in die Prostitution. 2012 stieg sie aus und setzt sich heute für andere Yakuza-Aussteiger ein. Als Frau in der japanischen Mafia nutzte sie u.a. Tätowierungen als sichtbares Zeichen, um sich Respekt und Anerkennung in der brutalen Männerwelt zu verschaffen. Als ihr Yakuza-Chef von ihr verlangte, sich selbst zu bestrafen, schnitt sie sich einen Finger ab. Sie hatte Drogen für den eigenen Konsum abgezweigt. Während sie ihre Position im organisierten Verbrechen festigte, vernachlässigte sie ihre Rolle als Mutter ihrer Söhne. Japan-Korrespondent Ulrich Mendgen begleitet die Mafia-Aussteigerin in der Provinz Gifu, wo ehemalige Bandenmitglieder durch öffentliches Müllsammeln um gesellschaftliche Vergebung bitten.