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Dünn und verletzlich wirkt die Erdatmosphäre aus dem Orbit betrachtet - und sie ist es auch, wie die vom Menschen verursachten Klimaveränderungen der letzten Jahrzehnte zeigen. Dabei ist die Atmosphäre nicht nur Grundlage allen Lebens, sie wehrt auch große Teile der für Lebewesen gefährlichen kosmischen Strahlung ab. "One Strange Rock" zeigt, wie die Erde ihre Atmosphäre aufrechterhält: Möglich wird dies, weil ein Fluss in den Lüften, ein globaler Staubsturm und kalbende Gletscher zusammenwirken. Nicht zu vergessen eine Kreatur, von der kaum ein Mensch je gehört hat.
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Die Geschichte unseres Heimatplaneten turbulent zu nennen, wäre stark untertrieben: Mit der Entstehung des Sonnensystems aus lokalen Gas- und Staubzusammenballungen geboren, wurde er später von Asteroiden, Kometen und Planetoiden bombardiert. Jeder dieser Kataklysmen hätte die Chance auf die Entstehung von Leben endgültig zunichtemachen können. Stattdessen spielten alle Faktoren so zusammen, dass Leben, wie wir es kennen, überhaupt erst möglich wurde. Ihren relativ großen Wasseranteil etwa dürfte die Erde zu einem großen Teil diesem kosmischen Dauerfeuer verdanken - genauso wie die Existenz des Mondes.