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TV Programm für NDR Hamburg am 30.03.2026

Jetzt

Rasch durch den Garten 21:00

Rasch durch den Garten: Jetzt gehts los im Garten

Pflanzen

Los geht es in die Gartensaison! Peter Rasch hat viel vor, zum Beispiel ein Gewächshaus bauen. Was braucht man dafür alles? Wie fängt man an? Was macht der Laubkompost, der im Jahr zuvor angelegt worden ist? Peter Rasch braucht auch ein neues Hochbeet. Auch die Orchideen müssen umgetopft werden. Und was macht eigentlich der Rasen? Dazu kommen noch einige Fragen von Zuschauerinnen und Zuschauern, die Peter Rasch beantwortet. Es geht also wieder mit "Rasch durch den Garten".

Danach

NDR Info 21:45

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

NDR Story 22:00

NDR Story: Papa, Parkinson und die Pflege

Reportage

Peter Kosmol war jahrzehntelang Professor der Mathematik. Jetzt hat er Parkinson und wird zu Hause von seiner Frau gepflegt, solange das noch geht. Seine Tochter, Margareta Kosmol, ist NDR Journalistin und hat ihre Eltern ein Jahr lang begleitet. Herausgekommen ist ein berührendes Familienporträt über eine gnadenlose Krankheit, an der Hunderttausende in Deutschland erkrankt sind. Ein Großteil von ihnen wird zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt, für die Gesellschaft oft unsichtbar. Bis wann kann Mutter Karine die Pflege allein bewältigen? Und ist der Schritt in ein Pflegeheim unumgänglich? Viele Jahre lang haben Margaretas Eltern die Parkinson-Erkrankung des Vaters vor ihr verborgen. Doch mit jedem Besuch im Reihenhaus in der Nähe von Kiel werden die Symptome klarer: Peter, vor Ausbruch der Krankheit sportlich und aktiv, verliert Tag für Tag ein Stück mehr Kontrolle über seinen Körper. Zittern, verlangsamte Bewegung, Gleichgewichtsstörungen, Antriebslosigkeit. Für die Mutter ist die Pflege eine Selbstverständlichkeit - und wird zur Hauptaufgabe. Doch die Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte häufen sich, Selbsthilfegruppen und Pflegetrainer können nur bedingt unterstützen. Derweil sitzt Peter noch immer bis tief in die Nacht am PC vor seinen Mathe-Gleichungen. Die intimen Beobachtungen sind verwoben mit bunten Filmaufnahmen, die Margareta schon im Grundschulalter begonnen hat. Sie zeigen Peter im Hörsaal, im Garten, beim Bleigießen auf der Familienfeier. Artefakte aus der Vergangenheit, die die Tristesse des Parkinson-Alltags kontrastieren. Die Dokumentation über ein Ehepaar, das gemeinsam kämpft gegen die Krankheit und die Angst, einander zu verlieren, ist ebenso ein Porträt einer Generation, die Verantwortung ganz selbstverständlich übernimmt und oft nicht an Dritte abgeben mag - bis weit über die Grenzen der Belastbarkeit. Ein Film über Verlust und die Liebe am Leben.

NDR Kultur - Das Journal 22:45

NDR Kultur - Das Journal

Magazin

Rätsel um leere Gräber in Lüneburg Die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg war in der Nazizeit ein Ort sogenannter "Krankenmorde". Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranke wurden hier zwangssterilisiert, viele ermordet. Aussortiert als "lebensunwert", so der brutale NS-Jargon. Seit 1975 erinnert eine Kriegsgräberstätte an die "Euthanasie"-Opfer. Die Gedenkstätte soll neu gestaltet werden, deshalb wurden im letzten Jahr Sondierungsgrabungen gemacht. Dabei kam Überraschendes heraus: viele der Gräber sind leer - nur "Scheingräber". Ein Schock für Angehörige wie Friedrich Buhlrich, der jetzt nicht mehr weiß, wo seine Geschwister beerdigt sind. Für die Leiterin der "Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg, Carola Rudnick, ist das ein veritabler Skandal. Wo sind die Toten? Der Fall Fernandes/Ulmen Ausgehend vom aktuellen Beben, das der Fall Fernandes/Ulmen auf gesellschaftlicher wie rechtlicher Ebene ausgelöst hat, fragt "NDR Kultur - Das Journal", wie neben neuer Rechtsprechung auch ein neues Nachdenken über und Verständnis von Männlichkeit notwendig ist. Der Beitrag schaut auf die strukturellen Ähnlichkeiten zum Fall Pelicot - und wie sich durch digitale Mittel noch einmal ganz neue Abgründe auftun. Gisèle Pelicots Satz "Die Scham muss die Seiten wechseln" ist mittlerweile ein Schlachtruf, der Männer viel stärker in die Pflicht nimmt. Am Fall Fernandes/Ulmen zeigt sich - wenn auch noch zaghaft - dass jetzt womöglich tatsächlich etwas in Bewegung kommt: Anders noch als nach #MeToo, Pelicot und Epstein sind es diesmal nicht nur die Frauen, die sich öffentlich empören und ein Ende der sexualisierten Gewalt fordern. Viele Männer aus Medien, Kultur und Politik haben sich in den vergangenen Tagen vom mutmaßlichen Täter distanziert und mit den Opfern struktureller sexualisierter Gewalt solidarisiert. "Dance Around the Self": Doku über Schriftstellerin Siri Hustvedt "Dance Around the Self" heißt ein Dokumentarfilm, in dem die Schriftstellerin Siri Hustvedt das Publikum an ihrem Leben teilhaben lässt. Regisseurin Sabine Lidl erzählt von Siri Hustvedts Anfängen, wie sie mit 18 nach New York zieht, um eine große literarische Stimme zu werden. Eine junge, aufbegehrende Frau aus einem Provinznest in Minnesota. Mit 26 lernt sie den Autor Paul Auster kennen, mit dem sie eine lebenslange Schriftsteller-Liebe verbindet. Von außen wurden sie oft nicht als ebenbürtig betrachtet. "Hier der große Mann, und wer ist diese Frau, die glaubt, auch schreiben zu können?", erinnert sich Siri Hustvedt. Der einfühlsame Dokumentarfilm begleitet Siri Hustvedt sieben Jahre lang, sogar in der Zeit, als Paul Auster an Krebs erkrankt. Ein großartiger Film, der am 2. April in die Kinos kommt. Kunst und Überleben: Daniel Hopps Ausstellung über Drogensucht im Kunsthaus Hamburg Daniel Hopps Filminstallation "Fictional Healing" hinterfragt Stigmata rund um Sucht. Er war selbst Junkie und hat es geschafft, mithilfe von Kunsttherapie von seiner Sucht loszukommen. In seiner Kunst arbeitet er mit Betroffenen, sammelt ihre Geschichten und setzt sie dokumentarisch und fiktional um. Filme, KI-Bilder und Sound verschmelzen zu einer immersiven Arbeit über Ausgrenzung, Würde und die Möglichkeit von Veränderung durch Kunst. "Fictional Healing" im Kunsthaus Hamburg noch bis 24. Mai zu sehen. Liebesgeschichte mit Handicap: der Spielfilm "Als wäre es leicht" Sie ist gehörlos, er ist blind. In einem Dialoghaus für Menschen mit und ohne Handicap lernen sie sich kennen. Vorsichtig nähern sie sich an und müssen einen Weg finden, wie sie miteinander kommunizieren. Der Spielfilm "Als wäre es leicht" erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte voller Höhen und Tiefen. Das Besondere daran: Nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch Schauspielerin Cindy Klink und Schauspieler David Knors sind gehörlos bzw. blind. Dem Hamburger Regisseur Milan Skrobanek war es wichtig, beim Drehen die gleichen Bedingungen zu haben wie das Paar in seinem Film. "Als wäre es leicht" war bereits 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und kommt jetzt in die Kinos. "NDR Kultur - Das Journal" stellt den berührenden, aber auch humorvollen Film vor und spricht mit Regisseur und Hauptdarstellern.

Heimatmuseum 23:15

Heimatmuseum: Die Trennung - Nach Motiven des Romans von Siegfried Lenz

TV-Familienfilm

Kriegswinter 1942/1943: Zygmunt kehrt als Invalide aus Russland zurück. Die Stimmung in der masurischen Heimat ist gedrückt. Großvater Rogalla erhält die Kündigung des Pachtvertrags für das Museum und verfällt kurz darauf dem Wahnsinn. Bei Kriegsende auf der Flucht westwärts verliert Zygmunt seine Edith und den Sohn. In Schleswig-Holstein fängt er neu an.