20:15
April 1975. Das Ende des Vietnamkriegs steht kurz bevor, Hunderttausende sind auf der Flucht. Der amerikanische Präsident Gerald Ford ordnet die Rettungsaktion "Operation Babylift" an. Es geht darum, vietnamesische Waisenkinder in die sicheren USA zu bringen. Doch gleich der erste Rettungsflug gerät zur Katastrophe. An die 250 Kinder und Babys befinden sich an Bord eines Transportflugzeugs der US-Luftwaffe als die Ladeluke der Maschine abreißt. Wie kam es zu diesem folgenschweren Problem mit der Ladeluke? Die Ermittler haben nicht viel Zeit, diese Frage zu klären, denn der Vietkong rückt immer näher...
21:10
Der Chinook zählt zu den leistungsstärksten Transporthubschraubern der Welt. Mit seinen Tandemrotoren hebt er enorme Lasten und prägt seit dem Vietnamkrieg militärische und zivile Einsätze.
21:55
Der Eurotunnel zwischen Großbritannien und Frankreich zählt zu den technischen Wunderwerken unserer Zeit: Der mit rund 50 Kilometern längste unterseeische Tunnel der Welt wird jährlich von etwa 20 Millionen Passagieren genutzt. Dabei stand das 1987 von einer privaten Betreibergesellschaft gestartete Bauvorhaben nicht immer unter einem guten Stern. So kam es in der Vergangenheit zu Finanzkrisen, Feuern, Überflutungen und einer Beinahe-Katastrophe. Heute läuft der Betrieb nahezu reibungslos und unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Die Doku lässt die bewegte Geschichte des Kanaltunnels Revue passieren.
22:45
Nur 13 Minuten, nachdem die Boeing 737 Max 8 des Lion-Air-Flugs 610 am 29. Oktober 2018 den Airport der indonesischen Hauptstadt Jakarta verlassen hat, kommt es zur Tragödie: Die Maschine stürzt ins Meer, alle 189 Menschen an Bord sterben. Nur fünf Monate später, am 10. März 2019, ereignet sich eine sehr ähnliche Katastrophe: Sechs Minuten nach dem Start in Addis Abeba fällt erneut eine Boeing 737 Max 8 vom Himmel, eingesetzt für den Ethiopian-Airlines-Flug 302. Keiner der Passagiere oder Crewmitglieder überlebt. Nach diesen beiden tragischen Flugunglücken wird eine umfassende Untersuchung eingeleitet.
23:30
Bis heute ist es der schwerste Flugunfall mit nur einer beteiligten Maschine: Am 12. August 1985 crasht eine Boeing 747-100 der Japan Airlines gegen einen Berghang. An Bord des Inlandflugs befinden sich 524 Insassen auf dem Weg von der Hauptstadt Tokio in die Metropole Osaka. Keiner überlebt. Bald ist klar: Zum Absturz führte der Totalausfall der Hydraulik infolge einer Explosion, durch die das Seitenleitwerk abgerissen wurde. Die Crew war deshalb nicht mehr in der Lage, das Flugzeug zu steuern. "Aircrash-Anatomie" rekonstruiert das Unglück und spricht mit der Witwe eines Passagiers über die Tragödie.