18:15
Für viele ist es der gefährlichste Platz im Land, für andere der Lieblingsort: der Marienplatz in Schwerin. Er gilt als Hotspot für Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern. Im Schnitt registriert die Polizei täglich zwei Straftaten. Körperverletzungen, Diebstähle, Drogendelikte. Und das, obwohl der Marienplatz der einzig öffentliche Platz im Land mit ständiger Videoüberwachung ist. Viele Menschen, die dort arbeiten, haben Gewalt miterlebt. Für andere ist es trotzdem der Lieblingsort zum Shoppen. Ist der Hotspot wirklich so gefährlich oder gibt es nur das subjektive Gefühl? "Die Nordreportage" trifft Menschen, die dort arbeiten.
18:45
Julian Segelmann ist ein vielseitiger Mensch: Er ist promovierter Theologe, Pop-Musiker, Schauspieler und TV-Moderator. Seit Langem beschäftigen ihn zentrale Fragen des Lebens, die viele Menschen immer wieder vor Herausforderungen stellen. Besonders jetzt im Fokus: Was tun in globalen Krisenzeiten? Wie neuen Mut schöpfen? In seinem Buch "Ankerpunkte" zeigt der evangelische Pastor Wege auf, wie man gerade jetzt Halt und Zuversicht finden kann. Er setzt auf die Kraft von Gesprächen, Orten und Erinnerungen sowie auf Rituale. Man darf sich freuen auf ein anregendes und mutmachendes Gespräch mit Julian Sengelmann, der auch einen Song aus seinem Album "Hoffnung" live präsentieren wird.
19:30
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
20:00
Themen u. a. : * Politischer Aschermittwoch - Deftige Kritik an der politischen Konkurrenz * Cyber-Angriff auf Deutsche Bahn - IT-Störung behoben * Elektronische Patientenakte - Kritiker sehen noch viele Mängel
20:15
Pazifik und Anden-Hochgebirge: zwei Regionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In Kolumbien liegen sie dicht beieinander. Die wild zerklüftete Küste ist jeden Sommer Ziel der Buckelwale. Die 3.000 Kilometer weite Wanderung aus der Antarktis nehmen die Riesen auf sich, um im Schutz ruhiger und warmer Buchten und Fjorde ihre Kälber zur Welt zu bringen. In den Mangrovenwäldern flüchten Krebse auf die Bäume, sobald die Flut kommt. Fallen sie ins Wasser, stürzen sich Kugelfische auf sie. 500 Kilometer entfernt liegt vor der Küste die kleine Felsinsel Malpelo. Sie umgibt eines der größten und spektakulärsten Meeresschutzgebiete der Welt. Die Armee wacht über das UNESCO-Welterbe. Der Schutz funktioniert: unter Wasser trifft man auf Millionen Schwarmfische, Adlerrochen, Riesenzackenbarsche, den Walhai und große Schulen von Hammer- und Seidenhaien. Der Aufstieg von der Küste in die Gipfelregion der Anden gleicht einer Reise zu einem fremden Planeten. Aus der zentralen Kordillere ragen 5.000 Meter hohe Vulkane, die Los Nevados, die Schneeberge. So hoch fliegt nur der Kondor, einer der größten Vögel der Welt. Der aktivste und gefährlichste Vulkan ist der Nevado del Ruiz. Er ist von einem Gletscher bedeckt und zugleich von einer zauberhaften alpinen Steppe umgeben, dem Páramo-Hochland. Hier stehen Wälder aus Riesenblumen, die man Schopfbäume nennt. Die verschiedenen Höhenlagen der Anden sind die Heimat des Brillenbären und vieler Arten von Kolibris. Doch je weiter man absteigt, desto mehr wird die Zerstörung deutlich. Der Regenwald am östlichen Fuße der Anden schwindet in erschreckender Weise. Die seltene Harpyie, einer der größten Greifvögel der Erde, brütet nur noch auf Waldinseln zwischen Rinderweiden. Brandrodung ist hier Alltag. Eine Tragödie im Paradies, die zeigt, welche unermesslichen Naturschätze in Kolumbien auf dem Spiel stehen.
21:00
Von mutmaßlicher Brandstiftung über waghalsige Einbruchsfälle bis hin zu einem tragischen Leichenfund, die Polizei in Hamburg bearbeitet vielfältige Fälle. Auch Partnerschaftsgewalt, Verfolgungsfahrten oder der Verdacht auf K.-o.-Tropfen gehören zum Polizeialltag zwischen Kiez und Hamburg-Rahlstedt. Das Kamera-Team der "Nachtstreife" begleitet die Polizistinnen und Polizisten rein dokumentarisch. Im Anschluss reflektieren die beteiligten Beamtinnen und Beamten die Einsätze, erläutern ihre Entscheidungen und sprechen offen über die Gedanken und Gefühle, die sie in den jeweiligen Situationen begleitet haben. Das Geschehen wird ohne Off-Sprecher abgebildet. Begleitet werden vier Zweierteams der Schutzpolizei unterschiedlicher Kommissariate und Stadtteile. Zum zweiten Mal mit dabei ist Lena Priebusch (42), die diesmal mit Eric Zeitzschel (25) auf dem legendären Kiez rund um die Reeperbahn im Einsatz ist. Ihr Revier, das Polizeikommissariat 15. Die traditionsreiche Davidwache auf St. Pauli zählt zu den bekanntesten Dienststellen Deutschlands. In Hamburg-Altona muss sich das Team des Kommissariats 21, Marlene Ebert (24) und Kenneth Tamm (32), unter anderem mit mutmaßlicher Brandstiftung und einem dreisten Diebstahl im Supermarkt auseinandersetzen. In Hamburg-Hamm ist Sophia Rühlemann (25) die neue Partnerin von Sebastian Fuchs (40) im Kommissariat 41. Für die beiden wird es besonders brisant als sie versuchen einen Einbrecher zu erwischen, der versucht über ein Hausdach und Balkone zu fliehen. Hamburg-Rahlstedt ist besonders dicht besiedelt und zählt zu den größten Revieren der Stadt. Hier sind Svea Sievers (30) und Philip Schier (33) vom Polizeikommissariat 38 gemeinsam unterwegs. Ein Fall von Partnerschaftsgewalt ist für die beiden Eltern besonders herausfordernd, denn ein Kleinkind ist involviert. Neben der Schutzpolizei ist auch der Kriminaldauerdienst (KDD) wieder mit dabei: In bewährter Besetzung kümmern sich Katrin Kernig (42) und Michael Walther (43) um kriminalpolizeiliche Fälle wie beispielsweise einen Leichenfund auf offener Straße. Eine Premiere in der neuen Staffel gibt es: Zum ersten Mal wird die "Dienstgruppe Autoposer" der Hamburger Verkehrsdirektion III von der "Nachtstreife" begleitet. Timo Marzahn und Malte Hübner sorgen für mehr Ruhe und Sicherheit auf Hamburgs Straßen und müssen gleich mehrfach die Verfolgung von Rasern aufnehmen.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Markus Gellert muss seine 24-jährige Tochter Marleen vor dem Gefängnis bewahren, sie ist verhaftet worden. Marleen soll in der Nacht zuvor einen Fußgänger angefahren und dann Fahrerflucht begangen haben. Marleen kann sich an nichts mehr erinnern. Sie sei mit ihrem alten Freund Max zu einer Party gegangen, habe etwas getrunken und getanzt. Dann weiß sie nur, dass die Polizei sie am nächsten Morgen geweckt und verhaftet hat. Kommissar Hansen hält die Beweise gegen Marleen für zwingend: Das Unfallopfer hat Teile des Nummernschildes von Marleens Sportwagen erkannt. Der Wagen hat am folgenden Morgen vor Marleens Wohnung gestanden. Das Blut am Lenkrad des Wagens stammt von Marleen, die sich bei dem Unfall offensichtlich eine Platzwunde an der Stirn zugezogen hat. Zudem ist Marleen positiv auf Drogen getestet worden. Hansen empfiehlt Gellert dringend, seine Tochter zu einem Geständnis zu bewegen. Nur so könnte sie die Richter milde stimmen, die bei Unfallflucht keinen Spaß verstehen. Markus Gellert aber macht sich daran, die Unschuld seiner Tochter zu beweisen. Thomas Zuhse, der Yasmin in ihrer Abwesenheit als Anwaltsgehilfe vertreten hat, taucht überraschend in der Kanzlei auf. Dieses Mal braucht er selbst dringend Hilfe. Schon in drei Tagen steht gegen ihn eine Gerichtsverhandlung an. Der Vorwurf: Körperverletzung.
22:50
Sie kamen, um wieder gesund zu werden. Stattdessen erlebten sie einen Albtraum. Für mehrere Frauen wurde das Evangelische Klinikum Bethel in Bielefeld zum Schauplatz eines unfassbaren Verbrechens. Lange nach ihrem Aufenthalt in der dortigen Neurologie erhalten einige Patientinnen einen Anruf der Polizei. Sie werden bald darauf erfahren, dass es von ihnen Videos gibt: Über viele Monate hinweg, von September 2018 bis April 2020, betäubte der Assistenzarzt Philipp G. Patientinnen nachts mit Propofol, um sie zu vergewaltigen. Seine Taten filmte er, es existieren über 200 Videodateien. Bislang weiß man von mindestens 30 Opfern allein in diesem Krankenhaus. Die betroffenen Frauen, die in dieser ARD Crime Time sprechen, haben nun eine Erklärung, warum sie nach ihrem Klinikaufenthalt teils keine Berührungen mehr ertrugen, körperliche Schmerzen hatten oder einige von ihnen unerklärliche Ängste entwickelten. Was sie lange nicht einordnen konnten, erklärt sich nun mit dem Wissen um die furchtbaren Taten. Die Dokuserie begleitet sie auf ihrem mutigen Weg der Aufarbeitung. Der Fall wirft verstörende Fragen auf: Wie konnte der Assistenzarzt Philipp G. ein solches Doppelleben führen? Er sei ihr liebster Mitbewohner gewesen, erzählt eine ehemalige Freundin. "Es ist eines der abartigsten Verbrechen, die man sich vorstellen kann - begangen von einem der nettesten Typen, den ich in meinem Leben kennengelernt habe", ringt ein langjähriger Freund um Worte. Die ARD Crime Time-Dokuserie geht den drängenden Fragen nach: Wie konnte es in einem Krankenhaus zu einem Verbrechen solchen Ausmaßes kommen? Wurden Warnsignale übersehen? Und warum wurde bis heute niemand zur Rechenschaft gezogen?
23:20
Sie kamen, um wieder gesund zu werden. Stattdessen erlebten sie einen Albtraum. Für mehrere Frauen wurde das Evangelische Klinikum Bethel in Bielefeld zum Schauplatz eines unfassbaren Verbrechens. Lange nach ihrem Aufenthalt in der dortigen Neurologie erhalten einige Patientinnen einen Anruf der Polizei. Sie werden bald darauf erfahren, dass es von ihnen Videos gibt: Über viele Monate hinweg, von September 2018 bis April 2020, betäubte der Assistenzarzt Philipp G. Patientinnen nachts mit Propofol, um sie zu vergewaltigen. Seine Taten filmte er, es existieren über 200 Videodateien. Bislang weiß man von mindestens 30 Opfern allein in diesem Krankenhaus. Die betroffenen Frauen, die in dieser ARD Crime Time sprechen, haben nun eine Erklärung, warum sie nach ihrem Klinikaufenthalt teils keine Berührungen mehr ertrugen, körperliche Schmerzen hatten oder einige von ihnen unerklärliche Ängste entwickelten. Was sie lange nicht einordnen konnten, erklärt sich nun mit dem Wissen um die furchtbaren Taten. Die Dokuserie begleitet sie auf ihrem mutigen Weg der Aufarbeitung. Der Fall wirft verstörende Fragen auf: Wie konnte der Assistenzarzt Philipp G. ein solches Doppelleben führen? Er sei ihr liebster Mitbewohner gewesen, erzählt eine ehemalige Freundin. "Es ist eines der abartigsten Verbrechen, die man sich vorstellen kann - begangen von einem der nettesten Typen, den ich in meinem Leben kennengelernt habe", ringt ein langjähriger Freund um Worte. Die ARD Crime Time-Dokuserie geht den drängenden Fragen nach: Wie konnte es in einem Krankenhaus zu einem Verbrechen solchen Ausmaßes kommen? Wurden Warnsignale übersehen? Und warum wurde bis heute niemand zur Rechenschaft gezogen?
23:50
Sie kamen, um wieder gesund zu werden. Stattdessen erlebten sie einen Albtraum. Für mehrere Frauen wurde das Evangelische Klinikum Bethel in Bielefeld zum Schauplatz eines unfassbaren Verbrechens. Lange nach ihrem Aufenthalt in der dortigen Neurologie erhalten einige Patientinnen einen Anruf der Polizei. Sie werden bald darauf erfahren, dass es von ihnen Videos gibt: Über viele Monate hinweg, von September 2018 bis April 2020, betäubte der Assistenzarzt Philipp G. Patientinnen nachts mit Propofol, um sie zu vergewaltigen. Seine Taten filmte er, es existieren über 200 Videodateien. Bislang weiß man von mindestens 30 Opfern allein in diesem Krankenhaus. Die betroffenen Frauen, die in dieser ARD Crime Time sprechen, haben nun eine Erklärung, warum sie nach ihrem Klinikaufenthalt teils keine Berührungen mehr ertrugen, körperliche Schmerzen hatten oder einige von ihnen unerklärliche Ängste entwickelten. Was sie lange nicht einordnen konnten, erklärt sich nun mit dem Wissen um die furchtbaren Taten. Die Dokuserie begleitet sie auf ihrem mutigen Weg der Aufarbeitung. Der Fall wirft verstörende Fragen auf: Wie konnte der Assistenzarzt Philipp G. ein solches Doppelleben führen? Er sei ihr liebster Mitbewohner gewesen, erzählt eine ehemalige Freundin. "Es ist eines der abartigsten Verbrechen, die man sich vorstellen kann - begangen von einem der nettesten Typen, den ich in meinem Leben kennengelernt habe", ringt ein langjähriger Freund um Worte. Die ARD Crime Time-Dokuserie geht den drängenden Fragen nach: Wie konnte es in einem Krankenhaus zu einem Verbrechen solchen Ausmaßes kommen? Wurden Warnsignale übersehen? Und warum wurde bis heute niemand zur Rechenschaft gezogen?
00:25
In dieser neuen Folge kommt Daniel K. an Bord des Ernährungs-Docs-Hausboots. Er befindet sich in einem gesundheitlichen Ausnahmezustand: Immer wieder wird er von heftigen Gichtanfällen attackiert. Die Schmerzen treffen ihn oft aus dem Nichts. Und jedes Mal wächst die Angst, dass seine Gelenke dauerhaft Schaden nehmen. Sein Harnsäurewert liegt mit 8,4 deutlich über der Norm. Und der 39-Jährige aus dem niedersächsischen Oldenburg weiß: bleibt das so, drohen schwere Folgen, von Nierenproblemen bis Herzerkrankungen. Dabei führt Daniel ein aktives Leben, verbringt viel Zeit mit seiner Familie, trainiert die Fußballmannschaft seines Sohnes und ist Schiedsrichter beim American Football. Doch Ernährungsmediziner Matthias Riedl erkennt sofort: Daniels Essverhalten befördert die Gicht: große Portionen, häufig Fleisch, viel Zucker und fruktosereiche Lebensmittel. "Erst wenn der zweite oder dritte Teller leer ist, empfindet er Sättigung", sagt seine Frau Susi. Der Doc rät ihm zu einer purinarmen Ernährung: flexitarisch, mit viel Gemüse, Vollkorn, Nüssen und etwas Hülsenfrüchten. Außerdem soll Daniel lernen, achtsam zu essen und kleinere Portionen. Und um seine Gelenke zu entlasten und gleichzeitig den Stoffwechsel zu pushen, schickt Matthias Riedl ihn zum Schwimmtraining. Kann Daniel die Ernährungsstrategie langfristig umsetzen und seine Gesundheit damit nachhaltig stärken? Folke H. kämpft schon seit 15 Jahren gegen eine Krankheit, die ihr Leben unberechenbar macht: schubförmige Multiple Sklerose. Immer wieder leidet sie unter Sehstörungen und einer lähmenden Fatigue, kompletter Ermüdung, die sie oft völlig aus der Bahn wirft. Ihre größte Sorge: eines Tages ganz die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren, irgendwann auf den Rollstuhl angewiesen zu sein. Ernährungs-Doc Silja Schäfer analysiert die Ernährung der 34-Jährigen: viele Kuhmilchprodukte, regelmäßig Weizen und süße Snacks, die die Entzündungen in den Nervenbahnen befeuern. Außerdem ist das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren mit 17,9:1 in einer ungesunden Balance, es sollte möglichst bei 2,5:1 liegen. Als Personalratsvorsitzende trägt die Kielerin viel Verantwortung, arbeitet häufig bis spät in den Abend. Zu Hause hilft ihr Mann Ole, wo er kann, übernimmt das Kochen und organisiert den Familienalltag. Silja Schäfer schlägt eine Ernährungsweise nach nordischer Art vor: regional und nachhaltig, mit vielen Lebensmitteln vom Feld, aus dem Wald, Fluss oder Meer, reich an präbiotischen Ballaststoffen und heilsamen Antioxidantien. Dazu Omega-3-haltige Öle sowie in Maßen probiotischer Joghurt und Quark. Nach wenigen Wochen erhält Folke eine Nachricht, die vieles verändert; sie ist schwanger, erwartet ihr drittes Kind. Wird sie es trotz ihres beruflichen Stresses, Familienalltag und der Schwangerschaft schaffen, die neue Ernährung zu etablieren?
01:10
Mecklenburg-Vorpommern hat kulinarisch weit mehr zu bieten als landestypische Gerichte. Es sind Lebensmittel mit Aha-Effekt, z. B. Edelpilze auf ungewöhnliche Weise produziert, syrische Blätterteigleckereien oder vegane Gerichte als fleischlose Alternative. Yvonne Dewitz und ihr Team produzieren in alten NVA-Bunkern in Markgrafenheide bei Rostock Bioedelpilze. Das gleichbleibende, kühle Klima in den Bunkern ist ideal für Kräuterseitlinge, Shiitake, Samthauben und ein Dutzend weiterer Pilzsorten. Die Pilzmanufaktur Rostock ist nicht nur die einzige Bioedelpilzmanufaktur des Landes, in Markgrafenheide arbeiten auch Menschen mit psychischen Erkrankungen bei der Zucht. Alaa Almosto flüchtete 2013 aus Syrien nach Deutschland. Ein paar Jahre brauchte er, um die deutsche Sprache zu erlernen. Irgendwann besann er sich darauf, was er in Aleppo bei seinem Vater, einem Konditor und Bäcker, einst gelernt hat: Baklava. Das Gebäck aus Blätter- oder Filoteig sollte seine Lebensgrundlage in Mecklenburg-Vorpommern werden. Er sparte Geld, kaufte einen Bäckerwagen und steht seitdem jeden Tag auf den Märkten der Stadt. Govinda Thaler hat sein Leben einer fleischlosen Ernährung, der Nachhaltigkeit und der Herstellung von veganen Lebensmitteln verschrieben. Seit 2015 versucht er mit seinem Unternehmen vegane Biofertiggerichte an die Menschen zu bringen. Dafür hat er im vorpommerschen Rothenklempenow ein Netzwerk aus Biolandwirten mit aufgebaut, deren Produkte er hauptsächlich für seine Lebensmittel verwendet. Jetzt will er eine große Klinikkette überzeugen, auf vegan umzusteigen. Außerdem wird in seiner Laborküche gerade an einem neuen Gericht getüftelt, einer Ayurveda-Pfanne, einem indischen Eintopf.
01:40
Die meisten Menschen sind in der glücklichen Lage, dass der Tisch täglich reich gedeckt, der Kühlschrank voll ist. Im Supermarkt gibt es in den Regalen und an der Theke ständig Nachschub von Lebensmitteln. Und davon viel mehr, als man wirklich benötigt. Ein großer Rest an Nahrungsmitteln landet dann bei vielen leider einfach auf dem Müll: Pro Jahr werden in Schleswig-Holstein rund 646.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Die Verschwendung kostet Geld, verbraucht unnötig Rohstoffe und schadet dem Klima. Zum Glück wächst aber auch mittlerweile bei vielen Leuten das Bewusstsein, dass es anders geht. "Die Nordreportage" begleitet mit der Kamera Menschen, deren Ideen und Engagement dafür sorgen, dass Lebensmittel wieder die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen. Doch auch deren allergrößte Mühe verhindert nicht, dass Lebensmittel entsorgt werden müssen, beispielsweise Essensreste aus der Gastronomie. Daher begleitet ein Filmteam auch ein Unternehmen, das diese Bioreste schnell und gesetzeskonform einsammelt und mit ihnen durch einen mehrstufigen Verwertungsprozess Strom und Wärme erzeugt.
02:10
Themen u. a.: * Nach Schlachthof-Schließung: Schweinebauern in Not Schweinemäster im Norden stehen vor einem Problem: Der Schlachthof in Perleberg schließt. Doch die Umstände scheinen unklar - das Bundeskartellamt ist involviert, denn es steht der Verdacht der Marktbereinigung im Raum. * Vetternwirtschaft bei der AfD Niedersachsen: Frau und Ex-Frau beschäftigt Die AfD Niedersachsen kommt nicht zur Ruhe. Dem NDR liegen Belege vor, die Parteichef Ansgar Schledde unter Druck setzen. Seine ehemalige Ehefrau soll in der AfD-Fraktion im Landtag beschäftigt sein. Dazu sieht sich der Parteivorsitzende mit Vorwürfen aus den eigenen Reihen konfrontiert: Dabei geht es um Seilschaften und persönliche Bereicherung. * Elbtower-Rettung: Wie angreifbar macht sich der Senat? Die Finanzierung, der Einzug des Naturkundemuseums und eine auffällige Personalie: Rund um die Rettung des Elbtowers gibt es nach NDR Recherchen Auffälligkeiten. Die CDU fordert nun Einblick in die Akten des Senats.
02:45
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt.
03:15
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
03:45
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.