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TV Programm für NDR Hamburg am 03.10.2026

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Die B96 - Legendäre Fernstraße 11:30

Die B96 - Legendäre Fernstraße

Land und Leute

Sie steht für Freiheit, Sehnsucht und Heimat - 520 Kilometer lang, führt sie einmal quer durch den Osten Deutschlands. Sie verbindet Menschen, Orte und Abenteuer zwischen Zittau in Sachsen und Sassnitz auf Rügen. "Die B96 - Legendäre Fernstraße" erzählt nicht nur Asphaltgeschichte, sondern blickt auf Region, Landschaft und Menschen, die zu einem Zwischenstopp einladen. Wie Ludwig Jatzwauk und Wolfgang Wittrien aus Königswartha in Sachsen. Alle vier Jahre bringen die beiden an die 300 Oldtimer auf die Straße, zu einer ganz besonderen Rallye von Zittau bis Sassnitz. Das erste Mal fand die Tour im Sommer 1989 statt, immer entlang der legendären F96, wie sie damals noch hieß. Schon allein die Organisation des kühnen Vorhabens war zu DDR-Zeit ein Abenteuer. Für die Teilnehmer gab es damals kein nobles Hotel, die Oldtimerfahrer müssen sich mit einem Zeltplatz zufrieden geben. Essen und Getränke tauschen sie bei Einheimischen gegen Probefahrten mit den Oldtimern ein. Weiter geht es Richtung Bautzen. Die Band "Silbermond" lebt zwar seit Jahren in Berlin, stammt aber aus der Region. In ihre sächsische Heimat geht es immer noch über die Bundesstraße 96. Und dieser ganz besonderen Straße hat die Band sogar eine musikalische Liebeserklärung geschrieben. An Berlins südlicher Stadtgrenze, auf der 96, befindet sich zu DDR-Zeiten der Grenzübergang Mahlow-Lichtenrade, der nur für Fahrzeuge der Berliner Stadtreinigung passierbar ist. Der Hausmüll aus Westberlin landet auf der Ost-Mülldeponie in Schöneiche, die für den jungen Eik Galley zur Schatzgrube wird. Der gebürtige Brandenburger weiß schon damals, dass er Sportjournalist werden will und sammelt alles, was er über Sportler finden kann. Zeitungen aus dem Westen, die auf der Mülldeponie landen, sind begehrte Trophäen. Auch wenn der Zugang für DDR-Bürger eigentlich streng verboten und die Deponie ein Hochsicherheitstrakt ist. Auf der Strecke durch Berlin wird die damalige Fernverkehrsstraße 96 unmittelbar von der deutschen Teilung betroffen. Führt die Straße eigentlich quer durch Berlin, wird sie zu DDR-Zeiten als B96a durch Ost-Berlin umgeleitet und trifft erst nördlich, im brandenburgischen Birkenwerder wieder auf die alte Streckenführung. Detlef Aagaard aus Glienicke erlebt als kleiner Junge, wie die 96 zur Mauergrenze zwischen Berlin und Brandenburg wird, der Stacheldrahtzaun direkt vor seinem Elternhaus verläuft. Unerträglich für seine Eltern. Fünf Monate lang buddelt der Vater gemeinsam mit Freunden vom Wohnzimmer aus einen Tunnel. Mit Schaufeln und mit bloßen Händen. Den Sand verstecken sie überall, wo Platz ist, in Schränken und Schubladen. Detlef Aagard ist elf Jahre alt als die Familie 1963 durch den Tunnel in den Westen flüchtet. Nach der Wende ist er in sein Elternhaus zurückgekehrt und lebt dort heute noch. Die Leipzigerin Christine Schimanski hat es wegen der guten Luft ans Ende der B96, nach Sassnitz auf Rügen verschlagen. 1969 landet sie hinter der Rezeption im Rügen-Hotel. Schweden, Sachsen, DDR-Prominenz und FDGB-ler geben sich hier die Klinke in Die Hand. Das Rügen-Hotel gilt als Devisenbringer und ist eine der begehrtesten Adressen im Norden der DDR. Der Rügendamm mit seiner alten Zugbrücke, die alle paar Stunden hochgeklappt wird, ist das staugeplagte Nadelöhr, das alle passieren müssen, die Richtung Ostsee wollen. Martin Steinkühler hat als leitender Ingenieur dafür gesorgt, dass sich der Verkehr seit 2007 dort entspannt. Auf der neuen Rügenbrücke fahren Die Urlauber nun nahezu entspannt bis an den Strand.

Danach

Die Meyer Werft 13:00

Die Meyer Werft: Die dicken Pötte von der Ems

Dokumentation

Wenn ein neues Kreuzfahrtschiff die Meyer Werft in Papenburg verlässt, herrscht Volksfeststimmung. Dann kommen die Menschen von weit her, um die schwimmenden Riesen zu bestaunen, die über die schmale Ems zum Meer geführt werden. Wenn es gut läuft, dann verlassen zwei oder drei Schiffe im Jahr die Docks der Meyer Werft. Schiffbau ist eine risikoreiche Branche. "Ich war vielleicht verrückt", sagt Ingenieur Bernard Meyer heute über seine Entscheidung, in das Familienunternehmen einzusteigen. Doch er wollte unbedingt Schiffbauer werden. Seit sechs Generationen bauen die Meyers in Papenburg Schiffe. Erfolg haben sie nur, wenn sie die Zeichen der Zeit erkennen und der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sind. Solide Segelschiffe aus Holz zu fertigen, das war seit Ende des 18. Jahrhunderts das Geschäft der Meyers. Als Joseph Lambert Meyer 1874 sein erstes Schiff aus Eisen bauen wollte, lachten ihn die alten Reeder aus, warfen ein Stück Eisen in den Kanal, wo es sofort versank. Aber Joseph L. Meyer setzte sich gegen alle Widerstände durch, wird Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde die Werft zerbombt und stand fast vor dem Aus. Der Betrieb hielt sich mit Eisengießerei über Wasser, bis wieder Schiffe gebaut werden durften. Spezialschiffe waren gefragt, Fähren und Flüssiggastanker gingen von Papenburg aus in die ganze Welt. Die Schiffe wurden immer größer. Die Werft war zu klein, die Meyers zogen um und bauten noch größere Fähren. Mitten in der Werftenkrise in den 1980er-Jahren fällte Bernhard Meyer eine riskante Entscheidung: Wir bauen Kreuzfahrtschiffe. Der Erfolg gibt ihm Recht. Doch die Konkurrenz in Asien ist groß, denn die Lohnkosten sind dort geringer. Es wird um jeden Auftrag gekämpft. "Das ist wie ein Neuanfang", sagt der Werftchef. Schiffe will das Familienunternehmen auch in der siebten Generation bauen. Sohn Jan leitet schon die Konstruktion der Ozeanriesen.

Go West Go East - Transit DDR 13:45

Go West Go East - Transit DDR: Als die Grenze durchlässiger wurde

Landschaftsbild

Die Sendung macht eine filmische Reise in die Zeit des Kalten Krieges, in der sich zwei deutsche Staaten feindlich gegenüberstanden, deren Grenze am Ende jedoch von den Menschen überwunden wurde. Gezeigt wird zuvor noch nicht veröffentlichtes Archivmaterial von hoher Authentizität. Interviews und aufwendige Spielszenen ermöglichen den Blick auf eine Zeit, die die Menschen in Deutschland bis heute nicht vergessen haben. Der Film erzählt von Menschen, für die die Fernverkehrsstraße 5 viel mehr war als nur eine normale Transitstrecke. Es war eine Straße der verbotenen Treffen, der gescheiterten Fluchten und der riskanten "Grenzüberschreitungen". Ehemalige Volkspolizisten, Stasimitarbeitende und Fluchthelfer erzählen von ihren dramatischen Erlebnissen. Zeitzeugen ordnen diese Geschehnisse mit ihrem Fachwissen ein.

Wildes Deutschland 14:30

Wildes Deutschland: Grenzgänger am Grünen Band

Land und Leute

Quer durch Deutschland, von der Ostsee bis zum Vogtland, sind auf 1400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten verbunden. Das Refugium wird als das Grüne Band bezeichnet. Seltene Tierarten wie wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete Gattungen. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher nicht sein konnte. Vor Jahrzehnten teilte dieser Streifen zwei politische Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Grenzwächter sind heutzutage Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Dazu zählen die Wildkatzen, die über den Korridor nun vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in den Gewässern von Sachsen-Anhalt die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende in die westlichen Feuchtbiotope aufbrachen. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neu geschaffenen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.

Gemeinsam feiern 15:15

Gemeinsam feiern: Live vom Tag der Deutschen Einheit aus Bremen

Zeitgeschehen

Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. In der Stadt werden 400.000 Gäste erwartet, die den 3. Oktober gemeinsam begehen: Bremerinnen und Bremer, Gäste von außerhalb, Politikerinnen und Politiker, Zeitzeugen, Kulturschaffende. In der Livesendung mitten vom Bremer Marktplatz erleben die Zuschauenden das Bürgerfest in Bremen mit der "Ländermeile" am Weserufer, wo sich auf mehreren Kilometern die 16 Bundesländer mit ihren Besonderheiten präsentieren, und den "Bremenwelten", in denen sich das Bundesland Bremen unter anderem als Raumfahrt- und Rüstungsstandort präsentiert, hautnah. Außerdem sind die wichtigsten Momente des Festgottesdienstes im Bremer St. Petri Dom und die des Festaktes im Konzerthaus Die Glocke zu sehen. Festredner wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein. Ebenfalls im Programm: die bundesweite Radio-Bremen-Aktion zum Tag der Deutschen Einheit "Wir. Zusammen. Deutschland tanzt". Die Moderation der Livesendung übernehmen Linda Zervakis und Felix Krömer. Sie talken mit Gästen über die Wiedervereinigung und Deutschland heute: Wie eins sind Ost und West wirklich? Was ist gelungen, was nicht? Vor allem aber: Was gibt es zu feiern?

Ackern für Norddeutschland 16:00

Ackern für Norddeutschland

Dokumentation

Brokkoli, Salat, Kartoffeln, Erdbeeren und Äpfel werden unter anderem in Norddeutschland angebaut und gehen in den Handel. Das ist bekannt. Aber was passiert eigentlich mit dem Raps von den riesigen Feldern, die im April und Mai gelb leuchtend den Frühling einläuten? Wer weiß, wie aus Rüben Zucker wird? Und wer hätte gedacht, dass in Norddeutschland selbst Exoten wie Tabak oder Nektarinen gedeihen? Viele Landwirte sorgen mit dem Anbau von Mais und Grünfutter noch selbst fürs Viehfutter in den Ställen, anstatt Soja aus entfernten Kontinenten zu importieren. Wie gehen die Landwirte mit immer größeren qualitativen Anforderungen der Verbraucher und ihrer Großabnehmer um? Wie sehr macht der Preisdruck ihnen zu schaffen? Und wie sehen sie ihre Zukunft, damit ihre Familienunternehmen auch in der nächsten Generation noch profitabel sind? Vanessa Kossen und Daniel Sprehe sind unterwegs im Norden: auf Feldern, in Verpackungsstraßen, in Ställen und auf großen Maschinen. "Ackern für Norddeutschland" zeigt die Vielfalt der Landwirtschaft und Menschen, die diese Vielfalt möglich machen.

Hofgeschichten - Unsere Lieblinge 16:30

Hofgeschichten - Unsere Lieblinge

Reportage

Ein Wiedersehen mit "Lieblingen" aus den "Hofgeschichten" Die Ziegenzüchter Veronika und Sören Obermeyer aus dem Wendland sind dabei. Ebenfalls in Niedersachsen lebt und arbeitet der Milchbauer Johannes Bercht auf seinem Hof im Vorharz. Dazu kommen der Blumengärtner Jens Wöbb aus Hamburg-Altengamme, Gestütschef Wulf-Heiner Kummetz und seine Familie in Schleswig-Holstein und Landwirt Karsten Dudziak mit seinem Hof in Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern. Jeder der fünf Höfe hat seinen ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben - von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern. Das Leben auf den Höfen im Norden mit Pferden, Rindern und Ziegen oder auch der Ackerbau mit Feldfrüchten und das Kultivieren von Blumen - die schönsten Geschichten vom Leben auf dem Land noch einmal erleben mit den "Lieblingen" aus dem "Hofgeschichten".

Unterwegs auf der Luftlinie 17:15

Unterwegs auf der Luftlinie: Vom kleinen zum großen Meer zwischen Waren und Zinnowitz

Dokumentation

100 Kilometer zu Fuß durch Norddeutschland abseits ausgetretener Pfade: Die Reporter Vanessa Kossen und Thilo Tautz laufen gemeinsam mit ihren beiden Kameraleuten konsequent auf einer Luftlinie, ohne Geld und Zelt, immer schnurstracks geradeaus. Wie soll das funktionieren? Was macht man, wenn man nicht mehr weiterkommt? Wer hilft? Dem Zufall eine Chance zu geben, darauf kommt es an auf der Luftlinie. Sie schlafen in Turnhallen und Mühlen, schwimmen durch Seen und fahren auf Fischkuttern. Der Lohn für die Blasen an den Füßen: tolle Zufallsbekanntschaften, Nervenkitzel und die Gewissheit, dass man sich auf die Norddeutschen verlassen kann.

Nordtour 18:00

Nordtour

Tourismus

DAS! Kochstudio 18:45

DAS! Kochstudio: Alpenküche mit Zora Klipp und Inka Schneider

Kochshow

Wenn die Tage wieder kürzer werden und draußen die ersten Blätter fallen, darf es beim Essen auf dem Teller gerne etwas herzhafter werden. In einer neuen Ausgabe von "DAS! Kochstudio" laden Fernsehköchin Zora Klipp und NDR Moderatorin Inka Schneider zu einem Drei-Gänge-Menü, das herbstliche Aromen mit alpenländischen Küchentraditionen verbindet. Kohlrabisuppe mit Gremolata und Speck Den Auftakt macht eine cremige Kohlrabisuppe. Im Gegensatz zu deftigeren Kohlsorten schmecken die hellgrünen und saftigen Knollen eher mild und süßlich. Zudem hat Kohlrabi eine zarte Konsistenz, ist weniger faserig und wird im Gegensatz zu klassischen Kohlsorten deutlich schneller weich beim Kochen. Zora und Inka kombinieren den Kohlrabi mit Kartoffeln und Sahne. Dadurch bekommt die Suppe eine sämigere Konsistenz und einen geschmacklich runden Körper. Für Kontrast und Pep in der Suppe sorgen aromatische Toppings, wie Walnuss-Kräuter-Gremolata und knuspriger Speck. Knödel-Trio mit brauner Butter und Parmesan Zum Hauptgang gibt es einen Klassiker aus der Südtiroler Küche: Knödeltris. Dabei handelt es sich um Knödel-Varianten, die gemeinsam auf einem Teller serviert werden. Für die Zubereitung wird zunächst altbackenes Brot in Würfel geschnitten und mit Milch, Eiern und geschmorten Zwiebeln und Gewürzen zu einem Teig verarbeitet. Der Teig wird danach in drei Teile geteilt und jeweils separat mit püriertem Spinat, pürierter Roter Bete und mit geriebenem Bergkäse vermengt. Dadurch bekommen die Knödel nicht nur unterschiedliche Farben, sondern auch feinwürzige Noten. Die Rote-Bete-Variante wird zudem mit etwas Ziegenkäse gefüllt. Anschließend garen die Knödel in siedendem Salzwasser. Das NDR Küchenduo bevorzugt das Garen im Wasserdampf. Dadurch bleiben die Knödel besser in Form und werden außenherum nicht so matschig. Serviert wird das farbenfrohe Knödel-Dreierlei mit zerlassener Nussbutter und frisch geriebenem Parmesankäse. Apfelstrudel mit Vanilleeis Dünner knuspriger Teig, saftige Apfelfüllung und eine ordentliche Prise Zimt. Beim Apfelstrudel kommt es auf das perfekte Zusammenspiel an. Das Besondere bei der Zubereitung: Der Teig muss so elastisch sein, dass er sich ausziehen lässt, bis er fast durchsichtig ist. Kein Hexenwerk, aber für viele eine kleine Herausforderung. Zora Klipp liefert deshalb eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, und zwar von der Teigzubereitung bis hin zum hauchdünnen Ausziehen. Hinzu kommen noch reichlich Tipps und Kniffe für die Apfelfüllung und die Roll- und Backtechniken. Den knusprigen Apfelstrudel am besten frisch aus dem Ofen und noch warm genießen. Und weil heiß und kalt auf dem Teller eine perfekte Kombination ist, empfehlen Zora und Inka dazu noch eine Portion Vanilleeis.

Hamburg Journal 19:30

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Mord oder Watt? Für immer Matjes 20:15

Mord oder Watt? Für immer Matjes

TV-Kriminalfilm

Schon wieder ein Mord an der Nordseeküste - oder watt? Oliver Mommsen alias Fernsehkommissar "Lux" fühlt sich im Heimaturlaub berufen, den nächsten rätselhaften Todesfall zu lösen - natürlich mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Charme, Spürsinn und Selbstbewusstsein. Stoppen lässt er sich dabei auch dieses Mal von Antonia Bill als Kommissarin Wiebke Tönnessen nicht. Die kann den leicht realitätsfremden Schauspieler zwar nicht wirklich ernst nehmen, seinem außerordentlichen detektivischen Ehrgeiz aber auch kaum Einhalt gebieten. Ähnlich geht es Ulrike C. Tscharre in der Rolle der selbstbewussten Restaurantbesitzerin Hannah, die auch nicht so richtig weiß, wie sie diesen bunten, aber durchaus auch sehr sympathischen Vogel einschätzen soll, der selbst alte Freunde und Bekannte mit seiner Selbstverliebheit gerne mal vor den Kopf stößt. Mit Humor, Tempo und Dialogwitz inszenierte André Erkau das Drehbuch des preisgekrönten Autors Michael Gantenberg mit einem großartigen Ensemble. Ausgerechnet Tim Seebach (Oliver Mommsen) - als der "Lux" weithin bekannter Held einer Krimiserie und auf Heimaturlaub - taucht am Strand auf, als die Chefermittlerin Wiebke Tönnessen (Antonia Bill) mit ihrem Team eine Leiche im Watt untersucht. Es ist der Handwerker Jorg, ein stadtbekannter Womanizer, der demnächst in den Hafen der Ehe einlaufen sollte. Kein polizeiliches Absperrband kann Tim hindern, die Wahrheit ans Licht bringen zu wollen. Zum Leidwesen von Kommissarin Wiebke stürzt sich der "Lux" in die Verbrecherjagd. Seine telegene Spürnase führt ihn zu Jorgs Verlobter, der Fischhändlerin und Austernzüchterin Katharina (Kristin Suckow). Als Tim mithilfe seiner Freundin Hannah (Ulrike C. Tscharre) herausfindet, was der Fall mit einem Preiskrieg im Austernhandel zu tun hat, muss auch Wiebke notgedrungen mit ihrem Pseudo-Kollegen zusammenarbeiten! Dabei hätte Tim, der auch Wiebkes Vermieter ist, eigentlich Besseres zu tun, etwa endlich mal ihr Bad reparieren zu lassen, um wenigstens so ein bisschen Abstand zwischen ihnen zu schaffen.

Mord oder Watt? Die wilde Hilde 21:45

Mord oder Watt? Die wilde Hilde

TV-Kriminalfilm

Tim Seebach (Oliver Mommsen) hält sich, ohne jede Selbstzweifel, nicht nur als TV-Kommissar, sondern auch sonst für einen echten Ermittlungsprofi. Doch das wirkliche Leben folgt keinem Drehbuch, wie er feststellt, als plötzlich seine Tante Hilde aus den USA in Bremerhaven auftaucht. Mit ihrem selbstbewussten und eigenwilligen Auftreten hat Hilde Nieworm (Angela Roy) nicht nur einen Haufen skurriler Geschichten, sondern auch einen geheimen Koffer voller Familiendramen im Gepäck. Während Hildes schillernden Auftritts in Westerfleth, direkt an der Nordsee, geschieht das Unerwartete: Adele Husom (Imke Büchel), eine ortsbekannte Aktivistin zur Bewahrung des Weltnaturerbes Wattenmeer, die gegen das traditionelle Schlickschlittenrennen im Watt kämpfte, wird tot im Schuppen von Erik Festerkotten (Niels Bormann) gefunden. Polizeihauptkommissarin Wiebke Tönnessen (Antonia Bill), die Leiterin der örtlichen Polizeiwache mit echtem kriminalistischem Instinkt und Wissen, übernimmt den Fall. Da Erik auch der Trainer von Hannah Lübker (Ulrike C. Tscharre) und Wiebke für das Rennen im Watt ist, gerät er sofort unter Verdacht. In seiner eitlen Selbstüberschätzung startet Tim eigene Ermittlungen, was zu einer Reihe von chaotischen und humorvollen Missverständnissen führt. Wiebke, die sich über Tims ungefragte Einmischung ärgert, muss dennoch widerwillig feststellen, dass er manchmal eine durchaus interessante Perspektive auf die Ermittlungen einbringt. Auch Hannah erlebt eine unerwartete emotionale Wendung: Ihre Tochter Jenny (Helena Yousefi) kommt nach langer Zeit zu Besuch und so wird Tims Freundin überraschend von alten Gefühlen und ungelösten Fragen überrumpelt. Die Ereignisse überschlagen sich, als Hilde plötzlich ins Visier der Ermittlungen gerät, sich ein lang gehütetes Familiengeheimnis lüftet - und Tim seine Rolle im wirklichen Leben noch mal ganz neu überdenken muss.

Rebecka Martinsson 23:10

Rebecka Martinsson : In Teufels Küche

Krimireihe

Rebecka Martinsson (Sascha Zacharias) hat ein Geheimnis, das nur ihre Freundin und Kollegin Anna Maria Mella (Eva Melander) kennt: Ihre Affäre mit dem Polizeihundeführer Krister (Jakob Öhrman) ist nicht folgenlos geblieben. Nun steht die Staatsanwältin vor einer schweren Entscheidung, die sie nicht lange aufschieben kann. Die überraschende Ankündigung ihres Chefs von Post (Samuel Fröler), Kiruna zu verlassen und die Leitung in ihre Hände zu geben, sowie ein aktueller Fall machen es Rebecka unmöglich, sich jetzt eine Auszeit zu nehmen. Nach dem Drogentod eines Jugendlichen kann sie ihre Kollegen nicht im Stich lassen. Die Polizei muss die Verbreitung eines hochgefährlichen Narkosemittels stoppen, das als Szenedroge auf Jugendpartys verkauft wird. Das Ermittlerteam möchte dem Kleindealer Daniel (Johannes Lindqvist) und seinen Hintermännern das Handwerk legen. Nicht nur die Verbrecher geraten schon bald in Schwierigkeiten. Spuren führen auch zu Lova (Agnes Rase), der Tochter von Kommissarin Mella, und dem einschlägig vorbestraften Stiefbruder des Polizisten Tommy (Ardalan Esmaili). Sowohl Mella als auch Tommy möchten sich Gewissheit auf eigene Faust verschaffen und sorgen so dafür, dass sich die Situation weiter zuspitzt.