04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
06:05
Der menschliche Körper: meist geht irgendein Organ kaputt. Ist da im Laufe der Evolution etwas schiefgelaufen? Und wäre es vielleicht an der Zeit, Körper und Geist mit neuen Technologien ein wenig auf die Sprünge zu helfen? Der Transhumanismus will den Menschen in ein technisch optimiertes Wesen verwandeln. Und tatsächlich ist die Menschheit auf dem besten Weg dorthin ... Bezeichnung: Die Menschen sehen sich gerne als Krone der Schöpfung. Aber sind sie nicht eher eine, nun ja, Fehlkonstruktion? Je älter Menschen werden, desto "baufälliger" werden sie. Streng genommen beginnt dieser Verfall schon kurz nach der Pubertät. Sobald sich der Körper voll entwickelt hat, beginnt der Abbau. Irgendwie deprimierend, oder? Aber was wäre, wenn diese Konstruktionsfehler einfach durch Technik behoben werden könnten? Es gibt kaum ein Handicap, für das es keine technische Lösung gibt: Brillen, Hörgeräte, Arm- und Beinprothesen sind ganz selbstverständlich. Aber geht da vielleicht noch mehr? Könnten sich die Menschen technisch nicht noch viel besser machen, als sie es heute sind? Weltweit wird an Gehirnchips, smarten Prothesen und künstlichen Organen geforscht. Sie lassen Querschnittsgelähmte mit Gedankenkraft Schach spielen, Amputierte mit Sensoren im Arm fühlen und Herzpatienten mit Herzmuskelzellen aus dem Labor länger leben. Wäre es denkbar, dass eines Tages auch gesunde Menschen von solchen Technologien profitieren? Transhumanisten sprechen davon, "dass wir irgendwann den Menschen durch Technik überwinden", sagt Technikphilosophin Janina Loh. Wollen die Menschen das wirklich? Und wer kann sich solche Technologien leisten? Man stelle sich vor, Superreiche versuchten, nicht nur ihren Körper, sondern auch ihr "Oberstübchen" zu optimieren. Halb Mensch, halb Maschine. Entsteht am Ende eine "neue biologische Kaste"? Oder werden alle zu Supermenschen?
06:35
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
07:00
* Ice Carving (Teil 1) Aus Eis können wunderschöne Skulpturen entstehen. Natürlich braucht man dafür kein Speiseeis, sondern klare Eisblöcke. Doch wenn man selber Eiswürfel macht, werden die schnell milchig innen. Wie entstehen also glasklare Eisblöcke, die dann zum Eisschnitzen verwendet werden können? Siham besucht Horst, der in seinem Keller mit einem speziellen Verfahren den perfekten Eisblock herstellt. * Ice Carving (Teil 2) Im zweiten Teil der Sachgeschichte geht es darum, wie eine Eiskunst-Ausstellung vorbereitet wird. Denn bevor es für die Künstler ans Schnitzen geht, müssen erst einmal die ganzen riesigen Eisblöcke angeliefert und in der Thermo-Halle gestapelt werden. Das ist gar nicht so leicht mit dem rutschigen Eis. Doch es gibt ein paar Tricks, die Siham schnell drauf hat. Und dann trifft Siham noch den Architekten Martin, der die gesamte Ausstellung unter dem Motto Karneval am Computer plant. * Ice Carving (Teil 3) Wie schnitzen Eiskünstler eine Eisskulptur? Das lernt Siham im dritten Teil der Sachgeschichte. In der großen Halle beginnt Bauke die Narren-Figur zu schnitzen: Mit einem Messer ritzt er zunächst die Umrisse der Figur auf die Oberfläche des Eisblocks. Dann sind größere Werkzeuge gefragt: Eine Kettensäge, ein spezieller Meißel und eine Bohrmaschine helfen dem Eisbildhauer die Figur aus dem Eis freizulegen. Und Siham darf sogar selbst einmal ans Werk - und kommt ganz schön aus der Puste! * Shaun das Schaf: Shaun geht Style Shaun tritt versehentlich in einen Farbeimer und färbt sein eines Bein ganz rot. Er findet Gefallen daran und präsentiert sich stolz den anderen Schafen, die schnell nachziehen. Doch schon bald sind Shauns Styles außer Mode, die anderen Schafe suchen sich lieber ihre eigenen Accessoires. Es kommt zu einer wilden Modenschau, bei der sich alle nur noch gegenseitig übertrumpfen. Als Shaun gerade aufgeben will, wird er doch wieder zum Trendsetter.
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
"Die Ratgeber" klären u.a., ob Tiefkühlobst möglicherweise mit Krankheitserregern belastet ist. Weitere Themen: In Wiesbaden besucht Reporter Jens Pflüger ein tolles Ausflugsziel auch für kleine Gruppen: die Minispiele der BashParty. Serie: ein Erdbeerturm wird gebaut. Der passt sogar auf den Balkon. Test: Express-Reis.
08:30
Wenn ein 64-jähriger Flugkapitän am Ende seiner beruflichen Laufbahn endlich dauerhaft landet, ist die Lübecker Altstadt ein guter Ort dafür. Genau dort hat Jo Meisner ein 700 Jahre altes Haus gekauft als Altersruhesitz. Doch bis es zum Einzug so weit ist, muss der Bauherr starke Nerven und ziemlich viel Geduld zeigen. Freunde sind skeptisch, ob ihm das Projekt gelingt. Selbst die Architektin rät ihm, sich das gut zu überlegen. Doch der Bauherr will den schwierigen Umbau unter allen Umständen durchziehen. Der Denkmalschutz macht für das historische Treppengiebelhaus viele Auflagen. Trotzdem kann Jo Meisner sein Konzept umsetzen: viel Holz und Lehm. Er will zusammen mit der Architektin das Haus so umbauen, dass möglichst viel erhalten bleibt. Die schöne Backsteinfassade, die alten Fenster, die historische Holztreppe: In seinem Traumhaus kann der Bauherr seine Ideen umsetzen. Das Highlight soll ein individueller Treppenkamin werden, passend zum Treppengiebelhaus. Und eine Schneckendusche soll installiert werden. Drei Jahre dauert es, bis Jo Meisner in sein Traumhaus einziehen kann.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Im Norden gibt es über 50.000 Bauernhöfe und mindestens genauso viele Geschichten. Die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" begleitet ganz verschiedene Landwirtinnen und Landwirte aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg in ihrem spannenden Alltag.
12:00
Das uralte Gewerbe der Krabbenfischerei an der Nordsee steht vor einem Generationswechsel. Viele alte Kapitäne gehen gerade von Bord - nicht jeder findet einen Nachfolger. In Neuharlingersiel ist das anders. Dort haben sich zwei junge Männer einen eigenen Kutter gekauft, um damit die Familientradition fortzusetzen. Doch das ist nicht ohne Risiko. Steigende Kosten für Technik, Personal und Diesel machen den Fischern zu schaffen. Und die Krabbenpreise sind nicht kalkulierbar. Für viele eine Rechnung, die nicht aufgeht. Thilo Reich und Hendrik Dirks wollen es trotzdem wagen. Doch bis sie zum Krabbenfang rausfahren können, müssen sie noch einiges erledigen. Hendriks Kutter soll noch gestrichen und teilweise repariert werden. Thilo wartet auf wichtige Genehmigungen der Behörden. Beide Krabbenfischer folgen ihren Vätern als junge Kapitäne. Fritz Dirks erinnert sich noch gut an die Zeiten, als die Krabben nicht in Marokko, sondern von den Frauen in den Küchen gepult wurden. Es hat sich viel verändert auf den Kuttern an der Nordseeküste. "die nordstory" begleitet die beiden Nachwuchsfischer und blickt mit den Vätern zurück auf die Anfänge der Krabbenfischerei, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen.
12:45
Im Wiener Café Vollpension backen Frauen und Männer, die eigentlich längst im Ruhestand wären. Sie bessern ihre schmale Rente auf und bleiben im Kontakt mit der Jugend - so das Konzept. Die jungen Organisatoren des Cafés wollen diese Idee jetzt weitertragen und gehen mit Café und "Back-Omas" auf Tour nach Bad Ischl. Ein großes Wagnis. "Ich bin nun mal eine Rampensau. Ich muss immer mit den Leuten reden", sagt die 80-jährige Marianne und führt zwei junge Gäste mit vielen Piercings an einen Tisch im Wiener Café Vollpension. Als "Oma vom Dienst" begrüßt sie alle Gäste und erklärt ihnen das besondere Konzept des Cafés: "Hier backen Omas und Opas, um ihre schmale Pension aufzubessern. Und wir wollen, dass Alt und Jung mehr miteinander reden." Den Kuchen müssen sich die Gäste dann selbst am Tresen holen, wo Back-Oma Katrin ihre über Jahrzehnte erprobten Bananenschnitten anpreist, während ihre Kollegin Resi gerade einen Apfelstrudel in den Ofen schiebt. Ohne den Zusatzverdienst bei der Vollpension müsste Resi mit knapp 1100 Euro Rente auskommen. Frauen erhalten in Österreich im Schnitt 40 Prozent weniger Rente als Männer, Altersarmut ist hier vor allem weiblich. Im Service des Cafés arbeiten Studierende und in der Verwaltung ein junges Team, zu dem Karin gehört. Sie schätzt die Zusammenarbeit mit den Seniorinnen sehr: "In welchem Unternehmen kann man schon seiner Kollegin zum 80. Geburtstag gratulieren?", fragt sie. Gerade plant Karin eine große Tour: Die "Vollpension" will ihren Gedanken des Generationencafés weitertragen in andere österreichische Städte. So soll in Bad Ischl für ein paar Tage ein Pop-up-Café eingerichtet werden, die Back-Omas aus Wien werden dort in ungewohnter Umgebung arbeiten. "Alles kann schiefgehen, auch gesundheitlich", sagt Karin. Aber Marianne freut sich drauf: "Ich bin dann bestimmt so sehr mit allem beschäftigt, dass ich vergesse, wo es mir überall wehtut."
13:15
Im äußersten Osten Thailands liegt eine Dschungelinsel, deren Ursprünglichkeit manchen an das Land vor dem Tourismusboom erinnert. Rund zwei Drittel der Fläche von Koh Chang ist noch von dichtem Regenwald bedeckt. Die "Elefanten-Insel", so die direkte Übersetzung ihres Namens, zählt zu den am besten erhaltenen Waldgebieten Südostasiens. Doch völlig unberührt blieb auch Koh Chang nicht und mancherorts ist richtig was los. Die Frauen von Salakphet treffen sich am buddhistischen Tempel. Sie wollen Krathongs basteln, kleine Flöße aus Bananenblättern, für den großen Feiertag Loy Krathong, das thailändische Lichterfest. Verziert mit Blüten und Kerzen, werden die Flöße in der Vollmondnacht des zwölften Monats des thailändischen Mondkalenders von der Pier aufs Meer gesetzt, um alle Sorgen und Nöte davonzuschicken. Goy ist aufgeregt: Ihr Mann Lan nimmt wie jedes Jahr am Krathong-Wettbewerb teil. Beim Lichterfest wird das schönste Floß prämiert. Wird Lan seinen Titel vom letzten Jahr verteidigen können? Sunanta, genannt Mam, hat mit ihrer Köchin Fern kleine rote Kirschgarnelen getrocknet. Daraus stellen sie die traditionelle Garnelenpaste her, die Bestandteil jedes Thai-Currys ist. In einem 100 Jahre alten Holzbottich stampfen sie die kleinen Shrimps mit baseballschlägerartigen Stößeln zu einer cremigen Würzpaste, die hier Kapi heißt. Die muss sechs Monate lang fermentieren, bevor sie die perfekte Qualität hat. Wann sie fertig ist, erkennt Mam am strengen Geruch. In ihrem kleinen Seafood-Restaurant auf Stelzen serviert sie den Gästen traditionelle Thai-Speisen mit Kapi in allen Variationen. Die Ostseite der Insel ist kaum vom Tourismus berührt. Im Fischerdorf Salak Khok scheint die Zeit stillzustehen. Die Fischer leben in offenen Häusern in den Mangrovensümpfen und halten am traditionellen Lebensstil fest. Um aber auch ein paar zahlende Besucher in die Gegend zu locken, bieten sie romantische Gondelfahrten durch die Mangrovenkanäle an. Die Idee: sanfter Tourismus, der die Umwelt nicht zerstört. Dafür haben die Dorfbewohner eine Kooperative gegründet. Jeder bringt ein, was er kann: Geld oder Arbeitskraft. Alle Einnahmen werden geteilt und Grundstücke auf keinen Fall an Investoren verkauft. So will die Dorfgemeinschaft ihren traditionellen Lebensstil bewahren. Mo Herbier und das Team der Tierschutzgesellschaft Animal Welfare fahren ihre Morgenrunde, um die Straßenhunde von Koh Chang zu füttern. Etwa 3500 Streuner leben in den Wäldern und Dörfern der Insel. Die spendenfinanzierte Organisation, die eine Schweizerin mit Einheimischen gegründet hat, kümmert sich um Kastration, Impfungen. Die Tiere werden aufgepäppelt und dann zur Adoption freigegeben. Der Help Point ist eine Art Erholungsheim für gelähmte und kranke Hunde. Mit den kleinen Patienten gehen die Tierschützer Gassi zum Wasserfall oder machen sogar einen Mopedausflug ans Meer - Hundetransport im Beiwagen. Ein Strandbesuch mit Bad im Meer ist für den gelähmten Hund Honey der Höhepunkt des Tages. Am Lonely Beach scheint ein größeres Schiff am Strand zu liegen, Musik hallt von dort herüber. Die abenteuerliche Konstruktion ist absolut nicht seetüchtig. Der Bug, gebaut aus Treibgut und Meeresmüll, gehört zur Rude Boy Bar. Ihr Betreiber Chaiwat, genannt Leo, fährt an diesem Tag mit seinem kleinen Fischerboot raus, um das Frühstück für die Familie zu besorgen. Leo ist Speerfischer und will möglichst nichts kaufen. Das Meer bietet ihm alles: Nahrung und auch Baumaterial. Ständig ist er dabei, seine Recycling-Bar weiter zu verschönern.
14:00
In der Sportsendung widmet man sich vor allem Live-Spielen aus lokalen Ligen oder sportlichen Höhepunkten der norddeutschen Bundesländer.
16:00
Seit 2013 begleitet der NDR eine Gruppe von tapferen Guthausrettern in Mecklenburg-Vorpommern. Was zunächst nur ein Film über Menschen werden sollte, die mit wenig Geld und viel Begeisterung an die Rettung heruntergekommener Bauwerke gehen, ist zu einem faszinierenden Langzeitprojekt geworden. Philipp Kaszay und Tochter Paula in Kobrow sind schicksalsgeprüft durch den frühen Tod der Ehefrau und Mutter, kämpfen sich aber tapfer durch ihre Gutshausbaustelle. Die beiden leben nun schon einige Jahre darin und haben ein kleines Einkommen durch Vermietung von geschmackvollen Ferienwohnungen. Zwischendurch drohte allerdings des Öfteren schlimmes Ungemach. Die Insolvenz eines betrügerischen Nachbarn, eigene Fehlkalkulation, Überforderung und Pandemie. Wenn Tochter Paula sich Bilder von vor zehn Jahren anschaut, sagt sie nur: "Wenn das heute noch so aussehen würde, wäre ich längst zu Oma und Opa gezogen."
16:30
Das Wattenmeer ist einer der artenreichsten Lebensräume der Erde, verändert sich so rasch wie nie zuvor. Jedes Jahr wird dort eine neue Art entdeckt. In der Sendung wird eine Forscherin des Alfred-Wegener-Instituts bei ihrer Arbeit auf Sylt begleitet und gezeigt, wie Klimawandel, Fischerei und eingewanderte Arten das Wattenmeer verändern. Und wie überraschend anpassungsfähig dieser Lebensraum bisher ist. Wer gerne Fisch isst, will wissen: Welcher Fisch schmeckt nicht nur gut, sondern kann auch mit gutem Gewissen gegessen werden? "Quarks" klärt, welche Fischarten noch mit gutem Gewissen gegessen werden können, wie Fangmethoden die Bestände beeinflussen und ob Fischzucht eine gute Alternative ist. Und es geht auf Tauchgang in der Tiefsee. Eine weitgehend unerforschte und faszinierende fremde Welt mit skurrilen Lebewesen und Schätzen wie die Manganknollen. Waren sie sogar der Ursprung des Lebens auf der Erde? Und wie wichtig sind diese Manganknollen für die Energiewende wirklich? Vom Watt der Nordsee bis zu den Geheimnissen der Tiefsee: "Quarks" zeigt, warum der Schutz der Ozeane nicht nur für die Natur, sondern auch für die Menschen überlebenswichtig ist.
17:15
Unterwegs auf dem Flaeming Skate: Europas längste Asphaltbahn führt 230 Kilometer quer durch die Natur Brandenburgs. Vorbei an den Städten Jüterbog und Luckenwalde locken die Rundkurse jährlich Tausende Menschen auf Inlineskatern, Rollschuhen oder Fahrrädern in die Region südlich von Berlin. Wer den Profis zuschauen will, kann die Speedskater in der Arena in Jüterbog beim Training besuchen. Acht Rundkurse feinsten Asphalts verbinden die Dörfer im Niederen Flämming miteinander. Cruisen in der Natur! Freibäder, Campingplätze und Ferienwohnungen ermöglichen ein gelungenes Familienwochenende. Mittlweile gibt es in Deutschland rund 14 Millionen Skater.
18:00
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Am 28. August 1963 stellt das Unternehmen Philips auf der Funkausstellung in Berlin den ersten Kassettenrekorder vor. Die Kassette bringt Musik ins Leben. Sie ist klein, preiswert und kann überall hin mitgenommen werden. Und man kann damit selbst aufnehmen. Mit ihr wird die eigene Musiksammlung mobil. Der Tüftler und Musikliebhaber Andreas Pavel nutzt sie bereits in den frühen 1970er-Jahren für ein Gerät, das später als Walkman die Welt erobert. Die Kassette liefert damit endgültig den Soundtrack zum eigenen Leben. In den 1980er-Jahren sind Hörspielkassetten wie "Die Drei ???" und "TKKG" das ganz große Ding. Und dann natürlich das Mixtape für die erste große Liebe. Auch viele Musiker nutzen die Kassette, um unkompliziert und schnell ihre Ideen für neue Songs festzuhalten. So manchen Hit würde es heute sonst nicht geben. Die Kassette bringt die Musik auch auf die Straße. Und nicht nur ins Autoradio. Im Gettoblaster liefert sie ab den späten 1970er-Jahren den Sound für den Breakdance, der aus New York um die Welt geht. Mit Digitalisierung, Internet und Streaming verschwindet die Musikkassette nahezu vollständig. Aber auch nicht ganz. Stars wie The Weeknd oder Taylor Swift veröffentlichen heute ihre Alben als limitierte Sondereditionen - auf Kassette! Mitwirkende in dieser Sendung: Thomas Anders (Modern Talking), Jane Comerford (Texas Lightning), Andreas Pavel ("Pionier des Walkman"), Manou Lubowski ("Klößchen" in "TKKG"), Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), Shary & Andrew Reeves (Geschwister, 4 Reeves), Susan Link (Moderatorin).
21:45
"Boomer gehen ran! Die sind flexibel! Die haben Feuer! Die haben Dampf! Die geben Gas! Die sagen: No is not an Answer!" Nicht minder bescheiden charakterisiert Ralf Moeller, Bodybuilder, Schauspieler und Deutschlands stärkste Vertretung in Hollywood seine Generation. "Wir Babyboomer haben es verkackt!", hält der Autor, Moderator und Philosoph Richard David Precht dagegen. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen: Die Babyboomer, geboren Mitte der 1950er- bis Ende der 1960er-Jahre, haben Deutschland über Jahrzehnte geprägt und prägen es bis heute. Das gilt insbesondere für die Rekord-Babyboomer: Allein zwischen 1959 und 1964 wurden in Deutschland mehr als sieben Millionen Kinder geboren! Ihr Leben wurde durch ihre schiere Masse geprägt. Egal ob im Kindergarten, in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium, wo immer sich die Boomer aufhielten, war es brechend voll. Sie waren immer viele! Die Konsequenz: Die Babyboomer mussten sich anpassen und ständig umorientieren, um ihren Platz in der Masse zu finden! Und jetzt? Das Jahr 1964 war der absolut geburtenstärkste Jahrgang, 1,38 Millionen Kinder erblickten das Licht der Welt. Die Sendung gibt einen Rückblick: Wie waren eigentlich diese Boomerjahre? Aus Deutschlands stärkster Generation erinnern sich einige prominente Vorzeigeboomer an ihre besten Zeiten. Neben Schauspieler und Bodybuilder Ralf Moeller und dem Philosophen Richard David Precht sind dabei die Schauspielerinnen Anouschka Renzi und Anja Schüte, bekannt aus u.a. "Zärtliche Cousinen", "Die Wicherts von nebenan" und "Forsthaus Falkenau", die Moderatorin Frauke Ludowig und der Kabarettist Jürgen Becker.
23:15
In den 1980er- und 1990er-Jahren waren Clubs und Diskotheken der Treffpunkt zum Feiern und Tanzen, Orte der Freiheit und Gemeinschaft. Die NDR Kultur- Dokumentation blickt zurück auf diese prägende Zeit in Norddeutschland und lässt eine verschwundene Welt wieder aufleben - von der Großraumdisko bis zu Musikclubs der Subkultur, von Alternative Rock bis Techno. 1983 eröffnete in Stelle im Landkreis Harburg das Zeppelin, gefeiert als "Norddeutschlands größte Diskothek". Der riesige Club auf dem Land zog jedes Wochenende Tausende Gäste an, die lange Autofahrten auf sich nahmen, um zwischen Gyros-Teller, Lasershow und Dancefloor zu feiern. Auch Produzent Alex Christensen (U 96) war Teil der Szene: Ende der 1980er-Jahre arbeitete er als DJ im Zeppelin und spielte frühe Versionen seines späteren Welthits "Das Boot". No Mainstream! lautete das Credo des Subway in Kiel. Ab 1988 schuf Betreiber Willy Möller einen Gegenpol zu den Großraumdiskotheken. Im versteckten Club im zweiten Untergeschoss traf sich die alternative Szene: Punks, Goths, Grufties, Metalheads und Rockabillys. Das dunkle, mit Bandplakaten tapezierte Subway war für viele auch ein Safe Space - in einer Zeit, in der rechte Skinheads und Straßengangs präsent waren. Zur Zeit des Mauerfalls hatte das Dorf Murchin bei Anklam keine 300 Einwohner, aber ein großes Kulturhaus aus DDR-Zeiten. Dort eröffnete 1990 der HyperDome, der sich schnell zu einem der wichtigsten Clubs der Region entwickelte. Mit House und Dance traf er den Nerv der Nachwendezeit. Ex-VIVA-Moderatorin Daisy Dee erinnert sich: "Die Energie war unglaublich - die Leute konnten komplett ausrasten." Auch auf St. Pauli in Hamburg verbreitete sich ein neuer Sound: Techno. Im ehemaligen Stripclub Madame Pompadour leistete das UNIT Pionierarbeit. House, Trance und Techno zogen ein neugieriges, diverses Publikum an. DJs wie Tobias Lampe, Gary D und später Sven Dohse prägten Hamburgs ersten Technoclub. Auch wenn das UNIT in den 1990er-Jahren noch zweimal umzog - die Nächte in der Talstraße auf St. Pauli sind bis heute legendär. Die vier NDR Kultur Club-Legenden stehen stellvertretend für unzählige Clubs und Diskotheken in Norddeutschland, die in den 1980er- und 1990er-Jahren ganze Generationen prägten. Die Doku zeigt die Musik, die Nächte und das Lebensgefühl dieser Zeit - ein Stück norddeutscher Musikund Kulturgeschichte. ab 13.02.2026 in der ARD-Mediathek
23:45
Mit einer Ballade fing alles an. Im Sommer 1975 landete die englische Popband Smokie mit "If You Think You Know How To Love Me" einen Riesenhit - von da an waren die Schulfreunde aus Bradford nicht mehr aus den Hitparaden wegzudenken. Ihre Songs wie "Lay Back In The Arms Of Someone", "Living Next Door To Alice" oder "Mexican Girl" kletterten alle auf Platz 1 der Charts. Vor allem einer aus der Band wurde in Ost wie in West zum Idol einer ganzen Generation: Sänger Chris Norman. Mit seiner rauchigen Stimme, den langen Haaren und knallengen Schlaghosen avancierte er in den 1970er-Jahren zum Teenieschwarm. Mitte der 1980er-Jahre war die Gruppenphase vorbei. Chris Norman machte solo weiter. Wieder war es eine Ballade, die den Erfolg brachte. Mit dem von Dieter Bohlen geschriebenen Song "Midnight Lady" stürmte er 1986 auf Platz 1. In "Smokie, Chris & Friends" suchen rbb Fernsehen und Antenne Brandenburg den beliebtesten Song im typischen Smokie-Sound. Ins Ranking geschafft haben es natürlich alte Smokie-Hits wie "Don't Play Your Rock'n'Roll To Me" und "Needles and Pins", aber auch das Kult-Duett "Stumblin' In" von Suzi Quatro und Chris Norman sowie der Top-Ten-Hit "Head Over Heels In Love" von HSV-Star Kevin Keegan. 1979 hatten die Smokie-Musiker Chris Norman und Pete Spencer dem beliebten Fußballer das Lied geschrieben. Doch welcher Hit wird Nummer 1?
01:15
Wenn er die Knöpfe am Mischpult drückt, geraten Tausende auf der Tanzfläche in Ekstase. Der Hamburger Neelix ist ein weltweit gefeierter DJ und Produzent und spielt mehr als 100 Shows im Jahr auf der ganzen Welt: von Paris über Bangkok bis L.A. Mit bürgerlichem Namen heißt er Henrik Twardzik und wohnt bodenständig in einem Reihenhaus in Hamburg-Billstedt. Bekannt wurde Neelix in den 2000er-Jahren in der Goa-Szene, einer bunten, aus der Hippie-Bewegung entstandenen Partykultur. Er wurde zu einer Marke. Sein Rezept: harte Bässe, weiche Klänge, dazu eingängige Melodien. Sein Ruf als Mann, der die Menschen zum Tanzen bringt und damit glücklich macht, sorgt dafür, dass er als DJ rund um den Globus immer gefragter wird. Neelix wechselt sich auf großen Festivals auf der Hauptbühne mit bekannten Acts wie David Guetta, Scooter oder Paul Kalkbrenner ab. 50.000 Euro bekommt Neelix pro Auftritt. "Geld ist aber überhaupt nicht das, was mich bewegt. Es ist eine Begleiterscheinung. Mir geht es um die Freude am Tanzen und das Verbundenheitsgefühl mit den Menschen", sagt der Mann mit dem Händchen für die Regler. Einer seiner Auftritte findet in seiner Heimatstadt Hamburg im ausverkauften Edelfettwerk statt. Damit alles reibungslos läuft, beschäftigt er ein Team von zehn Personen, darunter Manager, Videografen, Techniker und eigene Fan-Betreuer. Und Fans hat er zuhauf. "Was Neelix da macht, ist Magie", schwärmt eine Besucherin am Einlass. Währenddessen setzt bei Neelix hinter der Bühne das Lampenfieber ein: Vor Tausenden Menschen zu performen, sei für einen zurückhaltenden Menschen wie ihn immer wieder eine Extremsituation, verrät Henrik Twardzik. "Die Nordreportage" begleitet einen der Stars der Electronic Dance Music (EDM). Und sie erzählt die Geschichte eines Hamburgers, der am Rande der deutschen Medienöffentlichkeit in die Liga der internationalen Top-DJs aufgestiegen ist.
01:45
Hamburger Nachtleben? Die einen denken an Reeperbahn und Rotlicht, die anderen an den nächsten Rave. Doch der Raum für die Techno- & House-Szene in der Stadt ist umkämpft, immer mehr Clubs müssen schließen. Deshalb machen viele DJs jetzt ihre eigenen Partys. Aus Leidenschaft, nicht fürs große Geld. Ein Blick durchs Schlüsselloch der Hamburger Partyszene. Der Club Frau Holle ist so etwas wie das "gallische Dorf" auf St. Pauli: Die kleine Location ist umgeben von Schlagerkneipen und Rotlichtmilieu. Doch hier läuft ausschließlich elektronische Musik. Ein eingespieltes Team hält den Laden am Laufen: Björn an der Tür, Sachsa an der Bar und meistens Vanessa am DJ-Pult. Im Hamburger Nachtleben kennt man sie als VABU. In der "Holle" ist sie Resident-DJ, das heißt, sie legt hier mindestens einmal im Monat auf. VABU kennt jeden und jeder kennt sie, der Club ist ihr zweites Wohnzimmer. Auch Lennart und Daniel opfern viel Zeit für ihre Leidenschaft als House-DJs. Nach einer harten Arbeitswoche trifft man sie meistens im Studio oder im Club, dann nennen sie sich Dizzy & Lance. Sie sind zusammen in Niendorf aufgewachsen, kennen sich aus der Sandkiste. Ihre Liebe für elektronische Musik beginnt schon in der Schulzeit. "Auf den Abi-Partys haben wir nicht getanzt. Wir haben immer geguckt, was die DJs da machen", erinnert sich Daniel. Mittlerweile legen sie nicht nur auf, sondern veranstalten auch eigene Partys. Dizzy & Lance nehmen das Filmteam mit hinter die Kulissen von "Småland", ihrer Partyreihe. Um sechs Uhr morgens hat der Wecker geklingelt. Denn damit die Hotelterrasse zum Dancefloor wird, muss noch viel passieren. Dizzy & Lance haben Verstärkung mitgebracht: Henry ist für die Dekoration zuständig, inklusive Discokugel. Marvin baut die Plattenspieler auf. Und die mächtige Anlage wird extra aus Oldenburg angeliefert. An diesem Tag findet "Småland" zum ersten Mal unter freiem Himmel statt. Ob das gut geht?
02:15
Auf Hamburg St. Pauli ist immer mehr los: Das Partyvolk "cornert" auf den Straßen bis zum frühen Morgen, die Nachbarschaft muss damit leben. Nicht nur mit dem Krach, auch mit dem Müll. Sascha Bartz, der erste Nachtbeauftragte Hamburgs, soll vermitteln: zwischen Barbetreibern, Kioskbesitzern, dem Partyvolk und den vielen genervten Anwohnern. Gerade in den Sommermonaten kommen die nicht mehr zur Ruhe. Auf den nächtlichen Rundgängen sucht der 46-jährige Stadtteilentwickler immer wieder den Dialog, wirbt um Verständnis, dabei ist er nicht immer willkommen. Er versucht, auf die Situation der Anwohner aufmerksam zu machen. Doch Kioskbesitzer wollen weiter günstiges Bier verkaufen, Gastronomen wollen Außenflächen nutzen und möglichst viele Gäste haben, fühlen sich für das Benehmen des Partyvolks meistens nicht verantwortlich. "Selber Schuld. Wer hier wohnt, muss das aushalten", sagen einige Feierwütige. Auf St. Pauli wird eben gefeiert, so die einhellige Meinung. Aber muss es bis weit in die Nacht gehen mit krachenden Bässen? Sascha Bartz will bewirken, dass auf St. Pauli bald wieder mehr Rücksicht aufeinander genommen wird.
02:45
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
03:15
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
03:45
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
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