17:50
Im Russland des frühen 20. Jahrhunderts steigt Grigori Rasputin durch seine angeblichen Visionen und Heilkräfte in den innersten Machtzirkel des Zarenhofs auf - von Anhängern bewundert, von Gegnern gefürchtet. In China stoßen Gelehrte auf geheimnisvolle Inschriften auf uralten Knochen, denen eine prophetische Bedeutung zugeschrieben wird. Und im amerikanischen Point Pleasant sorgt die Sichtung eines geflügelten Wesens kurz vor dem Einsturz einer Brücke für jahrzehntelange Spekulationen um den sogenannten "Mothman". Die Episode untersucht wissenschaftlich fundiert, was hinter diesen Phänomenen steckt.
18:35
Am 31. Mai 2013 wurde die Stadt El Reno im US-Bundesstaat Oklahoma von einem gigantischen Tornado heimgesucht: Ein Wirbelsturm, wie er in dieser Größenordnung nie zuvor auf Film gebannt wurde. Die brandneue Dokumentation "Das Tornado Projekt" widmet sich dem El Reno-Tornado. Amateurvideos wurden dabei zu einer authentischen Filmcollage arrangiert. Außerdem kommen Wissenschaftler zu Wort, die das extreme Wetterereignis Stück für Stück rekonstruieren und anschließend detailliert analysieren.
19:25
Schwere Überschwemmungen in Pakistan und Australien, heftige Erdbeben in Haiti und Chile, plötzliche Vulkanausbrüche in Island und Indonesien, tödliche Schlammlawinen in Brasilien, unberechenbare Schneestürme in Nordamerika - 2010 war ein Jahr verheerender Naturkatastrophen, durch die beinahe 300.000 Menschen ums Leben kamen. In packenden Bildern dokumentiert "Naturgewalten extrem - Ein verheerendes Jahr" die Extremereignisse des Jahres 2010 und zeigt, wie hilflos die Betroffenen den Launen der Natur ausgeliefert sind. Humanitäre Helfer und Freiwillige versuchen anderen Menschen zu helfen.
20:15
25. Mai 2002. Als eine Boeing 747 der taiwanesischen Fluggesellschaft China Airlines gegen 15 Uhr in Taipeh abhebt, deutet nichts auf etwas Ungewöhnliches hin. Doch dann, circa zwanzig Minuten nach dem Start, geschieht das Unfassbare: Die Maschine verschwindet vom Radar. Sofort wird eine groß angelegte Rettungsaktion in die Wege geleitet. Doch für die Besatzung und die 225 Passagiere des Flugs 611 kommt jede Hilfe zu spät. Die anschließende Klärung der Unfallursache stellt sich äußerst schwierig dar, denn die Boeing 747 wurde in tausende kleine Teile zerschmettert...
21:10
Der Harrier gilt als Meilenstein der Luftfahrt: Als erstes Serienflugzeug mit Senkrechtstart und -landung vereint er die Geschwindigkeit eines Jets mit der Flexibilität eines Hubschraubers. Möglich wird das durch eine neuartige Triebwerkstechnologie, die Schub gezielt umlenkt. Dadurch kann der Harrier nahezu senkrecht starten, landen und sogar in der Luft verharren. Seine Stärken zeigt er besonders 1982 im Falklandkrieg, wo britische Harrier-Jets im Einsatz gegen Argentinien trotz begrenzter Start- und Landemöglichkeiten zum entscheidenden Faktor werden.
21:55
21. Dezember 1988: Um 18.25 Uhr hebt die Boeing 747 des Pan-Am-Fluges 103 in London Heathrow ab. Der Pilot nimmt Kurs nach Norden, um via Schottland auf der Direktroute nach New York zu gelangen. Gegen 19 Uhr setzt sich Kapitän James MacQuarrie mit dem Kontroll-Center bei Prestwick in Verbindung. Kurz darauf explodiert die 747 über der Kleinstadt Lockerbie. Alle 259 Insassen sowie elf Bewohner der schottischen Ortschaft kommen ums Leben. Bei der Klärung der Unglücksursache finden die Ermittler schnell heraus, dass eine Bombe die Explosion ausgelöst hat. Aber wer ist verantwortlich für den Anschlag?
22:50
Durch die Erwärmung der Atmosphäre treten Tornados mittlerweile an Orten auf, an denen man sonst mit dieser potenziell tödlichen Gefahr nicht rechnen musste - auch in dicht besiedelten Gebieten. Konkret bedeutet das: Wind- oder Wasserhosen sind nicht mehr auf die berüchtigte Tornado Alley im Mittleren Westen der USA beschränkt. Hinzu kommt, dass die Cluster immer größer und damit immer bedrohlicher werden. Diese Folge widmet sich den dramatischen Geschichten von Sturmjägern, die bei ihrem Job in große Gefahr geraten sind. Außerdem stehen Menschen im Fokus, die einen Mega-Tornado überlebt haben.
23:35
Die globale Erwärmung nimmt zu. 2024 war es weltweit im Schnitt rund 1,5 Grad Celsius wärmer als zu vorindustriellen Zeiten - Tendenz weiter steigend. Auch in vielen Städten werden immer neue Rekordtemperaturen gemessen. Die Folge: Es kommt häufiger zu Hitzewellen mit Dürren, Bränden und Überschwemmungen. Weil sich auch das Wasser der Ozeane erwärmt, ziehen viele Meeresbewohner weiter nach Norden, wo sie angenehmere Temperaturen vorfinden. Das hat verheerende Auswirkungen für die Fischereibetriebe, und nicht zuletzt führen marine Hitzewellen zu toxischen Algenblüten und bedrohen Plankton-Organismen.