15:30
Executive Producer Idris Elba erzählt die Geschichten dreier schwarzer US-Soldaten, die wie durch ein Wunder den japanischen Angriff auf Pearl Harbor überlebten. Doris Miller war einer von ihnen. Ihm gelang es, an diesem Tag, der die USA kalt erwischte, feindliche Flugzeuge abzuschießen. Gemeinsam mit seinen Kameraden kehrte er schließlich nach Hause zurück - zuversichtlich, dass sich sein Land nach dem Krieg verändern würde. Die schwarzen Heimkehrer hofften darauf, dass die Bürgerrechtsbewegung auch für sie genau die Freiheiten und Rechte sichern würde, für die sie so viel geopfert hatten.
16:15
Sperrballons boten den alliierten Truppen, die am 6. Juni 1944 in der Normandie landeten, entscheidenden Schutz vor Angriffen aus der Luft. Die Männer des 320. Barrage Balloon-Bataillons sorgten dafür, dass die mit Wasserstoff gefüllten Ballons auch zum Einsatz kamen. Bei dieser Truppe handelte es sich um eine rein schwarze Einheit, die am D-Day einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leistete. Doch das blieb lange vergessen. Nach dem Krieg kehrten die Männer in die USA zurück, wo sie rassistischen Anfeindungen ausgesetzt waren und gegen das Vergessen ihres Einsatzes für die Freiheit ankämpfen mussten.
17:00
Gut zwei Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs greifen die Japaner die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor an. Die Antwort aus Washington folgt prompt: Die USA treten aktiv in die weltweiten Kampfhandlungen ein. Derweil macht sich in den Vereinigten Staaten die Angst vor weiteren Angriffen breit. Doch haben die Japaner tatsächlich die Mittel dazu? Sam Willis und RJ versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen und stoßen dabei auf die Pläne einer geheimen Forschungsabteilung der kaiserlich japanischen Armee. Wie weit waren die Wissenschaftler mit der Entwicklung einer tödlichen Wunderwaffe?
17:50
Dank der Bürgerforschung und privat finanzierter Organisationen gibt es große Fortschritte bei der Datenerfassung rund um UFO-Sichtungen. Es geht um die allesentscheidende Frage: Sind wir allein?
18:35
Als "Ring of Fire" bezeichnen Wissenschaftler den Vulkangürtel, der den Pazifik von Neuseeland über China und Alaska bis nach Feuerland umgibt. Zu seinen bekanntesten Protagonisten gehört der heute 2.539 Meter hohe Mount St. Helens im Westen des US-Bundesstaats Washington. Lange galt er als ruhender Vulkan - doch am 18. Mai 1980 spuckte der Berg Feuer. Bildgewaltig und anhand von Augenzeugen lässt die Dokumentation die Katastrophe Revue passieren, die als bislang tödlichstes vulkanisches Ereignis in der Geschichte der USA einging. Insgesamt 57 Menschen kamen damals infolge des Ausbruchs ums Leben.
19:25
Filmaufnahmen von Augenzeugen, historisches Archivmaterial und Computersimulationen dokumentieren jene Schlüsselmomente, die ein Naturphänomen zu einer humanitären Katastrophe werden lassen.
20:15
Menschen ins All zu schicken, ist ein riskantes Unterfangen. Im Rahmen einer kontrollierten Explosion werden Astronauten per Raumfähre ins All geschleudert, auf die beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre extreme Hitze und Reibungskräfte wirken. Schon kleine Fehler können in dieser Umgebung verheerende Folgen haben. Um ihre neue Tiefraumkapsel Orion sicherer zu machen, untersucht die NASA frühere Katastrophen: Von Space-Shuttle-Explosionen bis zu tragischen Unfällen der Apollo- und Sojus-Missionen analysieren Ingenieure jedes Detail, um Erkenntnisse für die Raumfahrt der Zukunft zu gewinnen.
21:00
Rund 24 Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die niederländische Hauptstadt - und für viele ist Amsterdam Centraal die erste Station. Zwischen Rijksmuseum, Grachtenromantik und Coffeeshops geraten manche Besucher jedoch in Schwierigkeiten. Die Safety-&-Service-Beamten Menno und Baran helfen unter anderem einem US-Touristen nach dem Konsum von Softdrugs. Im Ticket-&-Service-Bereich versucht Alexandra derweil, die Herkunft der Reisenden zu erraten, während Gusta im Fundbüro nach einem verschwundenen Rucksack sucht. Am UK-Terminal kämpft das Team darum, dass der Zug nach London pünktlich abfährt.
21:50
Ingenieurskunst made in Germany steht im Fokus dieser Folge: von Münchens futuristischem S-Bahn-Bau tief unter der Stadt bis hin zu einer gigantischen Drehbrücke über die Ems.
22:35
Der Kalte Krieg zwischen NATO und Warschauer Pakt hat auch in Grönland ein brisantes Erbe hinterlassen. Ende der 1950er Jahren errichteten die USA hier eine Militärbasis, die einem James-Bond-Film entstammen könnte: Ein drei Kilometer langes Tunnelnetz wurde ins Eis getrieben. Es beherbergte u.a. Labors, Quartiere für rund 200 Soldaten und eine Krankenstation. Die Stromversorgung sollte ein damals hochmoderner mobiler Nuklearreaktor sicherstellen. Nach einigen technischen Rückschlägen wurde "Camp Century" 1967 aufgegeben und von Eis bedeckt. Auch radioaktives Kühlwasser befindet sich noch in der Anlage.
23:25
Bis heute ist der Mississippi eine wichtige Handelsroute innerhalb der USA. Doch überall am Fluss zeigt sich, dass Umwelt und Menschen für den ökonomischen Erfolg einen hohen Preis zahlen.