04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
06:00
06:45
Nora und Simon sind beim Eisklettern an einem gefrorenen Wasserfall. Lars fährt mit seinem Vater zur größten LAN-Party des Landes "The Gathering", um ein bisschen Spaß zu haben. Plötzlich wird Lars über sein Notebook Zeuge eines massiven Cyberangriffes: Ein Hacker namens Ramrun fordert eine irre Geldsumme und droht ganz Norwegen mit Konsequenzen. Die norwegische Regierung will auf die Forderung nicht eingehen, doch zum Beweis für seine Macht stellt Ramrun die Stromversorgung und das komplette Mobilfunknetz vorübergehend ab. Plötzlich landet ein Helikopter direkt vor dem Auto und ein Soldat überreicht Lars' Vater eine geheimnisvolle schwarze Aktentasche. Es stellt sich heraus, dass sein Vater der Sicherheitschef für einen Top-Secret-Tresor ist, in dem Norwegens komplette Wertbestände und der nationale Ölfonds digital gespeichert sind: das Cyber-Gold. Der Kampf gegen den Hacker löst bei der norwegischen Abteilung zur Bekämpfung von Internet-Kriminalität (Cyber Defense) die höchste Alarmstufe aus. Aber der Hacker scheint schlauer zu sein. Bald entdeckt Lars, dass alle Hinweise in eine Richtung führen: zu seinem Vater! Jemand ist offensichtlich hinter dem geheimnisvollen schwarzen Aktenkoffer her.
07:10
Auf der Straußenfarm Emminghausen bei Köln sollen die Küken vom Schlupfschrank in das "Straußen-Kinderzimmer" umziehen. Kerstin Schnabel muss das Gehege jedes Mal wieder neu herrichten, denn die Kleinen brauchen eine spezielle Ausstattung, damit sie gesund bleiben und sich wohlfühlen. Gelingt der Umzug reibungslos? Während Ackerbauer Georg Mayerhofer für ein Forschungsprojekt das Insektenaufkommen auf seinen Biodiversitätsstreifen dokumentiert, muss er eine Entscheidung treffen: Soll auf seinen Feldern noch umgegraben werden? Sollte es bald regnen, könnte er sich den kostspieligen Maschineneinsatz sparen. Jedes Jahr zu Beginn des Sommers mutet die Südwestpfalz an wie das australische Outback. Dann rückt der Schafscherer an und befreit die Schafe des Bärenbrunnerhofs von der wärmenden Wolle. Nina und Sebastian Kill schleppen die schweren Tiere und kommen dabei selbst mächtig ins Schwitzen. An Feiertagen und Wochenenden öffnet Familie Thamm ihren Fischereihof für Gäste. Am Zufluss zum Großen Müggelsee gelegen, kommen bei gutem Wetter viele Ausflugsschiffe und Sportboote vorbei. Der Verkauf ab Hof ist wichtig für das Geschäft. Alles wird vorbereitet und geputzt. Auch Marias Mutter packt mit an. Doch an diesem Tag ist es kühl. Kommen genügend Gäste? Inselbauer Mathias Schilling hat seinen Rinderbestand inzwischen aufgestockt, um der Nachfrage nach Fleisch in seinen Gasthöfen und Hofläden nachzukommen. Seine fast 300 Tiere passen aber nicht mehr alle auf seine Insel. So hat er einen Teil davon auf Rügen im Stall und auf Hiddensee auf der Weide. Zehn Rinder muss er diesmal aussortieren für den Schlachthof. Das läuft nicht reibungslos. Schlechte Stimmung in der Werkstatt von Biobauer Jonas in der Magdeburger Börde. Das neue Ersatzteil für die alte Unkrautmaschine will sich einfach nicht einbauen lassen. Aber die Zeit rennt, denn das Unkraut sprießt auf dem Kartoffelacker. "Hofgeschichten - Ackern zwischen Alpen und Ostsee" ist eine Produktion des BR, MDR, NDR, rbb, SWR und WDR im Auftrag von ARD Degeto für die ARD.
08:00
Sir Simon Rattle, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der BR-Chor brachten Maurice Ravels Ballettmusik "Daphnis et Chloé" in höchster Virtuosität und betörender Klanggestaltung auf die Bühne der Isarphilharmonie. Ein Werk von grandioser Farbenpracht schuf Maurice Ravel mit seiner Ballettmusik "Daphnis et Chloé", das auch von seinem personellen Aufwand her die Grenzen auslotet. Zum groß besetzten Orchester gesellt sich der Chor, der keinen Text singt, sondern mit Vokalisen das Klangbild ergänzt und erweitert. Ravel selbst sagte, dass es ihm weniger um eine dramatische Nachschöpfung der antiken Vorlage ging, sondern um Bilder aus dem "Griechenland meiner Träume". Ravels Kunst, im Sinne der L´art pour l´art überwältigende Tongemälde zu erschaffen, hier Impressionen aus der Erzählung des spätantiken griechischen Dichters Longos, hat mit "Daphnis und Chloé" ihren Höhepunkt erreicht.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Die Krabbenfischer in Ostfriesland haben es nicht leicht. Es gibt immer mehr Vorschriften, die Kosten steigen, der Fang geht zurück. Trotzdem erfolgt jetzt ein Generationswechsel. Zwei junge Kapitäne übernehmen von ihren Vätern das Ruder. Die spannende Reportage macht den Krabbenfang erlebbar. Hautnah ist man dabei, wenn Vater und Sohn in die aufgehende Sonne fahren. Auf See werfen sie ihre Netze aus und warten. Dieser Moment ist immer wieder aufregend, denn sie wissen nie, was drin ist. Kein Tag ist wie der andere. "Die Nordreportage" begleitet zwei junge Krabbenfischer, die sich mit ihren eigenen Kuttern selbstständig machen. Fischwirt Hendrik Dirks muss vorher noch sein Schiff auf Vordermann bringen und weiß nicht, ob das alles klappt. Denn dieser Kutter ist anders als der seines Vaters. Wann er erstmals fischen kann, weiß er nicht. Thilo Reich hat sein Schiff in Büsum gekauft. Er muss den Kutter erst noch holen und dann auf die Genehmigungen fürs Fischen warten. Doch die Zeit drängt bei beiden. Jeder Tag auf See ist gerade wichtig, denn im Sommer können sie reichlich Krabben fangen. Doch ohne Erlaubnis und Renovierung läuft das nicht.
11:45
In der Provinz Alberta in Kanada ist die Landschaft in vielen Regionen noch unberührt und von atemberaubender Schönheit. Hier sind die Blackfoot zu Hause. Sie gehören zu den First Nations in Kanada. Ihr Stammesgebiet erstreckte sich einst über 160.000 Quadratkilometer, eine Fläche fast halb so groß wie Deutschland. Aufgrund eines umstrittenen Vertrages mit den Weißen behielten sie aber nur noch das Wohnrecht in drei kleinen Reservaten. Die Blackfoot waren Jäger, Sammler, begnadete Reiter und gefürchtete Krieger. Von den Weißen wurden sie als Wilde verachtet. Die kanadische Regierung verfolgte Ende des 19. Jahrhunderts eine Politik der kulturellen Auslöschung. Heutzutage sind die Blackfoot mit ihrer Kultur wieder in der Öffentlichkeit präsent. Sie leben ihre Rituale, feiern ihre Traditionen. Dazu gehören Staffelrennen mit Pferden, das sogenannte Indian Relay Racing. Natürlich geht es bei diesen Veranstaltungen auch ums Geld. Aber die Blackfoot-Gemeinschaft hat einen anderen, schonenderen Umgang mit Pferden. Die Indigenen feiern ihre Powwows, das sind Zusammenkünfte der verschiedenen Stämme. Und sie zelebrieren den Sonnentanz. Vier Tage lang. Kyle, ein junger Mann von Anfang 30, hat so wieder zurück ins Leben gefunden. Seitdem er seine Kultur wieder pflegen darf, sich zu seiner Herkunft bekennen kann, führt er ein normales Leben, vor allem ohne Alkohol. Die Blackfoot leben einen respektvollen Umgang mit ihrer Umwelt, vor allem mit Tieren. Für sie haben weiße Bisons, die extrem selten sind, heilende Kräfte. Die Blackfoot sagen, viele Menschen glauben, es würde sie nur im Märchen geben. Aber sie sind einfach immer noch da.
12:30
Kapitän Bernd Jensen von der "Star Clipper", einem stattlichen Viermaster, der die Nostalgie traditioneller Clipperschiffe mit dem Komfort eines modernen Luxuskreuzfahrtschiffes verbindet, muss sich auch um die privaten Probleme seiner Passagiere kümmern. Kopfzerbrechen bereitet dem Kommandanten obendrein auch seine Cruisedirektorin Marlene. Mit dem berühmten Konzertpianisten Caspari hat Jensen einen ungewöhnlichen Gast an Bord, dessen Wohl dem Kapitän sehr am Herzen liegt. Tief beunruhigt von Symptomen Multipler Sklerose, die ein Ende seiner Karriere bedeuten würde, will Caspari sich an Bord des Segelschiffes mit seinen beiden Exfrauen Vera und Ruth versöhnen. Dummerweise hat er den beiden nichts von seinem Plan erzählt. So schlagen verständlicherweise die Wogen hoch, als die Ärztin Vera, an deren Seite er ein gefeierter Pianist wurde, und Ruth, die jüngere Konzertagentin, die er dann heiratete, einander an Bord zufällig begegnen. Aber auch die sonst immer feinfühlig vermittelnde Cruisedirektorin Marlene kann diesmal nur gebremst ausgleichen, da sie selbst dem faszinierenden Ägypter Yussuf mit Herz und Verstand verfallen ist, der ihr ein Leben wie aus "1001 Nacht" verspricht. Auch das Leben des verwitweten Kfz-Meisters Kwiatkowski gerät aus den Bahnen, als er auf dem Schiff Frau Probst begegnet. Eigentlich mit dem Auftrag seiner verstorbenen Frau beschäftigt, Sand von den Pyramiden für ihr Grab in Berlin zu holen, verliebt sich der schüchterne Witwer in die charmante Reisebegleiterin. Beide haben aber bald den Eindruck, dass die Verstorbene aus dem Jenseits gegen ihre Romanze protestiert.
14:00
Das Küstenmotorschiff "Seeadler" soll versteigert werden. Hinrich Petermann und seine Tochter Gerda bieten trotz Protestes der Mutter mit und setzen sich gegen zwei andere Interessenten durch. Als der Bankvertreter die Hinterlegung von zehn Prozent der Kaufsumme in bar verlangt, gerät Hinrich in Verlegenheit. Die Banken haben geschlossen. Verzweifelte Versuche, in die Bank zu gelangen, bringen Hinrich und seine Begleitung in den Verdacht, sie wollten einen Banküberfall verüben. Der "Seeadler" entgeht ihnen. Mutter Margot bedauert das nicht, weil sie im Augenblick den Bungalow für wichtiger hält als ein neues Schiff.
14:25
Die "Henriette" muss überholt werden. Das bedeutet zwei Wochen Landurlaub für die Petermanns. Hinrich hat Margot eine schöne Kredenz mitgebracht, die aber nicht in den neuen Bungalow passt. Auch sonst verläuft der Urlaub an Land nicht ganz harmonisch. Karin streitet mit ihrem Freund, weil sie ein Baby haben möchte. Hinrich macht der neue Bungalow nervös. Schließlich stellt sich noch heraus, dass Schiffsjunge Harald den Landurlaub bisher nicht zu Hause, sondern bei seiner Freundin Bea verbracht hat. Hinrich drängt ihn, wenigstens die letzten vier Tage bei seinen Eltern zu verbringen. Der Kapitän selbst zieht allein auf die "Henriette". Dafür kommt Tochter Karin nach Hause.
14:50
Im neuen Bungalow fühlt sich keiner so recht wohl. So kommt es, dass die "Henriette" auf der nächsten Fahrt viele Petermanns an Bord hat. Uwe kehrt der Werft den Rücken und fährt als Ingenieur mit. Karin hat ihren Freund Manfred endgültig verlassen. Margot will unbedingt in der Eignerkajütte wohnen und bekommt deswegen Streit mit ihrer Tochter Gerda. Als die Petermanns hören, dass ein größeres Schiff verkauft werden soll, sind sie alle dafür, es zu kaufen. Prompt veräußert Margot den gerade gekauften Bungalow, Makler Meier kauft die "Henriette". Doch das neue Schiff entgeht der Familie. Statt "Ende gut" heißt es "Alles im Eimer", denn beide Verkäufe sind nicht mehr rückgängig zu machen.
15:15
Mitten im Indischen Ozean, gut 1000 Kilometer nördlich von Madagaskar, liegt ein Archipel von 115 Trauminseln vor der Ostküste Afrikas: die Seychellen. Um die Hauptinsel Mahé gruppieren sich die Inner Islands (inneren Inseln). Riesige Granitfelsen ragen aus dichten Wäldern und schmücken die weißen Strände. Selbst unter Wasser schafft der Granit atemberaubende Landschaften, die man so nirgendwo sonst findet. Doch die Seychellen sind mehr als ein tropisches Postkartenmotiv. Hier leben einzigartige Tier- und Pflanzenarten: Millionen Rußseeschwalben ziehen auf Bird Island ihren Nachwuchs auf, während Dreifleck-Preußenfische mit wilden Tänzen und knurrenden Lauten um ihre Partner werben. Die ikonischen Aldabra-Riesenschildkröten trotzen lästigen Mückenschwärmen mit erstaunlicher Gelassenheit. Auf den Seychellen ist nicht nur die Tierwelt einzigartig. Einige Pflanzenarten haben sich besonders angepasst, denn die Erde aus verwittertem Granit ist extrem nährstoffarm. Dieser Mangel hat ein einmaliges Gewächs hervorgebracht: die Coco de Mer, die wohl bekannteste Pflanze der Inseln. Um ihre Herkunft haben sich jahrhundertelang Mythen gerankt. Sie produziert die größten Samen der Welt, bis zu 30 Kilogramm schwer. Wie sie das schafft, ist ihrer genialen Strategie geschuldet. Doch die Trauminseln haben mit Problemen zu kämpfen: Mangrovenwälder sind das Zuhause kurioser Schlammspringer mit merkwürdigen Vorlieben. Auf der Suche nach Nahrung versuchen die kleinen Fische, Krebsen die Scheren abzureißen. Die semiaquatischen Wälder sind wichtig für den Küstenschutz der Seychellen und deren ökologisches Gleichgewicht. Doch vielerorts wurden sie bereits großflächig zerstört. 65 Millionen Jahre Isolation und eine besondere Entstehungsgeschichte haben die Seychellen zu einer exklusiven Heimat für Tiere, Pflanzen und Reisende gemacht, die das Besondere suchen. Willkommen auf den Seychellen - den Trauminseln im Indischen Ozean.
16:00
Alte Obst- und Gemüsesorten, handgefertigte Lebensmittel ohne industrielle Zusätze, traditionelle Rezepte, die bei vielen längst in Vergessenheit geraten sind, in Zukunft aber wieder wertvoll werden können. Immer mehr Menschen ist all das wichtig und besinnen sich auf das, was in der Region vor der Haustür wächst. Auch am Bodensee gibt es einige spannende Projekte. Linda Kelly baut seit einigen Jahren auf ihrem biologisch geführten Hof Süßlupinen an. Die extrem eiweißreiche Pflanze gehört zu den Hülsenfrüchten und ist eine gute Alternative zu importierten Sojaprodukten. Der Anbau ist nicht gerade einfach: starke Regenfälle, zu wenig Sonne, es gibt zahlreiche Faktoren, die der Pflanze zu schaffen machen und eine gute Ernte gefährden. Dennoch ist Linda Kelly ein erklärter Fan der Süßlupine. Sie gewinnt aus ihr Mehl und Flocken, Schrot und Sprossen und sogar einen eigenen basischen Kaffee. Auch Rudolf Stefan geht mit dem landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern neue Wege. Er hat mit dem Anbau von Aroniabeeren begonnen. Die dunkelvioletten Früchte stammen ursprünglich aus dem Nordosten der USA und wurden dort bereits von den Ureinwohnern als vitaminreicher Proviant geschätzt. Darüber hinaus enthalten sie Flavonoide, die eine antioxidative Wirkung haben und man sagt Aroniabeeren eine blutdrucksenkende Wirkung nach. Pilze gehören zu den ältesten Nahrungsmitteln überhaupt, seit Menschengedenken ging man in den Wald und sammelte, was ungiftig war. Etwas komplizierter ist es mit den sogenannten Kulturpilzen. Im asiatischen Raum gibt es den Anbau bestimmter Sorten schon seit über 1000 Jahren, in Deutschland haben sich nur wenige Landwirte auf Shiitake, Kräuterseitlinge oder Maitake spezialisiert. Manfred Kaltenbrunner aus Bodman-Ludwigshafen ist einer von ihnen. In seinen Gewächshäusern kultiviert er Edelpilze in Bioland-Qualität. Gemeinsam mit Süßlupinen die perfekte Kombi, um eine leckere Füllung für Maultaschen herzustellen.
16:30
Grießbrei, Sonntagsbraten oder frisch gebackener Geburtstagskuchen: Wer erinnert sich nicht gerne an die unwiderstehlichen Küchendüfte und leckeren Gerichte aus Kindheitstagen. Sei es der einzigartige Geschmack, die Vorfreude, Geselligkeit oder die Süßigkeiten als Trost für Schürfwunden und schlechte Noten. Genussvoll in Erinnerung schwelgen: Darum geht es diesmal in der Küche von Szeneköchin Zora Klipp und Konditormeisterin Theresa Knipschild. Sie begeben sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und tischen die Lieblingsgerichte ihrer Kindheit und Jugend auf. Die nostalgische Küchenpartie beginnt mit Toast Hawaii. Der Käse-Ananas-Toast ist bereits seit den 1950er-Jahren ein beliebter Snack. Erfunden hat ihn der erste deutsche Fernsehkoch Clemens Wilmenrod. In der "Schmeckt. Immer."-Küche wird der Kneipen- und Partyklassiker frisch aufgepeppt, und zwar mit Kastenweißbrot statt Toast und frischer Ananas statt Früchten aus der Dose. Gänzlich zur Schlemmerschnitte wird der Toast Hawaii durch französischen Bergkäse und italienischen Prosciutto Cotto. Außerdem präsentieren Theresa und Zora noch eine Variante mit einem pikantem Ananasragout und Parmaschinken. Genauso beliebt: Schlemmerfilet Bordelaise. Das unter Kräuterkruste verpackte Fischfilet wird mit Winterkabeljau, Petersilie, Dill, Parmesankäse und anderen frischen Zutaten zubereitet, dann im Ofen goldbraun gratiniert. Dazu gibt Hausmannskost aus Großmutters Küche: fluffiges Kartoffelpüree und Möhrengemüse mit gerösteten Mandeln. Zu den Klassikern jeder Geburtstagsfeier gehört gestern wie heutzutage der Orangenlimonadenkuchen, auch Fanta-Kuchen genannt. Er schmeckt Kindern und Erwachsenen ebenso und ist leicht zuzubereiten. Konditormeisterin Theresa stellt zunächst mit der Orangenlimonade einen Rührteig her. Darauf wird eine Schmand-Sahne-Creme mit eingelegten Mandarinenfilets gegeben. Obendrauf kommt noch eine Schicht Zimtzucker. Ebenfalls ein Klassiker aus Kindheitstagen ist Kalter Hund mit viel Schokolade und Butterkeksen. Aber woher stammt der Name überhaupt? Einerseits hat es mit der Kastenform des Kuchens zu tun. Der erinnert an die rechteckigen Förderwagen im Bergbau, die man Hunten nennt. Andere verweisen auf eine Namensgebung durch den Aufenthalt des Kuchens im Kühlschrank. Dort wird die Schokoladenoberfläche kalt und ein wenig feucht. Und das erinnert wiederum an die kalte Hundeschnauze. Aus dem Kultkuchen der Kindheit machen Zora und Theresa ein edles Gebäck. Statt Butterkekse ist Shortbread die Grundlage für die Knusperschichten. Die schottische Mürbeteig-Spezialität wird mit Butter, Zucker und Mehl frisch gebacken, zudem kommt noch eine Prise frische Vanille dazu. Für die Schokoschichten wird aus Sahne, Vollmilch- und Edelbitterkuvertüre eine Ganache hergestellt. Die flüssige Ganache und die Kekse werden anschließend in einer Backform geschichtet und für vier bis fünf Stunden in den Kühlschrank gestellt, damit er gut durchzieht. Noch mehr Geschmack bekommt er, wenn man ihn über Nacht darin stehen lässt.
17:00
Die Erträge aus Bingo! kommen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes zugute. In der Umweltlotterie sind Teilnehmer und Natur also gleichermaßen die Gewinner. Bingo!-Gewinnzahlen auf NDR Text Seite 605
18:00
Amsterdam zählt zu den fahrradfreundlichsten Metropolen der Welt. Es gibt mehr Räder als Einwohner*innen in der niederländischen Hauptstadt. Über 400 Kilometer bestens ausgebaute Radwege führen durch die ganze Stadt. Die Amsterdamer lieben die Fahrt mit ihrem Fiets. Und fast alle fahren ohne Helm. Wie funktioniert das Radfahren in dieser quirligen Hauptstadt? Wie sicher ist es? Und was machen die niederländischen Radfahrer anders? Moderator Tullio-Francesco Puoti will es herausfinden. Er trifft sich mit einem Fahrradguide, der ihm die schönsten Touren zeigt und erklärt, warum das Rad bei den Niederländern nicht nur ein Modetrend, sondern ein zentrales Verkehrsmittel ist. Außerdem im "Nordseereport": Pannendienst mit einem mobilen "Bike-Doktor". Eine nachhaltige Fahrradmanufaktur, die alten Drahteseln ein neues Leben schenkt. Und eine Tour mit Warren Gregory, dessen Blumenräder überall in der Stadt für gute Laune sorgen.
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Rostocks Hafen: Hier tobt das Arbeitsleben. Schlepper bugsieren Dickschiffe an ihren Liegeplatz. Bullige Bagger schöpfen Schlick aus dem Seekanal. Riesenrohre schwimmen, ein Holzhafen brummt, Windkraftindustrie sorgt für volle Auftragsbücher. Fähren fahren im Stundentakt. Dabei ist der Rostocker Seehafen recht jung. Er wurde erst in den 1960er-Jahren ausgebaggert, aufgeschüttet und in Betrieb genommen. Er war das "Tor zur Welt" für die kleine DDR. Lebensnerv der Republik und Lebensort für Tausende Rostocker. Das ist bis heute so. Denn die Rostocker Hafenwelten sind nicht nur Arbeitsplatz für viele Menschen hier, sondern auch Heimat. Mit viel Geschichte.
21:45
In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.
22:10
Der leidenschaftliche Handball-Hallensprecher Nikolas Radomirovic aus Lübeck, die Kartoffelernterin Bettina Heinemann aus Hude, der Schweden-Fan Edgar Patzel aus Bremen, die Musical-Darstellerin Fiona Dinkelacker aus Wismar und die Fotografin Gerritje Detering aus Hamburg stellen sich in der "NDR Quizshow" den Fragen von Laura Karasek. Wer wird diesmal die "Leuchte des Nordens" gewinnen? Wer kennt sich am besten im Norden aus? Dies und viele Informationen über den Norden in der "NDR Quizshow".
22:55
Das Satiremagazin stellt das aktuelle politische Zeitgeschehen auf humorvolle, oft zynische Weise dar. So gerät es mit seinen Äußerungen nicht selten in die Kritik.
23:25
Bei "Reschke Fernsehen" trifft Journalismus auf Unterhaltung: Anja Reschke geht in jeder Folge einem Thema auf den Grund, das die Gesellschaft bewegt. Gegen Missstände und Blender. 100 Prozent Recherche, null Prozent Bullshit. Gespickt mit amüsanten Clips und Zitaten zeigt sie Zusammenhänge und Hintergründe auf, die sonst im Verborgenen bleiben. Frauen und Männer: Warum der kleine Unterschied immer größer wird Junge Frauen und Männer wählen sehr unterschiedlich. Die Frauen eher links, die Männer eher rechts. Und das ist nur das Symptom eines größeren Problems. Während Frauen größtenteils von den Errungenschaften der Emanzipation profitieren, ist es aus Sicht etlicher Männer nun langsam genug damit. "Reschke Fernsehen" sucht nach Erklärungen und einer möglichen Lösung.
23:55
"Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn für Zuschauerinnen und Zuschauer zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
00:55
Amsterdam zählt zu den fahrradfreundlichsten Metropolen der Welt. Es gibt mehr Räder als Einwohner*innen in der niederländischen Hauptstadt. Über 400 Kilometer bestens ausgebaute Radwege führen durch die ganze Stadt. Die Amsterdamer lieben die Fahrt mit ihrem Fiets. Und fast alle fahren ohne Helm. Wie funktioniert das Radfahren in dieser quirligen Hauptstadt? Wie sicher ist es? Und was machen die niederländischen Radfahrer anders? Moderator Tullio-Francesco Puoti will es herausfinden. Er trifft sich mit einem Fahrradguide, der ihm die schönsten Touren zeigt und erklärt, warum das Rad bei den Niederländern nicht nur ein Modetrend, sondern ein zentrales Verkehrsmittel ist. Außerdem im "Nordseereport": Pannendienst mit einem mobilen "Bike-Doktor". Eine nachhaltige Fahrradmanufaktur, die alten Drahteseln ein neues Leben schenkt. Und eine Tour mit Warren Gregory, dessen Blumenräder überall in der Stadt für gute Laune sorgen.
01:40
Franziska van Almsick, ehemalige Profischwimmerin Diese Frau ist eine Legende des deutschen Schwimmsports: Franziska van Almsick holt im Alter von 14 Jahren bei den Olympischen Spielen 1992 Silber über 200 Meter Freistil, insgesamt gewinnt sie in ihrer beeindruckenden Karriere zehn Olympiamedaillen, wird mehrfach Weltmeisterin und stellt Weltrekorde auf. Neben den großen Triumphen muss "Franzi" auch mit Misserfolgen und Scheitern umgehen, wird auf Schritt und Tritt vom Presserummel verfolgt. "Ich habe gedacht, man liebt mich nur, wenn ich erfolgreich bin", sagt die 47-Jährige rückblickend. Heute setzt sie sich unermüdlich dafür ein, dass Kinder am Ende ihres Grundschulalters schwimmen können, und hat dafür die Franziska-van-Almsick-Stiftung gegründet. 2024 wird sie dafür mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. In der NDR Talk Show erzählt die Mutter von zwei Söhnen, warum ihr dieses Engagement immer wichtiger wird, wie sie nach 30 Jahren an die Olympischen Spiele 1996 zurückdenkt, und mit welchen weiteren Projekte sie an den Start geht. Uwe Ochsenknecht, Schauspieler Im Januar feierte er einen runden Geburtstag in seiner Wahlheimat Mallorca: Uwe Ochsenknecht. Er ist einer der bekanntesten Schauspieler des Landes und hat schon als Kind eine Verbindung zur Bühne: Er singt als Zehnjähriger im Kinderchor. Mit 15 Jahren verlässt er die Schule, holt jedoch später seinen Hauptschulabschluss an einer Abendschule nach. Sein Ziel: Er will Schauspieler werden an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Der große Durchbruch kommt 1981 mit der Rolle in Wolfgang Petersens U-Boot-Drama "Das Boot". Spätestens nachdem er in Leoparden-Unterhose in Doris Dörries Kultkomödie "Männer" Mitte der 1980er-Jahre Paternoster fährt, kennen ihn alle. Seit 15 Jahren ist Uwe Ochsenknecht als Müllmann unterwegs und spielt Werner Träsch, der mit seiner eingeschworenen "Mülltitalent"-Besatzung bei der Berliner Müllabfuhr unterwegs ist. "Müllmänner werden so oft angemeckert. Das ist auch ein Grund, warum ich diese Reihe angenommen habe: damit mal ein Scheinwerferlicht auf dieser Berufsgruppe liegt. Es ist für alle immer so selbstverständlich, dass jemand ihren Dreck wegräumt." Wie es bei den "Drei von der Müllabfuhr" weitergeht, das erzählt Uwe Ochsenknecht in der NDR Talk Show. Der Graf/Unheilig, Musiker Er ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker der letzten Jahrzehnte: Der Graf, Frontmann und Songschreiber von Unheilig. Nachdem er sich 2016 von Bühne und Öffentlichkeit verabschiedet hat, kündigt er im Jahr 2025 sein Comeback an. Der Verdacht auf einen Herzinfarkt und ein Aufenthalt in der Notaufnahme lässt bei ihm den Wunsch entstehen, ins Rampenlicht zurückzukehren. Mit dem neuen Album "Liebe Glaube Monster" knüpft Der Graf mit Unheilig dort an, wo er vor zehn Jahren aufgehört hat. Die neuen Songs drehen sich um Liebe, Freundschaft, Hoffnung und Zuversicht - aber eben auch um die Monster, denen sich alle im Leben stellen müssen. In der NDR Talk Show stellt Unheilig einen Titel aus dem Album in einer akustischen Version vor.
03:40
Anna Butz liebt ihre Rinder und muss sie am Ende doch schlachten. Aber um ihren Tieren unnötige Transporte und damit Stress und Angst zu ersparen, baut die Rinderzüchterin eigene Schlacht- und Kühlräume auf ihrem Hof im schleswig-holsteinischen Tangstedt. Sie selbst ernährt sich vegan. Aber die Herde soll es bei ihr vom ersten bis zum letzten Atemzug so gut wie möglich haben. Anna Butz verfolgt das Projekt Hofschlachtung zielstrebig, verkauft ihr Haus, zieht in einen umgebauten Schulbus neben dem Stall und startet mit dem Bau der Schlachthalle. Während sich viele kleinere regionale Betriebe nicht gegen große Schlachtereien behaupten können und aussterben, hält Selfmade-Landwirtin Anna Butz mit viel Hingabe und ihrem "Dickschädel" dagegen. Eigentlich ist sie gelernte Tierarzthelferin, Betriebswirtin und Immobilienverwalterin. Jetzt züchtet sie unter anderem Tiere der japanischen Edelrasse Wagyu und finanziert mit dem Verkauf des Fleisches ihren Hof. "Die Nordreportage" begleitet die idealistische Rinderzüchterin und ihr Ausnahmebauprojekt ein Jahr lang.
04:10
Tierarzt Asmus Erichsen und seine Kollegin Mara Wittig haben Hochsaison, wenn auf den vielen Bauernhöfen im Landkreis Wesermarsch Kälber zur Welt kommen. Die Region gilt als eines der Zentren der Rinderhaltung im Norden. Der Veterinär und die Veterinärin werden zu schwierigen Geburten gerufen und sind unterwegs, um Infektionen vorzubeugen oder kranken Tieren zu helfen. Kälbern drohen Atemwegserkrankungen, die Kühe können zum Beispiel Milchfieber bekommen. Asmus Erichsen ist seit über drei Jahrzehnten als Tierarzt im Einsatz, seine jüngere Kollegin Mara Wittig erst seit rund zwei Jahren in der Praxis in Nordenham angestellt. Neben Rindern behandeln sie auch Pferde oder Deichschafe. "Die Nordreportage" begleitet die beiden durch eine der stressigsten Zeiten ihres Arbeitsjahres, zeigt, wie sie schwierige Situationen bewältigen und sind dabei, wenn sie neben den Tieren auch dem ein oder anderen besorgten Landwirt helfen.
04:40
Ein Frisiersalon im Pferdestall Auf dem Gestüt Kriseby in Schleswig-Holstein wird der Pferdestall zum Frisiersalon. Azubi Barbara Bleibtreu soll lernen, wie man die Mähne eines Pferdes zum Turnier oder zu Leistungsprüfungen einflechtet. Das gehört zum Handwerk einer Pferdewirtin. Aber Barbara tut sich schwer damit, denn ihr fehlt das Feingefühl, wie sie selbst zugibt. Dazu kommt der Zeitdruck: Profis schaffen das komplette Einflechten der Pferdemähne in 20 Minuten. Im Vorharz ist auf Thudts Hof die Tierärztin Janine Kolle zu Besuch. Jungbauer Steffen möchte wissen, ob auch im nächsten Jahr mit Nachwuchs in seiner Mutterherde zu rechnen ist. Die Tierärztin hat ein Ultraschallgerät dabei. Damit kann sie bereits 28 Tage nach dem Decken durch den Bullen sehen, ob die Kuh tragend ist. Im Jahr zuvor waren tatsächlich alle 15 Kühe schwanger. Leider sieht es dieses Mal nicht so gut aus. Und dann gehen auch noch einige Mutterkühe stiften. In Hamburg-Altengamme gibt es auf dem Blumenhof von Jens Wöbb eine Premiere. Der Gärtner hat eine neue Blume im Angebot. Speziell für das Weihnachtsgeschäft soll es Christrosen als Schnittblumen geben. 450 Pflanzen hat er im Sommer gekauft. Nun muss er dafür sorgen, dass sie pünktlich zum Weihnachtsgeschäft blühen. Das Problem: Wenn Jens Wöbb die Pflanzen zu früh ins Gewächshaus bringt, blühen sie zu früh. Aber wenn sie zu spät blühen, kauft nach Weihnachten keiner mehr eine Christrose. Auf dem Hof in Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern ist die Biogasanlage leer gepumpt. Allerdings zeigt sich bei der Kontrolle, dass die Heizschlangen im Inneren ziemlich verdreckt sind. Landwirt Karsten Dudziak macht sich selbst an die Reinigung und kratzt die Rohre mühsam mit der Hand frei. Damit nicht genug, am Ende passt die Holzabdeckung für die Biogasanlage nicht in die Halterung. Das bedeutet noch mehr Arbeit.