17:10
Tony Kershaw und Joachim Lüllau sind "Thronräuber in spe": Mandrill-Chef Enuro kommt langsam in die Jahre, daher schleusen die beiden Tierpfleger bereits seinen Nachfolger ein. Joseph ist allerdings noch ein solcher "Spargel-Tarzan", dass der Machtwechsel wohl noch ein Weilchen auf sich warten lässt. Julia Ganz eröffnet die Eissaison für die Orang-Utans und kreiert mit Fruchtsaft und Joghurtbechern leckeres Eis am Stiel. Kandy muss wegen ihrer Stoßzähne zum Elefanten-Zahnarzt und Schildkröte Romina wegen Gewichtsproblemen auf die Elefantenwaage.
18:00
In einer 15-minütigen Ausgabe zeigt das NDR Fernsehen ein regionales Magazin über wichtige Themen in Mecklenburg-Vorpommern - live und vor Ort. Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
18:15
Ein Jahr nach der erfolgreichen "Die Nordreportage: Nachtschicht im Polizeigewahrsam" (im NDR Fernsehen am 01.07.2025 und mit über 800.000 Aufrufen im YouTube-Kanal NDR Doku) ist das Kamerateam nun tagsüber unterwegs in dem altehrwürdigen Gebäude am Waterlooplatz in Hannover. Vom Ladendieb bis zum Auftragsmörder: Im Polizeigewahrsam Hannover landet erstmal jeder, der von der Polizei in Hannover festgenommen wurde. "Es ist jeden Tag wie eine Wundertüte! Du weißt nie, was kommt, du weißt nie, was passiert", beschreibt es Polizeibeamtin Sophie W. Das Polizeigewahrsam Hannover ist ein historischer Ort, an dem bereits berühmte Gefangene wie der Serienmörder Fritz Haarmann und die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof eingesperrt waren. Sophie W. ist mit 21 Jahren die jüngste Mitarbeitende und kommt frisch als Absolventin von der Polizeiakademie. Schnell merkt sie, dass die Arbeit hier im Polizeigewahrsam sowohl psychisch als auch körperlich eine Herausforderung ist. Nicht jeder, der in Gewahrsam genommen wird, lässt sich freiwillig abführen. Beleidigungen sind das Harmloseste, ein Tritt vors Schienbein nicht ungewöhnlich. Es kommt immer wieder vor, dass die Beamtinnen und Beamten bespuckt und bepöbelt werden. Der Erste, der in der Schicht an diesem Tag in Gewahrsam genommen wird, ist ein freundlicher junger Mann, der in mehr als 400 Fällen Handel mit Schusswaffen und Betäubungsmitteln im Darknet betrieben haben soll. "Du siehst den Menschen selten an, welches Verbrechen sie begangen haben", so Polizeibeamtin Sophie W. Beim zweiten Zugang müssen sie schon zu dritt zupacken. Zu viel Alkohol oder andere Drogen. Falls jemand zu sehr randaliert und sich sogar selbst gefährdet, haben sie eine sogenannte Tobzelle. Dort können Sophie W. und ihre Kollegen die Person an Armen und Beinen fixieren. "Die Nordreportage" zeigt in dieser Fortsetzung weitere Fälle an einem Ort, an dem es rau, aber durchaus auch herzlich zugeht und an dem die Beamten nie wissen, was im nächsten Moment passiert.
18:45
Johanna Wokalek fesselt das TV-Publikum als Ermittlerin Cris Blohm im Münchner "Polizeiruf 110", brilliert seit Jahren auf der Theaterbühne und auch im Kinofilm. Ihren Durchbruch hat sie 2003 im Heimatdrama "Hierankl", beeindruckt im Historienfilm "Die Päpstin" und in der Romanverfilmung "Deutschstunde". Aufgewachsen im Schwarzwald studiert Wokalek nach dem Abitur in Wien am Max Reinhardt Seminar und startet danach ihre Theaterkarriere in Bonn. Schnell etabliert sie sich auch Filmschauspielerin. Jetzt ist die 51-Jährige in der Adaption des Elfriede Jelinek-Romans "Die Liebhaberinnen" im Kino zu sehen. Auf dem Roten Sofa spricht sie mit Inka Schneider über ihre Rolle und das heutige Frauenbild. Und die Moderatorin will wissen, wie das Staatsbankett bei Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron verlief, zu dem sie in Paris geladen war, wo sie mit ihrer Familie lebt.
19:30
* Die erste Sitzung des neuen Landtags von MV * Pantlitz: Das Feuerwehrhaus der Zukunft - 58 Neubauten für MV geplant * Die Geri-Nurse von Demmin: Wie ältere Patienten zurück in den Alltag finden * Im Studio: Johannes Zehe, neuer Hamburger Weihbischof kommt aus MV * Kunst aus Kaffe: Carmen Burre kreiert Bilder aus Kaffeeflecken * Giraffen-Nachwuchs im Zoo Schwerin * Nachrichten & Wetter
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Sodbrennen: wann Medikamente sinnvoll sind - und wann eine OP helfen kann Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen, Völlegefühl: Für viele gehört Reflux zum Alltag und wird oft zu lange unterschätzt. Wenn Magensäure immer wieder in die Speiseröhre steigt, kann sie dort schmerzhafte Entzündungen und langfristige Schäden verursachen. Was hilft wirklich: Ernährungsumstellung, Hausmittel oder Medikamente? Besonders häufig werden Säurehemmer verschrieben, doch eine langfristige Einnahme ist nicht immer sinnvoll. Andere Mittel sind schonender und können kurzfristig gut Abhilfe schaffen. Und manchmal kommt auch eine Operation infrage. Wie bei Franziska. Sie nimmt jahrelang Säurehemmer wie Pantoprazol ohne dauerhaft beschwerdefrei zu sein. Erst bei einer erneuten Magenspiegelung zeigt sich die eigentliche Ursache: Ein Zwerchfellbruch verhindert, dass der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre richtig schließt. Eine Operation kann den Bruch beheben und gibt Franziska die Aussicht, ohne dauerhafte Säurehemmer zu leben.
21:15
Das Politik-Magazin geht Missständen nach und dokumentiert die Folgen - hintergründig, engagiert und pointiert.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Ein abgetrennter Finger und ein Auto mit Blutspuren: Das ist alles, was die Bremer Kommissare Inga Lürsen und Stedefreund in einem Parkhaus vorfinden. Der Besitzer des Autos ist der ehemalige Chef eines Pharmahandels. Der Besitzer des Autos ist der ehemalige Chef eines Pharmahandels. Nach Angaben seiner Frau Judith Bergener hat er sich vor Monaten abgesetzt. Kurz danach ging sein Unternehmen pleite. Die Letzte, die mit ihm Kontakt hatte, war die erfolgshungrige Pharmareferentin Maria Voss. Sie will um jeden Preis "zurück ins Licht". Stedefreund kommt ihr dabei näher, als Lürsen und der BKA-Kollegin Linda Selb lieb ist.
23:30
Malta: Europas trockenste Insel und zugleich trockenstes Land. Der Inselstaat kämpft ums Überleben. Forscher, Bauern und Umweltaktivisten kämpfen gegen die Dürre und gegen die eigene Regierung, die weiter auf Wachstum setzt. Während jedes Jahr Millionen Urlauber auf die Insel drängen, bleibt für die Landwirtschaft kaum ein Tropfen Wasser. Schon seit Beginn der Besiedlung der Mittelmeerinsel war das Wasser rar auf Malta. Doch während frühere Zivilisationen umsichtig mit dem kostbaren Gut umgingen, indem sie strenge Regeln erließen, scheint der sorgsame Umgang mit Wasser mittlerweile in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr als vier Millionen Touristen kamen 2025 auf die Insel, bei nicht einmal 600.000 Einwohnern. 70 Prozent des Wassers auf Malta werden mittlerweile künstlich erzeugt mit riesigen Meerwasserentsalzungsanlagen. Allein am Golden Beach, einem Strand im Westen der Insel, tummeln sich bis zu 9000 Urlauberinnen und Urlauber pro Tag. Auch unter Wasser zeigen sich die Folgen: Delfine verlieren ihren Lebensraum, das Meer seine Reinheit, wie Expertin Francesca Soster auf einem wissenschaftlichen Bootsausflug zeigt. Visionäre wie Agrarökonom Malcolm Borg, Hydrologe Michael Schembri oder Umweltexperte Brian Restall suchen Wege aus der Krise: mit Bodenfeuchte-Sensoren, Grundwassernutzung, Überwachungskameras oder Pflanzen, die deutlich weniger Wasser verbrauchen. Auch wenn die Lage sich zuspitzt, das in Malta gewonnene Know-how kann anderen Regionen im Mittelmeerraum helfen, den Wassermangel zu überwinden. Die Reportage zeigt jene Menschen, die trotz widrigster Bedingungen nicht aufgeben und Malta zu einem Labor der Zukunft machen. Eine eindringliche Warnung. Aber auch ein Hoffnungsschimmer.