04:00
Im Jahr 192 n. Chr. sorgt Kaiser Commodus für Aufsehen, als er das römische Erbe missachtet und sich selbst zum Gladiator erklärt. Über 14 Tage hinweg tritt er im Kolosseum auf, tötet wilde Tiere und wehrlose Gegner und inszeniert sich in der Rolle des Herkules. Hinter den Kulissen wächst jedoch der Unmut: Die Staatskasse ist leer, der Senat gedemütigt, und Commodus nutzt seine Macht für seine persönlichen Fantasien. Während er sich auf seinem Landgut wie ein Berufskämpfer ausbilden lässt und plant, das neue Jahr aus den Gladiatorenkasernen einzuleiten, schmiedet sein Umfeld einen perfiden Plan.
04:45
Im späteren Römischen Reich kamen viele Gladiatoren wie auch Kaiser aus den Provinzen. Einer von ihnen ist Flamma, in Syrien geboren und wohl während der römischen Expansion gefangen genommen. Er wird nach Sizilien gebracht, wo er mit Kämpfern wie Delicatus trainiert und enge Bindungen knüpft. Seine Bilanz ist beeindruckend: 34 Kämpfe, davon 21 Siege, neun Unentschieden und nur vier Niederlagen. Nach seinem letzten Kampf stirbt er mit 30 Jahren. Der von seinen Gefährten errichtete Grabstein offenbart nicht nur die Brutalität der Arena, sondern auch den Zusammenhalt und die Loyalität unter Gladiatoren.
05:30
Erneut widmet sich Professor Bettany Hughes dem untergegangenen Pompeji: Ausgerechnet der Tod der Einwohner, die von heißen Gasen erstickt oder von den Trümmern ihrer Häuser erschlagen wurden, liefert heutigen Archäologen einen lebendigen Einblick in das Leben einer römischen Stadt im ersten Jahrhundert nach Christus. Diesmal erkundet Bettany Hughes vor allem die architektonischen Hinterlassenschaften - vom städtischen Bordell über die zweckmäßigen Häuser der einfachen Bevölkerung bis zu mit Mosaiken und Fresken geschmückten Luxus-Domizilen wie dem von den Ausgräbern so benannten "Haus des Menander".
06:25
In der abgelegen Stadt Myitkyina in Myanmar untersucht Robert Joe Berichte über Geisterbegegnungen und stößt dabei auf einen Albtraum, der nur allzu real ist. Da er bei den Spukgeschichten eine Verbindung zum Militär vermutet, erforscht er zunächst die Geschichte der Stadt. Zeugen bestätigen, dass ihre Häuser auf militärischer Ausrüstung und den sterblichen Überresten von Soldaten liegen - Grund genug für RJ, der Geschichte weiter auf den Grund zu gehen. Als er schließlich die Tragödie über eine verloren gegangene Armee enthüllt, muss er ein dunkles Kapitel des Zweiten Weltkriegs erneut aufschlagen.
07:10
John Wards Aufstieg begann als Matrose in der Royal Navy, dann machte er als Seeräuber das Mittelmeer unsicher. Später wechselte er die Seiten, ließ sich in Tunis nieder und konvertierte zum Islam.
08:00
Als brillanter Stratege eroberte der walisische Freibeuter Henry Morgan spanische Kolonialstädte ohne Gnade. Nach einer kurzen Haftstrafe wurde er schließlich zum Vizegouverneur Jamaikas befördert.
08:45
Viele Menschen glauben bis heute an Geister und Gespenster. Beruht das nur auf Einbildung? NATIONAL GEOGRAPHIC untersucht verschiedene Fälle und zieht dabei Wissenschaftler und Psychologen zu Rate.
09:40
Neue Insassen müssen in das Gefängnissystem in Georgia erst einmal "eingearbeitet" werden. Das trifft aber auch auf die Justizvollzugsbeamten zu. Diese Folge begleitet Gefangene und Aufseher dabei, wie sie in die Grundlagen des Lebens hinter Gittern eingewiesen werden, dessen Regeln auf paramilitärischer Ordnung und Disziplin basieren. Dieses System beißt sich in mancherlei Hinsicht mit dem ganz eigenen Verhaltenskodex, den die Gefangenen für sich entwickeln. Jeder Häftling muss die Entscheidung treffen, ob er sich an die offiziellen Vorgaben halten oder auf Konfrontationskurs gehen will.
10:30
Im Gefängnis werden Geschäfte gemacht: Gewiefte Kartenspieler, geschickte Handwerker oder skrupellose Drogendealer sind gefragte Arbeitskräfte in diesem ganz eigenen, illegalen Wirtschaftssystem. Diese Folge zeigt verschiedene Protagonisten des Untergrund-Berufslebens im Gefängnis: Vom leitenden Angestellten, der den Insassen verbotene Jobs verschafft, bis hin zum Reparatur-Experten, der dafür sorgt, dass die Gefangenen über funktionierende Handys verfügen - die hinter Gittern eigentlich streng verboten sind. Ihnen allen sind die Aufseher und Justizvollzugsbeamten dicht auf den Fersen.
11:20
Wer für längere Zeit hinter Gittern landet, macht früher oder später einen Veränderungsprozess durch. Für viele Insassen ist das notwendig, um sich an die besonderen Umstände anzupassen und zu überleben. In dieser Folge wird gezeigt, wie sich ein sensibler Romeo in einen harten Kerl verwandelt, wie ein Kriegsveteran seine neue Rolle als Tätowier-Künstler findet und wie aus einer Frau der männliche Herzensbrecher wird, nach dem sich andere gesehnt haben. Bei all dem stellt sich die Frage, wie viel von ihrer neuen Identität diese Gefangenen mitnehmen werden, wenn sie aus der Haft entlassen worden sind.
12:05
Auch eine lange Gefängnisstrafe führt in vielen Fällen nicht dazu, dass die Verurteilten die zerstörerischen Verhaltensweisen hinter sich lassen, die sie überhaupt erst hinter Gitter gebracht haben. Dies trifft auf "erfahrene" Schwerkriminelle ebenso zu wie auf jene Insassen, die ihre erste Strafe verbüßen. Dennoch gibt es auch Gefangene, die sich bemühen und dem Teufelskreis aus Gewalt und Drogenabhängigkeit aus eigenem Antrieb entkommen. Ihnen widmet sich diese Folge. Sie zeigt aber auch, dass jedem geläuterten Häftling Dutzende gegenüberstehen, die immer wieder rückfällig werden und im Bau landen.
12:55
Wer im Gefängnis sitzt, hat meist nur ein Ziel: möglichst schnell rauszukommen. Doch für viele, die besonders lange Haftstrafen erhalten haben, ist das Thema Freiheit nicht selten mit zahlreichen Ängsten besetzt. Auf so manchen Gefangenen wirkt die Aussicht auf die Welt außerhalb des Knasts erschreckender, als ein Leben hinter Gittern. In dieser Folge stehen ein Gang-Mitglied, ein Mörder und ein weiterer Schwerverbrecher kurz vor ihrer Entlassung. Viele Gefängnisjahre liegen hinter ihnen und längst ist die Justizvollzugsanstalt für sie zu einer Art Zuhause geworden. Was wird sie "draußen" erwarten?
13:45
Das Leben im Gefängnis ist eine ständige Gratwanderung zwischen Chaos und Kontrolle. Ein Team von hochqualifizierten und erfahrenen Justizvollzugsbeamten achtet darauf, dass die Regeln eingehalten werden. Wer gegen sie verstößt, muss mit harten Strafen rechnen - vorausgesetzt, er oder sie wird erwischt. Die Welt hinter Gittern ist oftmals geprägt von rebellischen Gefängnisinsassen, deren Handeln darauf ausgerichtet ist, sich dem System zu widersetzen. Einige kommen tatsächlich damit durch, während die meisten, trotz ihrer kriminellen "Expertise", auffliegen und mit den Konsequenzen leben müssen.
14:30
Nicht von ungefähr trägt Las Vegas den Beinamen "Stadt der Sünde". Egal ob Besucher, alteingesessene Bewohner oder Neubürger - die unterschiedlichsten Menschen können sich dem Reiz von Sex, Drogen und Gewalt in der Wüstenstadt nicht entziehen. Einige von ihnen landen im Bezirksgefängnis, in das der betrunkene Krakeeler ebenso eingeliefert wird wie das gewalttägige Bandenmitglied. Dies ist der Ort, an dem die Party definitiv vorbei ist. Aus Warteräumen werden Ausnüchterungszellen und aus Urlaubern plötzlich Häftlinge. Wie sie dort hingekommen sind und wie sie behandelt werden, zeigt diese Folge.
15:20
Die Frauenabteilung im Bezirksgefängnis von Las Vegas ist nichts für schwache Nerven. Diese Erfahrung müssen in dieser Folge zwei Mordverdächtige machen. Die Frauen, beides Mütter, lehnen Geständnisse ab und hoffen darauf, dass vor Gericht zu ihren Gunsten entschieden wird. Bis es jedoch zur Verhandlung kommt, müssen sie im berüchtigten Frauengefängnis der Wüstenstadt einsitzen. Dies entpuppt sich als überaus harte Prüfung: Es kommt zu Konfrontationen mit anderen Insassinnen, die den beiden mit einer eindeutig feindseligen Haltung gegenübertreten. Für die Neuen geht es täglich darum, sich zu behaupten.
16:10
Zwei Häftlinge, die schon länger im Clark County Detention Center in Las Vegas einsitzen, kämpfen mit ihrer Drogenabhängigkeit. Allerdings sehen sie einen Lichtstreif am Horizont. Beide hoffen nach Verbüßung ihrer Haftstrafen auf eine zweite Chance: Sie wollen sich in Freiheit bewusst den vielfältigen Verlockungen der "Stadt der Sünde" stellen, um zu sehen, ob sie ihre gesundheitsgefährdenden und kriminellen Verhaltensweisen ändern können. Wird es ihnen tatsächlich gelingen, aus dem Teufelskreis der Sucht auszubrechen? Oder werden sie es nicht schaffen und letztlich doch wieder hinter Gittern landen?
17:00
Für drei Insassen des Clark County Detention Center ist die Zeit im Gefängnis ein Geduldsspiel. Die Uhr tickt und nach der Entlassung warten auf sie entweder weitere Strafen oder ein dauerhaftes Leben in Freiheit. In Las Vegas ist es manchmal nicht so schwer, wieder aus der Haft herauszukommen. Die wesentlich größere Herausforderung ist es allerdings, auch draußen zu bleiben. Die Gefangenen haben hinter Gittern mehr als genug Zeit, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen: Wollen sie sich verändern oder weiter jene Verhaltensweisen an den Tag legen, die sie in die Justizvollzugsanstalt gebracht haben?
17:45
Wer im Zocker-Eldorado Las Vegas mit dem Gesetz in Konflikt gerät, landet nicht selten im Clark County Detention Center. Das Leben in der berüchtigten Strafanstalt ist kein Zuckerschlecken ...
18:35
Das Clark County Detention Center ist im Grunde Knast, Entzugsklinik und Psychiatrie in einem. Denn viele der Straftäter leiden an psychischen Erkrankungen oder sind drogenabhängig.
19:25
Um sich den eintönigen Alltag im Knast zu versüßen und die Regeln zu umgehen, greifen viele Häftlinge zu perfiden Tricks. Ihre Maschen zu enttarnen, ist selbst für erfahrene Gefängniswärter schwer.
20:15
Die US-amerikanische Journalistin und Moderatorin Lisa Ling reist für ihre Reportagen durch die Welt, um über gesellschaftliche Missstände, Fälle von Umweltzerstörung und die Machenschaften globaler Drogenkartelle zu berichten. Für ihre neueste Dokumentation kehrt sie ins Hochsicherheitsgefängnis Sacramento zurück, aus dem sie bereits im Jahr 2005 berichtet hatte. Die vom Bundesstaat Kalifornien betriebene Haftanstalt war damals berüchtigt für ein Klima extremer Gewalt, das von konkurrierenden Banden ausging. Lisa Ling will herausfinden, ob es den Behörden seither gelungen ist, die Lage zu verbessern.
21:00
Terroristen, Serienkiller, Kannibalen - sie alle sitzen in Russlands härtesten Gefängnissen ein. Einer der Häftlinge im berüchtigten Knast "Schwarzer Delfin" ist der Kannibale Vladimir Nikolaev. Bei ihm fand die Polizei Menschenfleisch in der Pfanne. Rund 100 Kilometer von Moskau entfernt befindet sich Russlands größte und älteste Haftanstalt - das Vladimir-Zentralgefängnis. Hierher kommen ausschließlich Schwerverbrecher. Und schließlich öffnet das Camp 17 im sibirischen Krasnojarsk, wo im Winter nicht selten Temperaturen von 50 Grad unter dem Gefrierpunkt erreicht werden, die streng bewachten Pforten.
21:50
In Texas' Osten, ungefähr 100 Kilometer nördlich von Houston, liegt die Kleinstadt Huntsville. Dieser an sich beschauliche Ort hat jedoch traurige Berühmtheit erlangt, denn hier befindet sich Amerikas berühmteste Hinrichtungsstätte: Durchschnittlich 16 Menschen werden in Huntsville jährlich per Giftspritze ins Jenseits befördert, das sind mehr als irgendwo sonst in der westlichen Welt. "NG Inside: In den Todeszellen von Huntsville " hat sich in das texanische Staatsgefängnis, genauer gesagt in den berüchtigten Todestrakt von Huntsville, begeben. Drei Insassen, deren Exekution kurz bevor ste...
22:40
Ein Team von NATIONAL GEOGRAPHIC besucht das Frauengefängnis Maryland Correctional Institution for Women, MCIW, in Jessup, Maryland. Dort sitzen alle verurteilten Frauen des Bundesstaates - von der überführten Mörderin bis zur Kleinkriminellen. Jede Frau hat ihre eigene Geschichte und einige sitzen zu Unrecht ein. Jedes Schicksal beleuchtet die besonderen Herausforderungen für verurteilte Frauen im Frauengefängnis.
23:30
Das Casuarina Maximum Security in Westaustralien ist das härteste Gefängnis des Kontinents. Hier fand eine der blutigsten Häftlingsaufstände der australischen Geschichte statt. Casuarina wurde ursprünglich für maximal 400 Gefangene gebaut. Derzeit sitzen dort über 600 ein, unter ihnen Serienmörder, Sexualstraftäter und Terroristen - die wohl gefährlichsten Männer des riesigen Bundesstaates, dessen Fläche mehr als sieben Mal größer ist als die der Bundesrepublik Deutschland.