04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
06:05
Langeweile hat einen schlechten Ruf und löst ein unerträglich dumpfes Gefühl aus. Dem wollen viele um jeden Preis entkommen! Manche Leute greifen dann zu Alkohol und Drogen, werden aggressiv oder sogar gewalttätig. Wäre es da nicht besser, es gäbe keine Langeweile? Forschende sagen: nein. Denn ohne sie wäre ein Mensch nicht in der Lage, sein Leben zu verändern. Vor der Corona-Pandemie beschäftigten sich nur wenige Forschende weltweit mit Langeweile. Erst während des Lockdowns kam die Wissenschaft in Schwung. Als alle zu Hause bleiben mussten, wurde deutlich, wie sehr Menschen unter Langeweile leiden können und welche Auswirkungen dies haben kann. Die Reaktionen reichten von Frustration über Wut bis hin zu Ohnmacht. Dafür ist jedoch nicht die Langeweile verantwortlich, sagt der kanadische Forscher James Danckert. Langeweile sei weder gut noch schlecht, sondern ein Signal, dem jeder gut zuhören sollte. Sie zeigt einem, dass man sich in einer Situation befindet, die nicht gut ist und an der man etwas ändern sollte. Wer sich an seine Schulzeit erinnert, weiß, dass das manchmal leichter gesagt als getan ist. Aber auch hierfür haben Forschende Tipps parat. Über diesen unerträglichen Zustand, wenn man sich nicht mehr konzentrieren kann und die Zeit quälend langsam verrinnt, ist noch überraschend wenig bekannt. Warum fühlt sich Langeweile so schrecklich an? Und was passiert im Körper? Dies sind Fragen, auf die die Forschenden nach und nach Antworten finden. So hat beispielsweise der französische Neurowissenschaftler Thomas Andrillon entdeckt, wie Langeweile die Gedanken wandern lassen kann. Das kann überraschende Auswirkungen haben.
06:35
Batteriestand des Wohnmobils checken oder Beleuchtung und Diebstahlsicherung steuern: Erfinder Gabor Wraight aus Bayern hat eine Smarthome-Lösung für Camper entwickelt. Eine kleine Box funktioniert als smartes Steuerungssystem. Sie übernimmt die gesamte elektrische Verteilung im Fahrzeug. Nach Auskunft des Erfinders soll man damit jeden Camper aufrüsten können. Die Bedienung erfolgt über eine App. Außerdem gibt es Anschlüsse für Sensoren, die z. B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Füllstände von Wassertank und Gasflaschen messen. Wie gut sich Gabor Wraights Erfindung in der Praxis schlägt, schaut sich der YouTuber und Home-Assistant-Tester Simon Oberstedt an.
07:00
Lach- und Sachgeschichten, heute mit einer Schafherde auf dem Weg durch die Stadt, einem Mädchen, das nicht vom Weg abkommt, Armin und einem Eier-Experiment, Shaun, Bitzer und einem Dieb im Hühnerstall - und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. ? * Stadtschafe (Teil 1 ?Mitten in Köln läuft eine Schafherde durch die Stadt. Natürlich nicht allein, sondern gemeinsam mit einem ganzen Team aus Schäfern und Menschen, die sie treiben. Über 200 Schafe im Auge zu behalten ist gar nicht so leicht. Besonders am Bahnübergang und an den viel befahrenen Straßen. Das Maus-Team begleitet die Herde insgesamt acht Kilometer bis zu ihrem Endziel. Dort, am Grüngürtel in Köln, wartet eine wichtige Aufgabe auf sie. * Zwei-Minuten-Märchen: Komm nicht vom Weg ab? Ein kleines Mädchen soll für ihre Mutter ein paar Erledigungen machen - und schnell zum Laden. Bloß nicht vom Weg abkommen, denn der hungrige Wolf lauert auf frische Beute! Doch damit sie Brot, Ziege und Käse unbeschadet nach Hause bringen kann, braucht sie eine eigene Idee * Regenrinne? Armin will ein Ei von der vierten Etage in den Keller bringen, ohne es zu berühren. Ganz klar - da hilft nur eine Regenrinnenrutsche: In der Fabrik drückt eine Maschine Zinkblech, bis es eine halbrunde Form hat. Eckstücke werden ausgestampft und schlangenförmige Rohre zurechtgebogen. Wenn alles zusammengeschraubt ist, geht das Ei auf Reisen. Ob es heil unten ankommt?? * Shaun das Schaf: Ping Pong im Hühnerstall? Während Hofhund Bitzer mit Shaun in einer spannenden Tischtennis-Partie steckt, hat ein Fuchs freie Bahn, um sich dem Hühnerstall zu nähern. Gerade als er sich über ein Ei hermachen will, merkt er, dass damit irgendetwas nicht stimmt.
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
"Die Ratgeber" sprechen über die Abzocke bei Solaranlagen und wie man sich davor schützen kann. Weitere Themen: Spargelzeit: Reporterin Simone Kienast hat in Zwingenberg bei der Ernte geholfen. Serie: eine Streichholzkünstler und seine Kunstwerke. Außerdem klären "Die Ratgeber", was zu tun ist, wenn man ein ausgesetztes Tier findet.
08:30
Die meisten Menschen, die von einem eigenen Haus träumen, bauen nur einmal im Leben. Für ihr Traumhaus brauchen sie kreative Architekt*innen, Handwerk*innen, die ihre Aufgabe lieben, und Freund*innen, die mit anpacken, damit aus dem Traumhaus kein Albtraum wird. Vor 150 Jahren wurde im kleinen Dorf Nusse in Schleswig-Holstein direkt an einem See ein Haus für einen Apotheker gebaut. Mit Verkaufs- und Lagerräumen, Platz für Salben, Arzneien und Hunderte Tinkturen. Außerdem auch mit viel Wohnraum für die Familie des Apothekers. Der unbekannte Architekt von damals wollte offenbar, dass die Apotheke mehr darstellte als die Bauernhäuser in der Nachbarschaft: So ist ein repräsentatives Bürgerhaus in Backstein mit riesigen Fenstern, Wandmalereien und eleganter Innenausstattung entstanden. Kein Wunder, dass die Alte Apotheke 2017 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Vom einstigen Glanz war zu dem Zeitpunkt nicht mehr viel übrig, das Haus war in einem ruinösen Zustand. Die Rettung für die Alte Apotheke ist ein junges Paar aus Hamburg. Sie wollten hinaus aufs Land ziehen, verguckten sich in die Alte Apotheke und die traumhafte Lage am See. Sie konnten nicht ahnen, dass es mehr als zwei Jahre dauern würde, bis sie endlich einziehen konnten. Denn die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses stellte die Bauherren immer wieder vor neue Probleme: tragende Balken unter Fußböden und hinter Wänden waren morsch, das Mauerwerk war marode. Noch dazu war die Fassade zur Seeseite mit Asbestschindeln verkleidet. Kompetente und bezahlbare Handwerksbetriebe zu finden, war nahezu unmöglich, denn es ist Bauboom und niemand hat Zeit. Derweil explodierten die Kosten und irgendwann ging das Geld aus. Einen weiteren Kredit wollten die Banken dem Paar trotz guter Jobs nicht gewähren. Zu diesem Zeitpunkt war die Alte Apotheke aber erst zur Hälfte saniert. Nur dank der Hilfe von Eltern, Freund*innen und unermüdlichem, eigenem Arbeitseinsatz ist am Ende doch noch der Einzug in das Traumhaus am See gelungen.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Im Norden gibt es über 50.000 Bauernhöfe und mindestens genauso viele Geschichten. Die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" begleitet ganz verschiedene Landwirtinnen und Landwirte aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg in ihrem spannenden Alltag.
12:00
Landei oder Großstadtbengel, Jungpionier oder Pfadfinder: Wer in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren an der Elbe aufgewachsen ist, erlebte sehr unterschiedliche Kindertage. Der Sohn eines Fischers im Landkreis Cuxhaven war sechs Jahre alt, als er das erste Mal mit seinem Vater auf die Elbe zum Fischen rausfahren durfte. Die Tochter eines Bauern auf der DDR-Seite der Elbtalaue kam die ersten elf Jahre ihres Lebens nicht mal in die Nähe des Flusses, denn er war abgeriegelt. Fluchtgefahr! Diese Dokumentation macht eine eindrucksvolle Zeitreise an der Elbe flussaufwärts: von Cuxhaven über Hamburg bis in die Elbtalaue bei Boizenburg. An der Unterelbe bekommen die Kinder so gut wie nichts von den großen Veränderungen in der deutschen Geschichte mit. Ihr Leben ist sprichwörtlich ein langer, ruhiger Fluss. Die Kindheit von Annegret Hamster in der Haseldorfer Marsch war von einer örtlichen Tradition geprägt. Ihre Familie lebte vom Binsenschneiden. Annegret sprach bis zu ihrem sechsten Lebensjahr nur Plattdeutsch. Jeden Sommer hatte sie zwei zusätzliche Wochen "Stöckebast-Ferien", um ihren Eltern bei der Arbeit zu helfen. Gerade mal knapp 30 Kilometer Luftlinie elbaufwärts verlief eine andere Kindheit ganz anders. Konrad Lorenz und Dieter Bruhn alias "Aale-Dieter" wurden im Hamburg der Nachkriegszeit groß. Ihr Spielplatz waren die Ruinen und Bunker der Stadt. Konrad wurde auf St. Pauli geboren und wuchs zunächst ohne Vater auf. Der galt nach Kriegsende als vermisst. Das Elbufer zwischen Landungsbrücken und Fischmarkt war Konrads Revier. Später entdeckten er und seine Kumpels natürlich auch das Rotlichtviertel rund um die Reeperbahn und wunderten sich über die vielen Frauen, die dort an den Häuserecken standen und warteten. Sehr viel behüteter ging es bei Heidi Mahler, der Tochter von Heidi Kabel, die etwas weiter elbabwärts lebte, zu. Die Stadtviertel dort waren sehr viel weniger zerstört als das Zentrum der Freien und Hansestadt Hamburg. Gemeinsam mit ihren Brüdern machte sie in den 1950er-Jahren den Strand unterhalb der Elbchaussee zu ihrem Badeparadies. Auch Angela Stünkel wuchs in den 1950er-Jahren an der Elbe auf, knapp 80 Kilometer Luftlinie weiter flussaufwärts auf dem Gebiet der DDR. Wieder eine ganz andere Kindheit: Erst mit elf Jahren betrat Angela das Ufer des Flusses zum ersten Mal, unfreiwillig. Bis dahin hatte sie eine unbeschwerte Kindheit rund um den Bauernhof ihrer Eltern verlebt, der innerhalb der Fünf-Kilometer-Sperrzone lag. Doch dann rief der Vater die Familie zusammen und erklärte, sie müssten ihren Hof für immer verlassen. Am nächsten Morgen brachen sie auf.
12:45
Wer auf der Tropeninsel Hainan ankommt, der glaubt, er habe die Volksrepublik China verlassen. Coole Surferinnen und Surfer mit bunten Surfbrettern in den türkisgrünen Wellen, lässige Strandbars, Flip-Flops sind angesagt. Eher Hawaii als Houhai Bay. Hainan ist Wahlheimat von Darci Liu. Sie ist Chinas erste Profisurferin mit internationalen Sponsoren. Eigentlich stammt sie aus Zentralchina, aus Hubei, dort gibt es weit und breit kein Meer. "Hätte ich das Surfen nicht entdeckt, wäre ich jetzt wahrscheinlich in irgendeiner chinesischen Stadt Ehefrau und Mutter und würde mich entsetzlich langweilen", sagt sie. Stattdessen ist die 34-Jährige leidenschaftliche Inselbewohnerin, Surferin und Techno-DJane. Doch seit ein paar Jahren sind die lässigen Surfpioniere in der Bucht von Houhai nicht mehr allein. Die Kommunistische Partei hat das Potenzial des Wellenreitens entdeckt. Etwas nördlich der Bucht wurde ein Nationales Trainingszentrum aus dem Boden gestampft. Dort trainieren Jugendliche aus ganz China hart für künftige Erfolge der Nation. Das Kalkül der Regierung: Surfen ist weltweit hip, ab 2021 sogar als olympische Disziplin vorgesehen. Auch auf diesem Feld will China seine Überlegenheit demonstrieren. Das Ziel: Olympia-Medaillen.
13:15
Madeira, die portugiesische Insel im Atlantischen Ozean, ist berühmt für ihre zerklüfteten Berglandschaften und kurvenreichen Straßen. Steile Anstiege und Serpentinen führen zu spektakulären Aussichten und lassen bei Autofahrern den Puls höherschlagen. Fahrten ins Inselinnere sind bis heute ein Trip ins Abenteuer. Das besondere Terrain Madeiras hat die Menschen erfinderisch gemacht, ungewöhnliche Transportwege sind so entstanden. Aus diesen Zeiten stammen die Straßenschlitten, mit denen Menschen und Güter in Windeseile nach unten befördert werden konnten: Die Fahrer nennen sich Carreiros, spezialisiert darauf, die hölzernen Gefährten ohne Lenkung und Bremsen den Berg hinabzusteuern. Abseits der ausgebauten Straßen lockt das Abenteuer: Offroad-Spezialist Edgar Silva liebt die entlegenen Ecken der Insel. Je wilder und gefährlicher die Wege durchs Gebirge werden, desto größer sein Fahrspaß - gut für´s Geschäft. Der gebürtige Madeirer bringt Besucher an Orte, an die sie mit dem Mietwagen nicht mehr kommen und wo seine Geländekenntnis und Fahrpraxis gefragt sind. Madeiras zerklüftetes Terrain beschert auch dem Abschleppunternehmer Duarte Ribeiro ein Auskommen. Die steilen und engen Wege sorgen dafür, dass ihm die Arbeit so schnell nicht ausgeht. An diesem Tag soll er einen englischen Oldtimer überführen, von denen es einige auf der Insel mit dem milden Klima gibt. Da die alten Sportwagen ein Vermögen wert sind, muss er mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen.
14:00
Mitten im Strelasund führt der Weg des Rügendamms über den Dänholm, eine der kleinsten Inseln Deutschlands. Hier lebt der Holzbildhauer Raik Vicent, der mit der Kettensäge gewaltige Skulpturen formt. An den alten Kanonenbootschuppen weiht Barbara Winkler ihre Schüler in Theorie und Praxis des Segelns ein. Gegenüber räuchert Claas Wollna, der letzte Berufsfischer Stralsunds, frisch gefangene Hornhechte. Der Tüftler Karl-Rudolf Küstner wohnt auf einem Boot und ist ständig unterwegs, um anderen Insulanern bei technischen Problemen zu helfen. Holger Schütt und Dirk Karoske streifen durch die Kasematten der kaiserlichen Festungsanlage Dänholm, um mit Endoskop und Taschenlampe die Winterquartiere von Fledermäusen zu kontrollieren. In der Produktionsschule des CJD spornt Christina Peters ihre Schützlinge in der Kreativwerkstatt an. Der Rentner Jürgen Ehlers betreibt in der Flüchtlingsunterkunft auf dem Dänholm eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt mit und für Geflüchtete. An der alten Tankstelle des NVA-Garagenkomplexes schärft Mario Paternoga in aller Seelenruhe seine Gartenschere: weil endlich Freitag ist und er sich wieder um seinen japanischen Zen-Garten kümmern kann, mitten in der Betonfläche einer untergangenen Militärwelt.
15:30
Wenn es wärmer wird, werden Heimwerker und Kleingärtner von einer inneren Unruhe gepackt. Es gilt, all die Projekte anzugehen, die im Vorjahr liegen geblieben sind. Für die Baumärkte ist das Frühjahr die umsatzstärkste Zeit: von Bauholz bis zu Pflanzen reicht das Spektrum, auf das es einen Run der Kunden gibt. Neubrandenburg ist dabei ein besonderes Pflaster: Die Stadt gilt als "Hauptstadt der Kleingärtner". Nirgends in Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr Kleingartenvereine, nirgends mehr Kleingärtner pro Kopf der Stadtbevölkerung. Entsprechend wird diese Zielgruppe umworben. Ein Baumarkt liegt im Osten der Stadt: Plattenbauviertel, Kleingärtnerviertel. "Holz im Garten" ist eine Werbeaktion, die das Publikum locken soll. Denn im Frühjahr wird genagelt und geschraubt, was das Zeug hält. Doch wie kriegt man fünf Meter lange Bretter in einen Kleinwagen? Und wie wird aus einem Bausatz dann wirklich ein Schuppen? Eine Reportage aus dem Baumarktbetrieb zwischen Umsatzrekorden und Verzweiflung.
16:00
Was ist aktuell zu tun im Garten? Im April kann der Rasen schon das erste Mal gemäht werden. Eine Bodenprobe zeigt, wie es mit dem Nährstoffhaushalt aussieht. Die Kartoffeln kommen in die Erde, Erdbeeren können jetzt noch gepflanzt werden. Und der Ficus wird nach dem Winter für die neue Saison fit gemacht. Der Spaten ist eines der wichtigsten Werkzeuge im Garten. Aber was taugen die günstigen Geräte? Sollte man doch lieber etwas mehr Geld für einen Spaten ausgeben? Das testet NDR Fernsehgärtner Peter Rasch mit einem kräftigen Kollegen. Außerdem wirft Peter einen Blick auf den Phänologischen Kalender, der sich an der Entwicklung in der Natur orientiert und ganz genau anzeigt, wo man steht im Gartenjahr.
16:30
10.000 Schritte am Tag, um fit und gesund zu bleiben! So heißt es immer wieder. Gibt es tatsächlich diese eine Zahl, an der sich alle orientieren können? Klar ist: Bewegung ist nicht nur gut fürs Wohlbefinden, sondern auch für die Gesundheit, das belegen zahlreiche Studien. Das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes sinkt. Aber ab wann zeigen sich solche positiven Effekte? Hinzu kommt: Viele scheitern, weil sie sich die falschen Ziele setzen. Es gibt ganz unterschiedliche Fitness-Typen. Es gibt den eher ambitionierten Typ, der immer neue Herausforderungen sucht. Bei anderen spielt womöglich der Funfact eine Rolle, weil es Spaß machen muss. Fehlt manchmal bloß die Zeit, um sich nach einem stressigen Tag aufzuraffen? Oder geht es um das nötige Durchhaltevermögen? Solche persönlichen Faktoren können entscheidend sein, wenn man mehr Bewegung in den Alltag integrieren möchte. Sie können motivieren, aber auch ausbremsen. Um zunächst einmal herauszufinden, wie es um die persönliche Leistungsfähigkeit steht, haben Mediziner einen einfachen Sechs-Minuten-Test entwickelt, der sich auch zu Hause durchführen lässt. Und es geht nicht bloß um Leistung und Muskelmasse. Auch der sogenannte Flamingo-Test verrät einiges über die eigene Verfassung. Kann man es am Ende sogar übertreiben und süchtig nach Sport werden? "Quarks" gibt in dieser Ausgabe Tipps, wie sich dauerhaft mehr Bewegung in den Alltag integrieren lässt und warum das so wichtig für die Gesundheit ist.
17:15
Texel ist die größte der Westfriesischen Inseln in der Nordsee vor der niederländischen Küste. Hier gibt es genauso viele Schafe wie Einwohner: Mit diesem Slogan wirbt die niederländische Ferieninsel. Die wilde Nordsee, kilometerlange Sandstrände, Fahrradrouten entlang riesiger Blumenfelder und die typisch niederländische Gelassenheit: Für manche Feriengäste hat die Insel gerade zum Frühlingsstart schon ihren besonderen Reiz. Auch Moderatorin Britta von Lucke hat sich auf den Weg gemacht. Sie will herausfinden, was ist typisch Texel auf der Insel? Und lohnt es sich, schon im Frühling hierher zu kommen? Sie trifft die ersten Frühlingscamper, geht mit Texels Naturranger auf Vogelexkursion und testet ein besonderes Wellnesserlebnis: Kuscheln in echter Schafswolle, die Einheimischen nennen es Woolness. Außerdem im "Nordseereport": Texels fliegender Inselfotograf. Eine Tierpflegerin, die sich um gerettete Seehunde und Kegelrobben kümmert. Und eine Strandsegel-Trainerin, die im Frühling fast die gesamte Piste für sich allein hat.
18:00
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Klatschreporterin Fanny Reitmeyer gerät durch einen Zufall an brisante Informationen über einen Umweltskandal. Ein skandinavischer Energiekonzern hat einen Politiker geschmiert, um eine Offshorewindanlage in der Nordsee bauen zu können. Da Fannys ungeschickte Nachforschungen zu viel Staub aufgewirbelt haben, schickt Chefredakteur Bernd Fliegner sie zu ihrer eigenen Sicherheit auf eine Insel, pardon: Hallig. Hier lebt der verschrobene Vogelwart Hagen Kluth mitten im Wattenmeer und kümmert sich um die vom Aussterben bedrohte Lachseeschwalbe. Fanny fühlt dem Ökofreak unerbittlich auf den Zahn und findet heraus, dass der ungehobelte Klotz eigentlich ein feiner Kerl ist. Hagen stellt fest, dass die Quasselstrippe vom Festland ihm gehörig auf die Nerven geht. Als sie ihm jedoch erzählt, warum sie sich eigentlich auf der Hallig versteckt, erkennen die beiden, dass sie mehr verbindet als ihr Interesse an bedrohten Vögeln.
21:45
Markus ist der wahr gewordene Traum vieler Schwiegermütter: Der Mann sieht gut aus, ist ein erfolgreicher Anwalt und wünscht sich eine Familie. Als seine neue Flamme Lena auf Anhieb ungeplant schwanger wird, wähnt sich Markus unverhofft am Ziel. Leider steht dem jungen Glück ausgerechnet der Schwiegervater in spe im Weg: Campingplatzpächter Hartmut, der weder von Lenas neuem Freund noch von ihrer Schwangerschaft weiß. Er wünscht sich ihren "Ex" Andi als Schwiegersohn, der später die Anlage und sein Lebenswerk weiterführen soll. Als Markus erstmals auf dem Campingplatz aufkreuzt, beginnt für ihn ein Spießrutenlauf. Zusammen mit der eingeschworenen Camper-Community, die ihren "Käpt´n" Hartmut wie einen Superhelden verehrt und eisern zu Andi hält, tut Hartmut alles, um den Neuen seiner Tochter zu vergraulen. Lena zuliebe zeigt Markus jedoch erstaunliche Nehmerqualitäten. Ausgerechnet seine Zukünftige macht es ihm zusätzlich schwer: Wenn es sich Markus bei ihrem geliebten Papa versaut, ist es aus mit Beziehung und Familie!
23:10
Wallander ist geschockt: Eine völlig verängstigte junge Frau, die sich in einem Rapsfeld versteckt hält, übergießt sich vor seinen Augen mit Benzin und zündet sich an. Welches Motiv brachte die 15-Jährige nur dazu, sich auf solch grausame Weise umzubringen? Die bohrende Frage beschäftigt den Kommissar auch noch, als er schon den nächsten Fall klären soll. Gustav Wetterstedt, ehemaliger Justizminister, wird vor seiner Strandvilla erschlagen und skalpiert. Nachdem kurz darauf der wohlhabende Kunsthändler Arne Carlman auf die gleiche Weise ermordet wird, drängt sich die Vermutung auf, es handele sich um einen Serientäter. Gegen seinen Willen muss Wallander deshalb mit einem Profiler kooperieren. Der ehrgeizige, junge Mats Ekholm erklärt dem Kommissar, er müsse nach einem Täter suchen, der sich im Alltag völlig unauffällig verhält. Von diesem hilfreichen Ratschlag ist Wallander ebenso begeistert wie von der Aussicht, seinem mürrischen Vater Povel, zu dem er kein gutes Verhältnis hat, einen Geburtstagsbesuch abzustatten. Die erste heiße Spur ergibt sich durch einen Hinweis des versoffenen Ex-Reporters Lars Magnusson: Als investigativer Journalist versuchte er nachzuweisen, dass Wetterstedt und Carlman in eine Affäre mit minderjährigen Prostituierten verstrickt waren. Doch die ehrenwerten Herren wurden von dem inzwischen pensionierten Vize-Polizeichef Hugo Sandin gedeckt. Der nächste Mord passt merkwürdigerweise nicht ganz ins bisherige Muster: Das Opfer ist kein Prominenter, außerdem wurde es nicht nur skalpiert, ihm wurden auch die Augen verätzt. Durch Magnussons Hinweis, die Skalpierungen könnten der Rettung einer anderen Seele dienen, kommt Wallander der Verdacht, dass er die falsche Fährte verfolgt.