18:30
Margaret Pole entstammt dem englischen Königshaus, verliert nach dem Machtantritt der Tudors jedoch schon als Kind ihren Status und Besitz. Mit Klugheit und Entschlossenheit arbeitet sie sich zurück an die Spitze und wird sogar Erzieherin von Prinzessin Maria. Doch ihr Sohn Reginald stellt sich gegen Heinrich VIII. und dessen Bruch mit Rom. Als der König seine Gegner erbarmungslos verfolgen lässt, gerät auch Margaret ins Visier. Dan Snow und Suzannah Lipscomb rekonstruieren ihren Aufstieg und Fall und untersuchen eine Hinrichtung, die als eine der grausamsten der Tudor-Zeit gilt.
19:20
London, 1888: Das Armenviertel Whitechapel im Osten der Stadt wird von einem bestialischen Frauenmörder heimgesucht. Als "Jack the Ripper" wird er in die Geschichte eingehen. Die Identität des Killers ist bis heute ebenso unbekannt wie die Zahl seiner Opfer. Zugeschrieben werden ihm mindestens fünf Morde. Alle fünf Frauen sind Prostituierte. NATIONAL GEOGRAPHIC geht den neusteten Theorien über einen der spektakulärsten Kriminalfälle nach.
20:15
Im 18. Jahrhundert sorgen rätselhafte Todesfälle in Serbien für Angst vor Vampiren. Als sich sogar staatliche Ermittler mit den vermeintlichen Blutsaugern beschäftigen, gewinnt der Aberglaube weiter an Bedeutung. Erst eine Herrscherin geht gegen die Vampirjagd vor und versucht, Vernunft an die Stelle der Furcht zu setzen. Doch während die Wissenschaft den Mythos zunehmend entkräftet, hauchen Literatur und später die Massenmedien ihm neues Leben ein. So wandelt sich der Vampir vom gefürchteten Wesen des Volksglaubens zu einer kulturellen Ikone, die bis heute fasziniert.
21:00
Warum werden Frauen als Hexen bezeichnet? Und wie kam es, dass Frauen in der Vergangenheit für die obskursten Verbrechen verfolgt und vor Gericht gestellt wurden? Die Geschichte der Hexenprozesse beginnt mit dem ungestillten Machthunger eines dem Alkohol zugeneigten Frauenhassers, dessen Werk über Jahrhunderte hinweg als Leitfaden für Hexenjäger diente. Einer der ersten großen Prozesse Europas fand auf deutschem Boden statt, genauer gesagt in Trier. Mit ihm beginnt eine furchterregende und brutale Reihe von Verfahren, die sowohl ärmste Bauern als auch wohlhabendste Bürger in ihren Bann zog.
21:45
Als der schottische König James VI. beinahe Schiffbruch erleidet, sieht er die alleinige Schuld in der Hexerei. Seine Besessenheit gipfelt schließlich in den ersten großen Hexenprozessen Schottlands.
22:35
Zwei selbsternannte Hexenjäger nutzen die Unruhen des Englischen Bürgerkriegs, um gegen Bezahlung vermeintliche Hexen zu jagen und zu foltern.
23:20
Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts blieb Schweden weitgehend von der großen Hexenhysterie verschont. Doch das änderte sich abrupt, als in der Provinz Dalarna Kinder begannen, Geschichten über Blåkulla zu erzählen - ein ihrer Fantasie entsprungener Ort, an den sie angeblich von Hexen entführt wurden, die dort mit dem Teufel tanzten. Dies löste einen der verheerendsten Hexenprozesse in der Geschichte des Landes aus, der als "Stora Oväsendet" oder "Großer Lärm" bekannt wurde. Mithilfe filmischer Nachstellungen wird dieses brutale Kapitel der schwedischen Geschichte genauer unter die Lupe genommen.