21:45
In Texas stoßen Grenzschützer auf einen Schmugglertunnel, der die mexikanische Stadt Ciudad Juárez direkt mit El Paso verbindet. Über die unterirdische Route sollen große Mengen Drogen transportiert worden sein. Zur gleichen Zeit machen Beamte der CBP am Flughafen von Fort Lauderdale eine brisante Entdeckung: In aufgegebenem Gepäck finden sie Silberbarren, Kokainpakete und eine Schusswaffe. Am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport sind derweil Landwirtschaftsspezialisten im Einsatz, die gemeinsam mit speziell ausgebildeten Spürhunden nach verbotenen und gefährlichen Einfuhren suchen.
22:30
Auf der kleinen Insel Lindisfarne vor der nordostenglischen Küste befinden sich die Ruinen eines Klosters. Im Jahr 793 wurde es völlig überraschend von Wikingern überfallen. Die wilden Männer hatten die Nordsee überquert, um die kleine christliche Gemeinschaft brutal niederzumetzeln und auszurauben. Der Angriff auf Lindisfarne markiert den Beginn einer rund 200 Jahre währenden Bedrohung, in der die berüchtigten Langschiffe aus Skandinavien zunächst England und bald darauf viele weitere Länder Europas heimsuchten. "Wikinger: Aufstieg und Untergang" untersucht die Spuren dieser Frühphase dieser Raubzüge.
23:20
Die Verwüstung des Klosters von Lindisfarne machte den Wikingern klar, dass die englische Küste äußerst verwundbar war. In den nachfolgenden Jahrzehnten schickten sie immer mehr Drachenboote gen Westen, um dort reiche Beute zu machen. Im Jahr 866 erreichten die Skandinavier York, damals die Hauptstadt des angelsächsischen Königreichs Northumbria. Als "Great Heathen Army" ging dieses Heer von mehreren Tausend heidnischen Kämpfern in die englische Geschichte ein. Die vielfältigen Spuren dieses legendären Eroberungszuges untersuchen die Archäologen in dieser Folge von "Wikinger: Aufstieg und Untergang".